Rechtsprechung
| BAG, 27.07.1994 - 7 AZR 81/94 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Aufwandsentschädigung für Zeiten der Personalratstätigkeit - Entschädigung bei auswärtiger Beschäftigung - Pauschalvergütung an Stelle der Reisekostenvergütung bei regelmäßigen oder gleichartigen Dienstreisen oder Dienstgängen - Berechnung der Pauschale nach ...
- archive.org
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Arbeitsentgelt - pauschalierter Aufwendungsersatz
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- ArbG Düsseldorf, 01.12.1992 - 1 Ca 5177/92
- LAG Düsseldorf, 25.08.1993 - 11 Sa 285/93
- BAG, 27.07.1994 - 7 AZR 81/94
Papierfundstellen
- NZA 1995, 799
- BB 1995, 208
- DB 1995, 1340
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (9)
- BAG, 15.07.1992 - 7 AZR 491/91
Arbeitsentgelt - pauschalierte Aufwandsentschädigung
Auszug aus BAG, 27.07.1994 - 7 AZR 81/94
Zum fortzuzahlenden Arbeitsentgelt im Sinne von § 46 Abs. 2 Satz 1 BPersVG, § 37 Abs. 2 BetrVG gehören nicht Aufwandsentschädigungen, die solche Aufwendungen abgelten sollen, die dem Personalrats- oder Betriebsratsmitglied infolge seiner Befreiung von der Arbeitspflicht nicht entstehen (ständige Rechtsprechung, vgl. BAGE 58, 1, 5 [BAG 10.02.1988 - 7 AZR 36/87] = AP Nr. 64 zu § 37 BetrVG 1972, zu III der Gründe; BAGE 68, 242, 245 = AP Nr. 16 zu § 46 BPersVG, zu II 2 der Gründe; BAGE 68, 292, 296 = AP Nr. 82 zu § 37 BetrVG 1972, zu III 1 der Gründe; BAG Urteil vom 15. Juli 1992 - 7 AZR 491/91 - AP Nr. 19 zu § 46 BPersVG, zu B II 2 der Gründe).Vielmehr kommt es auf die inhaltliche Ausgestaltung und den objektiven Zweck an (BAG Urteil vom 15. Juli 1992 - 7 AZR 491/91 -, aaO, zu B II 3 der Gründe).
Im Gegensatz zur Lehrentschädigung, mit der sich der Senat im Urteil vom 15. Juli 1992 (- 7 AZR 491/91 - AP Nr. 19 zu § 46 BPersVG) zu befassen hatte, entsprechen die tariflichen Regelungen dem Aufwendungsersatzcharakter.
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (vgl. BAGE 43, 87, 92 = AP Nr. 12 zu § 2 LohnFG, zu II 2b der Gründe; Urteil vom 28. August 1991, BAGE 68, 242, 246 = AP Nr. 16 zu § 46 BPersVG, zu II 3 der Gründe; Urteil vom 18. September 1991, BAGE 68, 292, 296 = AP Nr. 82 zu § 37 BetrVG 1972, zu III 2 der Gründe; Urteil vom 15. Juli 1992 - 7 AZR 491/91 - AP Nr. 19 zu § 46 BPersVG, zu B II 3 der Gründe) ist die Pauschalierung eines typischen Mehraufwandes zulässig.
Sinn der Pauschalierung ist es gerade, vom Nachweis des tatsächlich entstandenen Aufwands im Einzelfall abzusehen und stattdessen die Gewährung der Pauschalleistung an leicht feststellbare objektive Umstände zu knüpfen (…vgl. BAG Urteil vom 28. August 1991, aaO; BAGE 68, 292, 296 ff. = AP Nr. 82 zu § 37 BetrVG 1972, zu III 2 und 3 der Gründe; BAG Urteil vom 15. Juli 1992, aaO).
Die Festsetzung steuerfreier Pauschbeträge durch die als sachkundig anzusehende Finanzverwaltung kann aber als Indiz dafür herangezogen werden, daß typischerweise in dieser Höhe Mehraufwendungen anfallen (vgl. BAGE 68, 242, 246 f. = AP Nr. 16 zu § 46 BPersVG, zu II 4 der Gründe; BAG Urteil vom 15. Juli 1992 - 7 AZR 491/91 - AP Nr. 19 zu § 46 BPersVG, zu B II 4d der Gründe).
- BAG, 28.08.1991 - 7 AZR 137/90
Fortzahlung einer Aufwandsentschädigung an freigestelltes Personalratsmitglied
Auszug aus BAG, 27.07.1994 - 7 AZR 81/94
Zum fortzuzahlenden Arbeitsentgelt im Sinne von § 46 Abs. 2 Satz 1 BPersVG, § 37 Abs. 2 BetrVG gehören nicht Aufwandsentschädigungen, die solche Aufwendungen abgelten sollen, die dem Personalrats- oder Betriebsratsmitglied infolge seiner Befreiung von der Arbeitspflicht nicht entstehen (ständige Rechtsprechung, vgl. BAGE 58, 1, 5 [BAG 10.02.1988 - 7 AZR 36/87] = AP Nr. 64 zu § 37 BetrVG 1972, zu III der Gründe; BAGE 68, 242, 245 = AP Nr. 16 zu § 46 BPersVG, zu II 2 der Gründe; BAGE 68, 292, 296 = AP Nr. 82 zu § 37 BetrVG 1972, zu III 1 der Gründe; BAG Urteil vom 15. Juli 1992 - 7 AZR 491/91 - AP Nr. 19 zu § 46 BPersVG, zu B II 2 der Gründe).Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (vgl. BAGE 43, 87, 92 = AP Nr. 12 zu § 2 LohnFG, zu II 2b der Gründe; Urteil vom 28. August 1991, BAGE 68, 242, 246 = AP Nr. 16 zu § 46 BPersVG, zu II 3 der Gründe; Urteil vom 18. September 1991, BAGE 68, 292, 296 = AP Nr. 82 zu § 37 BetrVG 1972, zu III 2 der Gründe; Urteil vom 15. Juli 1992 - 7 AZR 491/91 - AP Nr. 19 zu § 46 BPersVG, zu B II 3 der Gründe) ist die Pauschalierung eines typischen Mehraufwandes zulässig.
Sinn der Pauschalierung ist es gerade, vom Nachweis des tatsächlich entstandenen Aufwands im Einzelfall abzusehen und stattdessen die Gewährung der Pauschalleistung an leicht feststellbare objektive Umstände zu knüpfen (vgl. BAG Urteil vom 28. August 1991, aaO; BAGE 68, 292, 296 ff. = AP Nr. 82 zu § 37 BetrVG 1972, zu III 2 und 3 der Gründe;… BAG Urteil vom 15. Juli 1992, aaO).
Die Festsetzung steuerfreier Pauschbeträge durch die als sachkundig anzusehende Finanzverwaltung kann aber als Indiz dafür herangezogen werden, daß typischerweise in dieser Höhe Mehraufwendungen anfallen (vgl. BAGE 68, 242, 246 f. = AP Nr. 16 zu § 46 BPersVG, zu II 4 der Gründe; BAG Urteil vom 15. Juli 1992 - 7 AZR 491/91 - AP Nr. 19 zu § 46 BPersVG, zu B II 4d der Gründe).
- BAG, 18.09.1991 - 7 AZR 41/90
Fernauslösung - Betriebsratstätigkeit
Auszug aus BAG, 27.07.1994 - 7 AZR 81/94
Zum fortzuzahlenden Arbeitsentgelt im Sinne von § 46 Abs. 2 Satz 1 BPersVG, § 37 Abs. 2 BetrVG gehören nicht Aufwandsentschädigungen, die solche Aufwendungen abgelten sollen, die dem Personalrats- oder Betriebsratsmitglied infolge seiner Befreiung von der Arbeitspflicht nicht entstehen (ständige Rechtsprechung, vgl. BAGE 58, 1, 5 [BAG 10.02.1988 - 7 AZR 36/87] = AP Nr. 64 zu § 37 BetrVG 1972, zu III der Gründe; BAGE 68, 242, 245 = AP Nr. 16 zu § 46 BPersVG, zu II 2 der Gründe; BAGE 68, 292, 296 = AP Nr. 82 zu § 37 BetrVG 1972, zu III 1 der Gründe; BAG Urteil vom 15. Juli 1992 - 7 AZR 491/91 - AP Nr. 19 zu § 46 BPersVG, zu B II 2 der Gründe).Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (vgl. BAGE 43, 87, 92 = AP Nr. 12 zu § 2 LohnFG, zu II 2b der Gründe; Urteil vom 28. August 1991, BAGE 68, 242, 246 = AP Nr. 16 zu § 46 BPersVG, zu II 3 der Gründe; Urteil vom 18. September 1991, BAGE 68, 292, 296 = AP Nr. 82 zu § 37 BetrVG 1972, zu III 2 der Gründe; Urteil vom 15. Juli 1992 - 7 AZR 491/91 - AP Nr. 19 zu § 46 BPersVG, zu B II 3 der Gründe) ist die Pauschalierung eines typischen Mehraufwandes zulässig.
Sinn der Pauschalierung ist es gerade, vom Nachweis des tatsächlich entstandenen Aufwands im Einzelfall abzusehen und stattdessen die Gewährung der Pauschalleistung an leicht feststellbare objektive Umstände zu knüpfen (…vgl. BAG Urteil vom 28. August 1991, aaO; BAGE 68, 292, 296 ff. = AP Nr. 82 zu § 37 BetrVG 1972, zu III 2 und 3 der Gründe;… BAG Urteil vom 15. Juli 1992, aaO).
- BVerwG, 27.04.1979 - 6 P 45.78
Für die Tätigkeit im Personalrat erforderliche Kenntnisse - Beachtung des Gebots …
Auszug aus BAG, 27.07.1994 - 7 AZR 81/94
Einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 44 BPersVG, der nach § 83 Abs. 1 Nr. 3 BPersVG im verwaltungsgerichtlichen Beschlußverfahren zu verfolgen wäre (BVerwGE 58, 54, 55 f.; BVerwGE 67, 135, 137;… Altvater/Bacher/Hörter/Sabottig/Schneider, BPersVG, 3. Aufl., § 83 Rz 14 und 15; Fischer/Goeres, Personalvertretungsrecht des Bundes und der Länder, Stand Juni 1994, Band V, § 44 Rz 44;… Dietz/Richardi, BPersVG, 2. Aufl., § 44 Rz 48;… Grabendorff/Windscheid/Ilbertz/Widmaier, BPersVG, 7. Aufl., § 44 Rz 27; Lorenzen/Haas/Schmitt, BPersVG, Stand Mai 1994, § 44 Rz 50), hat der Kläger nicht geltend gemacht. - BAG, 23.06.1975 - 1 ABR 104/73
Betriebsrat: Ersatz von Reisekosten bei Schulungsmaßnahmen
Auszug aus BAG, 27.07.1994 - 7 AZR 81/94
Dies bedeutet, daß die Reisekostenvergütungen sämtlicher Mitglieder des Personalrats ohne Rücksicht auf ihre besoldungs- oder tarifrechtliche Stellung nach denselben Maßstäben bemessen wird (vgl. BAG Beschluß vom 23. Juni 1975 - 1 ABR 104/73 - AP Nr. 10 zu § 40 BetrVG 1972). - BAG, 10.02.1988 - 7 AZR 36/87
Berücksichtigung des steuerpflichtigen Teils der tariflichen Nahauslösung bei der …
Auszug aus BAG, 27.07.1994 - 7 AZR 81/94
Zum fortzuzahlenden Arbeitsentgelt im Sinne von § 46 Abs. 2 Satz 1 BPersVG, § 37 Abs. 2 BetrVG gehören nicht Aufwandsentschädigungen, die solche Aufwendungen abgelten sollen, die dem Personalrats- oder Betriebsratsmitglied infolge seiner Befreiung von der Arbeitspflicht nicht entstehen (ständige Rechtsprechung, vgl. BAGE 58, 1, 5 [BAG 10.02.1988 - 7 AZR 36/87] = AP Nr. 64 zu § 37 BetrVG 1972, zu III der Gründe; BAGE 68, 242, 245 = AP Nr. 16 zu § 46 BPersVG, zu II 2 der Gründe; BAGE 68, 292, 296 = AP Nr. 82 zu § 37 BetrVG 1972, zu III 1 der Gründe; BAG Urteil vom 15. Juli 1992 - 7 AZR 491/91 - AP Nr. 19 zu § 46 BPersVG, zu B II 2 der Gründe). - BVerwG, 27.04.1983 - 6 P 3.81
Mitglied des Personalrats - Antrag auf Dienstfahrzeug - Verfahrensfragen
Auszug aus BAG, 27.07.1994 - 7 AZR 81/94
Einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 44 BPersVG, der nach § 83 Abs. 1 Nr. 3 BPersVG im verwaltungsgerichtlichen Beschlußverfahren zu verfolgen wäre (BVerwGE 58, 54, 55 f.; BVerwGE 67, 135, 137;… Altvater/Bacher/Hörter/Sabottig/Schneider, BPersVG, 3. Aufl., § 83 Rz 14 und 15; Fischer/Goeres, Personalvertretungsrecht des Bundes und der Länder, Stand Juni 1994, Band V, § 44 Rz 44;… Dietz/Richardi, BPersVG, 2. Aufl., § 44 Rz 48;… Grabendorff/Windscheid/Ilbertz/Widmaier, BPersVG, 7. Aufl., § 44 Rz 27; Lorenzen/Haas/Schmitt, BPersVG, Stand Mai 1994, § 44 Rz 50), hat der Kläger nicht geltend gemacht. - BAG, 15.06.1983 - 5 AZR 598/80
Fernauslösung
Auszug aus BAG, 27.07.1994 - 7 AZR 81/94
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (vgl. BAGE 43, 87, 92 = AP Nr. 12 zu § 2 LohnFG, zu II 2b der Gründe; Urteil vom 28. August 1991, BAGE 68, 242, 246 = AP Nr. 16 zu § 46 BPersVG, zu II 3 der Gründe; Urteil vom 18. September 1991, BAGE 68, 292, 296 = AP Nr. 82 zu § 37 BetrVG 1972, zu III 2 der Gründe; Urteil vom 15. Juli 1992 - 7 AZR 491/91 - AP Nr. 19 zu § 46 BPersVG, zu B II 3 der Gründe) ist die Pauschalierung eines typischen Mehraufwandes zulässig. - LAG Düsseldorf, 25.08.1993 - 11 Sa 285/93
Arbeitsentgelt: Aufwandsentschädigung bei Personalratstätigkeit
Auszug aus BAG, 27.07.1994 - 7 AZR 81/94
Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf vom 25. August 1993 - 11 Sa 285/93 - wird auf Kosten des Klägers zurückgewiesen.
- ArbG Stuttgart, 13.12.2012 - 24 Ca 5430/12
Betriebsrat - Pauschalaufwendungsersatz - Mehrarbeitspauschale - Vorrang von …
Denn dafür muss es auf der anderen Seite auch eine gewisse Benachteiligung in Kauf nehmen, wenn die Pauschale die wirklichen Aufwendungen nicht in jedem Falle vollständig deckt (BAG…, Urteil vom 09.11.1955 - 1 AZR 329/54, juris, Rn. 10; BAG, Urteil vom 27.07.1994 - 7 AZR 81/94, juris, Rn. 22; für eine grundsätzliche Zulässigkeit von Pauschalierungen auch Schweibert/Buse, NZA 2007, 1080, 1082 f; kritisch Rieble, NZA 2008, 276, 277).Die Pauschale muss folglich an die typischen und erwartbaren tatsächlichen Auslagen anknüpfen (BAG, Urteil vom 27.07.1994 - 7 AZR 81/94, juris, Rn. 22; Rieble, NZA 2008, 276, 277).
Um typische und erwartbare Auslagen handelt es sich, wenn beim Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen nach der Lebenserfahrung mit hoher Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen ist, dass die abzugeltenden Aufwendungen wirklich entstehen (BAG, Urteil vom 27.07.1994 - 7 AZR 81/94, juris, Rn. 22).
Aufwendungsersatz nach § 40 Abs. 1 BetrVG stellt kein Entgelt dar und unterliegt mithin nicht der Steuer- und Sozialversicherungspflicht (vgl. BAG, Urteil vom 27.07.1994 - 7 AZR 81/94, juris, Rn. 26).
- BAG, 16.11.2011 - 7 AZR 458/10
Vergütung eines freigestellten Personalratsmitglieds
Rn. 17 b) Dagegen gehören Entschädigungen für einen Aufwand, der nur bei tatsächlicher Arbeit angefallen wäre und der infolge der Befreiung von der Arbeitspflicht nicht mehr entsteht, nicht zum fortzuzahlenden Arbeitsentgelt im Sinne von § 46 Abs. 2 Satz 1 BPersVG(vgl. BAG 27. Juli 1994 - 7 AZR 81/94 - zu I der Gründe, AP BPersVG § 46 Nr. 14; 16. August 1995 - 7 AZR 103/95 - zu 1 b der Gründe, AP TVG § 1 Tarifverträge: Lufthansa Nr. 19 = EzA BetrVG 1972 § 37 Nr. 128; BVerwG 13. September 2001 - 2 C 34.00 - AP LPVG Niedersachsen § 39 Nr. 1;… zum BetrVG BAG 25. Februar 2009 - 7 AZR 954/07 - Rn. 17). - BAG, 08.12.2022 - 6 AZR 481/21
Pauschalabgeltung von Zeitzuschlägen
Sinn und Zweck von Pauschalierungen ist, vom Nachweis des tatsächlich entstandenen Aufwands im Einzelfall abzusehen und stattdessen die Gewährung der Pauschalleistung an leicht feststellbare objektive Umstände zu knüpfen (vgl. BAG 27. Juli 1994 - 7 AZR 81/94 - zu I 2 a der Gründe mwN).
- BVerwG, 27.01.2004 - 6 P 9.03
Freigestellte Mitglieder des Hauptpersonalrats; Unterkunft am Sitz der obersten …
Während § 46 Abs. 2 Satz 1 BPersVG die Vergütungspflicht für durch Personalratstätigkeit notwendige Arbeitsversäumnis regelt, bezieht sich § 44 Abs. 1 BPersVG auf solche Kosten der Personalratsmitglieder, die ihnen durch ihre Tätigkeit außerhalb der Vergütungspflicht des Arbeitgebers entstehen (vgl. zum Betriebsverfassungsrecht: BAG…, Urteil vom 22. August 1985 a.a.O. Bl. 236; ferner Urteil vom 27. Juli 1994 - 7 AZR 81/94 - AP Nr. 14 zu § 46 BPersVG Bl. 203). - LAG Köln, 07.06.2010 - 5 Sa 1116/09
Fortzahlung einer Funktionszulage für IT-Fachbetreuer bei vollständigen …
Rn. 35 Zu den Bezügen oder dem fortzuzahlenden Arbeitsentgelt gehören nicht Aufwandsentschädigungen, die solche Aufwendungen abgelten sollen, die dem Personalratsmitglied infolge seiner Befreiung von der Dienst- oder Arbeitspflicht tatsächlich nicht entstehen; es handelt sich dann nämlich nicht um Arbeitsentgelt, sondern um Aufwandsersatz für besondere, nur bei der Arbeit anfallende zusätzliche Aufwendungen (siehe BAG Urteil vom 27.07.1994 - 7 AZR 81/84 -, NZA 1995, Seite 799). - LAG Hamm, 27.02.2015 - 1 Sa 1437/14
Anspruch eines Arbeitnehmers auf Verpflegungszuschüsse
Derartige Aufwendungen können nach ständiger arbeitsgerichtlicher Rechtsprechung auch pauschaliert werden (BAG 27.07.1994 - 7 AZR 81/94, juris; 15.07.1992 - 7 AZR 491/91, juris;… ErfKom-Preis, 15. Aufl. 2015, § 611 Rn. 517), soweit es sich um typischen Mehraufwand handelt, mit dessen tatsächlichem Anfall nach allgemeiner Lebenserfahrung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist. - LAG Köln, 07.06.2010 - 5 Sa 116/09 Zu den Bezügen oder dem fortzuzahlenden Arbeitsentgelt gehören nicht Aufwandsentschädigungen, die solche Aufwendungen abgelten sollen, die dem Personalratsmitglied infolge seiner Befreiung von der Dienst- oder Arbeitspflicht tatsächlich nicht entstehen; es handelt sich dann nämlich nicht um Arbeitsentgelt, sondern um Aufwandsersatz für besondere, nur bei der Arbeit anfallende zusätzliche Aufwendungen (siehe BAG Urteil vom 27.07.1994 - 7 AZR 81/84 -, NZA 1995, Seite 799).
- LAG Hamm, 27.09.2005 - 6 Sa 796/05
Reisekostenpauschale
Sinn der Pauschalierung ist gerade, vom Nachweis des tatsächlich entstandenen Aufwands im Einzelfall abzusehen und statt dessen die Gewährung der Pauschalleistung an leicht feststellbare objektive Umstände zu knüpfen, bei deren Vorliegen nach der Lebenserfahrung eine hohe Wahrscheinlichkeit für das Entstehen derartiger Aufwendungen gegeben ist (BAG 05. April 2000 - 7 AZR 213/99; BAG 27. Juli 1994 - 7 AZR 81/94).
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