Rechtsprechung
| OLG Saarbrücken, 09.12.2010 - 6 WF 130/10 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Rechtsprechungsdatenbank Saarland
§ 114 ZPO, §§ 114 ff ZPO
Prozesskostenhilfebewilligungsverfahren: Notwendige Begründung einer ablehnenden Entscheidung - ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
GG Art. 103 Abs. 1
Anforderungen an die Begründung einer mit Rechtsmitteln anfechtbaren Entscheidung - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Anforderungen an die Begründung einer mit Rechtsmitteln anfechtbaren Entscheidung
Verfahrensgang
- AG Saarbrücken, 25.08.2010 - 39 F 328/09
- OLG Saarbrücken, 09.12.2010 - 6 WF 130/10
Papierfundstellen
- FamRZ 2011, 745
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (9)
- BGH, 27.05.2009 - XII ZR 111/08
Dauer des nachehelichen Krankheitsunterhalts
Auszug aus OLG Saarbrücken, 09.12.2010 - 6 WF 130/10
Rn. 10 Ferner wird das Familiengericht zu beachten haben, dass die vom Antragsgegner geltend gemachten monatlichen Aufwendungen für ergänzende Altersvorsorge die - von Rechts wegen und daher auch ohne ein entsprechendes Bestreiten der Antragstellerin zu 1) zu beachtende - Grenze von 4 % seines monatlichen Bruttoeinkommens, bis zu der ihm solche Aufwendungen höchstens gutgebracht werden können (vgl. nur BGH FamRZ 2009, 1207 m.w.N.), deutlich übersteigen. - BGH, 31.03.2010 - I ZR 75/08
Ohne 19 % Mehrwertsteuer
Auszug aus OLG Saarbrücken, 09.12.2010 - 6 WF 130/10
Rn. 4 Der Begründungszwang als Bestandteil einer geordneten Rechtspflege verlangt, dass einer mit Rechtsmitteln anfechtbaren Entscheidung eine nachvollziehbare Begründung beigegeben wird, wobei eine nur floskelhafte Begründung einer fehlenden gleichsteht (OLG Frankfurt, Rpfleger 2010, 111; OLG Hamburg, MDR 2010, 1274). - BGH, 03.11.2010 - XII ZB 197/10
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Rechtsirrtum eines Rechtsanwalts über das …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 09.12.2010 - 6 WF 130/10
Rn. 1 Die Senatsentscheidung richtet sich gemäß Art. 111 Abs. 1 S. 1 FGG-RG nach dem bis zum 31. August 2009 geltenden Recht (BGH, Beschluss vom 3. November 2010 - XII ZB 197/10 -, juris, m.w.N.).
- BGH, 27.04.1988 - IVb ZR 58/87
Darlegungs- und Beweislast des angeblich nicht leistungsfähigen …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 09.12.2010 - 6 WF 130/10
Rn. 9 Denn der für das Fehlen seiner Leistungsfähigkeit darlegungs- und beweisbelastete (BGH FamRZ 1988, 930) Antragsgegner hat zwar einen Einkommensrückgang infolge des Wegfalls des kindbezogenen Familienzuschlags ab Januar 2009 auf 1.688,29 EUR behauptet. - OLG Saarbrücken, 13.07.2007 - 2 W 122/07
Zum Begründungserfordernis eines Kostenfestsetzungsbeschlusses
Auszug aus OLG Saarbrücken, 09.12.2010 - 6 WF 130/10
Unbeschadet des auch für die Begründung von Beschlüssen geltenden Gebots der "bündigen Kürze" müssen die Entscheidungsgründe zumindest so präzise und ausführlich sein, dass den am Verfahren Beteiligten und auch dem Rechtsmittelgericht auf ihrer Grundlage eine Überprüfung der Entscheidung möglich ist (Beschluss des 2. Zivilsenats des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 13. Juli 2007 - 2 W 122/07-14- -, OLGR 2007, 802, m.w.N.). - OLG Düsseldorf, 17.09.2009 - 10 WF 20/09
Erfallen der Terminsgebühr für die Teilnahme an einer Anhörung vor dem ersuchten …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 09.12.2010 - 6 WF 130/10
Rn. 4 Der Begründungszwang als Bestandteil einer geordneten Rechtspflege verlangt, dass einer mit Rechtsmitteln anfechtbaren Entscheidung eine nachvollziehbare Begründung beigegeben wird, wobei eine nur floskelhafte Begründung einer fehlenden gleichsteht (OLG Frankfurt, Rpfleger 2010, 111; OLG Hamburg, MDR 2010, 1274). - VerfGH Bayern, 22.07.2005 - 72-VI-04
Zulässigkeit einer Verfassungsbeschwerde wegen der Verletzung verfassungsmäßiger …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 09.12.2010 - 6 WF 130/10
Eine nicht oder nicht angemessen begründete gerichtliche Entscheidung kann - sofern das Gericht nicht durch Gesetz von einer Begründung freigestellt ist - auch das Willkürverbot verletzen; ob eine Entscheidungsbegründung angemessen ist, kann dabei nicht abstrakt bestimmt werden, sondern hängt von den tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten des Einzelfalls ab (vgl. BayVerfGH NJW 2005, 3771 m.w.N.). - BVerfG, 23.04.1992 - 1 BvR 462/91
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehörs im Abänderungsverfahren wegen …
Auszug aus OLG Saarbrücken, 09.12.2010 - 6 WF 130/10
Zudem verpflichtet Art. 103 Abs. 1 GG das Gericht, die Ausführungen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen; dieses grundrechtsgleiche Recht ist verletzt, wenn sich im Einzelfall klar ergibt, dass das Gericht seiner Pflicht zur Kenntnisnahme und Erwägung von Parteivorbringen nicht nachgekommen ist (vgl. BVerfG FamRZ 1992, 782; Senatsbeschluss vom 19. Oktober 2010 - 6 W 233/10-6- -). - OLG Saarbrücken, 19.10.2010 - 6 W 233/10
Anforderungen an die Gewährung rechtlichen Gehörs im Abhilfeverfahren
Auszug aus OLG Saarbrücken, 09.12.2010 - 6 WF 130/10
Zudem verpflichtet Art. 103 Abs. 1 GG das Gericht, die Ausführungen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen; dieses grundrechtsgleiche Recht ist verletzt, wenn sich im Einzelfall klar ergibt, dass das Gericht seiner Pflicht zur Kenntnisnahme und Erwägung von Parteivorbringen nicht nachgekommen ist (vgl. BVerfG FamRZ 1992, 782; Senatsbeschluss vom 19. Oktober 2010 - 6 W 233/10-6- -).
- OLG Saarbrücken, 22.03.2011 - 6 UF 34/11
Strafverfahren: Voraussetzungen einer Ergänzungspflegschaft im Zusammenhang mit …
Rn. 8 Dabei kann dahinstehen, ob es der Entscheidung - deren Gründe sich in einer Paragrafenkette erschöpfen - bei den gegebenen Umständen nicht bereits an einer Begründung im Rechtssinne ermangelt (vgl. dazu Senatsbeschluss vom 9. Dezember 2010 - 6 WF 130/10 - m.w.N.). - OLG Saarbrücken, 19.07.2012 - 6 WF 360/12
Vaterschaftsanfechtungsverfahren: Erforderlichkeit der Begründung der …
Dies gilt umso mehr, wenn - wie vorliegend, nachdem die angefochtene Kostenentscheidung an § 81 FamFG auszurichten ist - das Gesetz richterlichem Ermessen Raum gibt (siehe zum Ganzen eingehend Senatsbeschluss vom 17. März 2011 - 6 UF 10/11 - vgl. auch Senatsbeschluss vom 9. Dezember 2010 - 6 WF 130/10 -, FamRZ 2011, 745, jeweils m.w.N.). - OLG Saarbrücken, 20.03.2019 - 6 UF 36/19
Familiensache: Kostenentscheidung im Vaterschaftsfeststellungsverfahren
Dies gilt nach ständiger Senatsrechtsprechung umso mehr, wenn - wie hier bei der vom Familiengericht im Ausgangspunkt zutreffend an §§ 80, 81 FamFG ausgerichteten Kostenentscheidung - das Gesetz richterlichem Ermessen Raum gibt (siehe dazu nur Senatsbeschlüsse vom 29. Juni 2018 - 6 WF 88/18 - und vom 19. Juli 2012 - 6 WF 360/12 -, juris; vgl. auch Senatsbeschluss vom 9. Dezember 2010 - 6 WF 130/10 -, FamRZ 2011, 745, jeweils m.w.N.).
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 26.10.2010 - II-6 WF 130/10 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- rechtsportal.de
FamFG § 158 Abs. 7
Höhe der Vergütung des Verfahrensbeistandes bei Vertretung mehrerer Kinder - rechtsportal.de
FamFG § 158 Abs. 4 S. 3; FamFG § 158 Abs. 7
Festsetzung einer gesonderten Vergütung in Form des Pauschalbetrages für jedes, die gesonderte Verfahrensbeistandschaft in Anspruch nehmende Kind - Wolters Kluwer
Festsetzung einer gesonderten Vergütung in Form des Pauschalbetrages für jedes, die gesonderte Verfahrensbeistandschaft in Anspruch nehmende Kind
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Höhe der Vergütung des Verfahrensbeistandes bei Vertretung mehrerer Kinder
Verfahrensgang
- AG Siegen, 03.12.2009 - 15 F 1954/09
- AG Siegen, 16.12.2009 - 15 F 1954/09
- AG Siegen, 12.02.2010 - 15 F 1954/09
- AG Siegen, 18.03.2010 - 15 F 1954/09
- OLG Hamm, 26.10.2010 - II-6 WF 130/10
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (6)
- BGH, 15.09.2010 - XII ZB 268/10
Verfahrensbeistandschaft für Minderjährige: Vergütung des Verfahrensbeistandes …
Auszug aus OLG Hamm, 26.10.2010 - 6 WF 130/10
Dementsprechend ist auch für jedes Kind, für das die gesonderte Verfahrensbeistandschaft besteht, eine gesonderte Vergütung in Form des Pauschalbetrages festzusetzen (so die einhellige Rechtsprechung, die mittlerweile auch durch den Bundesgerichtshof bestätigt worden ist: BGH - Beschluss vom 15.9.2010 - XII ZB 268/10, OLG Frankfurt FamRZ 2010, 666; OLG Stuttgart MDR 2010, 448; OLG Celle, Beschluss vom 8.3.2010 - 10 WF 44/10; OLG Rostock, Beschluss vom 18.3.2010 - 10 WF 44/10; OLG Oldenburg, Beschluss vom 28.4.2010 - 11 WF 64/10; OLG München, Beschluss vom 20.5.2010 - 11 WF 570/10). - OLG München, 20.05.2010 - 11 WF 570/10
Sorgerechtsverfahren: Vergütung für berufsmäßig geführte …
Auszug aus OLG Hamm, 26.10.2010 - 6 WF 130/10
Dementsprechend ist auch für jedes Kind, für das die gesonderte Verfahrensbeistandschaft besteht, eine gesonderte Vergütung in Form des Pauschalbetrages festzusetzen (so die einhellige Rechtsprechung, die mittlerweile auch durch den Bundesgerichtshof bestätigt worden ist: BGH - Beschluss vom 15.9.2010 - XII ZB 268/10, OLG Frankfurt FamRZ 2010, 666; OLG Stuttgart MDR 2010, 448; OLG Celle, Beschluss vom 8.3.2010 - 10 WF 44/10; OLG Rostock, Beschluss vom 18.3.2010 - 10 WF 44/10; OLG Oldenburg, Beschluss vom 28.4.2010 - 11 WF 64/10; OLG München, Beschluss vom 20.5.2010 - 11 WF 570/10). - OLG Rostock, 18.03.2010 - 10 WF 44/10
Vergütung des Verfahrenspflegers bei Vertretung mehrerer Kinder; Erstattung von …
Auszug aus OLG Hamm, 26.10.2010 - 6 WF 130/10
Dementsprechend ist auch für jedes Kind, für das die gesonderte Verfahrensbeistandschaft besteht, eine gesonderte Vergütung in Form des Pauschalbetrages festzusetzen (so die einhellige Rechtsprechung, die mittlerweile auch durch den Bundesgerichtshof bestätigt worden ist: BGH - Beschluss vom 15.9.2010 - XII ZB 268/10, OLG Frankfurt FamRZ 2010, 666; OLG Stuttgart MDR 2010, 448; OLG Celle, Beschluss vom 8.3.2010 - 10 WF 44/10; OLG Rostock, Beschluss vom 18.3.2010 - 10 WF 44/10; OLG Oldenburg, Beschluss vom 28.4.2010 - 11 WF 64/10; OLG München, Beschluss vom 20.5.2010 - 11 WF 570/10).
- OLG Stuttgart, 21.01.2010 - 8 WF 14/10
Kindschaftssache: Rechtsbehelf nach Entscheidung des Rechtspflegers über die …
Auszug aus OLG Hamm, 26.10.2010 - 6 WF 130/10
Dementsprechend ist auch für jedes Kind, für das die gesonderte Verfahrensbeistandschaft besteht, eine gesonderte Vergütung in Form des Pauschalbetrages festzusetzen (so die einhellige Rechtsprechung, die mittlerweile auch durch den Bundesgerichtshof bestätigt worden ist: BGH - Beschluss vom 15.9.2010 - XII ZB 268/10, OLG Frankfurt FamRZ 2010, 666; OLG Stuttgart MDR 2010, 448; OLG Celle, Beschluss vom 8.3.2010 - 10 WF 44/10; OLG Rostock, Beschluss vom 18.3.2010 - 10 WF 44/10; OLG Oldenburg, Beschluss vom 28.4.2010 - 11 WF 64/10; OLG München, Beschluss vom 20.5.2010 - 11 WF 570/10). - OLG Frankfurt, 23.12.2009 - 5 UF 316/09
Familiensache: Vergütung eines für mehrere Kinder bestellten Verfahrensbeistands
Auszug aus OLG Hamm, 26.10.2010 - 6 WF 130/10
Dementsprechend ist auch für jedes Kind, für das die gesonderte Verfahrensbeistandschaft besteht, eine gesonderte Vergütung in Form des Pauschalbetrages festzusetzen (so die einhellige Rechtsprechung, die mittlerweile auch durch den Bundesgerichtshof bestätigt worden ist: BGH - Beschluss vom 15.9.2010 - XII ZB 268/10, OLG Frankfurt FamRZ 2010, 666; OLG Stuttgart MDR 2010, 448; OLG Celle, Beschluss vom 8.3.2010 - 10 WF 44/10; OLG Rostock, Beschluss vom 18.3.2010 - 10 WF 44/10; OLG Oldenburg, Beschluss vom 28.4.2010 - 11 WF 64/10; OLG München, Beschluss vom 20.5.2010 - 11 WF 570/10). - OLG Oldenburg, 28.04.2010 - 11 WF 64/10
Vergütung des Verfahrensbeistandes bei Wahrnehmung der Interessen mehrerer Kinder
Auszug aus OLG Hamm, 26.10.2010 - 6 WF 130/10
Dementsprechend ist auch für jedes Kind, für das die gesonderte Verfahrensbeistandschaft besteht, eine gesonderte Vergütung in Form des Pauschalbetrages festzusetzen (so die einhellige Rechtsprechung, die mittlerweile auch durch den Bundesgerichtshof bestätigt worden ist: BGH - Beschluss vom 15.9.2010 - XII ZB 268/10, OLG Frankfurt FamRZ 2010, 666; OLG Stuttgart MDR 2010, 448; OLG Celle, Beschluss vom 8.3.2010 - 10 WF 44/10; OLG Rostock, Beschluss vom 18.3.2010 - 10 WF 44/10; OLG Oldenburg, Beschluss vom 28.4.2010 - 11 WF 64/10; OLG München, Beschluss vom 20.5.2010 - 11 WF 570/10).
- LG Kleve, 26.11.2014 - 4 T 630/14
Betreuung; Betreuervergütung; Stundensatz; Lehre, Ausbildung; Gesundheitssorge; …
Der Rechtspfleger kann die Beschwerde wirksam zulassen, wenn der Beschwerdewert nicht erreicht ist (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 25.10.2010, Az.: 6 WF 130/10 = BeckRS 2011, 19691; Sternal FGPrax 2010, 112).
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