Rechtsprechung
| BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VGH Bayern, 14.12.1962 - 107 III 62
- BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (13)
- BVerwG, 07.09.1965 - VI C 15.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63
In Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. u.a. Urteile vom 21. Dezember 1960 - BVerwG VIII C 84.59 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 6 = DVBl. 1961 S. 336 = DÖV 1961 S. 904 = MDR 1961 S. 444 = ZBR 1961 S. 121] , vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 31.60 [ZBR 1963 S. 89] und vom 7. September 1965 - BVerwG VI C 15.63) sieht das Berufungsgericht diesen Tatbestand als gegeben an, wenn der Empfänger der Leistung die im.Die Auffassung des Berufungsgerichts über die Pflicht des Klägers zur Nachprüfung der Berechnung seiner Dienstbezüge stimmt mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts überein (vgl. BVerwGE 8, 261 [BVerwG 24.04.1959 - VI C 91/57] [271] und Urteile vom 29. April 1965 - BVerwG II C 41.61 - und vor , 7. September 1965 - BVerwG VI C 15.63 -).
Ob sie überhaupt in Betracht kommen, bedarf hier ebensowenig der Entscheidung wie in den Urteilen vom 7. September 1965 - BVerwG VI C 15.63 - und vom 20. Oktober 1965 - BVerwG VI C 117.63 -.
Denn in der angeführten Rechtsprechung ist bereits zum Ausdruck gebracht, daß die Berufung auf einen Wegfall der Bereicherung gegenüber der verschärften Haftung jedenfalls dann versagt, wenn die zurückgeforderten Bezüge nach ihrer Zweckbestimmung und ihrer Höhe bzw. nach der Lebensstellung des Betroffenen nicht von offensichtlich entscheidender Bedeutung für die Sicherung des Unterhalts gewesen sind, wenn also trotz der Rückforderung ein Kernbestand von Einkünften von vornherein gesichert ist (vgl. Urteile vom 24. August 1964 - BVerwG VI C 190.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 17] und vom 7. September 1965 - BVerwG VI C 15.63 -).
- BVerwG, 24.08.1964 - VI C 190.62
Wegfall der Bereicherung - Gutgläubiger Verbrauch von den Überzahlungen an einen …
Auszug aus BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63
Der erkennende Senat hat in anderen Rückferderungsstreitigkeiten, in denen der Begriff und der Umfang der verschärften Haftung nach § 820 Abs. 1 BGB in Verbindung mit § 818 Abs. 4 BGB zu beurteilen waren, dargelegt, daß die Berufung auf den Wegfall der Bereicherung (vgl. § 818 Abs. 3 BGB) auch in diesen Fällen nicht schlechthin ausgeschlossen ist (vgl. BVerwGE 11, 283; Urteile vom 26. Juni 1963 - BVerwG VI C 177.60 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 11 = DÖD 1963 S. 233] , vom 21. Februar 1964 - BVerwG VI C 8.61 - [BVerwGE 18, 72] und vom 24. August 1964 - BVerwG VI C 190.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 17 = ZBR 1964 S. 369]).Denn in der angeführten Rechtsprechung ist bereits zum Ausdruck gebracht, daß die Berufung auf einen Wegfall der Bereicherung gegenüber der verschärften Haftung jedenfalls dann versagt, wenn die zurückgeforderten Bezüge nach ihrer Zweckbestimmung und ihrer Höhe bzw. nach der Lebensstellung des Betroffenen nicht von offensichtlich entscheidender Bedeutung für die Sicherung des Unterhalts gewesen sind, wenn also trotz der Rückforderung ein Kernbestand von Einkünften von vornherein gesichert ist (vgl. Urteile vom 24. August 1964 - BVerwG VI C 190.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 17] und vom 7. September 1965 - BVerwG VI C 15.63 -).
- BVerwG, 21.12.1960 - VIII C 84.59
Auszug aus BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63
In Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. u.a. Urteile vom 21. Dezember 1960 - BVerwG VIII C 84.59 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 6 = DVBl. 1961 S. 336 = DÖV 1961 S. 904 = MDR 1961 S. 444 = ZBR 1961 S. 121] , vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 31.60 [ZBR 1963 S. 89] und vom 7. September 1965 - BVerwG VI C 15.63) sieht das Berufungsgericht diesen Tatbestand als gegeben an, wenn der Empfänger der Leistung die im.Rechtlich unerheblich ist auch, ob die Überzahlung auf einem Versehen der Behörde beruhte (vgl. das angeführte Urteil vom 21. Dezember 1960 - BVerwG VIII C 84.59 -).
- BVerwG, 24.04.1959 - VI C 91.57
Rückforderung zuviel gezahlter Versorgungsbezüge
Auszug aus BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63
Die Auffassung des Berufungsgerichts über die Pflicht des Klägers zur Nachprüfung der Berechnung seiner Dienstbezüge stimmt mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts überein (vgl. BVerwGE 8, 261 [BVerwG 24.04.1959 - VI C 91/57] [271] und Urteile vom 29. April 1965 - BVerwG II C 41.61 - und vor , 7. September 1965 - BVerwG VI C 15.63 -). - BVerwG, 10.10.1961 - VI C 25.60
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63
Zutreffend ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, daß der Kinderzuschlag und der Ortszuschlag zu den Dienstbezügen im Sinne des Art. 94 Abs. 2 BayBG gehören (BVerwGE 13, 107 [108]) und daß die Kassenanweisung über die Zahlung des Kinderzuschlags in Höhe von monatlich 40,- DM (Art. 18 des Bayerischen Besoldungsgesetzes vom 14. Juni 1958 [GVBl. S. 101] - BayBesG -) und des erhöhten Ortszuschlags in Höhe von monatlich 13,- DM (Art. 15 BayBesG) kein begünstigender Verwaltungsakt war oder, falls dies doch zu bejahen wäre, rückwirkend durch den unanfechtbar gewordenen Widerrufsbescheid vom 11. Juli 1961 beseitigt wurde. - BVerwG, 07.12.1960 - VI C 65.57
Auszug aus BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63
Der erkennende Senat hat in anderen Rückferderungsstreitigkeiten, in denen der Begriff und der Umfang der verschärften Haftung nach § 820 Abs. 1 BGB in Verbindung mit § 818 Abs. 4 BGB zu beurteilen waren, dargelegt, daß die Berufung auf den Wegfall der Bereicherung (vgl. § 818 Abs. 3 BGB) auch in diesen Fällen nicht schlechthin ausgeschlossen ist (vgl. BVerwGE 11, 283; Urteile vom 26. Juni 1963 - BVerwG VI C 177.60 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 11 = DÖD 1963 S. 233] , vom 21. Februar 1964 - BVerwG VI C 8.61 - [BVerwGE 18, 72] und vom 24. August 1964 - BVerwG VI C 190.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 17 = ZBR 1964 S. 369]). - BVerwG, 21.02.1964 - VI C 8.61
Anwendung des Bereicherungsrechts auf die Rückforderung von Bezügen eines Beamten …
Auszug aus BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63
Der erkennende Senat hat in anderen Rückferderungsstreitigkeiten, in denen der Begriff und der Umfang der verschärften Haftung nach § 820 Abs. 1 BGB in Verbindung mit § 818 Abs. 4 BGB zu beurteilen waren, dargelegt, daß die Berufung auf den Wegfall der Bereicherung (vgl. § 818 Abs. 3 BGB) auch in diesen Fällen nicht schlechthin ausgeschlossen ist (vgl. BVerwGE 11, 283; Urteile vom 26. Juni 1963 - BVerwG VI C 177.60 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 11 = DÖD 1963 S. 233] , vom 21. Februar 1964 - BVerwG VI C 8.61 - [BVerwGE 18, 72] und vom 24. August 1964 - BVerwG VI C 190.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 17 = ZBR 1964 S. 369]). - BVerwG, 17.12.1963 - II C 24.62
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63
Denn wer eine Überzahlung herbeigeführt hat, ist zwar für die Frage von Bedeutung, ob der Empfänger seine Pflichten als Beamter verletzt hat (vgl. Urteil vom 17. Dezember 1963 - BVerwG II C 24.62 - [NJW 1964 S. 739 = RiA 1964 S. 209 = ZBR 1964 S. 145]), nicht aber für die andere Frage, ob er den Mangel des rechtlichen Grundes der Zahlung gekannt hat oder hätte kennen müssen; hierfür kann ein Verschulden des Empfängers an der Überzahlung allenfalls ein Indiz sein. - BVerwG, 20.10.1965 - VI C 117.63
Rückforderung von aufgrund eines zurückgenommenen Versorgungsbescheides gezahlten …
Auszug aus BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63
Ob sie überhaupt in Betracht kommen, bedarf hier ebensowenig der Entscheidung wie in den Urteilen vom 7. September 1965 - BVerwG VI C 15.63 - und vom 20. Oktober 1965 - BVerwG VI C 117.63 -. - BVerwG, 26.06.1963 - VI C 177.60
Anspruch eines Berufsoffiziers der früheren Wehrmacht auf Übergangsgehalt - …
Auszug aus BVerwG, 23.11.1965 - VI C 14.63
Der erkennende Senat hat in anderen Rückferderungsstreitigkeiten, in denen der Begriff und der Umfang der verschärften Haftung nach § 820 Abs. 1 BGB in Verbindung mit § 818 Abs. 4 BGB zu beurteilen waren, dargelegt, daß die Berufung auf den Wegfall der Bereicherung (vgl. § 818 Abs. 3 BGB) auch in diesen Fällen nicht schlechthin ausgeschlossen ist (vgl. BVerwGE 11, 283; Urteile vom 26. Juni 1963 - BVerwG VI C 177.60 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 11 = DÖD 1963 S. 233] , vom 21. Februar 1964 - BVerwG VI C 8.61 - [BVerwGE 18, 72] und vom 24. August 1964 - BVerwG VI C 190.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 17 = ZBR 1964 S. 369]). - BVerwG, 29.04.1965 - II C 41.61
- BVerwG, 07.11.1962 - VI C 51.60
Rechtsmittel
- BVerwG, 12.12.1962 - VI C 31.60
Rechtsmittel
- BVerwG, 21.04.1982 - 6 C 112.78
Rückforderung zuviel gezahlter Bezüge - Beamtenverhältnisse auf Widerruf - …
Dabei ist es rechtlich unerheblich, ob die Überzahlung auf einem Versehen der Behörde beruht; ein Verschulden oder Mitverschulden der Behörde an der Überzahlung ist allenfalls im Rahmen der Entscheidung über einen Billigkeitserlaß zu berücksichtigen (Urteil vom 21. Dezember 1960 - BVerwG 8 C 84.59 - [Buchholz 232 § 87 BBG Nr. 6 = DVBl. 1961, 336] und vom 23. November 1965 - BVerwG 6 C 14.63 - vgl. auch Nr. 12.2.14.5 Satz 4 BBesGVwV). - BVerwG, 06.01.1966 - VIII B 62.64
Rechtsmittel
Den Rechtsbegriff des offensichtlichen Mangels des rechtlichen Grundes der Zahlung im Sinne des § 87 Abs. 2 Satz 2 BBG hat das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung dahin geklärt, daß ein solcher Mangel dann anzunehmen ist, wenn der Empfänger der Leistung ihn nur deshalb nicht erkannt hat, weil er die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich hohem Maße außer acht gelassen hat (Urteil vom 21. Dezember 1960 - BVerwG VIII C 84.59 -, Buchholz BVerwG 232, § 87 Nr. 6 = MDR 1961 S. 444 = DÖV 1961 S. 904 = DVBl. 1961 S. 336 = NJW/RzW 1961 S. 285 = ZBR 1961 S. 121; Urteil vom 7. November 1962 - BVerwG VI C 51.60 -, ZBR 1963 S. 89; Urteil vom 28. November 1962 - BVerwG VI C 11.60 - Urteil vom 6. April 1965 - BVerwG II C 102.62 -, DÖD 1965 S. 155; Urteil vom 7. September 1965 - BVerwG VI C 15.63 - und Urteil vom 23. November 1965 - BVerwG VI C 14.63 -).Bezüglich der Rückforderung der für die Monate Juni bis Oktober 1960 zuviel gezahlten Bezüge hat das Oberverwaltungsgericht die - inzwischen vom Bundesverwaltunsgericht mit Urteil vom 23. November 1965 - BVerwG VI C 14.63 - entschiedene - Frage, ob der Kläger angesichts seiner Kenntnis der die Veränderung seiner Bezüge bewirkenden Umstände (Umzug und Versetzung von H. nach L.) den mangelnden Rechtsgrund der Zahlung hätte erkennen müssen, wenn ihm auch im Juni 1960 und in den folgenden Monaten die Bezüge in unveränderter Höhe gezahlt worden wären, ausdrücklich offengelassen.
- VGH Bayern, 14.02.2011 - 14 B 10.567
Rückforderung von Besoldungsbezügen.
- BVerwG, 15.01.1986 - 2 B 84.84
Rückforderung von Bezügen - Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher …
Ist aber - wie hier durch den unanfechtbar gewordenen Bescheid des Beklagten vom 17. Juli/18. August 1980 über die mit Rückwirkung zum 1. Februar 1975 verfügte Korrektur des unrichtig festgesetzten Besoldungsdienstalters der Klägerin - die rechtliche Grundlage für die Zahlung der Bezüge rückwirkend - teilweise - beseitigt worden, so steht gleichzeitig fest, daß die in der Vergangenheit geleisteten Bezüge insoweit zuviel gezahlt worden sind; Einwendungen dagegen, daß eine Überzahlung vorliegt, sind damit ausgeschlossen (vgl. Urteil vom 23. November 1965 - BVerwG 6 C 14.63 - ). - BVerwG, 03.12.1969 - VI C 100.65
Rückforderung zuviel gezahlten Ortszuschlags bei Beamten - Begriff der zuviel …
Da der Bescheid vom 8. Januar 1963, wie sich aus den vom Berufungsgericht beigezogenen Verwaltungsvorgängen ergibt, unanfechtbar geworden ist, muß in dem vorliegenden Verfahren davon ausgegangen werden, daß durch die rechtswirksame und rechtsbeständige rückwirkende Rücknahme des früheren Bewilligungsbescheides vom 7. Oktober 1953 der Rechtsgrund für die Zahlung des Ortszuschlages der Stufe 2 an den Kläger in der hier in Betracht kommenden Zeit beseitigt worden ist und daß der Kläger infolgedessen den Unterschiedsbetrag zwischen dem Ortszuschlag der Stufe 1 und der Stufe 2 in dieser Zeit "zuviel" im Sinne des § 98 Abs. 2 LBG erhalten hat (vgl. hierzu Urteile vom 23. November 1965 - BVerwG VI C 14.63 - [Buchholz BVerwG 237.1, Art. 94 BayBG 60 Nr. 6], vom 26. Mai 1966 - BVerwG VIII C 389.63 - [Buchholz BVerwG 232, § 87 BBG Nr. 27] und vom 15. Dezember 1966 - BVerwG II C 59.64 - [Buchholz BVerwG 234, § 53 G 131 Nr. 53]).
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