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Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 04.03.2016 - 6 S 60.15   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2016,3551
OVG Berlin-Brandenburg, 04.03.2016 - 6 S 60.15 (https://dejure.org/2016,3551)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 04.03.2016 - 6 S 60.15 (https://dejure.org/2016,3551)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 04. März 2016 - 6 S 60.15 (https://dejure.org/2016,3551)
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Wird zitiert von ... (8)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.02.2022 - 12 A 1402/18

    Rechtswidrige Inobhutnahme durch Jugendamt

    Rn. 141 dies betonend: OVG Berl.-Bbg., Beschluss vom 4. März 2016 - OVG 6 S 60.15 -, juris Rn. 4,.
  • VGH Baden-Württemberg, 04.11.2021 - 12 S 3125/21

    Kinder- und jugendhilfsrechtliche Inobhutnahme eines Neugeborenen; Verhältnis zu …

    Ein mit der Inobhutnahme verbundener erheblicher Eingriff in das Erziehungsrecht der Eltern kommt deshalb grundsätzlich nur in besonders gelagerten akuten Gefährdungssituationen in Betracht, die ein Abwarten der Entscheidung des Familiengerichts nicht erlauben (vgl. OVG Mecklenburg-Vorpommern…, Beschluss vom 26.04.2018 - 1 LZ 238/17 -, juris Rn. 6;… OVG Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 28.03.2017 - OVG 6 S 8.17 -, juris Rn. 7 und vom 04.03.2016 - OVG 6 S 60.15 -, juris Rn. 4 f.; Bayerischer VGH…, Beschluss vom 09.01.2017 - 12 CS 16.2181 -, juris Rn. 14).

    Vielmehr ist bei der Beurteilung dieser Voraussetzung maßgeblich darauf abzustellen, ob eine Entscheidung des Familiengerichts auch rechtzeitig hätte erwirkt werden können, um der Kindeswohlgefährdung zu begegnen (vgl. hierzu auch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 04.03.2016 - OVG 6 S 60.15 -, juris Rn. 4;… Kirchhoff in: Schlegel/Voelzke, jurisPK-SGB VIII, 2. Aufl., § 42 Rn. 106 ).

    Rn. 35 Im Übrigen führte selbst eine nicht unverzügliche, sondern erst verspätete Einschaltung des Familiengerichts nicht dazu, dass die Inobhutnahme für ihre gesamte Dauer, also auch noch nach Nachholung des fehlenden Anrufs eines Familiengerichts, rechtswidrig wäre (vgl. hierzu auch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 04.03.2016 - OVG 6 S 60.15 -, juris Rn. 5).

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 26.04.2018 - 1 LZ 238/17

    Inobhutnahme gemäß § 42 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB 8; Nachrangigkeit gegenüber …

    Auch dort wird ausgeführt, dass maßgeblich sei, ob eine familiengerichtliche Entscheidung rechtzeitig hätte erwirkt werden können, um der Kindeswohlgefährdung zu begegnen (OVG Berlin, Beschl. v. 04.03.2016 - OVG 6 S 60.15 -, juris Rn. 4).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.10.2021 - 12 A 1403/18

    Fortsetzungsfeststellungsklage einer alleinerziehenden und sorgeberechtigten …

    Rn. 93 dies betonend: OVG Berl.-Bbg., Beschluss vom 4. März 2016 - OVG 6 S 60.15 -, juris Rn. 4,.
  • VG Minden, 29.11.2021 - 6 K 2887/19
    Rn. 96 Vgl. dazu OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 4. März 2016 - 6 S 60.15 -, juris Rn. 4.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.03.2024 - 12 A 168/23

    Inobhutnahme der Kinder wegen konkreter Gefährdung des Kindeswohls

    Rn. 25 dies betonend: OVG Berl.-Bbg., Beschluss vom 4. März 2016 - OVG 6 S 60.15 -, juris Rn. 4,.
  • VG Arnsberg, 06.12.2022 - 11 K 678/22
    Rn. 26 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 29.10.2021 - 12 A 1403/18 -, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 04.03.2016 - OVG 6 S 60.15 -, juris.
  • VG Cottbus, 13.02.2025 - 8 L 63/25
    Vor der Inobhutnahme muss deshalb grundsätzlich versucht werden, eine Entscheidung des Familiengerichts einzuholen, wobei maßgeblich ist, ob die Entscheidung - ggf. etwa eine einstweilige Anordnung - tatsächlich noch rechtzeitig hätte erwirkt werden können, um der Kindeswohlgefährdung zu begegnen (zum Ganzen: Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 4. März 2016 - OVG 6 S 60.15 -, juris Rn. 4; Bayerischer Verwaltungsgerichtshof…, Beschluss vom 9. Januar 2017 - 12 CS 16.2181 - juris Rn. 14; Oberverwaltungsgericht für das Land Mecklenburg-Vorpommern…, Beschluss vom 26. April 2018 - 1 LZ 238/17 -, juris Rn. 6, Verwaltungsgericht Bayreuth…, Beschluss vom 20. August 2024 - B 8 E 24.735 -, juris Rn. 49;… Dürbeck in: Wiesner/Wapler, SGB VIII, 6. Aufl. 2022, § 42 Rn. 15).
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