Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   OLG Zweibrücken, 25.02.2026 - 8 U 48/24   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2026,6185
OLG Zweibrücken, 25.02.2026 - 8 U 48/24 (https://dejure.org/2026,6185)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 25.02.2026 - 8 U 48/24 (https://dejure.org/2026,6185)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 25. Februar 2026 - 8 U 48/24 (https://dejure.org/2026,6185)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2026,6185) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 362 Abs 1 BGB, § 2049 Abs 1 BGB, § 2312 Abs 1 S 1 BGB, § 2312 Abs 2 BGB
    Wertermittlung bei lebzeitiger Übertragung eines Landguts

  • IWW

    § 2312 Abs. 1 BGB

  • erbrechtsiegen.de

    Wertermittlung nach dem Ertragswert: Berechnung des Pflichtteils beim Weingut

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 2312 Abs. 1
    Maßgeblichkeit des Ertragswerts auch für die Berechnung des Pflichtteils

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 04.05.1964 - III ZR 159/63
    Auszug aus OLG Zweibrücken, 25.02.2026 - 8 U 48/24
    Rn. 9 b) Über den vom Wortlaut des § 2312 BGB unmittelbar erfassten Fall der Übernahme eines Landguts aus dem Nachlass des Erblassers ist die Regelung nach höchstrichterlicher Rechtsprechung und dem ihr wohl einhellig folgenden Schrifttum entsprechend auf Fälle einer im Vorgriff auf die Erbfolge erfolgenden lebzeitigen Übertragung eines Landgutes grundsätzlich anwendbar, weil vor dem Hintergrund des in der Privilegierung des Gutsnachfolgers im Sinne der Erhaltung eines leistungsfähigen landwirtschaftlichen Betriebes liegenden Zwecks der Norm ein Grund für eine Schlechterstellung des Übernehmers in derartigen Konstellationen nicht einzusehen ist (grundlegend BGH, Urteil vom 15.04.1964 - V ZR 105/62, teilweise abgedruckt in NJW 1964, 1323 und Urteil vom 04.05.1964 - III ZR 159/63 unter III. 2. = WM 1964, 854, 857 jew. mwN zur Rechtsprechung des Reichsgerichts; bestätigend BGH…, Urteil vom 15.12.1976 - IV ZR 27/75, juris Rn. 8 = WM 1977, 202 …und Beschluss vom 14.12.1994 - IV ZR 113/94, juris Rn. 4 = NJW 1995, 1352; dem folgend neben den auf Seite 12 des angefochtenen Urteils Genannten etwa OLG Braunschweig…, Beschluss vom 01.03.2016 - 2 U 117/14, juris Rn. 6 = ErbR 2017, 36; Thüring.

    Denn dieser hat im Fall des Vorhandenseins mehrerer gleichberechtigter gesetzlicher Erben und lebzeitiger Übertragung auf einen von ihnen § 2312 Abs. 1 BGB (iVm § 2049 BGB) entsprechend angewandt (BGH, Urteil vom 15.04.1964 - V ZR 105/62: Übertragung durch die Gutsbesitzer auf eines ihrer zehn Kinder unter Übergehung der übrigen neun - vgl. S. 2 des Urteils, insoweit in NJW 1964, 1323 nicht abgedruckt), bei Vorhandensein nur eines gesetzlichen (Allein-)Erben und Übertragung auf eine andere Person dagegen § 2312 Abs. 2 BGB (BGH, Urteil vom 04.05.1964 - III ZR 159/63 unter III. 3. = WM 1964, 854, 857: Übertragung auf den Urenkel des Gutsbesitzers unter Übergehung der einzigen Tochter als späterer gesetzlicher Alleinerbin).

    Entgegen seiner in der Berufungsbegründung vertretenen Ansicht verbleibt auch bei entsprechender Anwendung des § 2312 BGB durchaus ein Anwendungsbereich für Absatz 2 der Norm, wie sich aus den obigen Ausführungen ergibt (vgl. nur die Konstellation, die der Entscheidung des BGH vom 04.05.1964 - III ZR 159/63, aaO zugrunde lag).

    Eine derartige stillschweigende Anordnung ist ohne weiteres möglich und kann nach der Rechtsprechung in einer schenkungsweisen Übertragung des Landguts (vgl. BGH, Urteil vom 04.05.1964 - III ZR 159/63 unter III.3. = WM 1964, 854, 857) ebenso zu sehen wie aufgrund des erkennbaren Willens des Erblassers anzunehmen sein, den Fortbestand des Betriebes durch Übertragung auf eine Person zu sichern und deren Belastung möglichst gering zu halten (BGH…, Urteil vom 15.03.1965 - III ZR 108/63, juris Rn. 28 f.; OLG München…, Beschluss vom 21.06.2006 - 20 U 2160/06, juris Rn. 32 = ZEV 2007, 276, 277).

  • BGH, 22.10.1986 - IVa ZR 76/85

    Bewertung eines Landguts

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 25.02.2026 - 8 U 48/24
    Dies gilt auch für den insoweit maßgeblichen Zeitpunkt des Erbfalls (vgl. BGH, Urteil vom 22.10.1986 - IVa ZR 76/85, juris Rn. 12 = NJW 1987, 951, 952; BGH…, Beschluss vom 14.12.1994 - IV ZR 113/94, juris Rn. 2 = NJW 1995, 1352;… ebenso etwa MüKoBGB/Lange, 10. Aufl. § 2312 Rn. 14).

    Da der Beklagte das Weingut sowohl zum Zeitpunkt der Übertragung als auch noch zum Zeitpunkt des Erbfalls unzweifelhaft weiterbetreiben konnte und wollte (vgl. zu dieser Anforderung etwa BGH, Urteil vom 22.10.1986 - IVa ZR 76/85, juris Rn. 9 = NJW 1987, 951, 952; OLG München…, Urteil vom 18.03.2009 - 20 U 2160/06, juris Rn. 46 ff. = ZEV 2009, 301, 302 f.), sind die notwendigen Voraussetzungen zur Anwendung des § 2312 BGB insofern ebenfalls zwanglos gegeben.

    Rn. 17 h) Zutreffend und unter Bezugnahme auf die einschlägige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts hat der Erstrichter letztlich darauf verwiesen, dass durchgreifende verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die durch § 2312, § 2049 BGB als Kehrseite der Privilegierung des Übernehmers zwangsläufig eintretende Benachteiligung des pflichtteilsberechtigten Abkömmlings nicht bestehen (neben BVerfG, Beschluss vom 16.10.1984 - 1 BvL 17/80, MDR 1985, 642 etwa auch BGH, Urteil vom 22.10.1986 - IVa ZR 75/83, juris Rn. 11 = NJW 1987, 951, 952).

  • BGH, 14.12.1994 - IV ZR 113/94

    Übernahme eines Landguts zum Ertragswert

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 25.02.2026 - 8 U 48/24
    Rn. 9 b) Über den vom Wortlaut des § 2312 BGB unmittelbar erfassten Fall der Übernahme eines Landguts aus dem Nachlass des Erblassers ist die Regelung nach höchstrichterlicher Rechtsprechung und dem ihr wohl einhellig folgenden Schrifttum entsprechend auf Fälle einer im Vorgriff auf die Erbfolge erfolgenden lebzeitigen Übertragung eines Landgutes grundsätzlich anwendbar, weil vor dem Hintergrund des in der Privilegierung des Gutsnachfolgers im Sinne der Erhaltung eines leistungsfähigen landwirtschaftlichen Betriebes liegenden Zwecks der Norm ein Grund für eine Schlechterstellung des Übernehmers in derartigen Konstellationen nicht einzusehen ist (grundlegend BGH, Urteil vom 15.04.1964 - V ZR 105/62, teilweise abgedruckt in NJW 1964, 1323 und Urteil vom 04.05.1964 - III ZR 159/63 unter III. 2. = WM 1964, 854, 857 jew. mwN zur Rechtsprechung des Reichsgerichts; bestätigend BGH…, Urteil vom 15.12.1976 - IV ZR 27/75, juris Rn. 8 = WM 1977, 202 und Beschluss vom 14.12.1994 - IV ZR 113/94, juris Rn. 4 = NJW 1995, 1352; dem folgend neben den auf Seite 12 des angefochtenen Urteils Genannten etwa OLG Braunschweig…, Beschluss vom 01.03.2016 - 2 U 117/14, juris Rn. 6 = ErbR 2017, 36; Thüring.

    Zudem hat der BGH in einer späteren Entscheidung ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die entsprechende Anwendung des § 2312 BGB auf Fälle der Übertragung eines Landguts im Wege der vorweggenommenen Erbfolge nicht den Blick darauf verstellen darf, dass es zum Zeitpunkt der Übertragung weder einen Erblasser noch Erben oder Pflichtteilsberechtigte gibt (BGH, Beschluss vom 14.12.1994 - IV ZR 113/94, juris Rn. 3 = NJW 1995, 1352), was zwangsläufig zu einer sinnvollen und sinngemäßen Anpassung bei der analogen Anwendung der tatbestandlichen Voraussetzungen der Vorschrift im obigen Sinne nötigt.

    Dies gilt auch für den insoweit maßgeblichen Zeitpunkt des Erbfalls (vgl. BGH…, Urteil vom 22.10.1986 - IVa ZR 76/85, juris Rn. 12 = NJW 1987, 951, 952; BGH, Beschluss vom 14.12.1994 - IV ZR 113/94, juris Rn. 2 = NJW 1995, 1352;… ebenso etwa MüKoBGB/Lange, 10. Aufl. § 2312 Rn. 14).

  • OLG München, 18.03.2009 - 20 U 2160/06

    Vermächtnisanspruch: Wert eines Landguts

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 25.02.2026 - 8 U 48/24
    Da der Beklagte das Weingut sowohl zum Zeitpunkt der Übertragung als auch noch zum Zeitpunkt des Erbfalls unzweifelhaft weiterbetreiben konnte und wollte (vgl. zu dieser Anforderung etwa BGH…, Urteil vom 22.10.1986 - IVa ZR 76/85, juris Rn. 9 = NJW 1987, 951, 952; OLG München, Urteil vom 18.03.2009 - 20 U 2160/06, juris Rn. 46 ff. = ZEV 2009, 301, 302 f.), sind die notwendigen Voraussetzungen zur Anwendung des § 2312 BGB insofern ebenfalls zwanglos gegeben.

    Eine derartige stillschweigende Anordnung ist ohne weiteres möglich und kann nach der Rechtsprechung in einer schenkungsweisen Übertragung des Landguts (vgl. BGH, Urteil vom 04.05.1964 - III ZR 159/63 unter III.3. = WM 1964, 854, 857) ebenso zu sehen wie aufgrund des erkennbaren Willens des Erblassers anzunehmen sein, den Fortbestand des Betriebes durch Übertragung auf eine Person zu sichern und deren Belastung möglichst gering zu halten (BGH…, Urteil vom 15.03.1965 - III ZR 108/63, juris Rn. 28 f.; OLG München, Beschluss vom 21.06.2006 - 20 U 2160/06, juris Rn. 32 = ZEV 2007, 276, 277).

  • OLG Jena, 08.03.2006 - 2 U 762/05

    Auskunftsansprüche einer Tochter als Pflichtteilsberechtigte gegen ihre Mutter …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 25.02.2026 - 8 U 48/24
    Rn. 8 a) Da die Hilfsansprüche des § 2314 BGB nur soweit reichen, wie der Wert für die Berechnung der Zahlungsansprüche des Pflichtteilsberechtigten von Bedeutung ist, greift die Privilegierung des § 2312 BGB auch bereits für die vorbereitenden Auskunfts- und Wertermittlungsansprüche (vgl. nur Thüring. OLG, Urteil vom 08.03.2006 - 2 U 762/05, juris Rn. 22 = ZEV 2007, 531;… BeckOK BGB/Müller-Engels, Stand: 01.11.2025 § 2314 Rn. 42;… Krug/Horn PHdB-Pflichtteilsprozess/Hähn, 3. Aufl. § 5 Rn. 86;… Klingelhöffer PflichtteilsR/Klingelhöffer, 4. Aufl. Rn. 308).

    OLG, Urteil vom 08.03.2006 - 2 U 762/05, juris Rn. 23 = ZEV 2007, 531, 532; Haegele, Rpfleger 1964, 312; Hk-PflichtteilsR/Leiß, 3. Aufl. § 2312 BGB Rn. 9; Burandt/Rojahn/Horn, ErbR 4. Aufl. § 2312 BGB Rn. 15; Grüneberg/Weidlich, BGB 85. Aufl § 2312 Rn. 1/6; Staudinger/Herzog, BGB [2021] § 2325 Rn. 248).

  • BGH, 15.04.1964 - V ZR 105/62
    Auszug aus OLG Zweibrücken, 25.02.2026 - 8 U 48/24
    Rn. 9 b) Über den vom Wortlaut des § 2312 BGB unmittelbar erfassten Fall der Übernahme eines Landguts aus dem Nachlass des Erblassers ist die Regelung nach höchstrichterlicher Rechtsprechung und dem ihr wohl einhellig folgenden Schrifttum entsprechend auf Fälle einer im Vorgriff auf die Erbfolge erfolgenden lebzeitigen Übertragung eines Landgutes grundsätzlich anwendbar, weil vor dem Hintergrund des in der Privilegierung des Gutsnachfolgers im Sinne der Erhaltung eines leistungsfähigen landwirtschaftlichen Betriebes liegenden Zwecks der Norm ein Grund für eine Schlechterstellung des Übernehmers in derartigen Konstellationen nicht einzusehen ist (grundlegend BGH, Urteil vom 15.04.1964 - V ZR 105/62, teilweise abgedruckt in NJW 1964, 1323 und Urteil vom 04.05.1964 - III ZR 159/63 unter III. 2. = WM 1964, 854, 857 jew. mwN zur Rechtsprechung des Reichsgerichts; bestätigend BGH…, Urteil vom 15.12.1976 - IV ZR 27/75, juris Rn. 8 = WM 1977, 202 …und Beschluss vom 14.12.1994 - IV ZR 113/94, juris Rn. 4 = NJW 1995, 1352; dem folgend neben den auf Seite 12 des angefochtenen Urteils Genannten etwa OLG Braunschweig…, Beschluss vom 01.03.2016 - 2 U 117/14, juris Rn. 6 = ErbR 2017, 36; Thüring.

    Denn dieser hat im Fall des Vorhandenseins mehrerer gleichberechtigter gesetzlicher Erben und lebzeitiger Übertragung auf einen von ihnen § 2312 Abs. 1 BGB (iVm § 2049 BGB) entsprechend angewandt (BGH, Urteil vom 15.04.1964 - V ZR 105/62: Übertragung durch die Gutsbesitzer auf eines ihrer zehn Kinder unter Übergehung der übrigen neun - vgl. S. 2 des Urteils, insoweit in NJW 1964, 1323 nicht abgedruckt), bei Vorhandensein nur eines gesetzlichen (Allein-)Erben und Übertragung auf eine andere Person dagegen § 2312 Abs. 2 BGB (BGH, Urteil vom 04.05.1964 - III ZR 159/63 unter III. 3. = WM 1964, 854, 857: Übertragung auf den Urenkel des Gutsbesitzers unter Übergehung der einzigen Tochter als späterer gesetzlicher Alleinerbin).

  • OLG München, 21.06.2006 - 20 U 2160/06

    Bewertung eines vermachten Landguts

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 25.02.2026 - 8 U 48/24
    Eine derartige stillschweigende Anordnung ist ohne weiteres möglich und kann nach der Rechtsprechung in einer schenkungsweisen Übertragung des Landguts (vgl. BGH, Urteil vom 04.05.1964 - III ZR 159/63 unter III.3. = WM 1964, 854, 857) ebenso zu sehen wie aufgrund des erkennbaren Willens des Erblassers anzunehmen sein, den Fortbestand des Betriebes durch Übertragung auf eine Person zu sichern und deren Belastung möglichst gering zu halten (BGH…, Urteil vom 15.03.1965 - III ZR 108/63, juris Rn. 28 f.; OLG München, Beschluss vom 21.06.2006 - 20 U 2160/06, juris Rn. 32 = ZEV 2007, 276, 277).
  • BGH, 15.03.1965 - III ZR 108/63
    Auszug aus OLG Zweibrücken, 25.02.2026 - 8 U 48/24
    Eine derartige stillschweigende Anordnung ist ohne weiteres möglich und kann nach der Rechtsprechung in einer schenkungsweisen Übertragung des Landguts (vgl. BGH, Urteil vom 04.05.1964 - III ZR 159/63 unter III.3. = WM 1964, 854, 857) ebenso zu sehen wie aufgrund des erkennbaren Willens des Erblassers anzunehmen sein, den Fortbestand des Betriebes durch Übertragung auf eine Person zu sichern und deren Belastung möglichst gering zu halten (BGH, Urteil vom 15.03.1965 - III ZR 108/63, juris Rn. 28 f.; OLG München…, Beschluss vom 21.06.2006 - 20 U 2160/06, juris Rn. 32 = ZEV 2007, 276, 277).
  • BGH, 22.10.1986 - IVa ZR 143/85

    Bemessung des Pflichtteils an einem landwirtschaftlichen Betrieb

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 25.02.2026 - 8 U 48/24
    Rn. 16 g) Ob die mit der Anwendung des § 2312 BGB verbundene Benachteiligung des übergangenen Angehörigen zur Abwehr konkreter Nachteile für den Betrieb des Landgutes erforderlich ist oder eine Gefahr solcher Nachteile überhaupt droht, ist unerheblich (BGH, Urteil vom 22.10.1986 - IVa ZR 143/85, juris Rn. 24 = NJW 1987, 1260, 1261).
  • BVerfG, 16.10.1984 - 1 BvL 17/80

    Bewertung - Landschaftlicher Betrieb - Zugewinnausgleich - Ertragswert

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 25.02.2026 - 8 U 48/24
    Rn. 17 h) Zutreffend und unter Bezugnahme auf die einschlägige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts hat der Erstrichter letztlich darauf verwiesen, dass durchgreifende verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die durch § 2312, § 2049 BGB als Kehrseite der Privilegierung des Übernehmers zwangsläufig eintretende Benachteiligung des pflichtteilsberechtigten Abkömmlings nicht bestehen (neben BVerfG, Beschluss vom 16.10.1984 - 1 BvL 17/80, MDR 1985, 642 etwa auch BGH…, Urteil vom 22.10.1986 - IVa ZR 75/83, juris Rn. 11 = NJW 1987, 951, 952).
  • BGH, 09.10.1991 - IV ZR 259/90

    Ertragswertrechnung zur Pflichtteilsbemessung bei Landgutflächen mit genehmigtem …

  • BGH, 15.12.1976 - IV ZR 26/76

    Rechtsfolgen eines Anerkenntnisses der Haftpflicht

  • BGH, 15.12.1976 - IV ZR 27/75

    Pflichtteilsergänzungsanspruch wegen einer (gemischten) Schenkung - …

  • OLG Braunschweig, 01.03.2016 - 2 U 117/14
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OLG Zweibrücken
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht