Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten morgen, 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarNicht verpassen
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten morgen, 14. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden

Rechtsprechung
   BVerwG, 06.07.2007 - 8 B 51.07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,9282
BVerwG, 06.07.2007 - 8 B 51.07 (https://dejure.org/2007,9282)
BVerwG, Entscheidung vom 06.07.2007 - 8 B 51.07 (https://dejure.org/2007,9282)
BVerwG, Entscheidung vom 06. Juli 2007 - 8 B 51.07 (https://dejure.org/2007,9282)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2007,9282) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer

    Einordnung Divergenzrüge zugleich als Verfahrensrüge; Hinderung des Klägers durch höhere Gewalt an der rechtzeitigen Einreichung des Schriftsatzes

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (45)Zitiert selbst (8)

  • BVerwG, 23.04.1985 - 9 C 7.85

    Asylverfahren - Dreimonatsfrist - Verwaltungsgerichtsverfahren - Wiedereinsetzung …

    Auszug aus BVerwG, 06.07.2007 - 8 B 51.07
    Rn. 2 Zwar liegt der von der Beschwerde geltend gemachte Zulassungsgrund der Divergenz (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO) nicht vor, weil die Beschwerde keinen abstrakten Rechtssatzwiderspruch zwischen der angeführten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. April 1985 - BVerwG 9 C 7.85 - (Buchholz 402.25 § 33 AsylVfG Nr. 4) und dem angefochtenen Urteil des Verwaltungsgerichts darlegt.

    Rn. 4 Das Verwaltungsgericht ist zwar im Ansatz zutreffend davon ausgegangen, dass es sich bei der Frist des § 92 Abs. 2 Satz 1 VwGO um eine Ausschlussfrist handelt und deswegen eine Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand nicht in Betracht kommt, es sei denn, dass ein Fall höherer Gewalt vorliegt (vgl. Urteile vom 23. April 1985 - BVerwG 9 C 7.85 - Buchholz 402.25 § 33 AsylVerfG Nr. 4 und vom 15. Januar 1991 - BVerwG 9 C 96.89 - Buchholz 402.25 § 33 AsylVerfG Nr. 11 sowie Beschluss vom 25. November 2002 - BVerwG 8 B 112.02 - Buchholz 310 § 92 VwGO Nr. 17).

    In der Rechtsprechung zu § 233 ZPO a.F. ist anerkannt, dass eine durch Versehen des Büropersonals eines Rechtsanwalts herbeigeführte Fristversäumung sich als Folge eines unabwendbaren Zufalls darstellen kann (RG, Urteil vom 23. September 1919 - III 190/19 - RGZ 96, 322; BGH, Beschluss vom 12. Februar 1965 - IV ZR 231/63 - BGHZ 43, 148 sowie BGH, Beschluss vom 3. November 1965 - VIII ZB 15/65 - VersR 1966, 185; BVerwG, Urteil vom 23. April 1985 a.a.O.).

  • BVerwG, 11.05.1979 - 6 C 70.78

    Wiedereinsetzung gegen die Versäumung der Klagefrist - Begriff der "höheren …

    Auszug aus BVerwG, 06.07.2007 - 8 B 51.07
    Rn. 5 Der Begriff der höheren Gewalt entspricht dem Begriff der "Naturereignisse und andere unabwendbare Zufälle" in § 233 Abs. 1 ZPO a.F. (Urteil vom 11. Mai 1979 - BVerwG 6 C 70.78 - Buchholz 310 § 60 VwGO Nr. 106 m.w.N.).
  • BVerwG, 12.04.2001 - 8 B 2.01

    Rücknahmefiktion; fiktive Klagerücknahme; Voraussetzungen für …

    Auszug aus BVerwG, 06.07.2007 - 8 B 51.07
    Dies führt dazu, dass in der Divergenzrüge zugleich eine Verfahrensrüge (§ 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO) zu sehen ist (Beschluss vom 12. April 2001 - BVerwG 8 B 2.01 - Buchholz 310 § 92 VwGO Nr. 13).
  • BVerwG, 15.01.1991 - 9 C 96.89

    Asylrecht - Erledigung eines Asylrechtsstreits - Verfahrenserledigung kraft …

    Auszug aus BVerwG, 06.07.2007 - 8 B 51.07
    Rn. 4 Das Verwaltungsgericht ist zwar im Ansatz zutreffend davon ausgegangen, dass es sich bei der Frist des § 92 Abs. 2 Satz 1 VwGO um eine Ausschlussfrist handelt und deswegen eine Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand nicht in Betracht kommt, es sei denn, dass ein Fall höherer Gewalt vorliegt (vgl. Urteile vom 23. April 1985 - BVerwG 9 C 7.85 - Buchholz 402.25 § 33 AsylVerfG Nr. 4 und vom 15. Januar 1991 - BVerwG 9 C 96.89 - Buchholz 402.25 § 33 AsylVerfG Nr. 11 sowie Beschluss vom 25. November 2002 - BVerwG 8 B 112.02 - Buchholz 310 § 92 VwGO Nr. 17).
  • BVerwG, 25.11.2002 - 8 B 112.02
    Auszug aus BVerwG, 06.07.2007 - 8 B 51.07
    Rn. 4 Das Verwaltungsgericht ist zwar im Ansatz zutreffend davon ausgegangen, dass es sich bei der Frist des § 92 Abs. 2 Satz 1 VwGO um eine Ausschlussfrist handelt und deswegen eine Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand nicht in Betracht kommt, es sei denn, dass ein Fall höherer Gewalt vorliegt (vgl. Urteile vom 23. April 1985 - BVerwG 9 C 7.85 - Buchholz 402.25 § 33 AsylVerfG Nr. 4 und vom 15. Januar 1991 - BVerwG 9 C 96.89 - Buchholz 402.25 § 33 AsylVerfG Nr. 11 sowie Beschluss vom 25. November 2002 - BVerwG 8 B 112.02 - Buchholz 310 § 92 VwGO Nr. 17).
  • BGH, 12.02.1965 - IV ZR 231/63

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

    Auszug aus BVerwG, 06.07.2007 - 8 B 51.07
    In der Rechtsprechung zu § 233 ZPO a.F. ist anerkannt, dass eine durch Versehen des Büropersonals eines Rechtsanwalts herbeigeführte Fristversäumung sich als Folge eines unabwendbaren Zufalls darstellen kann (RG, Urteil vom 23. September 1919 - III 190/19 - RGZ 96, 322; BGH, Beschluss vom 12. Februar 1965 - IV ZR 231/63 - BGHZ 43, 148 sowie BGH, Beschluss vom 3. November 1965 - VIII ZB 15/65 - VersR 1966, 185; BVerwG…, Urteil vom 23. April 1985 a.a.O.).
  • BGH, 03.11.1965 - VIII ZB 15/65

    Voraussetzungen für die Statthaftigkeit einer sofortigen Beschwerde - …

    Auszug aus BVerwG, 06.07.2007 - 8 B 51.07
    In der Rechtsprechung zu § 233 ZPO a.F. ist anerkannt, dass eine durch Versehen des Büropersonals eines Rechtsanwalts herbeigeführte Fristversäumung sich als Folge eines unabwendbaren Zufalls darstellen kann (RG, Urteil vom 23. September 1919 - III 190/19 - RGZ 96, 322; BGH, Beschluss vom 12. Februar 1965 - IV ZR 231/63 - BGHZ 43, 148 sowie BGH, Beschluss vom 3. November 1965 - VIII ZB 15/65 - VersR 1966, 185; BVerwG…, Urteil vom 23. April 1985 a.a.O.).
  • RG, 23.09.1919 - III 190/19

    Unabwendbarer Zufall

    Auszug aus BVerwG, 06.07.2007 - 8 B 51.07
    In der Rechtsprechung zu § 233 ZPO a.F. ist anerkannt, dass eine durch Versehen des Büropersonals eines Rechtsanwalts herbeigeführte Fristversäumung sich als Folge eines unabwendbaren Zufalls darstellen kann (RG, Urteil vom 23. September 1919 - III 190/19 - RGZ 96, 322; BGH, Beschluss vom 12. Februar 1965 - IV ZR 231/63 - BGHZ 43, 148 sowie BGH, Beschluss vom 3. November 1965 - VIII ZB 15/65 - VersR 1966, 185; BVerwG…, Urteil vom 23. April 1985 a.a.O.).
  • VGH Hessen, 25.07.2012 - 1 A 2253/11

    Ausschlussfrist im Beihilferecht

    Darunter seien insbesondere auch solche Fälle zu fassen, in denen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu § 233 Abs. 1 ZPO a. F. eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand möglich gewesen sei (BVerwG, Beschluss vom 6. Juli 2007 - 8 B 51.07 - zit. n. juris).

    Rn. 38 Weiterhin wird eine Ausnahme von den Rechtsfolgen der Versäumung einer Ausschlussfrist ausnahmsweise in solchen Fällen angenommen, in denen das Fristversäumnis durch höhere Gewalt verursacht wurde (vgl. BVerwG, Beschluss vom 6. Juli 2007 - 8 B 51.07 - juris Rdnr. 4 f.;… Urteil vom 29. April 2004 - 3 C 27.03 - juris Rdnr. 14 f.; Hess. VGH…, Urteil vom 30. Mai 2012 - 6 A 523/11 - juris Rdnr. 42 f.).

  • OVG Thüringen, 09.11.2022 - 1 N 548/19

    Normenkontrolle gegen einen sachlich auf die Regelung der Nutzung der Windenergie …

    Im Übrigen handelt es sich um eine materiell-rechtliche Ausschlussfrist (…so auch Hager in: Kment, ROG § 11 Rnr. 112;… Spannowsky/Runkel/Goppel, ROG, 2. Auflage 2018, § 11 Rnr. 84, zit. n. beck-online), so dass eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand grundsätzlich nur in Betracht kommen könnte, wenn die Frist wegen höherer Gewalt versäumt wurde (BVerwG, Urteil vom 06.07.2007 - 8 B 51.07 -, juris Rdn. 4).
  • BSG, 08.12.2020 - B 4 AS 280/20 B

    Sozialgerichtliches Verfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - Verfahrensfehler - …

    Bei der Frist des § 156 Abs. 2 Satz 1 SGG handelt es sich um eine Ausschlussfrist; eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand kommt deswegen allenfalls in Fällen höherer Gewalt in Betracht, also bei Naturereignissen und anderen unabwendbaren Ereignissen (so zu § 92 Abs. 2 Satz 1 VwGO etwa BVerwG vom 25.11.2002 - 8 B 112/02 - Buchholz 310 § 92 VwGO Nr. 17 - juris RdNr 2 f; BVerwG vom 6.7.2007 - 8 B 51/07 - juris RdNr 4 f mwN).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BVerwG
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht