Rechtsprechung
| OLG Hamm, 22.11.1994 - 7 U 44/94 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Hagen, 17.02.1994 - 8 O 89/93
- OLG Hamm, 22.11.1994 - 7 U 44/94
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (5)
- BGH, 31.10.1984 - VIII ZR 226/83
Auslegung und Zulässigkeit von AGB im Möbelhandel; Untersagung der Verwendung …
Auszug aus OLG Hamm, 22.11.1994 - 7 U 44/94
Denn für nach Vertragsschluß getroffene mündliche Nebenabreden ist anerkannt, daß eine solche Schriftformklausel deren Wirksamkeit nicht hindert (vgl. BGH NJW 1985, 320, 322; NJW 1986, 1809, 1810). - BGH, 09.04.1987 - III ZR 84/86
Eigenschaft eines Bankvollmachtformulars als Allgemeine Geschäftsbedingung
Auszug aus OLG Hamm, 22.11.1994 - 7 U 44/94
Rn. 73 mündliche Individualvereinbarungen (vgl. BGH NJW 1987, 2011), und zwar selbst dann, wenn diese nur stillschweigend getroffen werden (vgl. BGH NJW 1986, 1807). - BGH, 06.03.1986 - III ZR 234/84
Auslegung von AGB-Bestimmungen einer Hypothekenbank - Konkludente …
Auszug aus OLG Hamm, 22.11.1994 - 7 U 44/94
Rn. 73 mündliche Individualvereinbarungen (vgl. BGH NJW 1987, 2011), und zwar selbst dann, wenn diese nur stillschweigend getroffen werden (vgl. BGH NJW 1986, 1807). - BGH, 26.06.1974 - VIII ZR 43/73
Vorliegen eines vertragswidrigen Gebrauchs und einer Eigentumsbeeinträchtigung …
Auszug aus OLG Hamm, 22.11.1994 - 7 U 44/94
Rn. 50 Allerdings kann der Kläger von seinen Pächtern gemäß § 550 BGB grundsätzlich die Beseitigung unzulässiger baulicher Veränderungen verlangen, soweit dadurch ein vertragswidriger Zustand geschaffen worden ist (vgl. BGH NJW 1974, 1463). - BGH, 26.03.1986 - VIII ZR 85/85
Formularmäßige Vereinbarung einer Schriftformklausel
Auszug aus OLG Hamm, 22.11.1994 - 7 U 44/94
Denn für nach Vertragsschluß getroffene mündliche Nebenabreden ist anerkannt, daß eine solche Schriftformklausel deren Wirksamkeit nicht hindert (vgl. BGH NJW 1985, 320, 322; NJW 1986, 1809, 1810).
- AG Brandenburg, 29.10.2021 - 31 C 288/20
Kleingarten darf nicht nur der Erholung dienen!
Insofern kann der Kläger als Verpächter dann aber auch gemäß § 581 Abs. 2 BGB in Verbindung § 541 BGB unter Beachtung von § 1, § 3, § 20a und § 20b BKleingG sowie des zwischen den Parteien am 04.03.2020 vereinbarten "Kleingarten-Pachtvertrages" und der insoweit mit vereinbarte "Rahmengartenordnung" des Landesverbandes Brandenburg der Gartenfreunde e.V. grundsätzlich von dem Beklagten als Pächter die Beseitigung dieser unzulässiger baulicher Veränderungen verlangen, weil hierdurch ein vertragswidriger Zustand in dieser Kleingartenanlage geschaffen wurde (BGH, Urteil vom 19.12.2018, Az.: XII ZR 5/18; BGH, Urteil vom 26.06.1974, Az.: VIII ZR 43/73; OLG Hamm, Urteil vom 22.11.1994, Az.: 7 U 44/94; LG München I, Beschluss vom 08.11.2016, Az.: 31 S 12371/16; LG Köln, Urteil vom 08.07.2011, Az.: 10 S 9/11; AG Frankfurt/Main, Urteil vom 18.11.2016, Az.: 33 C 2568/16).Nach ihrem Sinn und Zweck will diese Vorschrift schon die Schaffung der Voraussetzungen für ein dauerhaftes Bewohnen unterbindet (BVerfG, Beschluss vom 25.02.1998, Az.: 1 BvR 207/97; OLG Hamm, Urteil vom 22.11.1994, Az.: 7 U 44/94; Mainczyk, NJ 2005, Seiten 241 ff.).
Aus diesem Grund stellt nicht nur die Einrichtung einer zum Wohnen geeigneten Gartenlaube insgesamt eine Verletzung des Kleingarten-Pachtvertrages dar, sondern schon jede einzelne Maßnahme, die zur Schaffung der Voraussetzungen für ein dauerhaftes Wohnen beiträgt (OLG Hamm, Urteil vom 22.11.1994, Az.: 7 U 44/94).
Ob diese Laube vom Beklagten tatsächlich zum dauernden Wohnen genutzt wird, ist insoweit auch unerheblich (OLG Hamm, Urteil vom 22.11.1994, Az.: 7 U 44/94).
Zwar gilt innerhalb eines Vereins allgemein der Grundsatz, dass keinem Mitglied ohne sachlichen Grund schlechter behandelt werden darf als andere Mitglieder (BGH, Urteil vom 20.04.1967, Az.: II ZR 142/65; OLG Hamm, Urteil vom 22.11.1994, Az.: 7 U 44/94).
Zudem könnte sich der Beklagte auf ein der derartige stillschweigende Vereinbarung auch deshalb nicht berufen, weil dies nicht nur ein Verstoß gegen die Vorschriften des Pachtvertrages, sondern auch ein Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen darstellen würde, auf deren Einhaltung auch der Kläger nicht wirksam verzichten kann (OLG Hamm, Urteil vom 22.11.1994, Az.: 7 U 44/94).
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 20.01.1995 - 7 U 44/94 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
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