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Rechtsprechung
   BVerwG, 21.08.2008 - 8 B 27.08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,17389
BVerwG, 21.08.2008 - 8 B 27.08 (https://dejure.org/2008,17389)
BVerwG, Entscheidung vom 21.08.2008 - 8 B 27.08 (https://dejure.org/2008,17389)
BVerwG, Entscheidung vom 21. August 2008 - 8 B 27.08 (https://dejure.org/2008,17389)
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Volltextveröffentlichungen (6)

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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (7)

  • BVerwG, 27.01.1984 - 8 C 128.81

    Wasserversorgung als Aufgabe der Verbandsgemeinde

    Auszug aus BVerwG, 21.08.2008 - 8 B 27.08
    Zwar gilt die Garantie des Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG grundsätzlich auch im Verhältnis zwischen Ortsgemeinden und Verbandsgemeinden (vgl. Urteil vom 27. Januar 1984 - BVerwG 8 C 128.81 - Buchholz 415.1 AllgKommR Nr. 45).

    Denn auch bei einer Prüfung am Maßstab des Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG wäre in der Übertragung der Aufgabe auf die Verbandsgemeinde kein Eingriff in den Kernbereich der Selbstverwaltung der Ortsgemeinde zu sehen (vgl. auch Urteil vom 27. Januar 1984 - BVerwG 8 C 128.81 - a.a.O.).

    Der Gesetzgeber in Rheinland-Pfalz hat im Unterschied zu anderen Ländern die Kleingemeinden regelmäßig nicht aufgelöst, sondern zu Ortsgemeinden gemacht, welche im Zusammenwirken mit den Verbandsgemeinden die gleichen Leistungen erbringen sollen wie die verbandsfreien Gemeinden (Urteil vom 27. Januar 1984 a.a.O. S. 33).

    Zum einen kann der Vorrang gemeindlicher Aufgabenerfüllung, den Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG für die Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft den Gemeinden gegenüber der Kreisebene und den höheren staatlichen Verwaltungseinheiten einräumt (BVerfG, Beschluss vom 18. Mai 2004 - 2 BvR 2374/99 - BVerfGE 110, 370 ), im Verhältnis zur Verbandsgemeinde - unabhängig von der Qualifizierung als Gemeindeverband oder als Teil einer zweistufigen Gemeinde (vgl. Urteil vom 27. Januar 1984 a.a.O. S. 30) - nicht uneingeschränkt gelten.

  • BVerwG, 01.04.2004 - 4 B 17.04

    Grundsätzliche Bedeutsamkeit einer Rechtsfrage; Rechtsgrundsätzlichkeit der …

    Auszug aus BVerwG, 21.08.2008 - 8 B 27.08
    Ob im Einzelfall ein Grundsatz des Bundesrechts oder ein solcher des Landesrechts einschlägig ist, bestimmt sich nach der Qualität des Rechts, zu dessen Ergänzung der allgemeine Grundsatz herangezogen wird (stRspr, z.B. Beschluss vom 1. April 2004 - BVerwG 4 B 17.04 - Buchholz 310 § 137 Abs. 1 VwGO Nr. 21 S. 6).

    Sie dient der Ergänzung des als Landesrecht qualifizierten Erstattungs- oder Folgenbeseitigungsanspruchs (vgl. Urteil vom 27. April 2005 - BVerwG 8 C 5.04 - Buchholz 316 § 49a VwVfG Nr. 3 S. 11 = BVerwGE 123, 303; ebenso zur Verwirklichung: Beschluss vom 1. April 2004 a.a.O.).

  • BVerwG, 27.04.2005 - 8 C 5.04

    Zinsanspruch: Verzögerungs-; Entstehung -; Fälligkeit -; Verjährung eines …

    Auszug aus BVerwG, 21.08.2008 - 8 B 27.08
    Sie dient der Ergänzung des als Landesrecht qualifizierten Erstattungs- oder Folgenbeseitigungsanspruchs (vgl. Urteil vom 27. April 2005 - BVerwG 8 C 5.04 - Buchholz 316 § 49a VwVfG Nr. 3 S. 11 = BVerwGE 123, 303;… ebenso zur Verwirklichung: Beschluss vom 1. April 2004 a.a.O.).
  • BVerfG, 23.11.1988 - 2 BvR 1619/83

    Rastede - Übertragung der Abfallbeseitigung von kreisangehörigen Gemeinden auf …

    Auszug aus BVerwG, 21.08.2008 - 8 B 27.08
    Insbesondere bedarf es nicht der Einräumung einer Rückübertragungsmöglichkeit, um verfassungsrechtliche Bedenken auszuräumen (vgl. auch BVerfG, Beschluss vom 23. November 1988 - 2 BvR 1619/83 u.a. - BVerfGE 79, 127, ).
  • BVerfG, 19.11.2002 - 2 BvR 329/97

    Verwaltungsgemeinschaften

    Auszug aus BVerwG, 21.08.2008 - 8 B 27.08
    Wenn der Landesgesetzgeber aus Gründen der Erhaltung von kleineren Gemeinden und damit aus Gründen des Gemeininteresses, nämlich des Ziels einer bürgernahen Selbstverwaltung (vgl. auch BVerfG, Beschluss vom 19. November 2002 - 2 BvR 329/97 - BVerfGE 107, 1 zu Verwaltungsgemeinschaften in Sachsen-Anhalt) Verbandsgemeinden vorsieht, dann erscheint es in Konsequenz dieser Entscheidung zumindest vertretbar, der Verbandsgemeinde Aufgaben zuzuweisen, die einen spezifischen Bezug zur Verbandsgemeinde haben.
  • BVerfG, 18.05.2004 - 2 BvR 2374/99

    Klärschlamm

    Auszug aus BVerwG, 21.08.2008 - 8 B 27.08
    Zum einen kann der Vorrang gemeindlicher Aufgabenerfüllung, den Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG für die Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft den Gemeinden gegenüber der Kreisebene und den höheren staatlichen Verwaltungseinheiten einräumt (BVerfG, Beschluss vom 18. Mai 2004 - 2 BvR 2374/99 - BVerfGE 110, 370 ), im Verhältnis zur Verbandsgemeinde - unabhängig von der Qualifizierung als Gemeindeverband oder als Teil einer zweistufigen Gemeinde (…vgl. Urteil vom 27. Januar 1984 a.a.O. S. 30) - nicht uneingeschränkt gelten.
  • BVerwG, 01.09.1997 - 8 B 144.97

    Verwaltungsprozeßrecht - Anforderungen an die Begründungspflicht nach § 108 Abs. …

    Auszug aus BVerwG, 21.08.2008 - 8 B 27.08
    Dies setzt voraus, dass die Beschwerde einen inhaltlich bestimmten, die angefochtene Entscheidung tragenden abstrakten Rechtssatz benennt, mit dem die Vorinstanz einem in der bezeichneten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts aufgestellten ebensolchen Rechtssatz, der sich auf dieselbe Rechtsvorschrift bezieht, widersprochen hat (stRspr, vgl. Beschluss vom 1. September 1997 - BVerwG 8 B 144.97 - Buchholz 406.11 § 128 BauGB Nr. 50 S. 7 m.w.N.).
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