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Rechtsprechung
   BSG, 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,41791
BSG, 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B (https://dejure.org/2010,41791)
BSG, Entscheidung vom 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B (https://dejure.org/2010,41791)
BSG, Entscheidung vom 10. November 2010 - B 9 VG 12/10 B (https://dejure.org/2010,41791)
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (11)

  • BSG, 29.09.1975 - 8 BU 64/75

    Bezeichnung eines Verfahrensmangels - Substantiierte Darlegung - Entscheidung des …

    Auszug aus BSG, 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B
    Dazu genügt es nicht darzulegen, dass die angefochtene Entscheidung nicht den Kriterien entspricht, die etwa das BSG aufgestellt hat, sondern es ist darzutun, dass das LSG diesen Kriterien ausdrücklich widersprochen, also andere rechtliche Maßstäbe entwickelt hat (vgl dazu BSG SozR 1500 § 160a Nr. 14, 21, 29;… BSG SozR 3-1500 § 160 Nr. 26).

    Die Unrichtigkeit einer Entscheidung im Einzelfall rechtfertigt nicht die Zulassung der Revision wegen Abweichung (…vgl Krasney/Udsching, Handbuch des sozialgerichtichen Verfahrens, 5. Aufl 2008, IX. RdNr 196 mwN; BSG Beschluss vom 28.9.1998 - B 4 RA 200/97 B - HVBG-Info 1999, 3008; BSG SozR 1500 § 160a Nr. 14, 21, 29, 67).

    Zudem ist darzulegen, inwiefern die Entscheidung des LSG auf der Abweichung beruhe (BSG SozR 1500 § 160a Nr. 14, 21, 29, 54, 67).

    7 Wird eine Nichtzulassungsbeschwerde - wie vorliegend - darauf gestützt, dass ein Verfahrensmangel vorliege, auf dem die angefochtene Entscheidung beruhen könne (§ 160 Abs. 2 Nr. 3 SGG), so müssen bei der Bezeichnung des Verfahrensmangels die diesen (vermeintlich) begründenden Tatsachen substantiiert dargetan werden (vgl BSG SozR 1500 § 160a Nr. 14, 24, 34, 36).

    Darüber hinaus ist die Darlegung erforderlich, dass und warum die Entscheidung des LSG ausgehend von dessen materieller Rechtsansicht auf dem Mangel beruhen kann, dass also die Möglichkeit einer Beeinflussung des Urteils besteht (vgl BSG SozR 1500 § 160a Nr. 14, 36).

  • BSG, 27.01.1999 - B 4 RA 131/98 B

    Divergenz im sozialgerichtlichen Verfahren

    Auszug aus BSG, 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B
    Dazu genügt es nicht darzulegen, dass die angefochtene Entscheidung nicht den Kriterien entspricht, die etwa das BSG aufgestellt hat, sondern es ist darzutun, dass das LSG diesen Kriterien ausdrücklich widersprochen, also andere rechtliche Maßstäbe entwickelt hat (…vgl dazu BSG SozR 1500 § 160a Nr. 14, 21, 29; BSG SozR 3-1500 § 160 Nr. 26).
  • BSG, 31.03.1993 - 13 BJ 215/92

    Rentenzahlung - Berufung - Nachzahlung

    Auszug aus BSG, 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B
    4 Zwar hat der Kläger eine Reihe von Fragen aufgeworfen, ist jedoch nicht näher darauf eingegangen, ob sich diese Fragen nicht aus der schon vorliegenden Rechtsprechung des BSG beantworten lassen (vgl BSG SozR 3-1500 § 146 Nr. 2).
  • BSG, 30.11.2006 - B 9a SB 14/06 B

    Ausschließung von Gerichtspersonen - Mitwirkung im früheren Rechtszug

    Auszug aus BSG, 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B
    § 41 Nr. 6 ZPO schließt die Mitwirkung des Richters an der Entscheidung nur aus, wenn dieser Richter gerade bei der angefochtenen Entscheidung mitgewirkt hat (vgl dazu BSG Beschluss vom 20.10.1998 - B 9 SB 58/98 B - juris RdNr 4; BSG SozR 4-1750 § 41 Nr. 1).
  • BSG, 26.06.1975 - 12 BJ 12/75

    Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Erhalt der Rechtseinheit - Förderung …

    Auszug aus BSG, 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B
    Um seiner Darlegungspflicht zu genügen, muss der Beschwerdeführer mithin Folgendes aufzeigen: (1) eine bestimmte Rechtsfrage, (2) ihre (abstrakte) Klärungsbedürftigkeit, (3) ihre (konkrete) Klärungsfähigkeit sowie (4) die über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung der von ihm angestrebten Entscheidung, also eine Breitenwirkung (…vgl BSG SozR 1500 § 160 Nr. 17;… BSGE 40, 158 = SozR 1500 § 160a Nr. 11; BSG SozR 1500 § 160a Nr. 7, 13, 31, 59, 65).
  • BSG, 22.08.1975 - 11 BA 8/75

    Revision - Grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache - Verfassungsmäßigkeit - …

    Auszug aus BSG, 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B
    Um seiner Darlegungspflicht zu genügen, muss der Beschwerdeführer mithin Folgendes aufzeigen: (1) eine bestimmte Rechtsfrage, (2) ihre (abstrakte) Klärungsbedürftigkeit, (3) ihre (konkrete) Klärungsfähigkeit sowie (4) die über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung der von ihm angestrebten Entscheidung, also eine Breitenwirkung (…vgl BSG SozR 1500 § 160 Nr. 17; BSGE 40, 158 = SozR 1500 § 160a Nr. 11;… BSG SozR 1500 § 160a Nr. 7, 13, 31, 59, 65).
  • BSG, 02.03.1976 - 11 BA 116/75

    Rechtsfrage - Klärungsbedürftigkeit - So gut wie unbestritten - Darlegungslast - …

    Auszug aus BSG, 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B
    Um seiner Darlegungspflicht zu genügen, muss der Beschwerdeführer mithin Folgendes aufzeigen: (1) eine bestimmte Rechtsfrage, (2) ihre (abstrakte) Klärungsbedürftigkeit, (3) ihre (konkrete) Klärungsfähigkeit sowie (4) die über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung der von ihm angestrebten Entscheidung, also eine Breitenwirkung (vgl BSG SozR 1500 § 160 Nr. 17;… BSGE 40, 158 = SozR 1500 § 160a Nr. 11;… BSG SozR 1500 § 160a Nr. 7, 13, 31, 59, 65).
  • BSG, 09.01.1976 - 11 BA 90/75

    Zulassung der Revision - Abweichung von einer Entscheidung des BSG - Konkrete …

    Auszug aus BSG, 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B
    5 Eine Abweichung iS des § 160 Abs. 2 Nr. 2 SGG ist für die Zulassung der Revision nur dann ausreichend begründet, wenn schlüssig erklärt wird, mit welchem genau bezeichneten, entscheidungserheblichen Rechtssatz das angegriffene Urteil des LSG von welcher genau bestimmten rechtlichen Aussage des BSG, des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes oder des Bundesverfassungsgerichts abweicht (BSG SozR 1500 § 160a Nr. 21, 29 und 54).
  • BSG, 28.09.1998 - B 4 RA 200/97 B

    Darlegung der Divergenz bei der Nichtzulassungsbeschwerde im sozialgerichtlichen …

    Auszug aus BSG, 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B
    Die Unrichtigkeit einer Entscheidung im Einzelfall rechtfertigt nicht die Zulassung der Revision wegen Abweichung (…vgl Krasney/Udsching, Handbuch des sozialgerichtichen Verfahrens, 5. Aufl 2008, IX. RdNr 196 mwN; BSG Beschluss vom 28.9.1998 - B 4 RA 200/97 B - HVBG-Info 1999, 3008;… BSG SozR 1500 § 160a Nr. 14, 21, 29, 67).
  • BSG, 20.10.1998 - B 9 SB 58/98 B

    Ausschließung und Ablehnung von Gerichtspersonen nach §60 SGG

    Auszug aus BSG, 10.11.2010 - B 9 VG 12/10 B
    § 41 Nr. 6 ZPO schließt die Mitwirkung des Richters an der Entscheidung nur aus, wenn dieser Richter gerade bei der angefochtenen Entscheidung mitgewirkt hat (vgl dazu BSG Beschluss vom 20.10.1998 - B 9 SB 58/98 B - juris RdNr 4;… BSG SozR 4-1750 § 41 Nr. 1).
  • BVerwG, 04.11.1974 - VII B 9.74
  • BVerwG, 11.09.2026 - 4 B 11.25

    Über anhängige Verfahren spricht man nicht!

    Die Mitwirkung des Richters an einer anderen Entscheidung als der angefochtenen reicht nicht aus (stRspr, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 4. November 1974 - 7 B 9.74 - Buchholz 310 § 54 VwGO Nr. 16 S. 14 …und vom 15. Juli 2026 - 4 VR 1.26 - juris Rn. 7; BGH, Beschlüsse vom 5. Dezember 1980 - V ZR 16/80 - NJW 1981, 1273 ;… vom 24. Juli 2012 - II ZR 280/11 - NJW-RR 2012, 1341 Rn. 2 m. w. N. …und vom 18. Januar 2017 - XII ZB 602/15 - NJW-RR 2017, 454 Rn. 11; BSG, Beschluss vom 10. November 2010 - B 9 VG 12/10 B - BeckRS 2010, 75392 Rn. 8 f. und BFH…, Beschluss vom 5. Dezember 2006 - V S 22.06 - juris Rn. 19).
  • BVerwG, 15.07.2026 - 4 VR 1.26

    Befangenheit wegen Vorbefassung?

    Die Mitwirkung des Richters an einer anderen Entscheidung als der angefochtenen reicht nicht aus (stRspr, vgl. BVerwG…, Beschluss vom 4. November 1974 - 7 B 9.74 - Buchholz 310 § 54 VwGO Nr. 16 S. 14 Rn. 3;… BGH, Beschlüsse vom 5. Dezember 1980 - V ZR 16/80 - NJW 1981, 1273 Rn. 8 …und vom 24. Juli 2012 - II ZR 280/11 - NJW-RR 2012, 1341 Rn. 2 Rn. 2 m. w. N. …und vom 18. Januar 2017 - XII ZB 602/15 - NJW-RR 2017, 454 Rn. 11; BSG, Beschluss vom 10. November 2010 - B 9 VG 12/10 B - BeckRS 2010, 75392 Rn. 8 f. und BFH…, Beschluss vom 5. Dezember 2006 - V S 22.06 - juris Rn. 19).
  • BGH, 24.07.2012 - II ZR 280/11

    Ausschluss von der Ausübung des Richteramtes: Mitwirkung des Richters in …

    Rn. 2 Nach dem eindeutigen Wortlaut des § 41 Nr. 6 ZPO greift diese Vorschrift nur dann ein, wenn der Richter gerade bei der angefochtenen Entscheidung mitgewirkt hat; es reicht nicht aus, dass der Richter in derselben Sache in einem früheren Rechtszug bei einer anderen Entscheidung als der angefochtenen mitgewirkt hat (st. Rspr., siehe nur BGH, Urteil vom 5. Juli 1960 - VI ZR 109/59, NJW 1960, 1762 f.; Urteil vom 5. Dezember 1980 - V ZR 16/80, NJW 1981, 1273 f.; BVerwG, NJW 1975, 1241; NJW 1980, 2722; BSG, BeckRS 2010, 75392 Rn. 8 f.; BFH, BeckRS 2006, 25011127 unter II, 3b).
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