Rechtsprechung
| OVG Sachsen, 04.05.2005 - A 2 B 524/04 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Justiz Sachsen
AufenthG § 60 Abs. 1
- Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)
AufenthG § 60 Abs. 1; RL 2004/83/EG Art. 10 Abs. 1 Bst. b
Iran, Apostasie, Konversion, Christen, Zeugen Jehovas, Religiös motivierte Verfolgung, Religiöses Existenzminimum, Missionierung, exilpolitische Betätigung, Scharia, Anerkennungsrichtlinie, Antragstellung als Asylgrund - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Gefahr einer Bestrafung durch einen in Deutschland erfolgten Übertritt zum christlichen Glauben nach der im Iran geübten Rechtspraxis; Wahrung eines religiösen Existenzminimums eines in Deutschland vom moslemischen zum christlichen Glauben übergetretenen iranischen ...
Verfahrensgang
- VG Chemnitz, 20.10.2003 - A 7 K 30614/00
- OVG Sachsen, 04.05.2005 - A 2 B 524/04
Wird zitiert von ... (69) Zitiert selbst (15)
- VGH Bayern, 07.04.2005 - 14 B 02.30878
Iran, Verfolgungsbegriff, Apostasie, Konversion, Missionierung, religiös …
Auszug aus OVG Sachsen, 04.05.2005 - A 2 B 524/04
Zwischenzeitlich erfolgte Auskünfte sowie neuere obergerichtliche Entscheidungen (…vgl. zusätzlich zu den im Urteil des Senats vom 10.12.2002 aufgeführten Entscheidungen OVG Saarlouis, Urt. v. 23.10.2002 - 9 R 3/00 -, OVG Hamburg, Urt. v. 29.8.2003 - 1 Bf 11/98.A - und Urt. v. 14.11.2003 - 1 Bf 421/01.A -, OVG Bremen, Urt. v. 10.11.2004 - 2 A 478/03.A -, OVG Münster, Beschl. v. 24.9.2004 - 5 A 2906/04.A - und VGH München, Beschl. v. 7.4.2005 - 14 B 02.30878 -) bestätigen die Richtigkeit der im Urteil vom 10.12.2002 vorgenommenen Einschätzung.Die Voraussetzungen, unter denen sich ein Einzelner vor einem nationalen Gericht gegenüber dem Staat unmittelbar auf die Bestimmungen einer Richtlinie berufen kann, liegen hier nicht vor, weil die Umsetzungsfrist der vorgenannten Richtlinie gemäß Art. 38 Abs. 1 der Richtlinie erst am 10.10.2006 abläuft (vgl. VGH München, Beschl. v. 7.4.2005, aaO).
Der Senat sieht sich in seiner Auffassung bestätigt durch andere obergerichtliche Entscheidungen, in denen ebenfalls wegen nicht exponierter Missionierungsaktivitäten von iranischen Apostaten in der Bundesrepublik keine beachtliche Verfolgungsgefahr angenommen wird (…vgl. neben dem bereits erwähnten Urt. des OVG Hamburg v. 29.8.2003 auch OVG Hamburg, Urt. v. 14.11.2003, aaO, OVG Münster, Beschl. v. 5.9.2001 - 6 A 3293/01.A - und Beschl. v. 24.9.2004, aaO, OVG Lüneburg, Urt. v. 27.3.2001 - 5 L 463/00 - sowie VGH München, Beschl. v. 7.4.2005, aaO).
Insoweit ist zu berücksichtigen, dass § 60 Abs. 5 AufenthG i.V.m. Art. 9 EMRK über die oben bereits geprüfte Religionsausübung im nicht-öffentlichen, privaten Bereich (forum internum) nicht hinausgeht (vgl. VGH München, Beschl. v. 7.4.2005, aaO, m.w.N.).
- BVerwG, 20.01.2004 - 1 C 9.03
Apostasie; Abfall vom Islam; Konversion; konvertierte Muslime; Glaubenswechsel; …
Auszug aus OVG Sachsen, 04.05.2005 - A 2 B 524/04
Der Senat hat im - vom Bundesverwaltungsgericht aus anderen Gründen durch Urteil vom 20.1.2004 - 1 C 9.03 - (BVerwGE 120, 16) aufgehobenen - Urteil vom 10.12.2002 - A 2 B 771/02 - mit ausführlicher Begründung und in Übereinstimmung mit der sonstigen obergerichtlichen Rechtsprechung ausgeführt, dass der Abfall vom Islam (Apostasie) nicht nach kodifiziertem iranischem Strafrecht, wohl aber nach islamischem Recht mit Strafe bedroht ist, dass nach der im Iran geübten Rechtspraxis jedoch nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit wegen eines in Deutschland erfolgten Übertritts zum christlichen Glauben die Gefahr droht, in asylrelevanter Weise nach religiösem Recht bestraft oder sonst verfolgt zu werden (vgl. auch BVerwG, Urt. v. 20.1.2004, aaO).Ein Eingriff in das religiöse Existenzminimum kommt grundsätzlich erst dann in Betracht, wenn die zum Christentum konvertierten Muslime im Iran auch dann mit Verfolgungsmaßnahmen rechnen müssten, wenn sie sich zum gemeinsamen Gebet und Gottesdienst mit Gleichgesinnten abseits der Öffentlichkeit zusammenfinden (vgl. BVerwG, Urt. v. 20.1.2004, aaO).
Das Bundesverwaltungsgericht hat im Urteil vom 20.1.2004 aaO, ausdrücklich darauf hingewiesen, dass staatliche Beschränkungen und Verbote in die Öffentlichkeit hineinwirkender Formen religiöser Betätigung, wie etwa die Missionierung oder das Tragen religiöser Symbole in der Öffentlichkeit, unabhängig davon, ob sie nach dem Selbstverständnis der Glaubensgemeinschaft zum unverzichtbaren Inhalt der Religionsausübung gehören, allein noch keine asylrechtlich erhebliche Verfolgung darstellt.
- OVG Hamburg, 14.11.2003 - 1 Bf 421/01
Iran, Mellat-Partei, Flugblätter, Sippenhaft, Glaubwürdigkeit, Nachfluchtgründe, …
Auszug aus OVG Sachsen, 04.05.2005 - A 2 B 524/04
Zwischenzeitlich erfolgte Auskünfte sowie neuere obergerichtliche Entscheidungen (…vgl. zusätzlich zu den im Urteil des Senats vom 10.12.2002 aufgeführten Entscheidungen OVG Saarlouis, Urt. v. 23.10.2002 - 9 R 3/00 -, OVG Hamburg, Urt. v. 29.8.2003 - 1 Bf 11/98.A - und Urt. v. 14.11.2003 - 1 Bf 421/01.A -, OVG Bremen, Urt. v. 10.11.2004 - 2 A 478/03.A -, OVG Münster, Beschl. v. 24.9.2004 - 5 A 2906/04.A - und VGH München, Beschl. v. 7.4.2005 - 14 B 02.30878 -) bestätigen die Richtigkeit der im Urteil vom 10.12.2002 vorgenommenen Einschätzung.Der Senat sieht sich in seiner Auffassung bestätigt durch andere obergerichtliche Entscheidungen, in denen ebenfalls wegen nicht exponierter Missionierungsaktivitäten von iranischen Apostaten in der Bundesrepublik keine beachtliche Verfolgungsgefahr angenommen wird (vgl. neben dem bereits erwähnten Urt. des OVG Hamburg v. 29.8.2003 auch OVG Hamburg, Urt. v. 14.11.2003, aaO, OVG Münster, Beschl. v. 5.9.2001 - 6 A 3293/01.A - …und Beschl. v. 24.9.2004, aaO, OVG Lüneburg, Urt. v. 27.3.2001 - 5 L 463/00 - sowie VGH München, Beschl. v. 7.4.2005, aaO).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 24.09.2004 - 5 A 2906/04
Iran, Christen, Religiös motivierte Verfolgung, Religiöses Existenzminimum, …
Auszug aus OVG Sachsen, 04.05.2005 - A 2 B 524/04
Zwischenzeitlich erfolgte Auskünfte sowie neuere obergerichtliche Entscheidungen (…vgl. zusätzlich zu den im Urteil des Senats vom 10.12.2002 aufgeführten Entscheidungen OVG Saarlouis, Urt. v. 23.10.2002 - 9 R 3/00 -, OVG Hamburg, Urt. v. 29.8.2003 - 1 Bf 11/98.A - und Urt. v. 14.11.2003 - 1 Bf 421/01.A -, OVG Bremen, Urt. v. 10.11.2004 - 2 A 478/03.A -, OVG Münster, Beschl. v. 24.9.2004 - 5 A 2906/04.A - und VGH München, Beschl. v. 7.4.2005 - 14 B 02.30878 -) bestätigen die Richtigkeit der im Urteil vom 10.12.2002 vorgenommenen Einschätzung.Der Senat sieht sich in seiner Auffassung bestätigt durch andere obergerichtliche Entscheidungen, in denen ebenfalls wegen nicht exponierter Missionierungsaktivitäten von iranischen Apostaten in der Bundesrepublik keine beachtliche Verfolgungsgefahr angenommen wird (…vgl. neben dem bereits erwähnten Urt. des OVG Hamburg v. 29.8.2003 auch OVG Hamburg, Urt. v. 14.11.2003, aaO, OVG Münster, Beschl. v. 5.9.2001 - 6 A 3293/01.A - und Beschl. v. 24.9.2004, aaO, OVG Lüneburg, Urt. v. 27.3.2001 - 5 L 463/00 - sowie VGH München, Beschl. v. 7.4.2005, aaO).
- OVG Sachsen, 10.12.2002 - A 2 B 771/02
Asylrecht, Iran, Nachfluchtgründe, Apostasie
Auszug aus OVG Sachsen, 04.05.2005 - A 2 B 524/04
Unter Zugrundelegung der Rechtsprechung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts (Urt. v. 10.12.2002 - A 2 B 771/02 -) drohe dem Kläger nach der im Iran geübten Rechtspraxis bei Rückkehr in den Iran wegen seines in Deutschland erfolgten Übertritts zum christlichen Glauben und seiner Teilnahme am Gemeindeleben der Baptistengemeinde und später der Zeugen Jehovas in Deutschland nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit die Gefahr politscher Verfolgung und zwar auch dann nicht, wenn der Übertritt und die Teilnahme an Gottesdiensten usw. den iranischen Behörden bekannt geworden sein sollten.Der Senat hat im - vom Bundesverwaltungsgericht aus anderen Gründen durch Urteil vom 20.1.2004 - 1 C 9.03 - (BVerwGE 120, 16) aufgehobenen - Urteil vom 10.12.2002 - A 2 B 771/02 - mit ausführlicher Begründung und in Übereinstimmung mit der sonstigen obergerichtlichen Rechtsprechung ausgeführt, dass der Abfall vom Islam (Apostasie) nicht nach kodifiziertem iranischem Strafrecht, wohl aber nach islamischem Recht mit Strafe bedroht ist, dass nach der im Iran geübten Rechtspraxis jedoch nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit wegen eines in Deutschland erfolgten Übertritts zum christlichen Glauben die Gefahr droht, in asylrelevanter Weise nach religiösem Recht bestraft oder sonst verfolgt zu werden (…vgl. auch BVerwG, Urt. v. 20.1.2004, aaO).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 05.09.2001 - 6 A 3293/01
Asylanspruch bzw. Abschiebung eines iranischen Staatsangehörigen nach Übertritt …
Auszug aus OVG Sachsen, 04.05.2005 - A 2 B 524/04
Der Senat sieht sich in seiner Auffassung bestätigt durch andere obergerichtliche Entscheidungen, in denen ebenfalls wegen nicht exponierter Missionierungsaktivitäten von iranischen Apostaten in der Bundesrepublik keine beachtliche Verfolgungsgefahr angenommen wird (vgl. neben dem bereits erwähnten Urt. des OVG Hamburg v. 29.8.2003 auch OVG Hamburg, Urt. v. 14.11.2003, aaO, OVG Münster, Beschl. v. 5.9.2001 - 6 A 3293/01.A - …und Beschl. v. 24.9.2004, aaO, OVG Lüneburg, Urt. v. 27.3.2001 - 5 L 463/00 - sowie VGH München, Beschl. v. 7.4.2005, aaO). - BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86
Tamilen
Auszug aus OVG Sachsen, 04.05.2005 - A 2 B 524/04
Eine politische Verfolgung liegt dann vor, wenn sie dem Einzelnen in Anknüpfung an seine politische Überzeugung, seine religiöse Grundentscheidung oder an für ihn unverfügbare Merkmale, die sein Anderssein prägen, gezielt Rechtsverletzungen zufügt, die ihn ihrer Intensität nach aus der übergreifenden Friedensordnung der staatlichen Einheit ausgrenzt (BVerfG, Beschl. v. 10.7.1989 - 2 BvR 502, 1000, 961/86 -, BVerfGE 80, 315 [334 f.]). - BVerwG, 05.11.1991 - 9 C 118.90
Asylrecht - Gruppenverfolgung - Gefahr politischer Verfolgung - Zumutbarkeit …
Auszug aus OVG Sachsen, 04.05.2005 - A 2 B 524/04
Entscheidend ist, ob aus der Sicht eines besonnenen und vernünftig denkenden Menschen in der Lage des Betroffenen nach Abwägung aller bekannten Umstände eine Rückkehr in den Heimatstaat als unzumutbar erscheint (BVerwG, Urt. v. 5.11.1991 - 9 C 118.90 -, NVwZ 1992, 582). - BVerwG, 03.11.1992 - 9 C 21.92
Ausländer - Vietnamesische Gastarbeiter - Prognosemaßstab im …
Auszug aus OVG Sachsen, 04.05.2005 - A 2 B 524/04
Ist der Schutzsuchende - wie hier - unverfolgt aus seinem Heimatland ausgereist, gilt der Prognosemaßstab der beachtlichen Wahrscheinlichkeit im Abschiebungsschutzverfahren des § 60 Abs. 1 AufenthG ebenso wie im Asylanerkennungsverfahren nach Art. 16a Abs. 1 GG (vgl. BVerwG, Urt. v. 3.11.1992 - 9 C 21.92 -, NVwZ 1993, 486). - BVerwG, 17.12.1996 - 9 C 20.96
Ausländerrecht - Abschiebungshindernis, Drohende Menschenrechtsverletzung, …
Auszug aus OVG Sachsen, 04.05.2005 - A 2 B 524/04
Ist ein bestimmtes Verhalten im Heimatland des Asylbewerbers mit Strafe bedroht, kommt es für die Beurteilung einer politischen Verfolgungsgefahr wegen befürchteter Bestrafung im Heimatstaat in erster Linie auf die konkrete Rechtspraxis des Verfolgerstaates und nicht auf die abstrakte Rechtslage an (vgl. BVerwG, Urt. v. 17.12.1996 - 9 C 20.96 -, NVwZ-RR 1997, 740 und Beschl. v. 29.3.2000 - 9 B 128.00 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 233). - BVerwG, 18.02.1992 - 9 C 59.91
Bewilligung von Prozeßkostenhilfe für ein Revisionsverfahren - Beiordnung eines …
- OVG Hamburg, 29.08.2003 - 1 Bf 11/98
Iran, Christen, Konversion, Apostasie, Nachfluchtgründe, Subjektive …
- BVerwG, 29.03.2000 - 9 B 128.00
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Anforderungen an die Darlegung …
- OVG Bremen, 10.11.2004 - 2 A 478/03
Iran; Monarchisten
- OVG Saarland, 23.10.2002 - 9 R 3/00
Iran, Unruhen, Ghazwin, Glaubwürdigkeit, exilpolitische Betätigung, Monarchisten, …
- OVG Niedersachsen, 22.06.2005 - 5 LB 51/02
Iran, Antragstellung als Asylgrund, Situation bei Rückkehr, exilpolitische …
auch von den übrigen Obergerichten, die sich mit dieser Frage befasst haben, vertreten (…vgl. OVG Hamburg, Urt. v. 11.05.1995 OVG Bf V 24/94 - VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 26.05.1997 A 12 S 1467/95 - OVG Schleswig, Beschl. v. 15.02.1995 2 L 127/95 - ; OVG Münster, Urt. v. 17.12.1992 16 a 10.1141/90 - Sächs. OVG, Urt. v. 22.09.2000 A 4 B 4316/98 - Urt. v. 04.05.2005 A 2 B 524/04 -).Auch in den zeitlich nachfolgenden Auskünften und neueren obergerichtlichen Entscheidungen wird die Auffassung bestätigt, dass der Abfall vom Islam (Apostasie), der nicht nach kodifiziertem iranischem Strafrecht, wohl aber nach islamischem Recht mit Strafe bedroht ist, nach der im Iran geübten Rechtspraxis nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit die Gefahr einer asylrelevanten Bestrafung oder Verfolgung nach sich zieht, wenn der Übertritt zum christlichen Glauben in Deutschland erfolgt ist (…vgl. BVerwG, Urt. v. 20.01.2004 1 C 9.03 -, aaO; Bay. VGH, Beschl. v. 07.04.2005 14 B 02.30878 - (noch nicht rechtskräftig; die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision ist bei dem Bundesverwaltungsgericht unter dem Az. BVerwG 1 B 55.05 anhängig); Sächs. OVG, Urt. v. 04.05.2005 A 2 B 524/04 - (rechtskräftig seit dem 25.07.2005), jeweils m.w.Nachw.).
Aus dieser allein die Mitgliedsstaaten verpflichtenden Richtlinie (Art. 249 Abs. 3 EGV) kann der Einzelne Rechte aber nur herleiten, wenn der Mitgliedsstaat seines Aufenthaltes durch entsprechende nationale Rechtsvorschriften diese Richtlinie umgesetzt oder sie nicht fristgerecht oder unzulänglich umgesetzt hat (vgl.: Sächs. OVG, Urt. v. 4.5.2005 A 2 B 524/04 - Bay. VGH, Beschl. v. 7.4.2005 M 9 K 00.51775 - VGH Bad.- Württ., Beschl. v. 12.5.2005 A 3 S 358/05 -, VBlBW 2005, 303; a.A. Meyer/Schallenberger, Die EU-Flüchtlingsrichtlinie: Das Ende für das Forum Internum und Abschied von der Zurechnungstheorie?, NVwZ 2005, 776).
In Auswertung dieser Auskünfte ist das Sächsische Oberverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 4. Mai 2005 A 2 B 524/04 zu dem Ergebnis gelangt, dass das religiöse Existenzminimum eines in Deutschland vom muslimischen zum christlichen Glauben.
Aus diesen Gründen lässt sich aus der Mitgliedschaft des Klägers in der evangelisch-lutherischen Kirche und aus seinem aktiven Eintreten für seinen Glauben nicht herleiten, dass dem Kläger bei seiner Rückkehr in den Iran mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit politische Verfolgung im Sinne des § 60 Abs. 1 AufenthG droht (vgl. im Ergebnis ebenso: Sächs. OVG, Urt. v. 04.05.2005 A 2 B 524/04 zum Fall eines der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas angehörenden Iraners; s. auch Bay.VGH, Beschl. v. 07.04.2005 - 14 B 02.30878 -).
- OVG Niedersachsen, 27.04.2006 - 5 LB 106/02 OVG, Urt. v. 22.09.2000- A 4 B 4316/98 - Urt. v. 04.05.2005 - A 2 B 524/04 -).
OVG, Urt. v. 04.05.2005 - A 2 B 524/04 - (rechtskräftig seit dem 25.07.2005), jeweils m.w.Nachw.).
Aus dieser allein die Mitgliedsstaaten verpflichtenden Richtlinie (Art. 249 Abs. 3 EGV) kann der Einzelne Rechte aber nur herleiten, wenn der Mitgliedsstaat seines Aufenthaltes durch entsprechende nationale Rechtsvorschriften diese Richtlinie umgesetzt oder sie nicht fristgerecht oder unzulänglich umgesetzt hat (vgl.: Sachs. OVG, Urt. v. 4.5.2005 - A 2 B 524/04 - Bay. VGH, Beschl. v. 7.4.2005 - M 9 K 00.51775 - VGH Bad.-Württ, Beschl. v. 12.5.2005 ~ A 3 S 358/05 -, VBlBW 2005, 303; a.A. Meyer/Schallenberger, Die EU-Flüchtlingsrichtlinie: Das Ende für das Forum Internum und Abschied von der Zurechnungstheorie?, NVwZ 2005, 776).
In Auswertung dieser Auskünfte ist das Sächsische Oberverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 4. Mai 2005 - A 2 B 524/04 - zu dem Ergebnis gelangt, dass das religiöse Existenzminimum eines in Deutschland vom muslimischen zum christlichen Glauben übergetretenen iranischen Staatsangehörigen im Falle der Rückkehr in den Iran auch dann gewahrt ist, wenn der Apostat dort seinen neuen christlichen Glauben ausüben und nicht verleugnen will.
Nach alledem lässt sich aus der Mitgliedschaft der Kläger in der evangelisch-lutherischen Kirche und der Art, wie sie für ihren Glauben eintreten, nicht herleiten, dass den Klägern bei ihrer Rückkehr in den Iran mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit politische Verfolgung im Sinne des § 60 Abs. 1 AufenthG droht (vgl. im Ergebnis ebenso: Sachs. OVG, Urt. v. 04.05.2005 - A 2 B 524/04 - zum Fall eines der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas angehörenden Iraners; s. auch Bay.VGH, Beschl. v. 07.04.2005 - 1 4 B 02.30878 -).
- OVG Sachsen, 17.11.2005 - A 2 B 631/05 Mit Urteilen vom 4.5.2005 (A 2 B 525/04 und A 2 B 524/04) hätte der Senat festgestellt, dass einem iranischen Asylbewerber wegen seines in Deutschland vollzogenen Übertritts zum christlichen Glauben und einer hier ausgeübten Glaubensbetätigung bei einer Rückkehr in den Iran nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit politische Verfolgung drohe, und zwar selbst dann nicht, wenn die iranischen Behörden hiervon Kenntnis erlangt haben sollten.
Insoweit hat der Senat mit Urteilen vom 4.5.2005 - A 2 B 524/04 und A 2 B 525/04 - ausgeführt:.
Die von dem Zeugen berichteten wirtschaftlichen Benachteiligungen konvertierter Christen im Iran, sind - wie bereits in den Urteilen vom 4.5.2005 (aaO) ausgeführt - nicht asylerheblich.
Der Umstand, dass dies nur unter Wahrung der erforderlichen Diskretion möglich ist, verletzt - wie der Senat bereits in den Urteilen vom 4.5.2005, (aaO), ausgeführt hat - das religiöse Existenzminimum nicht.
Auch insoweit nimmt der Senat Bezug auf seine Ausführungen in den Urteilen vom 4.5.2005 (aaO), an denen er in Ermangelung neuerer Auskünfte, die zu einer anderen Entscheidung fuhren könnten, festhält:.
- VG Arnsberg, 22.12.2006 - 12 K 1576/06 A - , vom 13. Mai 2 0 0 4 - 5 A 1833/04.A-, vom 1. Juni 2005 - 5 A 1737/05.A - und vom 2. Dezember 2005 - 5 A 4684/05.A - OVG Hamburg, Urteile vom 22. Februar 2002 - 1 Bf 486/98.A - und vom 29. August 2003 - 1 Bf 11/98.A - Sächsisches OVG, Urteil vom 4. Mai 2005 - A 2 B 524/04 - 13.
Sächsisches OVG, Urteil vom 4. Mai 2005 - A 2 B 524/04 -, abrufbar in JURIS.
A - Sächsisches OVG, Urteil vom 4. Mai 2005 - A 2 B 524/04 -, a.a.O. 19.
Sächsisches OVG, Urteil vom 4. Mai 2005 - A 2 B 524/04 -, a.a.O.
- OVG Sachsen, 24.04.2007 - A 2 B 832/05
Anerkennung als Asylberechtigter wegen der Befürchtung der Verhaftung und …
Der Senat hat die insoweit einschlägige Auskunftslage im - vom Bundesverwaltungsgericht aus anderen Gründen durch Urteil vom 20.1.2004 - 1 C 9.03 - (BVerwGE 120, 16) aufgehobenen - Urteil vom 10.12.2002 - A 2 B 771/02 - ausführlich dargestellt und hieran anknüpfend mit seinen Urteilen vom 4.5.2005 (- A 2 B 524/04 - und - A 2 B 525/04 -), vom 17.11.2005 (- A 2 B 631/05 -) und vom 14.3.2006 (- A 2 B 632/05 - und - A 2 B 633/05 - jeweils [...]) fortgeführt.Auch stellt die vom Auswärtigen Amt berichtete wirtschaftliche und gesellschaftliche Ausgrenzung und Benachteiligung keinen die Annahme eines Abschiebungsverbotes nach § 60 Abs. 2 bis 7 AufenthG rechtfertigenden Umstand dar, da es insoweit an der hierfür erforderlichen Intensität der zugefügten Rechtsgutverletzung fehlt (vgl. Urt. des Senats v. 12.6.2002 - A 2 B 80/01 - sowie v. 4.5.2005 - A 2 B 524/04 - und - A 2 B 525/04 -).
Dies ist jedoch nicht der Fall, wie der Senat unter umfangreicher Berücksichtigung der Auskunftslage zuletzt mit Urteilen vom 4.5.2005 (- A 2 B 524/04 - und - A 2 B 525/04 -), vom 17.11.2005 (- A 2 B 631/05 -) und vom 14.3.2006 (- A 2 B 632/05 - und - A 2 B 633/05 - jeweils [...]) entschieden hat.
- OVG Sachsen, 27.03.2007 - A 2 B 817/05
Iran, Konversion, Apostasie, Christen, Nachfluchtgründe, subjektive …
Der Senat hat die insoweit einschlägige Auskunftslage im - vom Bundesverwaltungsgericht aus anderen Gründen durch Urteil vom 20.1.2004 - 1 C 9.03 - (BVerwGE 120, 16) aufgehobenen - Urteil vom 10.12.2002 - A 2 B 771/02 - ausführlich dargestellt und hieran anknüpfend mit seinen Urteilen vom 4.5.2005 (- A 2 B 524/04 - und - A 2 B 525/04 - ) , vom 17.11.2005 (- A 2 B 631/05 -) und vom 14.3.2006 (- A 2 B 632/05 - und - A 2 B 633/05 - jeweils juris) fortgeführt.Auch stellt die vom Auswärtigen Amt berichtete wirtschaftliche und gesellschaftliche Ausgrenzung und Benachteiligung keinen die Annahme eines Abschiebungsverbotes nach § 60 Abs. 2 bis 7 AufenthG rechtfertigenden Umstand dar, da es insoweit an der hierfür erforderlichen Intensität der zugefügten Rechtsgutverletzung fehlt (vgl. Urt. des Senats v. 12.6.2002 - A 2 B 80/01 - sowie v. 4.5.2005 - A 2 B 524/04 - und - A 2 B 525/04 -).
Dies ist jedoch nicht der Fall, wie der Senat unter umfangreicher Berücksichtigung der Auskunftslage zuletzt mit Urteilen vom 4.5.2005 (- A 2 B 524/04 - und - A 2 B 525/04 -), vom 17.11,2005 (- A 2 B 631/05 -) und vom 14.3.2006 (- A 2 B 632/05 - und - A 2 B 633/05 - jeweils juris) entschieden hat.
- OVG Sachsen, 27.03.2007 - A 2 B 829/05 Der Senat hat die insoweit einschlägige Auskunftslage im - vom Bundesverwaltungsgericht aus anderen Gründen durch Urteil vom 20.1.2004 - 1 C 9.03 - (BVerwGE 120, 16) aufgehobenen - Urteil vom 10.12.2002 - A 2 B 771/02 - ausfuhrlich dargestellt und hieran anknüpfend mit seinen Urteilen vom 4.5.2005 (- A 2 B 524/04 - und - A 2 B 525/04 - ) , vom 17.11.2005 (- A 2 B 631/05 -) und vom 14.3.2006 (- A 2 B 632/05 - und - A 2 B 633/05 - jeweils Juris) fortgeführt.
bungsverbotes nach § 60 Abs. 2 bis 7 AufenthG rechtfertigenden Umstand dar, da es insoweit an der hierfür erforderlichen Intensität der zugefugten Rechtsgutverletzung fehlt (vgl. Urt. des Senats v. 12.6.2002 - A 2 B 80/01 -sowie v. 4.5.2005 A 2 B 524/04 und A 2 B 525/04).
Dies ist jedoch nicht der Fall, wie der Senat unter umfangreicher Berücksichtigung der Auskunftslage zuletzt mit Urteilen vom 4.5.2005 (- A 2 B 524/04 - und - A 2 B 525/04 - ), vom 17.11.2005 (- A 2 B 631/05 -) und vom 14.3.2006 (- A 2 B 632/05 - und - A 2 B 633/05 - jeweils juris) entschieden hat.
- VG Düsseldorf, 02.08.2005 - 2 K 8692/03
Entscheidung trotz Ausbleibens der Partei und des Prozessbevollmächtigten; …
Rn. 59 Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 6. Dezember 2004 - 5 A 4798/04.A - und vom 30. Oktober 2003 - 5 A 4072/03.A - unter Bezugnahme auf den Beschluss vom 11. März 2003 - 5 A1081/03.A; Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 29. August 2003 - 1 Bf 11/98.A - Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 7. April 2005 - 14 B 02.30878 - Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 4. Mai 2005 - A 2 B 524/04 - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Informationszentrum Asyl und Migration, Sonderbericht über die Situation christlicher Religionsgemeinschaften in der Islamischen Republik Iran, Januar 2005.Rn. 61 Vgl. BVerwG, Urteil vom 20. Januar 2004 - 1 C 9/03 -, BVerwGE 120, 16; OVG NRW, Beschluss vom 27. Juni 2003 - 5 A 2512/03.A - Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 4. Mai 2005 - A 2 B 524/04 -.
Rn. 63 Vgl. Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 4. Mai 2005 - A 2 B 524/04 - Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 7. April 2005 - 14 B 02.30878 - Beschluss der Kammer vom 30. Mai 2005 - 2 K 1560/05.A -.
- VG Hamburg, 17.07.2007 - 10 A 918/05
Iran; Christentum; Konversion; Qualifikationsrechtlinie
Diese Rechtsprechung wurde ausdrücklich auch auf den durch § 53 Abs. 4 AuslG bzw. § 60 Abs. 5 AufenthG i.V.m. Art. 9 EMRK vermittelten Schutz erstreckt, da dieser jedenfalls nicht weiter reichen könne als der Schutz, der bei asylrechtlich relevanten Eingriffen in das religiöse Existenzminimum nach den in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts hierzu entwickelten Grundsätzen gewährt werde (BVerwG, Urteil vom 24.5.2000 - 9 C 34/99 - OVG Sachsen, Urteil vom 4.5.2005 - A 2 B 524/04.A - m.w.N.; BayVGH, Beschluss vom 2.5.2005 - 14 B 02.30703 - alle in juris).Die bisherige obergerichtliche Rechtsprechung war unter Auswertung der Erkenntnismaterialien davon ausgegangen (vgl. BVerwG…, Urteil vom 20.1.2004, a.a.O.;… OVG Hamburg, Urteile vom 29.8.2003 - 1 Bf 11/98.A -, 14.11.2003 - 1 Bf 421/01.A - und 24.3.2006, a.a.O.; OVG Sachsen, Urteil vom 4.5.2005, a.a.O., m.w.N.; Lagebericht des Auswärtigen Amtes vom 21.9.2006; Auskunft des Deutschen Orient-Instituts vom 10.4.2006; Auskünfte des Auswärtigen Amtes vom 2.8.2005, 15.6.2005 und 30.5.2005), dass das iranische Strafgesetzbuch keinen Straftatbestand für einen Religionswechsel (Apostasie) vorsieht, die Abwendung vom Islam aber nach religiösem islamischen Recht verboten ist.
(3) Da der Anspruch nach § 60 Abs. 5 AufenthG i.V.m. Art. 9 EMRK bereits deshalb besteht, weil der Klägerin im Falle der Rückkehr in den Iran wegen ihrer zu erwartenden dortigen Ausübung religiöser Aktivitäten Verfolgung droht, kann offen bleiben, ob sie ihre missionarische Tätigkeit in Deutschland in nach außen erkennbarer herausgehobener Funktion ausübt oder sich diese Tätigkeit aus sonstigen Gründen deutlich von der missionarischen Tätigkeit anderer Apostaten abhebt und ihr aus diesem Grund mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit Verfolgung im Iran drohen würde (…zum Maßstab: OVG Hamburg, Urteile vom 21.10.2005 und 29.8.2003, a.a.O.; OVG Sachsen, Urteil vom 4.5.2005, a.a.O.; BVerwG…, Urteil vom 20.1.2004, a.a.O.).
- VG Arnsberg, 26.01.2007 - 12 K 1938/06
Iran, Christen, Apostasie, Konversion, Missionierung, Religion, religiös …
Rn. 22 vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein- Westfalen (OVG NRW), Beschlüsse vom 5. September 2001 - 6 A 3293/01.A - vom 13. Februar 2002 - 5 A 4412/01.A -, vom 13. Mai 2004 - 5 A 1833/04.A -, vom 1. Juni 2005 - 5 A 1737/05.A - und vom 2. Dezember 2005 - 5 A 4684/05.A - OVG Hamburg, Urteile vom 22. Februar 2002 - 1 Bf 486/98.A - und vom 29. August 2003 - 1 Bf 11/98.A - Sächsisches OVG, Urteil vom 4. Mai 2005 - A 2 B 524/04 -.Rn. 24 Vgl. Sächsisches OVG, Urteil vom 4. Mai 2005 - A 2 B 524/04 -, abrufbar in JURIS.
Rn. 49 Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 5. September 2001 - 6 A 3293/01.A -, vom 13. Februar 2002 - 5 A 4412/01.A -, vom 13. Mai 2004 - 5 A 1833/04.A -, vom 1. Juni 2005 - 5 A 1737/05.A - und vom 2. Dezember 2005 - 5 A 4684/05.A - OVG Hamburg, Urteile vom 22. Februar 2002 - 1 Bf 486/98.A - und vom 29. August 2003 - 1 Bf 11/98.A - Sächsisches OVG, Urteil vom 4. Mai 2005 - A 2 B 524/04 -, a.a.O.
- OVG Sachsen, 14.03.2006 - A 2 B 632/05
- VG Hamburg, 31.05.2007 - 10 A 958/04
Glaubenswechsel einer iranischen Asylbewerberin -Abschiebungsschutz
- VG Münster, 08.06.2005 - 11 K 2898/00
Voraussetzungen des Anspruchs eines iranischen Staatsangehörigen auf Anerkennung …
- VG Münster, 29.03.2007 - 11 K 431/04
- OVG Nordrhein-Westfalen, 09.06.2011 - 13 A 947/10
Eine gesetzlich angeordnete Geltung der Qualifikationsrichtlinie für die …
- OVG Sachsen, 17.11.2005 - A 2 B 634/05
- VG Hamburg, 10.07.2007 - 10 A 371/05
- VG Hamburg, 17.08.2005 - 10 A 275/03
- VG Düsseldorf, 23.08.2005 - 2 K 1560/05
Anforderungen an das Vorliegen eines Anspruchs iranischer Staatsbürger mit …
- OVG Bremen, 09.01.2008 - 2 A 176/06
Iran; Hambastegy; Talashgaran; HBID
- OVG Bremen, 17.10.2007 - 2 A 177/06
Iran; Rechte der Frauen
- VG Sigmaringen, 28.09.2007 - A 6 K 43/07
- VG Karlsruhe, 19.10.2006 - A 6 K 10335/04
Abschiebungsschutz für zum Christentum konvertierte Iraner unmittelbar aus …
- VG Gießen, 07.01.2008 - 3 E 3824/06
Religiöse Verfolgung im Iran: Situation evangelikaler Freikirchen und Verfolgung …
- VG Gießen, 18.12.2007 - 3 E 3824/06
Verfolgung von missionierenden Christen im Iran und Nachfluchtgründe
- VG Düsseldorf, 29.08.2006 - 2 K 3001/06
Iran, Christen (evangelische), Freikirchen, Evangelisch-freikirchliche Gemeinde, …
- OVG Hamburg, 24.03.2006 - 1 Bf 15/98
- VG Dresden, 05.09.2005 - A 2 K 30717/04
- VG Arnsberg, 25.01.2008 - 13 K 1607/06
- VG Gießen, 14.12.2007 - 3 E 4096/06
- VG Dresden, 11.06.2007 - A 14 K 30726/04
- VG Bremen, 18.05.2005 - 1 K 2457/02
Iran, Christen, Missionierung, Konversion, Apostasie, Nachfluchtgründe, …
- VG Düsseldorf, 15.08.2006 - 22 K 350/05
Iran, Konversion, Apostasie, Christen, Missionierung, Folgeantrag, subjektive …
- VG Düsseldorf, 15.08.2006 - 2 K 2682/06
Iran, Christen (evangelische), Freikirchen, Evangelisch-freikirchliche Gemeinde, …
- VG Leipzig, 08.11.2017 - 4 K 954/17
Iran; Klage abgewiesen: Wegen Konversion zum Christentum kein Anspruch auf …
- VG Dresden, 19.12.2008 - A 6 K 30464/05
Iran, Christen, Konversion, Apostasie, beachtlicher Wahrscheinlichkeitsmaßstab, …
- VG Schleswig, 16.04.2008 - 1 A 18/06
Iran, Oppositionelle, Flugblätter, Regimegegner, Durchsuchung, Glaubwürdigkeit, …
- VG Karlsruhe, 10.05.2007 - A 6 K 11693/05
- OVG Sachsen, 28.03.2007 - A 2 B 630/05
Iran, Missionierung, exilpolitische Betätigung, religiös motivierte Verfolgung
- VG Darmstadt, 20.10.2006 - 5 E 689/05
- VG Darmstadt, 10.11.2005 - 5 E 1749/03
- OVG Niedersachsen, 02.11.2005 - 5 LA 77/04
- VG Karlsruhe, 30.05.2008 - A 6 K 484/07
Iran: Konversion
- VG Karlsruhe, 17.01.2008 - A 6 K 2745/07
- VG Karlsruhe, 19.10.2006 - A 6 K 10463/04
- VG Arnsberg, 16.03.2007 - 12 K 12/06
Anspruch eines Asylbewerbers auf Durchführung eines Folgeverfahrens; Antrag auf …
- VG Minden, 17.11.2008 - 7 K 2852/08
Iran, Christen, Zeugen Jehovas, Apostasie, Konversion, Missionierung, Strafrecht, …
- OVG Bremen, 09.01.2008 - 2 A 175/06
- VG Karlsruhe, 04.10.2007 - A 6 K 1306/06
Iran, Konversion, Apostasie, Christen, Inhaftierung, Folter, Religion, religiös …
- VG Arnsberg, 10.08.2007 - 12 K 4121/06
- VG Aachen, 16.02.2006 - 5 K 3613/04
Asylanspruch bei einer erheblichen konkreten Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit …
- VG Oldenburg, 05.10.2005 - 6 A 1046/05
Verfolgung pakistanischen Staatsangehörigen der Ahmadiyya-Glaubensgemeinschaft …
- VG Gießen, 30.08.2019 - 3 K 4748/17
Iran; Konversion zum Christentum: Kein Anspruch auf die Zuerkennung der …
- VG Minden, 23.05.2008 - 7 K 548/07
Iran: Konversion
- VG Arnsberg, 22.02.2008 - 12 K 1132/07
- VG Saarlouis, 14.09.2005 - 5 K 9/05
Iran, Christen (armenisch-orthodoxe), Apostasie, Konversion, Glaubwürdigkeit, …
- VG Karlsruhe, 05.08.2010 - A 6 K 1662/09
Iran: § 60 Abs. 1 AufenthG, Konversion zum Christentum
- VG Meiningen, 09.04.2008 - 5 K 20244/04
- VG Aachen, 18.06.2007 - 5 K 3823/04
- VG Augsburg, 18.06.2007 - Au 7 K 06.30384
Iran, Folgeantrag, Konversion, Apostasie, Christen, Nachfluchtgründe, subjektive …
- VG Leipzig, 22.03.2007 - A 3 K 30108/05
- VG Trier, 23.05.2006 - 6 K 28/05
- VG Karlsruhe, 18.01.2006 - A 6 K 10290/05
Iran, Christen, Apostasie, Konversion, religiös motivierte Verfolgung, religiöses …
- VG Minden, 23.05.2008 - 7 K 2488/07
Iran, Folgeantrag, Christen, Konversion, Apostasie, Missionierung, Internet, …
- VG Chemnitz, 23.03.2006 - A 7 K 735/05
- OVG Hamburg, 21.10.2005 - 4 Bf 298/01
Iran, Christen, Konversion, Apostasie, Missionierung, religiös motivierte …
- VG Leipzig, 20.09.2005 - A 1 K 30548/03
Afghanistan, Konversion, Apostasie, Christen, Glaubwürdigkeit, religiös …
- VG Karlsruhe, 29.01.2009 - A 6 K 2894/08
Iran, Konversion, Apostasie, Christen, Inhaftierung, Folter, Religion, religiös …
- VG Karlsruhe, 16.02.2006 - A 6 K 10202/05
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