Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×

Rechtsprechung
   BVerwG, 30.08.1968 - VII C 9.68   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1968,1537
BVerwG, 30.08.1968 - VII C 9.68 (https://dejure.org/1968,1537)
BVerwG, Entscheidung vom 30.08.1968 - VII C 9.68 (https://dejure.org/1968,1537)
BVerwG, Entscheidung vom 30. August 1968 - VII C 9.68 (https://dejure.org/1968,1537)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1968,1537) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Rechtsmittel

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz frei)

    Ersatzschulen (Finanzhilfe) - Anspruch auf Finanzhilfe; Voraussetzungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1969, 5078
  • MDR 1969, 168
  • DÖV 1969, 395
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (3)

  • BVerwG, 22.09.1967 - VII C 71.66

    Anspruchs auf Gewährung einer höheren staatlichen Subvention für eine private …

    Auszug aus BVerwG, 30.08.1968 - VII C 9.68
    § 1 des hessischen Gesetzes widerspreche Art. 7 Abs. 4 GG, wenn die Grundgesetzvorschrift im Sinne der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, insbesondere der Entscheidung in BVerwGE 27, 360 ff., ausgelegt werde.

    Daß sich aus dieser Vorschrift ein Anspruch darauf ergibt, daß der Staat einer wirtschaftlich notleidend gewordenen genehmigten Ersatzschule Hilfe leistet, ist im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. März 1966 (BVerwGE 23, 347) und in dem diese Entscheidung ergänzenden Urteil vom 22. September 1967 (BVerwGE 27, 360) eingehend dargelegt.

    Die Auffassung des Berufungsgerichts, daß Art. 7 Abs. 4 GG lediglich ein Abwehrrecht gebe und deshalb keinen Anspruch begründen könne, hat das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 22. September 1967 (BVerwGE 27, 360 [362-63]) nicht gebilligt.

    Dann steht ihm nach den Ausführungen im Urteil vom 22. September 1967 (BVerwGE 27, 360) kein Anspruch darauf zu, so glaß die Klage aus diesem Grunde abzuweisen wäre.

    Das Berufungsgericht wird die Frage der Hilfsbedürftigkeit unter Beachtung der Ausführungen des Bundesverwaltungsgerichts hierzu (BVerwGE 27, 360 [365 f.]) noch aufklären müssen.

  • BVerwG, 11.03.1966 - VII C 194.64
    Auszug aus BVerwG, 30.08.1968 - VII C 9.68
    Dem Hinweis des Klägers auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 23, 347) sei nicht zu folgen; Art. 7 Abs. 4 GG enthalte lediglich ein Abwehrrecht.

    Daß sich aus dieser Vorschrift ein Anspruch darauf ergibt, daß der Staat einer wirtschaftlich notleidend gewordenen genehmigten Ersatzschule Hilfe leistet, ist im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. März 1966 (BVerwGE 23, 347) und in dem diese Entscheidung ergänzenden Urteil vom 22. September 1967 (BVerwGE 27, 360) eingehend dargelegt.

  • BVerfG, 11.07.1967 - 1 BvL 11/67

    Normenkontrolle III

    Auszug aus BVerwG, 30.08.1968 - VII C 9.68
    Die Frage nach der Rechtsgültigkeit des § 1 PSchFG kann dem Bundesverfassungsgericht gemäß Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG aber nur dann vorgelegt werden, wenn es darauf bei der Entscheidung ankommt, wenn die Frage also für die Entscheidung im Revisionsverfahren erheblich ist (vgl. BVerfGE 22, 175 [176 f.]).
  • BVerwG, 21.11.1986 - 7 C 82.84

    Gemeinnützigkeit - Steuerrecht - Körperschaft - Privatschulträger - Subvention - …

    Der vom Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 30. August 1968 - BVerwG 7 C 9.68 - geäußerten Auffassung, daß diese Forderung nicht mit Art. 7 Abs. 4 GG in Einklang stehe, könne sich das Gericht nicht anschließen.

    Allerdings hat der erkennende Senat in seinem Urteil vom 30. August 1968 - BVerwG 7 C 9.68 - (Buchholz 11 Art. 7 Abs. 4 GG Nr. 6; MDR 1969, 168; DÖV 1969, 395) zu der Vorgängerregelung des § 1 Abs. 1 Nr. 3 ESchFG, nämlich § 1 Abs. 1 des Privatschulfinanzierungsgesetzes (PSchFG) vom 28. Juni 1961 (GVBl. S. 99), die Auffassung vertreten, es verstoße gegen Art. 7 Abs. 4 GG, wenn der Anspruch auf staatliche Hilfe für private Ersatzschulen von der Anerkennung der Gemeinnützigkeit im Sinne des Steuerrechts abhängig gemacht sei.

    Soweit aus dem Urteil des Senats vom 30. August 1968 - BVerwG 7 C 9.68 - etwas anderes herausgelesen werden könnte, hält der Senat daran nicht fest.

  • BVerwG, 13.11.1973 - VII B 20.73

    Betreiben einer genehmigten privaten Einheitsschule als Ersatzschule nach dem …

    Nach der Rechtsprechung des Senats haben private Ersatzschulen, die mit der Entwicklung der öffentlichen Schule nicht Schritt halten können und deshalb in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährdet werden, aus Art. 7 Abs. 4 GG grundsätzlich einen Anspruch auf staatliche Hilfe (BVerwGE 23, 347 und 27, 360; ferner Urteile vom 30. August 1968 - BVerwG VII C 9.68 - [Buchholz 11 Art. 7 Abs. 4 GG Nr. 6] und vom 4. Juli 1969 - BVerwG VII C 28.68 - [Buchholz 11 Art. 7 Abs. 4 GG Nr. 8]; Beschluß vom 30. März 1973 - BVerwG VII B 39.72 - [Buchholz 11 Art. 7 Abs. 4 GG Nr. 14]).

    Die nach Art. 7 Abs. 4 GG grundsätzlich gebotene staatliche Hilfe soll die wirtschaftliche Initiative des privaten Schulträgers nicht überflüssig machen (Urteil vom 30. August 1968 - BVerwG VII C 9.68 - [a.a.O.]) und will ihm das Unternehmerrisiko nicht abnehmen (BVerwGE 23, 347 [353]).

  • BVerwG, 30.03.1973 - VII B 39.72

    Rechtsmittel

    Nach Aufhebung des ersten Berufungsurteils und Zurückverweisung der Sache durch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. August 1968 - BVerwG VII C 9.68 - wies der Verwaltungsgerichtshof die Berufung erneut zurück, und zwar mit der Begründung, der Kläger habe aus Art. 7 Abs. 4 GG keinen Subventionierungsanspruch, weil seine Ersatzschule nach den von ihm selbst vorgetragenen Zahlen über die wirtschaftlichen Verhältnisse nicht hilfsbedürftig sei.

    Die nach Art. 7 Abs. 4 GG für die Beurteilung der Hilfsbedürftigkeit einer Ersatzschule maßgebenden bundesrechtlichen Grundsätze sind im Urteil vom 22. September 1967 - BVerwG VII C 71.66 - (BVerwGE 27, 360) im einzelnen dargelegt worden; ergänzend hierzu hat sich der Senat in der vorliegenden Sache in dem zurückverweisenden Urteil vom 30. August 1968 - BVerwG VII C 9.68 - (Buchholz 11 Art. 7 Abs. 4 GG Nr. 6 = MDR 1969, 168 = DÖV 1969, 395) geäußert.

  • BVerwG, 14.03.1975 - VII B 55.74
    a) Die Auffassung des Berufungsgerichts, daß notleidende Ersatzschulen unmittelbar aus Art. 7 Abs. 4 GG grundsätzlich einen Anspruch auf staatliche Subventionierung zum Zwecke ihrer Erhaltung haben, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteile vom 11.03.1966 - BVerwG VII C 194.64 - [BVerwGE 23, 347]), vom 22.09.1967 - BVerwG VII C 71.66 - [BVerwGE 27, 360]), vom 30.08.1968 - BVerwG VII C 9.68 - [Buchholz 11 Art. 7 Abs. 4 GG Nr. 6]{{Fussnote|3|BVerwG, 30.08.1968, VII C 9.68.

    W. F.: Buchholz 11 Art. 7 Abs. 4 GG Nr. 6; DÖV 69, 395; MDR 69, 168.}}) und vom 04.07.1969 - BVerwG VII C 28.68 - [Buchholz 11 Art. 7 Abs. 4 GG Nr. 8]); Beschlüsse vom 30.03.1973 - BVerwG VII B 39.72 - [Buchholz 11 Art. 7 Abs. 4 GG Nr. 14]) und vom 13.11.1973 - BVerwG VII B 20.73 - [Buchholz 11 Art. 7 Abs. 4 GG Nr. 15]) und die damit höchstrichterlich als geklärt anzusehen.

  • BVerwG, 06.04.1989 - 7 B 138.88

    Rechtsmittel

    Die von ihr angeführten Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts - BVerwGE 27, 360; Urteil vom 30. August 1968 - BVerwG 7 C 9.68 - (Buchholz Nr. 6 zu Art. 7 Abs. 4 GG); Urteil vom 4. Juli 1969 - BVerwG 7 C 28.68 - (Buchholz Nr. 8 zu Art. 7 Abs. 4 GG); Beschluß vom 30. März 1973 - BVerwG 7 B 39.72 - (Buchholz Nr. 14 zu Art. 7 Abs. 4 GG); Beschluß vom 13. November 1973 - BVerwG 7 B 20.73 - (Buchholz Nr. 15 zu Art. 7 Abs. 4 GG) - äußern sich nicht zu einer etwaigen Verpflichtung des Staates, Leistungen von Ersatzschulträgern an betriebliche Unterstützungskassen zu subventionieren.
  • BVerwG, 04.07.1969 - VII C 28.68
    Diese Anerkennung genügt, um den bundesrechtlichen Charakter als Ersatzschule darzutun (so schon Urteil vom 30.08.1968 - BVerwG VII C 9.68 - [MDR 1969, 168]) Die Ländervereinbarung vom 10.08.1951 bezeichnet in § 3 Privatschulen als Ersatzschulen dann, wenn in dem Land entsprechende öffentliche Schulen zugelassen oder grundsätzlich vorgesehen sind, und sie stellt in § 11 Grundsätze für die Entscheidung auf, ob die Anforderungen des Art. 7 Abs. 4 Satz 3 GG an eine Ersatzschule erfüllt sind.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BVerwG
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht