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| VGH Bayern, 15.04.1999 - 8 B 95.589 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (13)
- VGH Bayern, 02.03.2010 - 8 BV 08.3320
Erbe des ursprünglichen Namensgebers kann nicht gegen Straßenumbenennung vorgehen
Auch unter dem Blickwinkel des Namensrechts als Ausfluss des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Art. 2 Abs. 1 GG) ist die Anschrift nicht geschützt, weil sie nicht zur Identität einer Person oder Firma gehört (…vgl. zum Ganzen BayVGH vom 8.9.1982 a.a.O. m.w.N.; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 - juris). - VGH Bayern, 06.12.2011 - 8 ZB 11.1676
Zuteilung oder Änderung von Hausnummern durch die Gemeinde
Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat (vgl. BayVGH vom 8.9.1982 BayVBl 1983, 20; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ; vom 5.3.2002 Az. 8 B 01.1164 ), handelt es sich bei der Bezeichnung der Grundstücke einer Gemeinde mit Hausnummern um eine rein ordnungsrechtliche Aufgabe.Auch unter dem Blickwinkel des Namensrechts als Ausdruck des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nach Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG ist die Anschrift nicht geschützt, weil sie nicht zur Identität einer Person oder Firma gehört (zum Ganzen vgl. BayVGH vom 8.9.1982 BayVBl 1983, 20; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ; vom 5.3.2002 Az. 8 B 01.1164 ).
Die Gemeinde hat die betroffenen Eigentümer vielmehr nur anzuhören und ihre eventuellen Einwendungen und Interessen im Rahmen ihrer Entscheidung zu würdigen (vgl. BayVGH vom 6.8.1998 FStBay 1999 Nr. 97; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ).
Anders als bei der Entscheidung über die Vergabe oder Änderung von Straßennamen nach Art. 52 Abs. 1 BayStrWG (vgl. BayVGH vom 19.2.1988 BayVBl 1988, 496/497; vom 16.5.1995 BayVBl 1995, 726; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ) können die Grundstückseigentümer demnach weder bei der erstmaligen Hausnummernzuteilung noch bei der Umnummerierung geltend machen, dass die Gemeinde eine fehlerhafte Ermessensentscheidung getroffen hat.
- VGH Bayern, 12.06.2018 - 8 ZB 18.411
Vergabe von Hausnummern
Rn. 12 "Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat (vgl. BayVGH vom 8.9.1982 BayVBl 1983, 20; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ; vom 5.3.2002 Az. 8 B 01.1164 ), handelt es sich bei der Bezeichnung der Grundstücke einer Gemeinde mit Hausnummern um eine rein ordnungsrechtliche Aufgabe.Auch unter dem Blickwinkel des Namensrechts als Ausdruck des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nach Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG ist die Anschrift nicht geschützt, weil sie nicht zur Identität einer Person oder Firma gehört (zum Ganzen vgl. BayVGH vom 8.9.1982 BayVBl 1983, 20; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ; vom 5.3.2002 Az. 8 B 01.1164 ).
Die Gemeinde hat die betroffenen Eigentümer vielmehr nur anzuhören und ihre eventuellen Einwendungen und Interessen im Rahmen ihrer Entscheidung zu würdigen (vgl. BayVGH vom 6.8.1998 FStBay 1999 Nr. 97; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ).
Anders als bei der Entscheidung über die Vergabe oder Änderung von Straßennamen nach Art. 52 Abs. 1 BayStrWG (vgl. BayVGH vom 19.2.1988 BayVBl 1988, 496/497; vom 16.5.1995 BayVBl 1995, 726; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ) können die Grundstückseigentümer demnach weder bei der erstmaligen Hausnummernzuteilung noch bei der Umnummerierung geltend machen, dass die Gemeinde eine fehlerhafte Ermessensentscheidung getroffen hat.
- VGH Bayern, 12.06.2018 - 8 ZB 18.178
Antrag auf Zulassung von Berufung - Anspruch auf die Beibehaltung von …
Rn. 12 "Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat (vgl. BayVGH vom 8.9.1982 BayVBl 1983, 20; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ; vom 5.3.2002 Az. 8 B 01.1164 ), handelt es sich bei der Bezeichnung der Grundstücke einer Gemeinde mit Hausnummern um eine rein ordnungsrechtliche Aufgabe.Auch unter dem Blickwinkel des Namensrechts als Ausdruck des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nach Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG ist die Anschrift nicht geschützt, weil sie nicht zur Identität einer Person oder Firma gehört (zum Ganzen vgl. BayVGH vom 8.9.1982 BayVBl 1983, 20; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ; vom 5.3.2002 Az. 8 B 01.1164 ).
Die Gemeinde hat die betroffenen Eigentümer vielmehr nur anzuhören und ihre eventuellen Einwendungen und Interessen im Rahmen ihrer Entscheidung zu würdigen (vgl. BayVGH vom 6.8.1998 FStBay 1999 Nr. 97; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ).
Anders als bei der Entscheidung über die Vergabe oder Änderung von Straßennamen nach Art. 52 Abs. 1 BayStrWG (vgl. BayVGH vom 19.2.1988 BayVBl 1988, 496/497; vom 16.5.1995 BayVBl 1995, 726; vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589 ) können die Grundstückseigentümer demnach weder bei der erstmaligen Hausnummernzuteilung noch bei der Umnummerierung geltend machen, dass die Gemeinde eine fehlerhafte Ermessensentscheidung getroffen hat.
- VerfGH Bayern, 25.09.2012 - 17-VI-11
Teilweise unzulässige, im Übrigen jedenfalls unbegründete Verfassungsbeschwerde
Bei der (Um-)Benennung einer Straße sei somit auch das Interesse in Betracht zu ziehen, dass die Ordnungsfunktion des verliehenen Namens gewahrt bleibe und die Anwohner nicht unzumutbar belastet würden (BayVGH BayVBl 1995, 726/727; BayVGH vom 15.4.1999 Az. 8 B 95.589). - VG München, 11.11.2008 - M 2 K 08.1074
Straßenumbenennung; postmortales Persönlichkeitsrecht (postmortale …
Sie dient dem Interesse der Allgemeinheit an einer klar erkennbaren Gliederung des Gemeindegebiets und hat Bedeutung für das Meldewesen, Polizei, Post, Feuerwehr und Rettungsdienst (BayVGH v. 15.4.1999, Az. 8 B 95.589, S. 8; s.a. OVG Nordrhein-Westfalen v. 29.10.2007, Az. 15 B 1517/07, NVwZ-RR 2008, 487/488).Rn. 23 Im Rahmen der bei der Umbenennung einer Straße vorzunehmenden Ermessensentscheidung hat die Gemeinde auch die Interessen der Anwohner an der Beibehaltung des bisherigen Straßennamens abzuwägen (BayVGH v. 19.2.1988 a.a.O. und v. 15.4.1999, Az. 8 B 95.589, S. 8).
- VGH Bayern, 05.03.2002 - 8 B 01.1164
Rechtmäßigkeit der Änderung einer Hausnummer für ein bebautes Grundstück; …
- VG Köln, 17.08.2007 - 20 L 531/07
Bezirksvertretung Köln-Lindenthal darf "Carl-Diem-Weg" (an der Deutschen …
Rn. 41 vgl. VGH München, Urteil vom 16.5.1995 - 8 B 94/2062-, NwVZ-RR 1996, 344 (50 Jahre) und Beschluss vom 15.4.1999 -8 B 95.589- (15 Jahre), juris- Dokumentation. - VG München, 01.06.2011 - M 2 K 09.5072
Haunummerierung
Auch unter dem Blickwinkel des Namenrechts als Ausdruck des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nach Art. 2 Abs. 1 GG ist die Anschrift nicht geschützt, weil sie nicht zur Identität einer Person oder Firma gehört (vgl. BayVGH vom 8.9.1982 BayVBl 1983, 20; vom 15.4.1999 Az.: 8 B 95.589). - VG Bremen, 10.02.2023 - 5 K 619/19
Bezeichnung eines Wohngrundstücks nach Straße und Hausnummer, Urteil vom …
Auch unter dem Blickwinkel des Namenrechts als Ausdruck des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nach Art. 2 Abs. 1 GG ist die Anschrift nicht geschützt, weil sie nicht zur Identität einer Person oder Firma gehört (vgl. BayVGH, Urt. v.15.04.1999 - 8 B 95.589 -, juris Rn. 29). - VGH Bayern, 04.09.2008 - 8 C 08.1972
Streitwert bei Straßenumbenennung und gleichzeitiger Änderung der Hausnummer
- VG München, 13.05.2011 - M 2 K 10.4874
Hausnummerierung
- VG München, 13.05.2011 - M 2 K 10.4875
Hausnummerierung
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