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Rechtsprechung
   BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 6.97   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1997,2704
BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 6.97 (https://dejure.org/1997,2704)
BVerwG, Entscheidung vom 17.10.1997 - 8 C 6.97 (https://dejure.org/1997,2704)
BVerwG, Entscheidung vom 17. Oktober 1997 - 8 C 6.97 (https://dejure.org/1997,2704)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Zurückstellung vom Wehrdienst wegen Unentbehrlichkeit für den eigenen und elterlichen Gewerbebetrieb - Zurückstellung vom Wehrdienst über die Altersgrenze für die Heranziehung zum Grundwehrdienst hinaus - Unzumutbare Härte - Gerichtliche Aufklärungspflicht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Befreiung vom Wehrdienst wegen Unentbehrlichkeit im eigenen Betrieb

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1998, 439
  • DÖV 1998, 472
  • DÖV 1998, 473
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (18)

  • BVerwG, 08.11.1996 - 8 C 25.96

    Recht der Soldaten - Wehrpflichtrecht, Unzumujtbare Härte bei Heranziehung eines …

    Auszug aus BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 6.97
    Die gesetzliche Voraussetzung der Unzumutbarkeit fordert nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. etwa Urteile vom 30. November 1984 - BVerwG 8 C 73.84 - Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 16 S. 5 (7) m.w.N. und vom 8. November 1996 - BVerwG 8 C 25.96 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 196 S. 26 (28)) eine Steigerung der Härte nicht nur hinsichtlich des Grades, sondern auch in Richtung auf die Anforderungen an ihre Vermeidbarkeit.

    Nur die für den Fall einer Einberufung auch durch vorbeugende betriebliche oder sonstige Maßnahmen schlechthin nicht zu verhindernde naheliegende und dringende ("akute") Gefahr der Existenzvernichtung begründet danach (nicht nur eine besondere, sondern zugleich auch) eine unzumutbare Härte (ebenso: Urteil vom 8. November 1996, a.a.O. S. 28; vgl. auch Beschluß vom 9. Dezember 1994 - BVerwG 8 B 141.94 - Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 19 S. 1 (2)).

    Die Voraussetzungen, unter denen ein Wehrpflichtiger, der - wie der Kläger - als Handwerksmeister den eigenen und elterlichen Handwerksbetrieb in der Rechtsform einer GmbH leitet, für die Erhaltung und Fortführung des Betriebes unentbehrlich ist und deshalb wegen besonderer oder unzumutbarer Härte vom Wehrdienst zurückgestellt werden kann, hat der erkennende Senat im Urteil vom 8. November 1996 - BVerwG 8 C 25.96 - (Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 196 S. 26 (28 ff.)) dargelegt.

    Auch eine stillschweigende behördliche Duldung wäre gesetzeswidrig (vgl. Urteile vom 22. November 1994 - BVerwG 1 C 22.93 - Buchholz 451.45 § 6 HwO Nr. 4 S. 11 (13) und vom 8. November 1996, a.a.O. S. 30 f. m.w.N.).

    Nur wenn solche Bemühungen nachweislich keinen Erfolg gehabt hätten, kann ihr Unterlassen oder ihre Mangelhaftigkeit die Versagung der Zurückstellung nicht rechtfertigen (vgl. Urteil vom 17. Dezember 1970 - BVerwG VIII C 113.68 - BVerwGE 37, 62 (66) [BVerwG 17.12.1970 - VIII C 113/68] und vom 8. November 1996, a.a.O. m.w.N.).

  • BVerwG, 04.02.1981 - 8 C 18.80

    Zurückstellung eines Wehrpflichtigen - Befristungsermessen - Besondere Härte

    Auszug aus BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 6.97
    Zurückstellungen aus Härtegründen in den Fällen des § 12 Abs. 4 WPflG - also insbesondere auch wegen Unentbehrlichkeit im Betrieb - sollen die Wehrdienstpflicht nicht aufheben, sondern lediglich einstweilig aufschieben (vgl. Urteile vom 1. März 1978 - BVerwG 8 C 1.77 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 120 S. 100 (101 f.) m.w.N. und vom 4. Februar 1981 - BVerwG 8 C 18.80 - Buchholz 448.0 § 16 WPflG Nr. 13 S. 1 (3)).

    Ihre durch § 7 Satz 1 MustV im Einklang mit der Ermächtigungsnorm des § 22 WPflG gebotene Befristung soll einerseits eine vertretbare vorübergehende Härtemilderung herbeiführen und andererseits nicht über eine mögliche Behebung der Härte hinaus andauern (vgl. Urteil vom 4. Februar 1981, a.a.O. S. 3).

    Vor allem soll die befristete Zurückstellung wegen betrieblicher Unentbehrlichkeit dem Betriebsinhaber Maßnahmen ermöglichen, die den Wehrpflichtigen im Betrieb entbehrlich machen (vgl. Urteil vom 4. Februar 1981, a.a.O. S. 3).

  • BVerwG, 12.04.1991 - 1 B 34.91

    Anforderungen an die Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde - Darlegung der …

    Auszug aus BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 6.97
    Eine Ausnahmebewilligung darf unter den gesetzlich bezeichneten Voraussetzungen nur einer natürlichen Person als Berufsbewerber, nicht dagegen einer juristischen Person erteilt werden (vgl. BVerfGE 13, 97 (120 f.) [BVerfG 17.07.1961 - 1 BvL 44/55]; BVerwG, Beschluß vom 12. April 1991 - BVerwG 1 B 34.91 - Buchholz 451.45 § 8 HwO Nr. 12 S. 1 f.).

    Schwierieiten der Gesellschaft, einen geeigneten Betriebsleiter zu finden, begründen jedoch nicht ohne weiteres einen Ausnahmefall (vgl. Beschluß vom 12. April 1991, a.a.O. S. 1 f.).

  • BVerwG, 22.11.1994 - 1 C 22.93

    Handwerkskammer - Handwerksrolle - Juristische Person - Antrag auf Eintragung - …

    Auszug aus BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 6.97
    Danach ist davon auszugehen, daß der in der Rechtsform einer GmbH handwerklich geführte Maler- und Lackiererbetrieb des Klägers und seines Vaters einen Maler- und Lackierermeister als Betriebsleiter benötigt, um in der Handwerksrolle eingetragen zu bleiben und damit weiterhin zum selbständigen Betrieb eines Handwerks berechtigt zu sein (§ 1 Abs. 1 Satz 1, § 7 Abs. 4 Satz 1 HwO; vgl. Urteile vom 16. April 1991 - BVerwG 1 C 50.88 - BVerwGE 88, 122 (123 f.) [BVerwG 16.04.1991 - 1 C 50/88] und vom 22. November 1994 - BVerwG 1 C 22.93 - Buchholz 451.45 § 6 HwO Nr. 4 S. 11 (13)).

    Auch eine stillschweigende behördliche Duldung wäre gesetzeswidrig (vgl. Urteile vom 22. November 1994 - BVerwG 1 C 22.93 - Buchholz 451.45 § 6 HwO Nr. 4 S. 11 (13) …und vom 8. November 1996, a.a.O. S. 30 f. m.w.N.).

  • BVerwG, 17.12.1970 - VIII C 113.68
    Auszug aus BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 6.97
    Schon die in § 12 Abs. 4 Satz 2 Nr. 2 WPflG für die Annahme einer besonderen Härte geforderte Unentbehrlichkeit des Wehrpflichtigen setzt die Unmöglichkeit voraus, eine geeignete Ersatzkraft in wirtschaftlich zumutbarer Weise zu gewinnen (vgl. Urteil vom 17. Dezember 1970 - BVerwG VIII C 113.68 - BVerwGE 37, 62 (66) [BVerwG 17.12.1970 - VIII C 113/68] m.w.N.).

    Nur wenn solche Bemühungen nachweislich keinen Erfolg gehabt hätten, kann ihr Unterlassen oder ihre Mangelhaftigkeit die Versagung der Zurückstellung nicht rechtfertigen (vgl. Urteil vom 17. Dezember 1970 - BVerwG VIII C 113.68 - BVerwGE 37, 62 (66) [BVerwG 17.12.1970 - VIII C 113/68] …und vom 8. November 1996, a.a.O. m.w.N.).

  • BVerwG, 04.06.1982 - 8 C 97.81

    Zurückstellung vom Zivildienst - Unzumutbare Härte - Einberufungswunsch

    Auszug aus BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 6.97
    Eine Zurückstellung darf deshalb nur unter dieser Voraussetzung erfolgen; das Vorliegen einer besonderen Härte genügt nicht mehr (vgl. Urteile vom 4. Juni 1982 - BVerwG 8 C 97.81 - Buchholz 448.11 § 13 ZDG Nr. 2 S. 1 (2 f.) m.w.N. und vom 29. September 1982 - BVerwG 8 C 78.80 - Buchholz 448.11 § 11 ZDG Nr. 19 S. 22 (n.L.)).

    Da eine Zurückstellung über die Vollendung des 28. Lebensjahres hinaus nicht zu einer bloßen zeitlichen Verschiebung der Grundwehrdienstleistung, sondern zur völligen Freistellung vom Grundwehrdienst führt, ist sie nur in besonderen Ausnahmefällen gerechtfertigt (vgl. Urteile vom 26. November 1980 - BVerwG 8 C 92.79 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 139 S. 152 (153) m.w.N. und vom 4. Juni 1982, a.a.O. S. 3).

  • BVerwG, 01.04.1981 - 8 C 50.79

    Erfordernis der unzumutbaren Härte

    Auszug aus BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 6.97
    Welche Anforderungen an die Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz eines Betriebes und an die Unvermeidlichkeit dieser Gefährdung gestellt werden müssen, um eine die Zurückstellung über die Altersgrenze rechtfertigende unzumutbare Härte im Sinne des § 12 Abs. 6 Satz 2 WPflG annehmen zu dürfen, hat der erkennende Senat bereits im Urteil vom 1. April 1981 - BVerwG 8 C 50.79 - (Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 141 S. 1 (2 ff.)) dargelegt.

    Dies gilt erst recht im Falle des § 12 Abs. 6 Satz 1 WPflG (vgl. Urteil vom 1. April 1981 - BVerwG 8 C 50.79 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 141 S. 1 (5)).

  • BVerwG, 09.12.1994 - 8 B 141.94

    Unzulässigkeit der Heranziehung eines Wehrpflichtigen zum Grundwehrdienst in …

    Auszug aus BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 6.97
    Nur die für den Fall einer Einberufung auch durch vorbeugende betriebliche oder sonstige Maßnahmen schlechthin nicht zu verhindernde naheliegende und dringende ("akute") Gefahr der Existenzvernichtung begründet danach (nicht nur eine besondere, sondern zugleich auch) eine unzumutbare Härte (…ebenso: Urteil vom 8. November 1996, a.a.O. S. 28; vgl. auch Beschluß vom 9. Dezember 1994 - BVerwG 8 B 141.94 - Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 19 S. 1 (2)).

    Dies wird jedenfalls dann zu bejahen sein, wenn die geltend gemachte Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz eines Betriebes eine Zurückstellung über die Altersgrenze für die Heranziehung zum Grundwehrdienst wegen unzumutbarer Härte im Sinne des § 12 Abs. 6 Satz 2 WPflG rechtfertigen soll (vgl. zu den gesteigerten Anforderungen an die Härtelage und deren Vermeidbarkeit Beschluß vom 9. Dezember 1994 - BVerwG 8 B 141.94 - Buchholz 448.0 § 5 WPflG Nr. 19 S. 1 (2) m.w.N.).

  • BVerwG, 29.04.1988 - 9 C 54.87

    Bescheinigung - Aufenthaltsgestaltung - Asylbewerber - Asylverfahren - …

    Auszug aus BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 6.97
    Der offensichtliche Widerspruch zwischen der beiläufigen Feststellung des angefochtenen Urteils, der Vater des Klägers sei aus dem Betrieb ausgeschieden, und dem Inhalt der ausweislich des angefochtenen Urteils zum Gegenstand der mündlichen Verhandlung gemachten und im Urteil in Bezug genommenen Akten ist ohne Verfahrensrüge von Amts wegen zu berücksichtigen (vgl. etwa Urteile vom 29. April 1988 - BVerwG 9 C 54.87 - Buchholz 402.25 § 20 AsylVfG Nr. 3 S. 1 (6 f.) m.w.N. und vom 14. Dezember 1995 - BVerwG 7 C 63.94 - Buchholz 112 § 17 VermG Nr. 1 S. 1 (6)).
  • BVerwG, 14.12.1995 - 7 C 63.94

    Flughafen Leipzig

    Auszug aus BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 6.97
    Der offensichtliche Widerspruch zwischen der beiläufigen Feststellung des angefochtenen Urteils, der Vater des Klägers sei aus dem Betrieb ausgeschieden, und dem Inhalt der ausweislich des angefochtenen Urteils zum Gegenstand der mündlichen Verhandlung gemachten und im Urteil in Bezug genommenen Akten ist ohne Verfahrensrüge von Amts wegen zu berücksichtigen (vgl. etwa Urteile vom 29. April 1988 - BVerwG 9 C 54.87 - Buchholz 402.25 § 20 AsylVfG Nr. 3 S. 1 (6 f.) m.w.N. und vom 14. Dezember 1995 - BVerwG 7 C 63.94 - Buchholz 112 § 17 VermG Nr. 1 S. 1 (6)).
  • BVerfG, 17.07.1961 - 1 BvL 44/55

    Handwerksordnung

  • BVerwG, 16.04.1991 - 1 C 50.88

    Handwerksbetrieb - Betriebsleiter - Fachlich technische Leitung - …

  • BVerwG, 29.05.1991 - 8 C 52.89

    Zurückstellung einer Einberufung zum Grundwehrdienst - Zurückstellungsgrund der …

  • BVerwG, 26.11.1980 - 8 C 92.79

    Einberufung zum Wehrdienst vor Wiederholung der ersten juristischen Staatsprüfung …

  • BVerwG, 30.11.1984 - 8 C 73.84

    Wehrpflicht - Grundwehrdienst - Heranziehung - Zurückstellung

  • BVerwG, 29.09.1982 - 8 C 78.80

    Zurückstellung eines Zivildienstpflichtigen - Altersgrenze - Heranziehung zum …

  • BVerwG, 01.03.1978 - 8 C 1.77

    Zurückstellung eines Piloten vom Wehrdienst wegen drohenden Verlustes des …

  • BVerwG, 15.05.1964 - VII C 145.63

    Zurückstellung des Klägers vom Wehrdienst - Vermeidung einer unbilligen Härte

  • BVerwG, 02.05.2006 - 6 B 53.05

    Einberufungsbescheid; Zurückstellungsgründe; maßgeblicher Zeitpunkt; …

    a) Nach Ansicht des Klägers divergiert das verwaltungsgerichtliche Urteil in entscheidungserheblicher Weise von den beiden Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. Mai 1991 - BVerwG 8 C 52.89 - (BVerwGE 88, 241 = Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 181) und vom 17. Oktober 1997 - BVerwG 8 C 6.97 - (Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 201).

    Von diesen Ausführungen des Bundesverwaltungsgerichts, an denen es in seinem Urteil vom 17. Oktober 1997 (a.a.O.) festgehalten hat, weicht das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht ab.

  • VG Stuttgart, 23.11.2021 - 7 K 4080/20

    Veränderung der Größe einer Gemeinderatsfraktion; Einleitung eines Verfahrens zur …

    Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat jedoch in seinem Urteil vom 18. Januar 1998 (- 1 S 1036/87 -, DÖV 1998, S. 472ff.) anerkannt, dass bei der Besetzung der Ausschüsse darauf hinzuwirken ist, die Fraktionen nach Möglichkeit entsprechend den politischen Kräfteverhältnissen im Gemeinderat zu repräsentieren.
  • LG Tübingen, 28.09.2000 - 1 S 219/99

    Anspruch auf Nachzahlung von Nebenkosten nach Umlegung von Müllgebühren auf den …

    Denn jedenfalls folgt aus dem vor dem Amtsgericht Reutlingen - 8 C 6/97 - am 25. März 1997 geschlossenen Vergleich, dass sich die Parteien spätestens zu diesem Zeitpunkt sowohl für die Vergangenheit als auch für die Zukunft auf Zahlung der Wasser- und Entwässerungskosten geeinigt haben.
  • BVerwG, 15.09.2008 - 6 B 34.08

    Anforderungen an die zur Zurückstellung vom Zivildienst führende "unzumutbare …

    Dieses Vorbringen kann bereits deshalb nicht zum Erfolg führen, weil die gesetzlichen Anforderungen an die zur Zurückstellung führende "unzumutbare Härte" bei Unentbehrlichkeit im Betrieb im Falle von § 11 Abs. 4 i.V.m. § 13 Abs. 1 Satz 3 ZDG und die vergleichbare Rechtslage in § 12 Abs. 4 i.V.m. Abs. 6 Satz 2 WPflG in der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt sind (…Urteil vom 18. März 1988 - BVerwG 8 C 14.87 - Buchholz 448.11 § 24 ZDG Nr. 4 Rn. 16; Beschluss vom 18. Januar 1994 - BVerwG 8 C 1.93 - Buchholz 448.11 § 13 ZDG Nr. 6; Beschluss vom 1. August 1995 - BVerwG 8 B 113.95 - Buchholz 448.11 § 11 ZDG Nr. 29; Urteil vom 17. Oktober 1997 - BVerwG 8 C 6.97 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 201 Rn. 18;… Beschluss vom 3. April 2000 - BVerwG 6 B 9.00 - Rn. 5 und 7).
  • BVerwG, 16.09.2008 - 6 B 35.08

    Unternehmen - grundsätzliche Bedeutung - Bedarf - höchstrichterliche …

    Dieses Vorbringen kann bereits deshalb nicht zum Erfolg führen, weil die gesetzlichen Anforderungen an die zur Zurückstellung führende "unzumutbare Härte" bei Unentbehrlichkeit im Betrieb im Falle von § 11 Abs. 4 i.V.m. § 13 Abs. 1 Satz 3 ZDG und die vergleichbare Rechtslage in § 12 Abs. 4 i.V.m. Abs. 6 Satz 2 WPflG in der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt sind (…Urteil vom 18. März 1988 - BVerwG 8 C 14.87 - Buchholz 448.11 § 24 ZDG Nr. 4 Rn. 16; Beschluss vom 18. Januar 1994 - BVerwG 8 C 1.93 - Buchholz 448.11 § 13 ZDG Nr. 6; Beschluss vom 1. August 1995 - BVerwG 8 B 113.95 - Buchholz 448.11 § 11 ZDG Nr. 29; Urteil vom 17. Oktober 1997 - BVerwG 8 C 6.97 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 201 Rn. 18;… Beschluss vom 3. April 2000 - BVerwG 6 B 9.00 - Rn. 5 und 7).
  • BVerwG, 29.06.2000 - 6 B 30.00

    Kündigungsschutz während der Ableistung des Zivildienstes - …

    Dem von der Beschwerde angeführten Urteil vom 17. Oktober 1997 (BVerwG 8 C 6.97 - NVwZ-RR 1998, 439 = Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 201) ist zu entnehmen, dass eine "unzumutbare Härte" im Sinne des § 12 Abs. 6 Satz 2 WPflG nur anzunehmen ist, wenn gegenüber der "besonderen Härte" im Sinne des § 12 Abs. 4 deutlich gesteigerte Anforderungen erfüllt sind.
  • BVerwG, 16.03.1998 - 6 B 31.98

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Hätten jedoch Bemühungen um eine Ersatzkraft nachweislich keinen Erfolg gehabt, kann ihr Unterlassen oder ihre Mangelhaftigkeit die Versagung der Zurückstellung nicht rechtfertigen (Urteil vom 8. November 1996 - BVerwG 8 C 25.96 - BVerwGE 102, 204, 206, 214 [BVerwG 08.11.1996 - 8 C 25/96]; Urteil vom 17. Oktober 1997 - BVerwG 8 C 6.97 -).
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