Rechtsprechung
| OLG Köln, 19.09.2000 - 9 U 43/00 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
AKB § 12 Abs. 1 II; ; VVG § 61; ; ZPO § 543 Abs. 1; ; ZPO § 97 Abs. 1; ; ZPO § 708 Nr. 10; ; ZPO § 713; ; ZPO § 546 Abs. 2
- RA Kotz
Vorsicht! Handybenutzung beim Autofahren ohne Freisprecheinrichtung, Verlust des Versicherungsschutzes!
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
AKB § 12 Abs. 1 II 2e; VVG § 61
Telefonieren mit dem Handy bei schwierigen Verkehrsverhältnissen; Versicherung; grobe Fahrlässigkeit; Unfall wegen Handybenutzung - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Kaskoversicherung; Grobe Fahrlässigkeit; Erforderliche Sorgfalt ; Straßenverkehr; Telefonieren
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V. (Kurzmitteilung)
Handy-Missbrauch
- aerzteblatt.de (Kurzinformation)
Kraftfahrzeug: Nebelraserei mit Handy
- anwalt-bauer.de (Kurzinformation)
Unfall bei Handynutzung auf der Autobahn
Verfahrensgang
- LG Köln, 03.02.2000 - 24 O 347/00
- LG Köln, 03.02.2000 - 24 O 347/99
- OLG Köln, 19.09.2000 - 9 U 43/00
Papierfundstellen
- NJW-RR 2001, 22
- VersR 2001, 580 (Ls.)
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (3)
- OLG Hamm, 26.01.2000 - 20 U 155/99
Grob fahrlässige Herbieführung des Versicherungsfalls
Auszug aus OLG Köln, 19.09.2000 - 9 U 43/00
Insbesondere begründet Unaufmerksamkeit des Fahrers wegen anderer - nicht verkehrsbedingter - Tätigkeiten den Vorwurf grober Fahrlässigkeit (vgl. OLG Hamm, r+s 2000, 229; OLG Stuttgart, r+s 1999, 56; OLG Zweibrücken, r+s 1999, 406). - OLG Stuttgart, 22.10.1998 - 7 U 118/98
Kontrollverlust über einen PKW durch während der Fahrt erfolgenden Griff in das …
Auszug aus OLG Köln, 19.09.2000 - 9 U 43/00
Insbesondere begründet Unaufmerksamkeit des Fahrers wegen anderer - nicht verkehrsbedingter - Tätigkeiten den Vorwurf grober Fahrlässigkeit (vgl. OLG Hamm, r+s 2000, 229; OLG Stuttgart, r+s 1999, 56; OLG Zweibrücken, r+s 1999, 406). - OLG Zweibrücken, 10.03.1999 - 1 U 65/98
Auszug aus OLG Köln, 19.09.2000 - 9 U 43/00
Insbesondere begründet Unaufmerksamkeit des Fahrers wegen anderer - nicht verkehrsbedingter - Tätigkeiten den Vorwurf grober Fahrlässigkeit (vgl. OLG Hamm, r+s 2000, 229; OLG Stuttgart, r+s 1999, 56; OLG Zweibrücken, r+s 1999, 406).
- OLG Düsseldorf, 27.02.2007 - 24 U 93/06
Zur Haftung des gewerblichen Mieters eines Kfz für durch angestellten Fahrer …
Ein Kraftfahrer, der unter den hier obwaltenden schwierigen äußeren Fahrbedingungen (Dunkelheit, Kurvenverlauf) und bei unverminderter Geschwindigkeit (ein Abbremsen bei Beginn des "Suchmanövers" trägt der Beklagte nicht vor und wurde im "Schadensformular" -GA 20- auch nicht behauptet) seine Aufmerksamkeit vollständig von der Fahrbahn ablenkt und dadurch einen Unfall verursacht, handelt regelmäßig grob fahrlässig (vgl. Senat ZMR 2006, 276 = Schaden-Praxis 2007, 20; OLG Frankfurt OLGR Frankfurt 2001, 157 und 1993, 221; OLG Köln NJW-RR 2001, 22; OLG Hamm ZfSch 2000, 347; NJW-RR 1990, 929 und VersR 1987, 353 = ZfSch 1987, 20; OLG Stuttgart VersR 1999, 1359; OLG Zweibrücken RuS 1999, 406; OLG Düsseldorf (4. ZS) Schaden-Praxis 1998, 121; OLG Nürnberg NJW-RR 1992, 360; LG Coburg Schaden-Praxis 2004, 241; LG Ansbach ZfSch 1990, 422). - LG Bonn, 28.10.2016 - 1 O 110/15
Grober Fahrlässigkeit, Autovermietung, Kaskoversicherungsschutz
Im Bereich des Straßenverkehrs liegt sie vor, wenn das Verhalten des Versicherungsnehmers objektiv grob verkehrswidrig und subjektiv schlechthin unentschuldbar ist (OLG Köln, Urteil vom 19.09.2000 - 9 U 43/00 = juris Rd.6; OLG Köln VersR 1997, 57). - OLG Düsseldorf, 27.09.2005 - 24 U 9/05
Grob fahrlässige Unfallverursachung bei Bedienung des Autoradios während …
Die Unaufmerksamkeit dauerte nämlich so lange, dass er die veränderte Straßenführung (Übergang von gerader Strecke in eine "kurze und relativ enge Kurve" erst so spät bemerkte, dass eine der Straßenführung und der eingehaltenen Geschwindigkeit angemessene Lenkbewegung nicht mehr möglich war, er deshalb die Kontrolle über das Kraftfahrzeug verlor und mit ihm schwer verunglückte. Ein Kraftfahrer, der unter den hier obwaltenden schwierigen Fahrbedingungen bei unverändert hoher (wenn auch unter Einhaltung der höchstzulässigen) Geschwindigkeit seine Aufmerksamkeit vollständig von der Fahrbahn ablenkt und dadurch einen Unfall verursacht, handelt regelmäßig grob fahrlässig (vgl. OLG Frankfurt OLGR Frankfurt 2001, 157 und 1993, 221; OLG Köln NJW-RR 2001, 22; OLG Hamm ZfSch 2000, 347; NJW-RR 1990, 929 und VersR 1987, 353 = ZfSch 1987, 20;OLG Stuttgart VersR 1999, 1359; OLG Zweibrücken RuS 1999, 406; OLG Düsseldorf (4. ZS) Schaden-Praxis 1998, 121; OLG Nürnberg NJW-RR 1992, 360; LG Coburg Schaden-Praxis 2004, 241; LG Ansbach ZfSch 1990, 422; in diesem Sinne auch OGH Wien, ZfSch 1994, 92 und 295 sowie VersR 1996, 87). - LG Potsdam, 26.06.2009 - 6 O 32/09
Schadensersatzanspruch des Kfz-Eigentümers: Auffahrunfall infolge Bedienung des …
Insbesondere begründet Unaufmerksamkeit des Fahrers wegen anderer - nicht verkehrsbedingter - Tätigkeiten den Vorwurf grober Fahrlässigkeit (vgl. OLG Köln NVersZ 2001, 26; OLG Hamm, r+s 2000, 229; OLG Stuttgart, r+s 1999, 56; OLG Zweibrücken, r+s 1999, 406). - LG Köln, 26.07.2004 - 4 O 13/04 Indem der Beklagte sich gleichwohl nach der heruntergefallenen Karte gebückt hat, hat er sich aber über das, was jedem einleuchten muss, hinweggesetzt, dabei leichtsinnig Leben und Eigentum anderer gefährdet und damit grob fahrlässig gehandelt (vgl. OLG Köln NJW-RR 2001, 22 [OLG Köln 19.09.2000 - 9 U 43/00] ; MDR 2000, 950 [OLG Köln 10.05.2000 - 26 U 49/99] ; OLG Frankfurt NVersZ 2001, 322; OLG Hamm RuS 2000, 229; OLG München Schaden-Praxis 2000, 173).
Daraus ist zu schließen, dass ihm die Leichtsinnigkeit seines Handelns während der Fahrt bewußt war (vgl. OLG Köln NJW-RR 2001, 22 [OLG Köln 19.09.2000 - 9 U 43/00] ).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 23.11.2000 - 9 U 43/00 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Deutsches Notarinstitut
BGB §§ 242, 1414
Ausgleich für unbenannte Zuwendung wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage bei Gütertrennung - juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- FamRZ 2001, 1075
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (7)
- OLG Düsseldorf, 26.09.1996 - 18 U 154/95
Belehrungs- und Hinweispflichten des Notars bei Beurkundung eines …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.11.2000 - 9 U 43/00
(... ) 5. Familienrecht - Belehrungspflicht bei Verzicht auf nachehelichen Unterhalt (OLG Köln, Urteil vom 30. B. 2001 -7 U 21/01 - mitgeteilt von Notar Dr. Frank Schürmann, Köln) BGB §§ 242; 1569 ff. BNotO § 19 Abs. 1 S. 1 Der Notar muss im Rahmen seiner Belehrungspflicht gemäß § 17 Abs. 1 BeurkG bei Beurkundung eines gegenseitigen nachehelichen Unterhaltsverzichts zukünftiger Eheleute darauf hinweisen, dass der Verzicht möglicherweise im Falle einer notwendigen Versorgung gemeinsamer Kinder nicht eingreift, der beabsichtigte Erfolg also nicht zweifelsfrei erreicht werden kann (im Anschluss an OLG Düsseldorf DNotZ 1997, 656 ).Auf der Grundlage dieser Rspr. hat das OLG Düsseldorf ( DNotZ 1997, 656 ) in einem vergleichbaren Fall eine Pflichtverletzung bejaht und entschieden, dass der Notar im Rahmen seiner Belehrungspflicht gem. § 17 Abs. 1 BeurkG bei Beurkundung eines gegenseitigen nachehelichen Unterhaltsverzichts zukünftiger Eheleute darauf hinweisen muss, dass der Verzicht möglicherweise im Falle einer notwendigen Versorgung gemeinsamer Kinder nicht eingreift, der beabsichtigte Erfolg also nicht zweifelsfrei erreicht werden kann.
- BGH, 09.07.1992 - XII ZR 57/91
Wirksamkeit eines Verzichts auf nachehelichen Unterhalt
Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.11.2000 - 9 U 43/00
Danach kann die Berufung auf einen vereinbarten Unterhaltsverzicht nach Treu und Glauben verwehrt sein, wenn und soweit das Wohl eines gemeinschaftlichen, von dem anderen Ehegatten betreuten Kindes den Bestand der Unterhaltspflicht erfordert (vgl. BGH FamRZ 1992, 1403 = NJW 1992, 3164 = DNotZ 1993, 524 = MittRhNotK 1992, 244 ; BGH NJW 1995, 1148 ; BGH FamRZ 1997, 873 ). - BGH, 30.11.1994 - XII ZR 226/93
Betreuungsunterhaltsanspruch des geschiedenen Ehegatten trotz umfassenden …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.11.2000 - 9 U 43/00
Danach kann die Berufung auf einen vereinbarten Unterhaltsverzicht nach Treu und Glauben verwehrt sein, wenn und soweit das Wohl eines gemeinschaftlichen, von dem anderen Ehegatten betreuten Kindes den Bestand der Unterhaltspflicht erfordert (vgl. BGH FamRZ 1992, 1403 = NJW 1992, 3164 = DNotZ 1993, 524 = MittRhNotK 1992, 244 ; BGH NJW 1995, 1148 ; BGH FamRZ 1997, 873 ).
- BGH, 16.04.1997 - XII ZR 293/95
Bemessung des nachehelichen Betreuungsunterhalts nach vorehelich erklärtem …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.11.2000 - 9 U 43/00
Danach kann die Berufung auf einen vereinbarten Unterhaltsverzicht nach Treu und Glauben verwehrt sein, wenn und soweit das Wohl eines gemeinschaftlichen, von dem anderen Ehegatten betreuten Kindes den Bestand der Unterhaltspflicht erfordert (vgl. BGH FamRZ 1992, 1403 = NJW 1992, 3164 = DNotZ 1993, 524 = MittRhNotK 1992, 244 ; BGH NJW 1995, 1148 ; BGH FamRZ 1997, 873 ). - BGH, 30.06.1999 - XII ZR 230/96
Abgrenzung zwischen ehebezogener unbenannter Zuwendung und …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.11.2000 - 9 U 43/00
Ein solcher Zweck ist regelmäßig dann nicht gegeben, wenn, wie hier, der Einsatz von Vermögen und Arbeit nur dem Bestreben dient, durch den Ausbau und Erhalt des Familienheims die Voraussetzung für die Verwirklichung der ehelichen Lebensgemeinschaft zu schaffen (vgl. BGH FamRZ 1999, 1580, 1581 = DNotZ 2000, 514 = MittRhNotK 1999, 308 ). - BGH, 02.10.1991 - XII ZR 132/90
Abgrenzung zwischen ehebedingter Zuwendung und Schenkung
Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.11.2000 - 9 U 43/00
Zwar kommt der Wortwahl in der Notariatsurkunde für die Einschätzung des rechtsgeschäftlichen Inhalts der beurkundeten Erklärung erhebliches Gewicht zu, weil die notarielle Urkunde, die Vermutung der Richtigkeit und Vollständigkeit für sich hat (BGH NJW 1992, 238 m.w.N. = DNotZ 1992, 439 ). - OLG Köln, 30.08.2001 - 7 U 21/01
Belehrungspflicht bei Verzicht auf nachehelichen Unterhalt
Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.11.2000 - 9 U 43/00
(... ) 5. Familienrecht - Belehrungspflicht bei Verzicht auf nachehelichen Unterhalt (OLG Köln, Urteil vom 30. B. 2001 -7 U 21/01 - mitgeteilt von Notar Dr. Frank Schürmann, Köln) BGB §§ 242; 1569 ff. BNotO § 19 Abs. 1 S. 1 Der Notar muss im Rahmen seiner Belehrungspflicht gemäß § 17 Abs. 1 BeurkG bei Beurkundung eines gegenseitigen nachehelichen Unterhaltsverzichts zukünftiger Eheleute darauf hinweisen, dass der Verzicht möglicherweise im Falle einer notwendigen Versorgung gemeinsamer Kinder nicht eingreift, der beabsichtigte Erfolg also nicht zweifelsfrei erreicht werden kann (im Anschluss an OLG Düsseldorf DNotZ 1997, 656 ).
- OLG Karlsruhe, 19.01.2009 - 1 U 175/08
Eheliches Güterrecht: Formzwang hinsichtlich einer die Herausnahme eines …
Die Annahme einer Ehegatten-Innengesellschaft scheidet danach insbesondere aus, wenn ein Ehegatte nur Beiträge leistet, die der Verwirklichung der ehelichen Lebensgemeinschaft dienen (vgl. BGH FamRZ 1989, 147/8; OLG Karlsruhe FamRZ 2001, 1075/6;… v. Heintschel-Heinegg, a.a.O., Rn. 37). - OLG München, 17.12.2003 - 15 U 3268/03 Dies gilt, obwohl die Parteien den Güterstand der Gütertrennung gewählt haben (vgl. BGH NJW-RR 1990, 834, 835 [BGH 04.04.1990 - IV ZR 42/89] ;… Langenfeld, Handbuch der Eheverträge und Scheidungsvereinbarungen, 4. Aufl., § 4 Rn 218), da der Klägerin nach Würdigung der Einzelumstände die Beibehaltung der im Vertrauen auf den Fortbestand der Ehe durch die Zuwendung herbeigeführten Vermögenslage nach Treu und Glauben nicht zumutbar ist (vgl. BGH NJW 1997, 2747, 2748 [BGH 23.04.1997 - XII ZR 20/95] ; OLG Karlsruhe FamRZ 2001, 1075, 1076 ).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".