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Rechtsprechung
   BVerwG, 20.08.1985 - 7 B 156.85   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1985,5805
BVerwG, 20.08.1985 - 7 B 156.85 (https://dejure.org/1985,5805)
BVerwG, Entscheidung vom 20.08.1985 - 7 B 156.85 (https://dejure.org/1985,5805)
BVerwG, Entscheidung vom 20. August 1985 - 7 B 156.85 (https://dejure.org/1985,5805)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Änderung eines Vornamens - Anspruch auf Namensänderung auf der Grundlage des Grundrechts auf freie Persönlichkeitsentfaltung - Genehmigungsbedürftigkeit einer Namensänderung in Form einer Änderung der Schreibweise ohne Änderung der Aussprache

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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (2)

  • BVerwG, 01.10.1980 - 7 C 21.78

    Namensänderung - Unrichtige Schreibweise von Umlauten - Wichtiger Grund - …

    Auszug aus BVerwG, 20.08.1985 - 7 B 156.85
    Die weitere von der Beschwerde als rechtsgrundsätzlich bedeutsam bezeichnete Frage, ob eine nur die Schreibweise und nicht auch die Aussprache ändernde Namengebung dem Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen unterfällt, ist durch die ständige Rechtsprechung des beschließenden Senats dahin geklärt, daß auch die Änderung lediglich der Schreibweise des Namens als Namensänderung einer behördlichen Verfügung bedarf (Urteil vom 1. Oktober 1980 - BVerwG 7 C 21.78 - [NJW 1981, 2713 = JZ 1981, 189 [BVerwG 01.10.1980 - 7 C 21/78] = NDR 1981, 431 = BayVBl. 1981, 215 = Buchholz 402.10 § 3 NÄG Nr. 40] m.w.N.).
  • BVerwG, 18.02.1981 - 7 B 69.80

    Rechtmäßigkeit der Ablehnung einer Namensänderung - Namensänderung eines …

    Auszug aus BVerwG, 20.08.1985 - 7 B 156.85
    Dem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG wird im Namensänderungsrecht dadurch genügt, daß die einer freien Namensänderung entgegenstehende Vorschrift des § 3 NÄG das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung grundsätzlich nicht verletzt und für Fälle, in denen ausnahmsweise die Persönlichkeitsentfaltung behindert würde, eine Namensänderung durch das Gesetz nicht ausgeschlossen wird (vgl. Senatsbeschluß vom 18. Februar 1981 - BVerwG 7 B 69.80 - [NVwZ 1982, 111 = StAZ 1981, 279 = Buchholz 402.10 § 3 NÄG Nr. 43]), also ein wichtiger Grund im Sinne des § 3 NÄG anzunehmen ist.
  • VG Stade, 26.09.2016 - 1 A 1398/15

    Anspruch eines Spätaussiedlers auf Änderung seines Vornamens von "Siegfried" in …

    Rn. 24 Das nach Art. 2 Abs. 1 Satz Grundgesetz - GG - i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG verbürgte Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit steht der gesetzlichen Forderung, Vornamen nur aus wichtigem Grund zu ändern, nicht entgegen (BVerwG, Beschluss vom 18.02.1981 - 7 B 69.80 -, NVwZ 1982, 111; Beschluss vom 20.08.1985 - 7 B 156.85 -, juris).
  • BVerwG, 09.11.1988 - 7 B 167.88

    Namensänderung - Weiterer Vorname - Wichtiger Grund

    Vornamen nur mit wichtigem Grund zu ändern, nicht entgegen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 18. Februar 1981 - BVerwG 7 B 69.80 - in NVwZ 1982, 111 = StAZ 1981, 279 und vom 20. August 1985 - BVerwG 7 B 156.85 -).
  • VGH Bayern, 02.12.2015 - 5 B 14.927

    Anspruch auf Änderung des Vornamens

    Weiter ist geklärt, dass auch das in Art. 2 Abs. 1 GG verbürgte Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung der gesetzlichen Forderung, Vornamen nur aus wichtigem Grund zu ändern, nicht entgegensteht (BVerwG, B.v. 18.2.1981 - 7 B 69.80 - NVwZ 1982, 111; B.v. 20.8.1985 - 7 B 156.85).
  • VGH Bayern, 26.02.2014 - 5 B 12.2541

    Vornamensänderung

    Weiter ist geklärt, dass auch das in Art. 2 Abs. 1 GG verbürgte Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung der gesetzlichen Forderung, Vornamen nur aus wichtigem Grund zu ändern, nicht entgegensteht (BVerwG, B.v. 18.2.1981 - 7 B 69.80 - NVwZ 1982, 111; B.v. 20.8.1985 - 7 B 156.85).
  • VG Regensburg, 24.03.2015 - RO 2 K 14.924

    Änderung des Vornamens

    Hierbei steht auch das nach Art. 2 Abs. 1 Satz GG verbürgte Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung der gesetzlichen Forderung, Vornamen nur aus wichtigem Grund zu ändern, nicht entgegen (BVerwG B. v. 18.2.1981 - 7 B 69.80 - NVwZ 1982, 111; B. v. 20.8.1985 - 7 B 156.85 - juris).
  • VGH Hessen, 02.07.1990 - 8 UE 4142/88

    Änderung des Vornamens aus wichtigem Grund

    Das in Art. 2 Abs. 2 GG verbürgte Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung steht der gesetzlichen Forderung, Vornamen nur aus wichtigem Grund zu ändern, nicht entgegen (BVerwG, Be. v. 18. Februar 1981, 7 B 69.80, in NVwZ 1982, 111 = StAZ 1981, 279 = ZBR, 1981, 321 u. v. 20. August 1985 7 B 156.85).
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