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Rechtsprechung
   OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,4634
OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00 (https://dejure.org/2001,4634)
OLG Köln, Entscheidung vom 30.03.2001 - 6 U 140/00 (https://dejure.org/2001,4634)
OLG Köln, Entscheidung vom 30. März 2001 - 6 U 140/00 (https://dejure.org/2001,4634)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UWG § 1
    Zulässigkeit einer Wertreklame

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Berufung; Zulässigkeit; Begründetheit; Psychologischer Kaufzwang; Möbelhaus

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (11)

  • BGH, 17.02.2000 - I ZR 239/97

    Space Fidelity Peep-Show

    Auszug aus OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00
    Dieser Effekt tritt aber ein, wenn durch das Anlocken mit übermäßigen Vorteilen eine so starke Anziehungskraft auf den Umworbenen ausgeübt wird, dass er sich mit den Angeboten der Mitbewerber überhaupt nicht (näher) befasst, sondern gleichsam magnetisch in das Geschäftslokal des Werbenden gezogen und damit in eine Situation gebracht wird, in der sich die Aussichten auf Geschäftsabschlüsse erhöhen (vgl. hierzu BGH WRP 1998, 727, 728 "Schmuck-Set" sowie im Zusammenhang mit Gewinnspielen BGH WRP 2000, 724, 725/726 "Space Fidelity Peep-Show" und BGH a.a.O., "Rubbelaktion").

    So wie der Umstand, dass Kunden aufgrund der Ankündigung eines Gewinnspiels ein Ladengeschäft aufsuchen und dort einen Gelegenheits- oder Verlegenheitskauf tätigen, es für sich genommen im Allgemeinen noch nicht rechtfertigt, ein Gewinnspiel unter dem Gesichtspunkt eines übertriebenen Anlockens als wettbewerbswidrig anzusehen, und zwar auch dann nicht, wenn die Kunden die gekaufte Ware anderwärts bequemer hätten erwerben können (BGH WRP 2000, 724, 726), lockt allein die Gewährung eines Restaurant-Gutscheins der vorliegenden Art den durchschnittlich informierten und verständigen Verbraucher, auf den maßgeblich abzustellen ist, noch nicht in einer den Vorwurf der Sittenwidrigkeit begründenden Weise an.

    Das wäre nämlich erst dann der Fall, wenn die Anziehungskraft der in Aussicht gestellten Gratisleistung so stark wäre, dass das Publikum sachfremd beeinflusst und davon abgehalten würde, die Güte und Preiswürdigkeit der Waren der Mitbewerber zu prüfen (BGH WRP 2000, 724, 726 "Space Fidelity Peep-Show" und BGH GRUR 1989, 757, 758 "Mc Bacon" sowie BGH GRUR 1998, 735, 736 "Rubbelaktion" m.w.N.).

  • BGH, 05.02.1998 - I ZR 151/95

    Rubbelaktion - Übertriebenes Anlocken; psychologischer Kaufzwang

    Auszug aus OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00
    Die Einordnung eines Verhaltens als nach den Grundsätzen des psychologischen Kaufzwangs unlautere Wettbewerbshandlung beruht darauf, dass auf die Willensentscheidung des Umworbenen mit ausserhalb der Sache liegenden Mitteln der Einflussnahme in einem solchen Ausmaß eingewirkt wird, dass dieser zumindest anstandshalber nicht umhin kann, auf das Angebot einzugehen (BGH WRP 1998, 724, 725 "Rubbelaktion"; BGH GRUR 1989, 757 "Mc Bacon";… Baumbach/Hefermehl, a.a.O., Rdn. 89, 94 und 157, jeweils m.w.N.).

    Das wäre nämlich erst dann der Fall, wenn die Anziehungskraft der in Aussicht gestellten Gratisleistung so stark wäre, dass das Publikum sachfremd beeinflusst und davon abgehalten würde, die Güte und Preiswürdigkeit der Waren der Mitbewerber zu prüfen (BGH WRP 2000, 724, 726 "Space Fidelity Peep-Show" und BGH GRUR 1989, 757, 758 "Mc Bacon" sowie BGH GRUR 1998, 735, 736 "Rubbelaktion" m.w.N.).

  • BGH, 29.06.1989 - I ZR 180/87

    McBacon

    Auszug aus OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00
    Die Einordnung eines Verhaltens als nach den Grundsätzen des psychologischen Kaufzwangs unlautere Wettbewerbshandlung beruht darauf, dass auf die Willensentscheidung des Umworbenen mit ausserhalb der Sache liegenden Mitteln der Einflussnahme in einem solchen Ausmaß eingewirkt wird, dass dieser zumindest anstandshalber nicht umhin kann, auf das Angebot einzugehen (BGH WRP 1998, 724, 725 "Rubbelaktion"; BGH GRUR 1989, 757 "Mc Bacon";… Baumbach/Hefermehl, a.a.O., Rdn. 89, 94 und 157, jeweils m.w.N.).

    Das wäre nämlich erst dann der Fall, wenn die Anziehungskraft der in Aussicht gestellten Gratisleistung so stark wäre, dass das Publikum sachfremd beeinflusst und davon abgehalten würde, die Güte und Preiswürdigkeit der Waren der Mitbewerber zu prüfen (BGH WRP 2000, 724, 726 "Space Fidelity Peep-Show" und BGH GRUR 1989, 757, 758 "Mc Bacon" sowie BGH GRUR 1998, 735, 736 "Rubbelaktion" m.w.N.).

  • BGH, 27.04.2000 - I ZR 287/97

    Fachverband

    Auszug aus OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00
    Sie ist in jeder Lage des Verfahrens von Amts wegen zu prüfen (vgl. nur BGH GRUR 2000, 1093, 1094 = WRP 2000, 2206, 2207 "Fachverband"; BGHZ 131, 90, 91 = GRUR 1996, 217 "Anonymisierte Mitgliederliste"; BGH GRUR 1998, 417 = WRP 1998, 175 "Verbandsklage in Prozessstandschaft").

    Bei Verbänden, die ordnungsgemäß gegründet und aktiv tätig sind, spricht hierfür eine tatsächliche Vermutung, die der Gegner zu widerlegen hat (ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs; vgl. zuletzt etwa BGH GRUR 2000, 1093, 1095 "Fachverband" mit zahlreichen Nachweisen aus seiner Rechtsprechung und dem juristischen Schrifttum).

  • BGH, 26.03.1998 - I ZR 231/95

    Schmuck-Set - Übertriebenes Anlocken; Wertreklame

    Auszug aus OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00
    Das ist gegebenenfalls mit den Grundsätzen des Leistungswettbewerbs nicht vereinbar, in dem die Mitbewerber ihre wettbewerbsrechtliche Stellung jeweils mit der Qualität und/oder der Preiswürdigkeit ihrer Erzeugnisse und Leistungen erreichen sollen (vgl. hierzu: BGH WRP 1998, 727, 728 "Schmuck-Set"; BGH GRUR 1993, 774, 776 "Hotelgutschein"; BGH GRUR 1992, 621, 622 "Glücksball-Festival"; BGH GRUR 1968, 649, 651 "Rocroni-Ascher";… Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 22. Auflage 2001, § 1 UWG Rdn. 93 m.w.N.).

    Dieser Effekt tritt aber ein, wenn durch das Anlocken mit übermäßigen Vorteilen eine so starke Anziehungskraft auf den Umworbenen ausgeübt wird, dass er sich mit den Angeboten der Mitbewerber überhaupt nicht (näher) befasst, sondern gleichsam magnetisch in das Geschäftslokal des Werbenden gezogen und damit in eine Situation gebracht wird, in der sich die Aussichten auf Geschäftsabschlüsse erhöhen (vgl. hierzu BGH WRP 1998, 727, 728 "Schmuck-Set" sowie im Zusammenhang mit Gewinnspielen BGH WRP 2000, 724, 725/726 "Space Fidelity Peep-Show" und BGH a.a.O., "Rubbelaktion").

  • OLG Köln, 10.10.1980 - 6 U 118/80
    Auszug aus OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00
    Maßgebend ist vielmehr jeweils auf die konkreten Umstände des Einzelfalles, insbesondere die konkrete geschäftliche Umgebung, abzustellen, in welche sich der Kunde begeben muss, um das Geschenk zu erhalten (…BGH a.a.O., "Mc Bacon" und "Rubbelaktion"; vgl. auch Senat, GRUR 1981, 145, 146 "raus geht´s" sowie Baumbach/Hefermehl, a.a.O., § 1 UWG Rdn. 94).
  • BGH, 18.10.1995 - I ZR 126/93

    Anonymisierte Mitgliederliste - Mitgliederzahl

    Auszug aus OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00
    Sie ist in jeder Lage des Verfahrens von Amts wegen zu prüfen (vgl. nur BGH GRUR 2000, 1093, 1094 = WRP 2000, 2206, 2207 "Fachverband"; BGHZ 131, 90, 91 = GRUR 1996, 217 "Anonymisierte Mitgliederliste"; BGH GRUR 1998, 417 = WRP 1998, 175 "Verbandsklage in Prozessstandschaft").
  • BGH, 09.10.1997 - I ZR 122/95

    "Verbandsklage in Prozeßstandschaft"; Geltendmachung von wettbewerbsrechtlichen …

    Auszug aus OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00
    Sie ist in jeder Lage des Verfahrens von Amts wegen zu prüfen (vgl. nur BGH GRUR 2000, 1093, 1094 = WRP 2000, 2206, 2207 "Fachverband"; BGHZ 131, 90, 91 = GRUR 1996, 217 "Anonymisierte Mitgliederliste"; BGH GRUR 1998, 417 = WRP 1998, 175 "Verbandsklage in Prozessstandschaft").
  • BGH, 29.04.1993 - I ZR 92/91

    Hotelgutschein - Übertriebenes Anlocken; Normalpreis; verbotene Nebenleistung

    Auszug aus OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00
    Das ist gegebenenfalls mit den Grundsätzen des Leistungswettbewerbs nicht vereinbar, in dem die Mitbewerber ihre wettbewerbsrechtliche Stellung jeweils mit der Qualität und/oder der Preiswürdigkeit ihrer Erzeugnisse und Leistungen erreichen sollen (vgl. hierzu: BGH WRP 1998, 727, 728 "Schmuck-Set"; BGH GRUR 1993, 774, 776 "Hotelgutschein"; BGH GRUR 1992, 621, 622 "Glücksball-Festival"; BGH GRUR 1968, 649, 651 "Rocroni-Ascher";… Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 22. Auflage 2001, § 1 UWG Rdn. 93 m.w.N.).
  • BGH, 07.05.1992 - I ZR 176/90

    Glücksball-Festival - Psychologischer Kaufzwang; übertriebenes Anlocken

    Auszug aus OLG Köln, 30.03.2001 - 6 U 140/00
    Das ist gegebenenfalls mit den Grundsätzen des Leistungswettbewerbs nicht vereinbar, in dem die Mitbewerber ihre wettbewerbsrechtliche Stellung jeweils mit der Qualität und/oder der Preiswürdigkeit ihrer Erzeugnisse und Leistungen erreichen sollen (vgl. hierzu: BGH WRP 1998, 727, 728 "Schmuck-Set"; BGH GRUR 1993, 774, 776 "Hotelgutschein"; BGH GRUR 1992, 621, 622 "Glücksball-Festival"; BGH GRUR 1968, 649, 651 "Rocroni-Ascher";… Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 22. Auflage 2001, § 1 UWG Rdn. 93 m.w.N.).
  • BGH, 07.02.1968 - Ib ZR 6/66
  • OLG Köln, 18.07.2001 - 6 U 73/01

    Erneute Vollziehung des Titels - übertriebenes Anlocken durch Versicherungsmakler …

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und auch des Senats (vgl. etwa BGH WRP 1998, 727, 728 "Schmuck-Set" sowie im Zusammenhang mit Gewinnspielen BGH WRP 2000, 724, 725/726 "Space Fidelity Peep-Show" und BGH WRP 1998, 724, 725 "Rubbelaktion" einerseits und Senat, zuletzt Urteil vom 30.03.2001 in dem Rechtsstreit 6 U 140/00 anderseits) tritt dieser Effekt aber ein, wenn durch das Anlocken mit übermäßigen Vorteilen eine so starke Anziehungskraft auf den Umworbenen ausgeübt wird, dass er sich mit dem Angebot der Mitbewerber nicht (mehr) befasst, sondern gleichsam magnetisch in die Geschäftsräumlichkeiten des Werbenden gezogen und damit in eine Situation gebracht wird, in der sich die Aussichten auf Geschäftsabschlüsse erhöhen.
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Rechtsprechung
   OLG Köln, 23.03.2001 - 6 U 140/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,22226
OLG Köln, 23.03.2001 - 6 U 140/00 (https://dejure.org/2001,22226)
OLG Köln, Entscheidung vom 23.03.2001 - 6 U 140/00 (https://dejure.org/2001,22226)
OLG Köln, Entscheidung vom 23. März 2001 - 6 U 140/00 (https://dejure.org/2001,22226)
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Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    UWG § 1
    UWG -Recht und Verbraucherrecht; "Wertreklame"

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Verfahrensgang

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Rechtsprechung
   LSG Niedersachsen, 09.01.2001 - L 6 U 140/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,25340
LSG Niedersachsen, 09.01.2001 - L 6 U 140/00 (https://dejure.org/2001,25340)
LSG Niedersachsen, Entscheidung vom 09.01.2001 - L 6 U 140/00 (https://dejure.org/2001,25340)
LSG Niedersachsen, Entscheidung vom 09. Januar 2001 - L 6 U 140/00 (https://dejure.org/2001,25340)
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (3)

  • BSG, 18.11.1997 - 2 RU 48/96

    Anscheinsbeweis bei der Feststellung einer Berufskrankheit

    Auszug aus LSG Niedersachsen, 09.01.2001 - L 6 U 140/00
    Einen entsprechenden Anscheinsbeweis dergestalt, dass beim Vorliegen der sog. arbeitstechnischen Voraussetzungen der BK Nr. 2108 die vorliegende bandscheibenbedingte Erkrankung beruflich verursacht worden ist, gibt es im Rahmen der BK Nr. 2108 nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG), der sich der erkennende Senat anschließt, nicht (BSG Urteil vom 18. November 1997 - Az. 2 RU 48/96).
  • BSG, 08.12.1988 - 2/9b RU 66/87
    Auszug aus LSG Niedersachsen, 09.01.2001 - L 6 U 140/00
    Nach Auswertung der vorliegenden medizinischen Unterlagen unter besonderer Berücksichtigung der im Verwaltungsverfahren eingeholten Stellungnahme des Dr. N., die der Senat im Wege des Urkundenbeweises zu würdigen hat (BSG Urteil vom 8. Dezember 1988 - Az. 2/9b RU 66/87) fehlen bei dem Kläger belastungsadaptive Phänomene an den Deck- und Tragplatten der Wirbelsäule.
  • LSG Niedersachsen, 06.04.2000 - L 6 U 163/99

    Zur Frage der Entschädigung einer BK Nr. 2108

    Auszug aus LSG Niedersachsen, 09.01.2001 - L 6 U 140/00
    Die Einschätzung des Dr. N., dass aufgrund dieser fehlenden belastungsadaptiven Reaktionen keine BK Nr. 2108 vorliegt, ist daher überzeugend, da sie im Einklang mit dem medizinischen Erkenntnisstand des Senats (vgl. dazu das Gutachten des Dr. Schröter vom 17. November 1999 und das Urteil des Senats vom 6. April 2000 - Az. L 6 U 163/99 ZVW) steht.
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Rechtsprechung
   SG Nürnberg, 13.02.2001 - S 6 U 140/00   

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https://dejure.org/2001,47549
SG Nürnberg, 13.02.2001 - S 6 U 140/00 (https://dejure.org/2001,47549)
SG Nürnberg, Entscheidung vom 13.02.2001 - S 6 U 140/00 (https://dejure.org/2001,47549)
SG Nürnberg, Entscheidung vom 13. Februar 2001 - S 6 U 140/00 (https://dejure.org/2001,47549)
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