Rechtsprechung
| BVerwG, 15.03.1968 - VII C 189.66 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Erhebung von Anstaltnutzungsgebühren durch den Bayerischen Rundfunk - Wirksamkeit des Art. 14 Bayerisches Rundfunkgesetz (BayRuFuG) - Rechtswegzuständigkeit bei Erhebung von Rundfunkgebühren nach dem BayRuFuG
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- VGH Bayern, 24.11.1966 - 176 VI 64
- BVerwG, 15.03.1968 - VII C 189.66
Papierfundstellen
- BVerwGE 29, 214
- NJW 1968, 1393
- DVBl 1968, 656
- DVBl 1968, 922
- DÖV 1968, 660
- DÖV 1969, 279
- AS 29, 219
Wird zitiert von ... (14) Zitiert selbst (9)
- BVerwG, 18.11.1960 - VII C 184.57
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII C 189.66
Da der Gesetzeswortlaut nicht eindeutig ist, wird nämlich die Ansicht vertreten, daß § 9 Abs. 1 Satz 2 FAG nur Streitigkeiten dem Grunde nach betreffe (so BGH III ZR 143, 58, Urteil vom 30. November 1959, DÖV 1960, 550 [553];… Aubert, Fernmelderecht 2. Aufl. S. 27), während er nach Auffassung der Verwaltungsgerichte (BVerwG VII C 184.57, Urteil vom 18. November, 1960, NJW 1961, 333; OVG Münster, OVGE 13, 363 ff. [366]) auch Streitigkeiten über die Höhe der Gebühren erfaßt.Unter Aufgabe seiner - früheren Ansicht (- BVerwG VII C 184.57 - a.a.O.) vertritt daher der Senat nunmehr die Auffassung, daß die Vorschrift des § 9 Abs. 1 Satz 2 PAG durch Art. 19 Abs. 4 Satz, 1 GG ihres Zwecks entkleidet, sinnlos und damit obsolet geworden ist (…a. A. BGH III ZR 143, 58, a.a.O.;… OVG Münster a.a.O.).
- BGH, 14.01.1954 - III ZR 334/52
Fehlerhafte Zustellung durch die Post
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII C 189.66
Insofern unterscheidet sich die drahtlose Sendung nicht von der körperlichen, die nach allgemeiner Ansicht in der Regel keine Rechtsbeziehungen zwischen der Post und dem Empfänger eröffnet (vgl. BGHZ 12, 96 ff. [99]; BaWüVGH, VerwRspr. 15, 27 [28] = DÖV 1962, 556). - BGH, 18.12.1961 - III ZR 202/60
Haftung der Post nach Telegrafenwegegesetz
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII C 189.66
Bereits § 25 Abs. 3 des Postgesetzes von 1871 hatte mangels anderer Möglichkeiten die Anrufung des ordentlichen Gerichts gemeint (vgl. dazu BGHZ 36, 217 [219, 220] zum Telegraphenwegegesetz).
- BVerfG, 28.02.1961 - 2 BvG 1/60
1. Rundfunkentscheidung
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII C 189.66
Nun hat zwar das Bundesverfassungsgericht dargelegt (BVerfGE 12, 205 f.) [227], das Fernmeldewesen umfasse die Ausstattung der Sendung bis zu deren Empfang. - BVerwG, 05.11.1965 - VII C 119.64
Anspruch auf Zahlung von Rundfunkgebührenanteilen - Verteilung der Einnahmen aus …
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII C 189.66
Diese Auffassung steht mit Bundesrecht nicht in Widerspruch (vgl. BVerwGE 22, 299 [305]). - BVerwG, 24.03.1961 - VII C 109.60
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII C 189.66
Zwar verstößt die Erhebung von Gebühren, die den Kostenaufwand der Verwaltung erheblich übersteigen, nicht gegen das zu ihrem Wesen gehörende Äquivalenzprinzip (so BVerwGE 12, 162 f.). - BVerwG, 20.10.1961 - VII C 172.60
Rechtmäßigkeit der fristlose Beendigung eines Fernsprechteilnehmerverhältnisses - …
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII C 189.66
Sie würde im Gegensatz zu der seinerzeitigen Absicht des - Gesetzgebers heute nur zu einer unerwünschten Rechtszersplitterung führen, weil Einwendungen gegen Fernsprech- und Telegraphengebühren vor den Zivilgerichten, gegen die Sperrung eines Fernsprechanschlusses wegen Nichtentrichtung der Fernsprechgebühren (vgl. BVerwGE 13, 133 ff.) und wegen sonstiger Postgebühren aber vor den Verwaltungsgerichten, geltend gemacht werden müßten. - BGH, 30.11.1959 - III ZR 143/58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII C 189.66
Da der Gesetzeswortlaut nicht eindeutig ist, wird nämlich die Ansicht vertreten, daß § 9 Abs. 1 Satz 2 FAG nur Streitigkeiten dem Grunde nach betreffe (so BGH III ZR 143, 58, Urteil vom 30. November 1959, DÖV 1960, 550 [553];… Aubert, Fernmelderecht 2. Aufl. S. 27), während er nach Auffassung der Verwaltungsgerichte (BVerwG VII C 184.57, Urteil vom 18. November, 1960, NJW 1961, 333; OVG Münster, OVGE 13, 363 ff. [366]) auch Streitigkeiten über die Höhe der Gebühren erfaßt. - OVG Nordrhein-Westfalen, 20.07.1965 - II A 1400/64
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII C 189.66
§ 9 Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes über Fernmeldeanlagen vom 14. Januar 1928 (RGBl. I S. 8) - FAG - stellt kein Bundesgesetz im Sinne dieser Vorschrift dar (a. A. OVG Münster, DÖV 1966, 346).
- BVerfG, 22.02.1994 - 1 BvL 30/88
8. Rundfunkentscheidung
Rn. 4 Mit zwei Entscheidungen vom 15. März 1968 (BVerwGE 29, 214; UFITA Bd. 52 , S. 302, 309) stellte das Bundesverwaltungsgericht demgegenüber fest, die Rundfunkgebühr werde nicht dafür bezahlt, daß die Post dem Teilnehmer gestatte, ein Empfangsgerät aufzustellen und zu betreiben. - VG Stuttgart, 01.10.2014 - 3 K 4897/13
Rundfunkbeitrag und Schwerbehinderung
Die Gesetzgebungskompetenz für das Rundfunkgebühren- und Rundfunkbeitragsrecht liegt bei den Ländern, wie unten ausgeführt wird (vgl. auch BVerwG, Urteil vom 15.03.1968 - VII C 189.66 -, BVerwGE 29, 214 und Bullinger, Der neue Rundfunkbeitrag - Formell verfassungsgemäß oder unzulässige Steuer?, Wissenschaftliche Dienste des Bundestags, WD 10-3000-009/13, S. 6). - BSG, 06.10.1981 - 9 RVs 3/81
Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht - Fernmeldegebühren - …
Zur Länderzuständigkeit rechnet auch das Gebührenwesen und damit zwangsläufig das damit verbundene Verwaltungsverfahren (BVerwGE 29, 214, 215, 217;… Bayer. VGH, a.a.O.).
- VGH Baden-Württemberg, 14.04.2026 - 2 S 2529/25
Verfassungsmäßigkeit des Rundfunkbeitrags; kein Verstoß gegen das …
Danach müssen die Höhe einer Abgabe und die öffentliche Gegenleistung in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen (vgl. etwa BVerwG, Urteil vom 15.03.1968 - VII C 189.66 - juris Rn. 25 zur Rundfunkgebühr). - VGH Baden-Württemberg, 21.05.2026 - 2 S 1923/24
Rundfunkbeitragserhebung und Glaubens- und Gewissensfreiheit; Befreiungsantrag; …
Danach muss die Höhe einer Abgabe und die öffentliche Gegenleistung in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen (vgl. etwa BVerwG, Urteil vom 15.03.1968 - VII C 189.66 - juris Rn. 25 zur Rundfunkgebühr). - BGH, 19.06.1986 - III ZR 177/84
Einführung eines Funkkanalzuschlags für Autotelefone
Eine gebührenpflichtige Leistung der Beklagten liegt schon vor, wenn ein Anschluß an ihre Anlagen genommen wird (BVerwGE 29, 214, 217 f.).Das ergibt sich schon aus dem Wesen der Gebühr als eines leistungsbezogenen Entgelts, das nach dem Äquivalenzprinzip (so jedenfalls BVerfGE 20, 257, 270; BVerwGE 12, 162, 166; 26, 305, 309 f. [BVerwG 14.04.1967 - IV C 179/65]; BVerwG VerwRspr. Bd. 21, 273, 277; DÖV 1977, 676, 677) nicht in einem Mißverhältnis zu der von der öffentlichen Gewalt gebotenen Leistung stehen darf (BVerfGE 20, 257, 270; BVerwGE 26, 305, 308 f. [BVerwG 14.04.1967 - IV C 179/65]; 29, 214, 215; Senatsurteile vom 25. November 1982 - III ZR 86/81 = LW PostVerwG Nr. 2 …und vom 8. November 1984 aaO).
- VGH Baden-Württemberg, 14.04.2026 - 2 S 2529/26
Rundfunkbeitrag; Rundfunkfreiheit; Rundfunkfinanzierung; Äquivalenzprinzip; …
Danach müssen die Höhe einer Abgabe und die öffentliche Gegenleistung in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen (vgl. etwa BVerwG, Urteil vom 15.03.1968 - VII C 189.66 - juris Rn. 25 zur Rundfunkgebühr). - OVG Rheinland-Pfalz, 23.03.1994 - 12 A 11840/93
Rundfunkgerät; Bereithalten zum Empfang; Beherbergungsgewerbes ; Betriebsinhaber; …
Neben der Tatsache, daß die Rundfunkgebühr grundsätzlich an die jeweils zuständige Landesrundfunkanstalt des Wohnsitzes zu leisten ist (vgl. hierzu § 7 1, 11 RfGebStV) und zudem auch ausländische Gäste einen Beherbergungsvertrag im Hause der Kl. abschließen können, scheitert die Annahme einer unzulässigen Doppelbelastung des Hotelgastes schon daran, daß die Rundfunkgebühr nach § 2 II RfGebStV anknüpfend an ihre Entwicklung aus der Konzessionsgebühr für das Betreiben eines Rundfunkempfangsgerätes gerätebezogen ausgestaltet ist, so daß ein Rundfunkteilnehmer, der beispielsweise mehrere Fernsehgeräte zum Empfang bereithält, für jedes dieser Geräte eine Gebühr zu zahlen hat, wenn er von dieser Verpflichtung nicht gem. §§ 5, 6 RfGebStV i.V. mit den Bestimmungen der für Rheinland-Pfalz gültigen Landesverordnung über die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht in der Fassung vom 29.9.1992 (GVBl S. 312ff.), befreit ist (vgl. hierzu BVerwGE 29, 214 = NJW 1968, 1393 und BVerwG, Urt. v. 6.5. 1977 - VII C 68/75). - VG Berlin, 19.01.2010 - 27 K 200.09
Rundfunkgebühr auch nach Diebstahl des DVBT-Empfängers
Dies ist ein verfassungsrechtlich maßgeblicher Gesichtspunkt schon deshalb, weil die Rundfunkgebühr - entgegen ihrer Bezeichnung - rechtlich gerade keine Benutzungsgebühr ist, bei der es maßgeblich auf die tatsächliche Nutzbarkeit der gewährten Leistung ankommt, sondern eine an die bloße Beschaffung einer Nutzungsmöglichkeit durch den Besitz eines Fernsehgerätes anknüpfende beitragsähnliche öffentliche Abgabe, die der Sicherung der informationellen Grundversorgung durch Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten dient (vgl. dazu BVerfGE 90, 60 [91]; BVerfG NJW 1999, 2454 und NJW 2000, 649; BVerwGE 29, 214). - BVerwG, 17.12.1982 - 7 C 142.81
Rundfunkgebührenbefreiung aus sozialen Gründen bei Behinderten - Medizinischen …
Mit der Regelung, daß diese Feststellungen auch für die Rundfunkanstalten verbindlich sind, hat der Bundesgesetzgeber nicht in die ausschließliche Kompetenz des Landesgesetzgebers zur Regelung des Rundfunkgebührenwesens (BVerwGE 29, 214 [217]), insbesondere auch der Befreiungsvoraussetzungen und des bei Anträgen auf Gebührenbefreiung einzuhaltenden Verwaltungsverfahrens, eingegriffen. - OVG Bremen, 03.12.1980 - 1 BA 33/80
Antrag auf weitere Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht; …
- VGH Baden-Württemberg, 24.02.1983 - 2 S 697/82
Gebührenerhebung der Gemeinde für Starenbekämpfung während der Reifezeit der …
- BGH, 25.11.1982 - III ZR 86/81
- BVerwG, 17.04.1985 - 8 B 126.84
Vereinbarkeit einer kommunalen Gebührenerhebung mit dem in Art. 5 Abs. 1 S. 1 GG …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 15.03.1968 - VII P 22.66 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
PersVG Nordrhein-Westfalen §§ 59, 74
Papierfundstellen
- BVerwGE 29, 219
- AS 29, 219
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 10.02.1967 - VII P 6.66
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII P 22.66
Daß nach § 74 Abs. 2 des Personalvertretungsgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Mai 1958 (GVNW S. 209) - PersVG NW - unter den in § 92 Abs. 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes vom 3. September 1953 (BGBl. I S. 1267) - ArbGG - bestimmten Voraussetzungen gegen die Beschwerdebeschlüsse des Fachsenats die Rechtsbeschwerde gegeben ist, hat der Senat wiederholt ausgesprochen (BVerwGE 17, 43; 22, 86 [BVerwG 01.10.1965 - VII C 54/64]; 26, 185) [BVerwG 10.02.1967 - VII P 6/66]. - BVerwG, 18.10.1963 - VII P 2.63
Anwendung der gem § 74 Abs. 2 Personalvertretungsgestez für das Land …
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII P 22.66
Daß nach § 74 Abs. 2 des Personalvertretungsgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Mai 1958 (GVNW S. 209) - PersVG NW - unter den in § 92 Abs. 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes vom 3. September 1953 (BGBl. I S. 1267) - ArbGG - bestimmten Voraussetzungen gegen die Beschwerdebeschlüsse des Fachsenats die Rechtsbeschwerde gegeben ist, hat der Senat wiederholt ausgesprochen (BVerwGE 17, 43; 22, 86 [BVerwG 01.10.1965 - VII C 54/64]; 26, 185) [BVerwG 10.02.1967 - VII P 6/66]. - BVerwG, 01.10.1965 - VII P 11.64
Verfahrensgang des Zustimmungsprozesses eines Personalrats zur Beförderung eines …
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII P 22.66
Daß nach § 74 Abs. 2 des Personalvertretungsgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Mai 1958 (GVNW S. 209) - PersVG NW - unter den in § 92 Abs. 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes vom 3. September 1953 (BGBl. I S. 1267) - ArbGG - bestimmten Voraussetzungen gegen die Beschwerdebeschlüsse des Fachsenats die Rechtsbeschwerde gegeben ist, hat der Senat wiederholt ausgesprochen (BVerwGE 17, 43; 22, 86 [BVerwG 01.10.1965 - VII C 54/64]; 26, 185) [BVerwG 10.02.1967 - VII P 6/66]. - BVerwG, 01.10.1965 - VII C 54.64
Auszug aus BVerwG, 15.03.1968 - VII P 22.66
Daß nach § 74 Abs. 2 des Personalvertretungsgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen vom 28. Mai 1958 (GVNW S. 209) - PersVG NW - unter den in § 92 Abs. 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes vom 3. September 1953 (BGBl. I S. 1267) - ArbGG - bestimmten Voraussetzungen gegen die Beschwerdebeschlüsse des Fachsenats die Rechtsbeschwerde gegeben ist, hat der Senat wiederholt ausgesprochen (BVerwGE 17, 43; 22, 86 [BVerwG 01.10.1965 - VII C 54/64]; 26, 185) [BVerwG 10.02.1967 - VII P 6/66].
- BVerwG, 14.04.2004 - 6 PB 1.04
Ausschluss eines Personalratsmitgliedes; grobe Pflichtverletzung; …
Diese Aussage steht nicht nur im Einklang mit dem vom Verwaltungsgerichtshof zitierten Senatsbeschluss vom 27. November 1981 - BVerwG 6 P 38.79 - (Buchholz 238.31 § 28 BaWüPersVG Nr. 1 S. 4), sondern auch mit früherer Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, die bereits den Sanktionscharakter des Ausschlusses betont hat (vgl. Beschluss vom 15. März 1968 - BVerwG 7 P 22.66 - BVerwGE 29, 219, 221; Beschluss vom 6. Februar 1979 - BVerwG 6 P 14.78 - Buchholz 238.3 A § 67 BPersVG Nr. 1 S. 6). - OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 07.09.1976 - P L 3/76
Zulässigkeit des Rechtswegs zu den Fachkammern für Personalvertretungssachen bei …
Mit der Formel "Zuständigkeit und Geschäftsführung der Personalvertretungen" wollte der Gesetzgeber alle Streitigkeiten erfassen, die sich aus der Tätigkeit der Personalvertretungen ergeben (BVerwG, Beschl. v. 15.3.1968 - VIII P 22.66 - = BVerwGE 29, 219 [BVerwG 15.03.1968 - VII P 22/66])."Auch Streitigkeiten, die die Behinderung oder Begünstigung von Personalratsmitgliedern betreffen, fallen hierunter, weil es sich dabei um Maßnahmen handelt, die sich auf die interne Tätigkeit der Personalvertretungen unmittelbar auswirken" (BVerwG, Beschl. v. 15.3.1968 - VII P 22.66 - = BVerwGE 29, 219 [BVerwG 15.03.1968 - VII P 22/66]; sinngemäß auch OVG Koblenz, Beschl. v. 28.6.1960 - 4 A 2/59 - = Die Personalvertretung 1961, 39).
- BVerwG, 14.07.2004 - 6 PB 1.04
Ausschluss eines Personalratsmitgliedes; grobe Pflichtverletzung; …
Diese Aussage steht nicht nur im Einklang mit dem vom Verwaltungsgerichtshof zitierten Senatsbeschluss vom 27. November 1981 - BVerwG 6 P 38.79 - (Buchholz 238.31 § 28 BaWüPersVG Nr. 1 S. 4), sondern auch mit früherer Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, die bereits den Sanktionscharakter des Ausschlusses betont hat (vgl. Beschluss vom 15. März 1968 - BVerwG 7 P 22.66 - BVerwGE 29, 219, 221; Beschluss vom 6. Februar 1979 - BVerwG 6 P 14.78 - Buchholz 238.3 A § 67 BPersVG Nr. 1 S. 6).
- VG Berlin, 20.11.2013 - 71 K 10.13
Missbilligung des Verhaltens von Personalratsmitgliedern durch Personalrat oder …
Unterhalb dieser Schwelle sind dem Dienststellenleiter Sanktionen verwehrt; dazu gehört auch der Antrag eines Dienststellenleiters auf gerichtliche Feststellung der Pflichtverletzung eines Personalratsmitglieds (so das Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 15. März 1968 - BVerwG VII P 22.66 - BVerwGE 29, 219 [221] am Beispiel der Verletzung der Verschwiegenheitspflicht nach nordrhein-westfälischen Personalvertretungsrecht). - VG Ansbach, 19.06.2018 - AN 7 P 18.00303
Kostentragung für Beschlussverfahren zur Rechtmäßigkeit eines Interviews des …
Im personalrechtlichen Vertretungsverfahren können grundsätzlich lediglich Zuständigkeits- und Kompetenzfragen zwischen Funktionsträgern geklärt werden, aber keine arbeitsrechtlichen und beamtenrechtlichen und schon gar keine strafrechtlichen Folgen ausgesprochen oder für derartige Verfahren bindend festgelegt werden (für die vergleichbare Situation der Feststellung einer Schweigepflichtsverletzung vgl. BVerwG, B.v. 15.3.68, VII P 22.66 - juris). - VGH Hessen, 20.09.1989 - HPV TL 1696/86
Kein Herausgabeanspruch des Personalrats einer nachgeordneten Behörde gegenüber …
Derartige Streitigkeiten fallen in die Zuständigkeit der Fachkammern und Fachsenate für Landespersonalvertretungssachen (§ 111 Abs. 1 Nr. 3 HPVG F. 1988 -- vgl. hierzu: BVerwG., Beschluß vom 15. März 1968 -- VII P 22.66 --, PersV 1968, 190; OVG Münster, Beschluß vom 4. November 1980 -- CL 24/79 -- ). - OVG Niedersachsen, 26.02.1992 - 18 L 28/90
Pflichtverletzung eines Einzelmitgliedes des Personalrates aufgrund der …
Mit der genannten Zielrichtung ist das Feststellungsbegehren nicht statthaft, weil wegen des insoweit grundsätzlich bestehenden Vorrangs eines Ausschlußverfahrens nach Maßgabe des § 34 Abs. 1 Nds. PersVG eine Verletzung der den Personalsmitgliedern obliegenden gesetzlichen Pflichten im allgemeinen nicht zum Gegenstand eines (isolierten) Feststellungsbegehrens gemacht werden kann (vgl. BVerwG, Beschluß vom 15. März 1968 - BVerwG VII P 22.66 -, PersV 1968, 190; BayVGH, Beschluß vom 31. Juli 1985 - Nr. 17 C 85 A. 1513 -, ZBR 1986, 92; Lorenzen/Haas/Schmitt, BPersVG, RdNr. 26 b zu § 83).
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