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Rechtsprechung
   BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1993,5099
BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93 (https://dejure.org/1993,5099)
BVerwG, Entscheidung vom 25.03.1993 - 8 B 12.93 (https://dejure.org/1993,5099)
BVerwG, Entscheidung vom 25. März 1993 - 8 B 12.93 (https://dejure.org/1993,5099)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Anforderungen an die grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache und ihre Darlegung im Revisionsverfahren - Voraussetzungen für die Geltendmachung von Verfahrensmängeln

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (12)

  • BVerwG, 19.06.1974 - VIII C 89.73

    Anfechtung einer Einberufung durch einen verfügbaren Wehrpflichtigen

    Auszug aus BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93
    Eine Einberufungspraxis, die über die gesetzlich geregelten Wehrdienstausnahmen hinaus einzelne Wehrpflichtige oder Gruppen von Wehrpflichtigen grundsätzlich nicht zur Dienstleistung heranzieht und damit faktisch zurückstellt, ist gesetzwidrig; sie kann auch mit Blick auf Art. 3 Abs. 1 GG eine Freistellung nicht rechtfertigen (vgl. Urteile vom 19. Juni 1974 - BVerwG VIII C 89.73 - BVerwGE 45, 197 [BVerwG 19.06.1974 - VIII C 89/73] m.weit.Nachw., vom 3. August 1976 - BVerwG VI C 26.76 - Buchholz 448.0 § 26 WPflG Nr. 25 S. 24 m.weit.Nachw., vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 8 C 134.81 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 153 S. 28 , vom 4. Juli 1984 - BVerwG 8 C 2.83 - Buchholz 448.11 § 11 ZDG Nr. 21 S. 25 ; Beschlüsse vom 29. Mai 1991 - BVerwG 8 B 29.91 -, vom 11. August 1992 - BVerwG 8 B 66.92 -, vom 19. August 1992 - BVerwG 8 B 119.92 - und vom 11. September 1992 - BVerwG 8 B 107.92 -).

    Sind die tatbestandlichen Voraussetzungen der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften über die Befreiung und Zurückstellung vom Wehrdienst nicht erfüllt, darf ein Wehrpflichtiger von Rechts wegen auch dann nicht vom Wehrdienst zurückgestellt oder gar befreit werden, wenn der Personalbedarf der Bundeswehr anderweitig gedeckt werden könnte (vgl. Urteile vom 19. Juni 1974, a.a.O. S. 201 …und vom 9. Dezember 1903, a.a.O. S. 33 m.weit.Nachw.; Beschlüsse vom 19. August 1992 und vom 11. September 1992).

    Bleiben verfügbare Wehrpflichtige tatsächlich vom Wehrdienst verschont, weil die Bundeswehr sie wegen anderweitiger Deckung ihres Personalbedarfs nicht benötigt, handelt es sich um eine lediglich reflexartige faktische Begünstigung durch anderweitige Einberufungsentscheidungen (vgl. Urteil vom 19. Juni 1974, a.a.O. S. 198 f.).

  • BVerfG, 13.04.1978 - 2 BvF 1/77

    Wehrpflichtnovelle

    Auszug aus BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93
    Die Einberufungsanordnungen des Bundesministers der Verteidigung (§ 21 WPflG) müssen sich - wie das Bundesverfassungsgericht (Urteil vom 13. April 1978 - 2 BvF 1/77 u.a. - BVerfGE 48, 127 ) unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts hervorgehoben hat - strikt im Rahmen des Wehrpflichtgesetzes halten.

    Daran vermag auch die jeweils aktuelle Personalbedarfslage nichts zu ändern (vgl. BVerfG, Urteil vom 13. April 1978, a.a.O. S. 163).

  • BVerwG, 21.04.1982 - 8 C 57.80

    Voraussetzungen für eine Zurückstellung vom Wehrdienst - Rechtspflicht zur …

    Auszug aus BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93
    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist seit langem anerkannt, daß grundsätzlich nur solche Verfahrensfehler, auf denen die Entscheidung beruhen kann (wesentliche Verfahrensfehler), zur Aufhebung eines Verwaltungsakts führen (vgl. etwa Urteil vom 21. April 1982 - BVerwG 8 C 57.80 - Buchholz 316 § 46 VwVfG Nr. 8 S. 3 m.weit.Nachw.).

    Der mit der Beschwerde gerügte angebliche Mangel der Anhörung ist deshalb unbeachtlich, weil die Beklagte unabhängig von der Anhörung den Kläger von Rechts wegen nicht hätte zurückstellen dürfen (vgl. Urteil vom 21. April 1982, a.a.O. S. 5).

  • BVerwG, 26.02.1993 - 8 C 20.92

    Wehrdienst - Zurückstellung - Vater - Verwaltungsübung - Gleichheitssatz

    Auszug aus BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93
    Ein Abwehrrecht des zivildienstpflichtigen Klägers, das dieser dem angefochtenen Einberufungsbescheid verteidigungsweise entgegenhalten könnte, läßt sich daraus jedoch nicht herleiten (vgl. Urteil vom 26. Februar 1993 - BVerwG 8 C 20.92 -).
  • BVerfG, 05.11.1974 - 2 BvL 6/71

    Wehrdienstopfer

    Auszug aus BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93
    Die Wehrgerechtigkeit gebietet danach eine normative Ausgestaltung der Wehrdienst- und Zivildienstausnahmen (vgl. BVerfG, Beschluß vom 5. November 1974 - 2 BvL 6/71 - BVerfGE 38, 154 [BVerfG 05.11.1974 - 2 BvL 6/71]).
  • BVerwG, 09.12.1983 - 8 C 134.81

    Zurückstellung vom Wehrdienst wegen Betreuungsbedürftigkeit eines nichtehelichen …

    Auszug aus BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93
    Eine Einberufungspraxis, die über die gesetzlich geregelten Wehrdienstausnahmen hinaus einzelne Wehrpflichtige oder Gruppen von Wehrpflichtigen grundsätzlich nicht zur Dienstleistung heranzieht und damit faktisch zurückstellt, ist gesetzwidrig; sie kann auch mit Blick auf Art. 3 Abs. 1 GG eine Freistellung nicht rechtfertigen (vgl. Urteile vom 19. Juni 1974 - BVerwG VIII C 89.73 - BVerwGE 45, 197 [BVerwG 19.06.1974 - VIII C 89/73] m.weit.Nachw., vom 3. August 1976 - BVerwG VI C 26.76 - Buchholz 448.0 § 26 WPflG Nr. 25 S. 24 m.weit.Nachw., vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 8 C 134.81 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 153 S. 28 , vom 4. Juli 1984 - BVerwG 8 C 2.83 - Buchholz 448.11 § 11 ZDG Nr. 21 S. 25 ; Beschlüsse vom 29. Mai 1991 - BVerwG 8 B 29.91 -, vom 11. August 1992 - BVerwG 8 B 66.92 -, vom 19. August 1992 - BVerwG 8 B 119.92 - und vom 11. September 1992 - BVerwG 8 B 107.92 -).
  • BVerwG, 03.08.1976 - 6 C 26.76

    Bindung einer offensichtlich rechtswidrigen Zulassung der Revision - Zulassung …

    Auszug aus BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93
    Eine Einberufungspraxis, die über die gesetzlich geregelten Wehrdienstausnahmen hinaus einzelne Wehrpflichtige oder Gruppen von Wehrpflichtigen grundsätzlich nicht zur Dienstleistung heranzieht und damit faktisch zurückstellt, ist gesetzwidrig; sie kann auch mit Blick auf Art. 3 Abs. 1 GG eine Freistellung nicht rechtfertigen (vgl. Urteile vom 19. Juni 1974 - BVerwG VIII C 89.73 - BVerwGE 45, 197 [BVerwG 19.06.1974 - VIII C 89/73] m.weit.Nachw., vom 3. August 1976 - BVerwG VI C 26.76 - Buchholz 448.0 § 26 WPflG Nr. 25 S. 24 m.weit.Nachw., vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 8 C 134.81 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 153 S. 28 , vom 4. Juli 1984 - BVerwG 8 C 2.83 - Buchholz 448.11 § 11 ZDG Nr. 21 S. 25 ; Beschlüsse vom 29. Mai 1991 - BVerwG 8 B 29.91 -, vom 11. August 1992 - BVerwG 8 B 66.92 -, vom 19. August 1992 - BVerwG 8 B 119.92 - und vom 11. September 1992 - BVerwG 8 B 107.92 -).
  • BVerwG, 11.09.1992 - 8 B 107.92

    Anforderungen an die Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache - …

    Auszug aus BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93
    Eine Einberufungspraxis, die über die gesetzlich geregelten Wehrdienstausnahmen hinaus einzelne Wehrpflichtige oder Gruppen von Wehrpflichtigen grundsätzlich nicht zur Dienstleistung heranzieht und damit faktisch zurückstellt, ist gesetzwidrig; sie kann auch mit Blick auf Art. 3 Abs. 1 GG eine Freistellung nicht rechtfertigen (vgl. Urteile vom 19. Juni 1974 - BVerwG VIII C 89.73 - BVerwGE 45, 197 [BVerwG 19.06.1974 - VIII C 89/73] m.weit.Nachw., vom 3. August 1976 - BVerwG VI C 26.76 - Buchholz 448.0 § 26 WPflG Nr. 25 S. 24 m.weit.Nachw., vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 8 C 134.81 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 153 S. 28 , vom 4. Juli 1984 - BVerwG 8 C 2.83 - Buchholz 448.11 § 11 ZDG Nr. 21 S. 25 ; Beschlüsse vom 29. Mai 1991 - BVerwG 8 B 29.91 -, vom 11. August 1992 - BVerwG 8 B 66.92 -, vom 19. August 1992 - BVerwG 8 B 119.92 - und vom 11. September 1992 - BVerwG 8 B 107.92 -).
  • BVerwG, 11.08.1992 - 8 B 66.92

    Zivildienstausnahmen - Einberufung

    Auszug aus BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93
    Eine Einberufungspraxis, die über die gesetzlich geregelten Wehrdienstausnahmen hinaus einzelne Wehrpflichtige oder Gruppen von Wehrpflichtigen grundsätzlich nicht zur Dienstleistung heranzieht und damit faktisch zurückstellt, ist gesetzwidrig; sie kann auch mit Blick auf Art. 3 Abs. 1 GG eine Freistellung nicht rechtfertigen (vgl. Urteile vom 19. Juni 1974 - BVerwG VIII C 89.73 - BVerwGE 45, 197 [BVerwG 19.06.1974 - VIII C 89/73] m.weit.Nachw., vom 3. August 1976 - BVerwG VI C 26.76 - Buchholz 448.0 § 26 WPflG Nr. 25 S. 24 m.weit.Nachw., vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 8 C 134.81 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 153 S. 28 , vom 4. Juli 1984 - BVerwG 8 C 2.83 - Buchholz 448.11 § 11 ZDG Nr. 21 S. 25 ; Beschlüsse vom 29. Mai 1991 - BVerwG 8 B 29.91 -, vom 11. August 1992 - BVerwG 8 B 66.92 -, vom 19. August 1992 - BVerwG 8 B 119.92 - und vom 11. September 1992 - BVerwG 8 B 107.92 -).
  • BVerwG, 04.07.1984 - 8 C 2.83

    Nichtehelichkeit - Zurückstellung vom Zivildienst wegen Versorgung eines …

    Auszug aus BVerwG, 25.03.1993 - 8 B 12.93
    Eine Einberufungspraxis, die über die gesetzlich geregelten Wehrdienstausnahmen hinaus einzelne Wehrpflichtige oder Gruppen von Wehrpflichtigen grundsätzlich nicht zur Dienstleistung heranzieht und damit faktisch zurückstellt, ist gesetzwidrig; sie kann auch mit Blick auf Art. 3 Abs. 1 GG eine Freistellung nicht rechtfertigen (vgl. Urteile vom 19. Juni 1974 - BVerwG VIII C 89.73 - BVerwGE 45, 197 [BVerwG 19.06.1974 - VIII C 89/73] m.weit.Nachw., vom 3. August 1976 - BVerwG VI C 26.76 - Buchholz 448.0 § 26 WPflG Nr. 25 S. 24 m.weit.Nachw., vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 8 C 134.81 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 153 S. 28 , vom 4. Juli 1984 - BVerwG 8 C 2.83 - Buchholz 448.11 § 11 ZDG Nr. 21 S. 25 ; Beschlüsse vom 29. Mai 1991 - BVerwG 8 B 29.91 -, vom 11. August 1992 - BVerwG 8 B 66.92 -, vom 19. August 1992 - BVerwG 8 B 119.92 - und vom 11. September 1992 - BVerwG 8 B 107.92 -).
  • BVerwG, 19.08.1992 - 8 B 119.92

    Anforderungen an die Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache - …

  • BVerwG, 29.05.1991 - 8 B 29.91

    Klärungsbedürftigkeit der Frage hinsichtlich der Freistellung vom Wehrdienst …

  • BVerwG, 23.11.1995 - 8 C 9.95

    Verwaltungsprozeßrecht: Fortsetzungsfeststellungsinteresse bei …

    Das ist durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts seit langem geklärt (vgl. BVerfG, Beschluß vom 5. November 1974 - 2 BvL 6/71 - BVerfGE 38, 154 ;Urteil vom 13. April 1978 - 2 BvF 1/77 - BVerfGE 48, 127 ; BVerwG, Urteile vom 19. Juni 1974 - BVerwG VIII C 89.73 - BVerwGE 45, 197 m.weit.Nachw. undvom 9. Dezember 1983 - BVerwG 8 C 134.81 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 153 S. 28 ;Beschluß vom 25. März 1993 - BVerwG 8 B 12.93 - Buchholz 448.11 § 19 ZDG Nr. 19 S. 8 m.weit.Nachw.; stRspr).
  • BVerwG, 08.11.1996 - 8 C 22.95

    Zurückstellung vom Wehrdienst - Unentbehrlichkeit eines Wehrpflichtigen für den …

    Nach der vom Bundesverfassungsgericht gebilligten ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist eine derartige administrative Wehrdienstausnahme gesetzeswidrig und widerspricht überdies dem in Art. 3 Abs. 1 GG verfassungsrechtlich verankerten Gebot der Wehrgerechtigkeit (vgl. etwa Urteil vom 26. Februar 1993 - BVerwG 8 C 20.92 - Buchholz 448.0 § 21 WPflG Nr. 47 S. 10 und Beschluß vom 25. März 1993 - BVerwG 8 B 12.93 - Buchholz 448.11 § 19 ZDG Nr. 19 S. 8 f. jeweils m.w.N.).
  • BVerwG, 20.07.1995 - 8 B 102.95

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Für eine ergänzende Regelung durch die Rechtsprechung oder die Exekutive besteht nach der Rechtsprechung des Senats (vgl. u.a. Beschluß vom 25. März 1993 - BVerwG 8 B 12.93 - Buchholz 448.11 § 19 ZDG Nr. 19 S. 8 und Beschluß vom 26. April 1993 - BVerwG 8 B 53.93 - n.v.) schon aus Gründen der Wehrgerechtigkeit kein Raum.
  • BVerwG, 12.09.2001 - 6 B 48.01

    Grundsätzliche Klärungsbedürftigkeit einer Rechtsfrage

    Danach ist eine Einberufungspraxis, die über die gesetzlich geregelten Wehrdienstausnahmen hinaus einzelne Wehrpflichtige oder Gruppen von Wehrpflichtigen grundsätzlich nicht zur Dienstleistung heranzieht und damit faktisch zurückstellt, gesetzwidrig; sie kann auch mit Blick auf Art. 3 Abs. 1 GG eine Freistellung nicht rechtfertigen (Beschluss vom 25. März 1993 - BVerwG 8 B 12.93 - Buchholz 448.11 § 19 ZDG Nr. 19 m.w.N.).
  • BVerwG, 07.11.1996 - 8 B 198.96

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Für eine ergänzende Regelung durch die Rechtsprechung oder die Exekutive besteht nach der Rechtsprechung des Senats (vgl. u.a. Beschlüsse vom 25. März 1993 - BVerwG 8 B 12.93 - Buchholz 448.11 § 19 ZDG Nr. 19 S. 8 , vom 26. April 1993 - BVerwG 8 B 53.93 - n.v. und vom 20. Juli 1995 - BVerwG 8 B 102.95 - Buchholz 448.0 § 11 WPflG Nr. 38 S. 1 f.) schon aus Gründen der Wehrgerechtigkeit kein Raum.
  • VG Kassel, 31.03.2004 - 7 G 780/04
    Allerdings ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (…vgl. etwa Urteil vom 26.02.1993 - 8 C 20.09 - BVerwGE 92, S. 153 ff. ; Beschluss vom 25.03.1993 - 8 B 12/93 - Buchholz 448.11 § 19 ZDG Nr. 19) eine Einberufungspraxis gesetzeswidrig, die über die gesetzlich geregelten Wehrdienstausnahmen hinaus einzelne Wehrpflichtige oder Gruppen von Wehrpflichtigen grundsätzlich nicht zur Dienstleistung heranzieht und damit faktisch zurückstellt (ebenso: Bundesverfassungsgericht…, Urteil vom 13.04.1978 - 2 BvF 1/7 - u.a. BVerfGE 48, S. 127 ff ).
  • VG Bremen, 13.07.2004 - 7 V 1137/04

    Einberufung zum Zivildienst

    Das den zuständigen Dienststellen obliegende Einberufungsermessen hat sich ausschließlich an der festgelegten Eignung des jeweiligen Dienstpflichtigen im Blick auf den Personalbedarf an Wehr- bzw. Zivildienstpflichtigen auszurichten und dient damit allein den öffentlichen Interessen an einer optimalen Personalbedarfsdeckung, nicht aber den privaten Interessen des einzelnen Dienstpflichtigen (…vgl. BVerwG, Urt. v. 26.02.1993 - 8 C 20.92 -"kein Anspruch auf Gleichheit im Unrecht"; BVerwGE 92, 153 m.w.N.; BVerwG, B. v. 25.03.1993 8 B 12/93 -, Buchholz 448.11 § 19 ZDG Nr. 19).
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