Rechtsprechung
| FG Niedersachsen, 11.01.2007 - 6 K 476/02 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
Ursächlichkeit neuer Tatsachen - Schriftformerfordernis nach § 6a Abs. 1 Nr. 3 EStG bei Übernahme der Pensionszusage im Falle eines Unternehmenswechsels des Geschäftsführers
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
§ 173 Abs. 1 Nr. 1 AO; § 6a Abs. 1 EStG; § 613a BGB
Ansatz verdeckter Gewinnausschüttungen (vGA) im Zusammenhang mit der Bildung einer Pensionsrückstellung; Anforderungen an die Rechtserheblichkeit einer neuen Tatsache für die Änderung eines Steuerbescheides; Nachträgliches Bekanntwerden von Tatsachen im Verlauf eines ... - Judicialis
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
AO § 173 Abs. 1 Nr. 1; EStG § 6a Abs. 1 Nr. 3
Neue Tatsache; Schriftform; Pensionszusage; Pensionsrückstellung; Unternehmenswechsel; Ansprüche aus Rückdeckungsversicherung - Änderung des Steuerbescheids wegen neuer Tatsachen im Rahmen von Pensionsrückstellungen - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Ansatz verdeckter Gewinnausschüttungen (vGA) im Zusammenhang mit der Bildung einer Pensionsrückstellung; Anforderungen an die Rechtserheblichkeit einer neuen Tatsache für die Änderung eines Steuerbescheides; Nachträgliches Bekanntwerden von Tatsachen im Verlauf eines ...
- datenbank.nwb.de (Kurzinformation)
Änderung des Steuerbescheids wegen neuer Tatsachen im Rahmen von Pensionsrückstellungen
Verfahrensgang
- FG Niedersachsen, 11.01.2007 - 6 K 476/02
- BFH, 21.08.2007 - I R 24/07
Papierfundstellen
- EFG 2007, 1424
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (7)
- BFH, 25.02.2004 - I R 54/02
Aktivierung der Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung
Auszug aus FG Niedersachsen, 11.01.2007 - 6 K 476/02
Verrechnungsverbot">246 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches (HGB) nicht zulässig ist, da der Rückdeckungsanspruch einerseits und die Pensionsverpflichtung andererseits voneinander unabhängig zu bilanzierenden Wirtschaftsgüter darstellen (vgl. BFH-Urteil vom 25. Februar 2004 I R 54/02, BFH/NV 2004, 1143 (1144) unter Punkt II 1 b der Entscheidungsgründe m.w.N.), ist insoweit ohne Bedeutung, da allein die tatsächliche Handhabung durch das FA maßgeblich ist und eine Änderung gegenüber der ursprünglich vertretenen steuerrechtlichen Bewertung nicht zu einer aus § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO gestützten Änderung führen kann (…vgl. Tipke/Kruse - Loose, a.a.O., Rdz. 54 zu § 173 AO).Verrechnungsverbot">246 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches (HGB) nicht zulässig ist (vgl. BFH-Urteil vom 25. Februar 2004 I R 54/02, BFH/NV 2004, 1143 (1144) unter Punkt II 1 b der Entscheidungsgründe m.w.N.).
- BAG, 13.02.2003 - 8 AZR 654/01
Betriebsübergang
Auszug aus FG Niedersachsen, 11.01.2007 - 6 K 476/02
§ 613a BGB findet auf solche Fälle auch keine analoge Anwendung (…vgl. Schaub, Arbeitsrechthandbuch, 11. Auflage, § 118 Rdz. 10 "Betriebsübergang"; Urteil des Bundesarbeitsgerichts - BAG - vom 13. Februar 2003 8 AZR 654/01, NZA 2003, 552; Urteil des Finanzgerichts München vom 28. September 2004 6 K 1635/02, FG Report 2004, 93). - BFH, 22.10.2003 - I R 37/02
Schriftformerfordernis bei Pensionszusagen
Auszug aus FG Niedersachsen, 11.01.2007 - 6 K 476/02
Soweit § 6a Abs. 1 Nr. 3 EStG durch das Steueränderungsgesetz 2001 vom 20. Dezember 2001 (Bundesgesetzblatt I 2001, 3794) eine dahingehende Änderung erfahren hat, dass nunmehr ausdrücklich eine schriftliche Fixierung hinsichtlich Art, Form, Voraussetzungen und Höhe verlangt wird, ist diese Änderung nur als Klarstellung dessen zu werten, was bereits zuvor galt (BFH-Urteil vom 22. Oktober 2003 I R 37/02, BStBl II 2004, 121 m.w.N.).
- BFH, 31.01.2006 - II B 33/05
Neue Tatsachen i. S. von § 173 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO; Ursächlichkeit; Divergenz
Auszug aus FG Niedersachsen, 11.01.2007 - 6 K 476/02
Die Ursächlichkeit ist nicht gegeben, wenn das FA in Kenntnis des vollen Sachverhalts mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht anders entschieden hätte (BFH-Beschluss vom 31. Januar 2006 II B 33/05, BFH/NV 2006, 911 sowie Tipke/Kruse - Loose, Kommentar zur AO und FGO, Rdz. 54 f. zu § 173 AO jeweils m.w.N.). - FG München, 02.02.2000 - 4 K 4520/99
Treu und Glauben bei KraftStG -Änderung nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO
Auszug aus FG Niedersachsen, 11.01.2007 - 6 K 476/02
Das Schriftformerfordernis des § 6a Abs. 1 Nr. 3 EStG gilt darüber hinaus auch bei späteren Änderungen der Pensionszusage (vgl. Urteil des FG Köln vom 11. April 2000 13 K 4287/99, EFG 2000, 1038;… Blümich-Förster, Kommentar zu EStG, KStG, Gewerbesteuergesetz und Nebengesetzen, Rdz. 186 zu § 6a EStG;… Herrmann/Heuer/Raupach-Dommermuth, Kommentar zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer, Rdn. 35 zu § 6a EStG;… Littmann/Bitz/Pust-Höfer, Das Einkommensteuerrecht, Rdn. 99 zu § 6a). - FG Köln, 11.04.2000 - 13 K 4287/99
Schriftformerfordernis bei Pensionszusagen
Auszug aus FG Niedersachsen, 11.01.2007 - 6 K 476/02
Das Schriftformerfordernis des § 6a Abs. 1 Nr. 3 EStG gilt darüber hinaus auch bei späteren Änderungen der Pensionszusage (vgl. Urteil des FG Köln vom 11. April 2000 13 K 4287/99, EFG 2000, 1038;… Blümich-Förster, Kommentar zu EStG, KStG, Gewerbesteuergesetz und Nebengesetzen, Rdz. 186 zu § 6a EStG;… Herrmann/Heuer/Raupach-Dommermuth, Kommentar zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer, Rdn. 35 zu § 6a EStG;… Littmann/Bitz/Pust-Höfer, Das Einkommensteuerrecht, Rdn. 99 zu § 6a). - FG München, 28.09.2004 - 6 K 1635/02
Berücksichtigung von Vordienstzeiten eines Geschäftsführers bei der Berechnung …
Auszug aus FG Niedersachsen, 11.01.2007 - 6 K 476/02
§ 613a BGB findet auf solche Fälle auch keine analoge Anwendung (…vgl. Schaub, Arbeitsrechthandbuch, 11. Auflage, § 118 Rdz. 10 "Betriebsübergang"; Urteil des Bundesarbeitsgerichts - BAG - vom 13. Februar 2003 8 AZR 654/01, NZA 2003, 552; Urteil des Finanzgerichts München vom 28. September 2004 6 K 1635/02, FG Report 2004, 93).
- FG Düsseldorf, 22.08.2008 - 11 K 580/07
Auswirkung des nachträglichen Bekanntwerdens von als Arbeitslohn behandelten und …
Dementsprechend geht der BFH in seinen Urteilen vom 15. Dezember 1999 (…XI R 22/99, BFH/NV 2000, 818) und20. Juni 2001 (…VI R 70/00, BFH/NV 2001, 1017) auch davon aus, dass nachträglich bekannt gewordene Tatsachen nur dann rechtserheblich sind, wenn die Finanzbehörde bei rechtzeitiger Kenntnis der Tatsache schon bei der ursprünglichen Steuerfestsetzung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem anderen steuerlichen Ergebnis gelangt wäre (ebenso Urteil des Niedersächsischen FG vom 16. September 1992 III 568/89, EFG 1993, 342; Urteil des FG Berlin vom 11. April 1997 III 318/92, EFG 1997, 932; Urteil des Niedersächsischen FG vom 11. Januar 2007 6 K 476/02, EFG 2007, 1424). - LSG Nordrhein-Westfalen, 06.07.2020 - L 8 BA 194/19 Diese Vorschrift erfasst nur Arbeitsverhältnisse, nicht aber Dienstverhältnisse eines Organmitglieds wie des Geschäftsführers einer GmbH (vgl. BAG Urt. v. 13.2.2003 - 8 AZR 654/01 - juris Rn. 36 ff, Niedersächsisches FG Urt. v. 11.1.2007 - 6 K 476/02 - juris Rn. 61).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".