Rechtsprechung
| BVerwG, 04.02.1993 - 7 B 93.92 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Demokratieprinzip - Gemeinderecht - Mehrheitsentscheidung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
Papierfundstellen
- NVwZ 1993, 378
- NVwZ-RR 1993, 378
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (4)
- BVerfG, 10.05.1977 - 2 BvR 705/75
Beschlußfähigkeit
Auszug aus BVerwG, 04.02.1993 - 7 B 93.92
Mit dieser Regelung, die den Anforderungen an die Beschlußfähigkeit des Rates in Sachfragen (Art. 47 Abs. 2 bayGO) weitgehend entspricht, sind ausreichende Bedingungen dafür geschaffen, daß der Wille der Ratsmehrheit dem gesamten Rat zugerechnet werden kann (vgl. BVerfGE 44, 308 ; BVerwGE 89, 121 ). - BVerwG, 17.10.1991 - 3 C 45.90
Rechtsverordnung - Umlaufverfahren - Exportbeschränkung - Störung auswärtiger …
Auszug aus BVerwG, 04.02.1993 - 7 B 93.92
Mit dieser Regelung, die den Anforderungen an die Beschlußfähigkeit des Rates in Sachfragen (Art. 47 Abs. 2 bayGO) weitgehend entspricht, sind ausreichende Bedingungen dafür geschaffen, daß der Wille der Ratsmehrheit dem gesamten Rat zugerechnet werden kann (vgl. BVerfGE 44, 308 ; BVerwGE 89, 121 ). - BVerwG, 15.12.1989 - 7 C 25.89
Verfassungsmäßigkeit von § 49 Abs. 2 Satz 1 der Hessischen Landkreisordnung
Auszug aus BVerwG, 04.02.1993 - 7 B 93.92
Die genannte Vorschrift der Gemeindeordnung regelt die interne Willensbildung des gemeindlichen Führungsorgans bei Personalentscheidungen und, soweit es sich um Wahlbeamte handelt, deren Berufung in die Position eines Gemeindeorgans; sie unterfällt deshalb - ungeachtet des Umstands, daß der vom Rat Gewählte mit der Annahme der Wahl die Rechtsstellung eines Beamten erhält - dem nach § 137 Abs. 1 VwGO irrevisiblen Kommunalverfassungsrecht des Landes (vgl. Urteile des Senats vom 15. März 1989 - BVerwG 7 C 10.88 - Buchholz 310 § 121 VwGO Nr. 56 und vom 15. Dezember 1989 - BVerwG 7 C 25.89 - Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 68). - BVerwG, 15.03.1989 - 7 C 10.88
Kommune - Wahlbeamter - Ungültigerklärung - Nichtigkeit der Ernennung - …
Auszug aus BVerwG, 04.02.1993 - 7 B 93.92
Die genannte Vorschrift der Gemeindeordnung regelt die interne Willensbildung des gemeindlichen Führungsorgans bei Personalentscheidungen und, soweit es sich um Wahlbeamte handelt, deren Berufung in die Position eines Gemeindeorgans; sie unterfällt deshalb - ungeachtet des Umstands, daß der vom Rat Gewählte mit der Annahme der Wahl die Rechtsstellung eines Beamten erhält - dem nach § 137 Abs. 1 VwGO irrevisiblen Kommunalverfassungsrecht des Landes (vgl. Urteile des Senats vom 15. März 1989 - BVerwG 7 C 10.88 - Buchholz 310 § 121 VwGO Nr. 56 und vom 15. Dezember 1989 - BVerwG 7 C 25.89 - Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 68).
- BVerwG, 18.04.1997 - 8 C 5.96
Unzulässige Wahlwerbung durch Bürgermeister
Vorschriften des Kommunalwahlrechts, die die Wahl kommunaler Wahlbeamter regeln, gehören nicht dem nach § 127 Nr. 2 BRRG revisiblen Landesbeamtenrecht, sondern dem irrevisiblen Kommunalverfassungsrecht des Landes an (vgl. Urteil vom 15. Dezember 1989 - BVerwG 7 C 25.89 - Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 68 S. 16 f.; Beschlüsse vom 4. Februar 1993 - BVerwG 7 B 93.92 - Buchholz 415.1 AllgKommR Nr. 122 S. 117, 118 und vom 18. Juli 1996 - BVerwG 8 B 85.96 - SächsVBl 1996, 281). - BVerwG, 18.07.1996 - 8 B 85.96
Ungültigkeit der Wahl zum Bürgermeister wegen früherer Stasi-Tätigkeit
Vorschriften des Kommunalwahlgesetzes, die die Wahl kommunaler Wahlbeamter regeln, gehören nicht dem nach § 127 Nr. 2 BRRG revisiblen Landesbeamtenrecht, sondern dem irrevisiblen (§ 137 Abs. 1 VwGO) Kommunalverfassungsrecht des Landes an (vgl. Urteil vom 15. Dezember 1989 - BVerwG 7 C 25.89 - Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 68 S. 16 f.; Beschluß vom 4. Februar 1993 - BVerwG 7 B 93.92 - Buchholz 415.1 AllgKommR Nr. 122 S. 117 (118)). - BVerwG, 20.09.1995 - 6 B 11.95
Ehrenverfahren nach dem HEG Mecklenburg-Vorpommern
Diese Vorschrift dient dazu, Landesbeamtenrecht zum Zweck der Rechtsvereinheitlichung revisibel zu machen (vgl. Urteil vom 24. Juni 1982 - BVerwG 2 C 91/92.81 - Buchholz 232 § 62 BBG Nr. 2 m.w.N.; Beschluß vom 4. Februar 1993 - BVerwG 7 B 93.92 - Buchholz 415.1 AllgKommR Nr. 122).
- BVerwG, 08.02.2001 - 8 B 9.01
Verwaltungsakt in Form der Abberufung eines Klägers aus dem kommunalen Wahlamt - …
Entgegen der Annahme der Beschwerde - die sich für ihre Auffassung zu Unrecht auf den Beschluss vom 4. Februar 1993 - BVerwG 7 B 93.92 - (NVwZ 1993, 378 f.) beruft - gehören Vorschriften aus Gemeindeordnungen über Wahlen und Abberufungen in Gemeindevertretungen auch dann nicht dem Recht der Landesbeamten an, wenn es dabei um kommunale Wahlbeamte geht. - OVG Schleswig-Holstein, 16.12.2009 - 2 LA 54/09
Zulässigkeit einer Klage zur Feststellung der Gültigkeit einer Wahl zum ersten …
Der Kläger strebt weder eine auf dem Gebiet des Beamtenrechts liegende Entscheidung an noch geht er gegen eine solche vor (…vgl. zur Abgrenzung zu kommunalverfassungsrechtlichen Streitigkeiten BVerwG, Urt. v. 15.03.1989 - 7 C 10/88 -, NVwZ-RR 1990, 94, sowie Beschl. v. 04.02.1993 - 7 B 93/92 -, NVwZ 1993, 378 und v. 18.07.1996 - 8 B 85/96 -, LKV 1997, 171 ). - BVerwG, 20.09.1995 - 6 B 12.95
Vorliegen von Selbstverwaltungsangelegenheiten
Diese Vorschrift dient dazu, Landesbeamtenrecht zum Zweck der Rechtsvereinheitlichung revisibel zu machen (vgl. Urteil vom 24. Juni 1982 - BVerwG 2 C 91/92.81 - Buchholz 232 § 62 BBG Nr. 2 m.w.N.; Beschluß vom 4. Februar 1993 - BVerwG 7 B 93.92 - Buchholz 415.1 AllgKommR Nr. 122). - BVerwG, 20.09.1995 - 6 B 14.95
Darlegungsanforderungen der Beschwerde - Bestimmung der anzuwendenden Fassung …
Diese Vorschrift dient dazu, Landesbeamtenrecht zum Zweck der Rechtsvereinheitlichung revisibel zu machen (vgl. Urteil vom 24. Juni 1982 - BVerwG 2 C 91/92.81 - Buchholz 232 § 62 BBG Nr. 2 m.w.N.; Beschluß vom 4. Februar 1993 - BVerwG 7 B 93.92 - Buchholz 415.1 AllgKommR Nr. 122).
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