Rechtsprechung
| BVerwG, 04.10.1985 - 8 C 112.83 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anforderungen an die Gleichwertigkeit zweier Prüfungen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VGH Bayern, 23.12.1981 - 46 IX 75
- BVerwG, 16.09.1983 - 8 B 71.82
- VG Ansbach, 21.01.1985 - 3666 - II/74
- BVerwG, 04.10.1985 - 8 C 112.83
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 30.11.1977 - 8 C 89.76
Anerkennung von juristischen Staatsprüfungen - Geltungsbereich des BVFG - …
Auszug aus BVerwG, 04.10.1985 - 8 C 112.83
Die von einem Vertriebenen nach dem 8. Mai 1945 außerhalb des Geltungsbereichs des Bundesvertriebenengesetzes abgelegten juristischen Prüfungen können nicht als mit der zweiten juristischen Staatsprüfung (§ 5 Abs. 1 DRiG) gleichwertig anerkannt werden (Änderung der Rechtsprechung in den Urteilen vom 30. November 1977 - BVerwG 8 C 89.76 - BVerwGE 55, 104 und BVerwG 8 C 88.76 - Buchholz 412.3 § 92 BVFG Nr. 3 S. 20; wie Urteil vom 4. Oktober 1985 - BVerwG 8 C 18.83 -).Richtig ist auch, daß die durch die zweite juristische Staatsprüfung bescheinigte Verwendbarkeit des Juristen in der Bundesrepublik Deutschland den Wertmaßstab für die in § 92 Abs. 2 BVFG vorausgesetzte Gleichwertigkeit der Prüfungen bildet (vgl. Urteile vom 30. November 1977 - BVerwG 8 C 89.76 - BVerwGE 55, 104 [BVerwG 30.11.1977 - 8 C 89/76] und BVerwG 8 C 88.76 - UA S. 15 f., insoweit nicht abgedruckt in Buchholz 412.3 § 92 BVFG Nr. 3 S. 20).
Allerdings hat der Senat in den bereits erwähnten Urteilen vom 30. November 1977 - BVerwG 8 C 89.76 - (…a.a.O. S. 109 ff.) und BVerwG 8 C 88.76 - (UA S. 14 ff.) - ausgeführt, daß die Anerkennungsvoraussetzungen dann erfüllt seien, wenn die vom Anerkennungsbewerber außerhalb des Geltungsbereichs des BVFG abgelegten juristischen Prüfungen seine Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit und methodischer Rechtsanwendung sowie zur Einarbeitung innerhalb angemessener Zeit in die Hauptgebiete des deutschen Rechts und zu dessen praktischer Anwendung nachweisen.
Der in den genannten Urteilen vom 30. November 1977 (a.a.O.) betonte rechtliche Ansatz, daß der Maßstab der für eine Anerkennung vorausgesetzten Gleichwertigkeit nicht dem Deutschen Richtergesetz, sondern dem BVFG zu entnehmen ist (vgl. § 112 DRiG), vermag, wie der erkennende Senat nach erneuter Überprüfung meint, die Annahme einer hinreichenden Einarbeitungsfähigkeit in die Hauptgebiete des deutschen Rechts als Anerkennungsmaßstab hinsichtlich der zweiten juristischen Staatsprüfung nicht tragfähig zu begründen.
- BVerwG, 30.11.1977 - 8 C 88.76
Prüfung in Tschechoslowakei - Anerkennung von juristischen Staatsprüfungen - …
Auszug aus BVerwG, 04.10.1985 - 8 C 112.83
Die von einem Vertriebenen nach dem 8. Mai 1945 außerhalb des Geltungsbereichs des Bundesvertriebenengesetzes abgelegten juristischen Prüfungen können nicht als mit der zweiten juristischen Staatsprüfung (§ 5 Abs. 1 DRiG) gleichwertig anerkannt werden (Änderung der Rechtsprechung in den Urteilen vom 30. November 1977 - BVerwG 8 C 89.76 - BVerwGE 55, 104 und BVerwG 8 C 88.76 - Buchholz 412.3 § 92 BVFG Nr. 3 S. 20; wie Urteil vom 4. Oktober 1985 - BVerwG 8 C 18.83 -).Richtig ist auch, daß die durch die zweite juristische Staatsprüfung bescheinigte Verwendbarkeit des Juristen in der Bundesrepublik Deutschland den Wertmaßstab für die in § 92 Abs. 2 BVFG vorausgesetzte Gleichwertigkeit der Prüfungen bildet (vgl. Urteile vom 30. November 1977 - BVerwG 8 C 89.76 - BVerwGE 55, 104 [BVerwG 30.11.1977 - 8 C 89/76] und BVerwG 8 C 88.76 - UA S. 15 f., insoweit nicht abgedruckt in Buchholz 412.3 § 92 BVFG Nr. 3 S. 20).
Allerdings hat der Senat in den bereits erwähnten Urteilen vom 30. November 1977 - BVerwG 8 C 89.76 - (…a.a.O. S. 109 ff.) und BVerwG 8 C 88.76 - (UA S. 14 ff.) - ausgeführt, daß die Anerkennungsvoraussetzungen dann erfüllt seien, wenn die vom Anerkennungsbewerber außerhalb des Geltungsbereichs des BVFG abgelegten juristischen Prüfungen seine Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit und methodischer Rechtsanwendung sowie zur Einarbeitung innerhalb angemessener Zeit in die Hauptgebiete des deutschen Rechts und zu dessen praktischer Anwendung nachweisen.
- BVerwG, 04.10.1985 - 8 C 18.83
Zur Anerkennung von nach dem 8. Mai 1945 außerhalb des Geltungsbereichs des BVFG …
Auszug aus BVerwG, 04.10.1985 - 8 C 112.83
Die von einem Vertriebenen nach dem 8. Mai 1945 außerhalb des Geltungsbereichs des Bundesvertriebenengesetzes abgelegten juristischen Prüfungen können nicht als mit der zweiten juristischen Staatsprüfung (§ 5 Abs. 1 DRiG) gleichwertig anerkannt werden (Änderung der Rechtsprechung in den Urteilen vom 30. November 1977 - BVerwG 8 C 89.76 - BVerwGE 55, 104 und BVerwG 8 C 88.76 - Buchholz 412.3 § 92 BVFG Nr. 3 S. 20; wie Urteil vom 4. Oktober 1985 - BVerwG 8 C 18.83 -). - BVerwG, 29.09.1976 - 8 C 73.75
Anerkennung juristischer Prüfungen - #Anerkennung von Befähigungsnachweisen - …
Auszug aus BVerwG, 04.10.1985 - 8 C 112.83
Zutreffend geht das angefochtene Urteil allerdings einleitend davon aus, daß gemäß § 92 Abs. 2 und 3 Satz 1 BVFG nach dem 8. Mai 1945 außerhalb des Geltungsbereichs dieses Gesetzes abgelegte juristische Prüfungen oder erlangte Befähigungsnachweise anerkannt werden müssen, wenn sie den entsprechenden Prüfungen und Befähigungsnachweisen im Geltungsbereich des Gesetzes gleichwertig sind (vgl. Urteil vom 29. September 1976 - BVerwG VIII C 73.75 - BVerwGE 51, 144 [BVerwG 29.09.1976 - VIII C 73/75]).
- OVG Schleswig-Holstein, 26.03.1992 - 2 L 167/91 Ein einmal entstandener Beitrag kann für dasselbe Grundstück nicht zu einer anderen Zeit oder in einer anderen Höhe nochmal entstehen (…OVG Münster, Urt. v. 06.07.1976 - II A 1900/75 -, Gemeindehaushalt 1978, 270, 271 f. und 30.05.1989 - II A 2920/84 -, NWVBl. 1990, 99; VGH Mannheim Urt. v. 25.11.1983 - 2 S 79/83 -, OVG Lüneburg, Urt. v. 11.05.1990 - 9 L 115/89 - ferner Bundesverwaltungsgericht, Urt. v. 26.09.1983 - 8 C 47, 67 bis 69.82 -, DVB1.1984, 186 und 09.12.1983 - 8 C 112.83 -, DVBl. 1984, 194, 196).
- VG Schleswig, 05.06.2020 - 4 A 282/17
Anschluss- und Benutzungszwang (Wasser und Abwasser)
Ein einmal entstandener Beitrag kann für dasselbe Grundstück nicht zu einer anderen Zeit oder in einer anderen Höhe nochmals entstehen (…OVG Münster, Urt. v. 06.07.1976 - II A 1900/75 -, Gemeindehaushalt 1978, 270, 271 f. und 30.05.1989 - II A 2920/84 -, NWVBl. 1990, 99; VGH Mannheim Urt. v. 25.11.1983 - 2 S 79/83 -, OVG Lüneburg, Urt. v. 11.05.1990 - 9 L 115/89 - ferner Bundesverwaltungsgericht, Urt. v. 26.09.1983 - 8 C 47, 67 bis 69.82 -, DVBl. 1984, 186 und 09.12.1983 - 8 C 112.83 -, DVBl. 1984, 194, 196).
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