Rechtsprechung
| BFH, 18.09.2007 - I R 39/04 (2) |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - Judicialis
FGO § 56 Abs. 2; ; FGO § 90a Abs. 2 Satz 1; ; FGO § 90a Abs. 3 Satz 1 Halbsatz 1; ; FGO § 126 Abs. 1; ; FGO § 155; ; ZPO § 85 Abs. 2
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de
Wiedereinsetzung bei Versäumung der Antragsfrist; anwaltliche Ausgangskontrolle bei Übermittlung fristwahrender Schriftsätze per Telefax
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Zurechnung des Organisationsverschuldens eines Prozessbevollmächtigten im finanzgerichtlichen Verfahren; Anforderungen an das Verschulden im Rahmen der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Gewährleistung der Überprüfung von durch Telefax übermittelten fristgebundenen ...
Verfahrensgang
Papierfundstellen
- BFH/NV 2008, 81
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (9)
- BGH, 10.05.2006 - XII ZB 267/04
Anforderungen an die Überprüfung des Sendeberichts bei Übermittlung …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - I R 39/04
Dazu muss bei der erforderlichen Ausgangskontrolle in der Regel ein Sendebericht ausgedruckt und auch auf die Richtigkeit der verwendeten Empfängernummer überprüft werden (vgl. z.B. BGH, Beschlüsse vom 22. Juni 2004 VI ZB 14/04, Versicherungsrecht --VersR-- 2005, 573; vom 10. Mai 2006 XII ZB 267/04, BGH-Report 2006, 1121, m.w.N.); auch dem schließt sich der Senat an.Aus diesem Grund ist in ständiger Rechtsprechung anerkannt, dass sich die im Rahmen der Ausgangskontrolle gebotene Überprüfung des Sendeberichts bei einer Übermittlung fristgebundener Schriftsätze per Telefax jedenfalls dann auch darauf zu erstrecken hat, ob die zutreffende Fax-Nummer des Empfangsgerichts angewählt wurde, wenn die Fax-Nummer des zuständigen Gerichts, an welches der betreffende Schriftsatz zu richten war, von einer Büroangestellten aus einem amtlichen Verzeichnis selbständig zu ermitteln war (zuletzt z.B. BGH, Beschluss in BGH-Report 2006, 1121, m.w.N.).
Erst danach darf die Frist im Fristenkalender gestrichen werden (BGH, Beschlüsse vom 20. Juli 2005 XII ZB 68/05, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht --FamRZ-- 2005, 1534 f., und in BGH-Report 2006, 1121; vom 10. Oktober 2006 XI ZB 27/05, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2007, 601 f.; vom 18. Juli 2007 XII ZB 32/07, NJW 2007, 2778; vgl. auch Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 6. März 2007 15 U 70/06, NJW 2007, 1698).
- BGH, 22.06.2004 - VI ZB 14/04
Sorgfaltspflichten bei Übermittlung eines fristwahrenden Schriftsatzes per …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - I R 39/04
Dazu muss bei der erforderlichen Ausgangskontrolle in der Regel ein Sendebericht ausgedruckt und auch auf die Richtigkeit der verwendeten Empfängernummer überprüft werden (vgl. z.B. BGH, Beschlüsse vom 22. Juni 2004 VI ZB 14/04, Versicherungsrecht --VersR-- 2005, 573; vom 10. Mai 2006 XII ZB 267/04, BGH-Report 2006, 1121, m.w.N.); auch dem schließt sich der Senat an.In solchen Fällen reiche es deshalb aus, mögliche Eingabefehler zu korrigieren, indem die gewählte Empfänger-Nummer mit der zuvor in den Schriftsatz eingefügten Nummer abgeglichen werde (vgl. BGH, Beschluss in VersR 2005, 573).
- BGH, 18.07.2007 - XII ZB 32/07
Anforderungen an die Ausgangskontrolle bei Übermittlung fristwahrender …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - I R 39/04
Erst danach darf die Frist im Fristenkalender gestrichen werden (BGH, Beschlüsse vom 20. Juli 2005 XII ZB 68/05, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht --FamRZ-- 2005, 1534 f., und in BGH-Report 2006, 1121; vom 10. Oktober 2006 XI ZB 27/05, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2007, 601 f.; vom 18. Juli 2007 XII ZB 32/07, NJW 2007, 2778; vgl. auch Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 6. März 2007 15 U 70/06, NJW 2007, 1698).
- BGH, 10.10.2006 - XI ZB 27/05
Anforderungen an die Büroorganisation und die Ausgangskontrolle bei Übermittlung …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - I R 39/04
Erst danach darf die Frist im Fristenkalender gestrichen werden (BGH, Beschlüsse vom 20. Juli 2005 XII ZB 68/05, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht --FamRZ-- 2005, 1534 f., und in BGH-Report 2006, 1121; vom 10. Oktober 2006 XI ZB 27/05, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2007, 601 f.; vom 18. Juli 2007 XII ZB 32/07, NJW 2007, 2778; vgl. auch Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 6. März 2007 15 U 70/06, NJW 2007, 1698). - FG Hamburg, 26.07.2001 - II 377/00
Steuerabzug für beschränkt steuerpflichtige Künstler verfassungs- und …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - I R 39/04
Der erkennende Senat hatte die Revision der Klägerin und Revisionsklägerin (Klägerin) gegen das Urteil des Finanzgerichts (FG) Hamburg vom 26. Juli 2001 II 377/00 (Entscheidungen der Finanzgerichte 2001, 1553) durch Gerichtsbescheid vom 24. April 2007 als unbegründet zurückgewiesen. - BGH, 20.07.2005 - XII ZB 68/05
Anforderungen an die Büroorganisation bei Übermittlung fristwahrender …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - I R 39/04
Erst danach darf die Frist im Fristenkalender gestrichen werden (BGH, Beschlüsse vom 20. Juli 2005 XII ZB 68/05, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht --FamRZ-- 2005, 1534 f., und in BGH-Report 2006, 1121; vom 10. Oktober 2006 XI ZB 27/05, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2007, 601 f.; vom 18. Juli 2007 XII ZB 32/07, NJW 2007, 2778; vgl. auch Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 6. März 2007 15 U 70/06, NJW 2007, 1698). - OLG Oldenburg, 06.03.2007 - 15 U 70/06
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - I R 39/04
Erst danach darf die Frist im Fristenkalender gestrichen werden (BGH, Beschlüsse vom 20. Juli 2005 XII ZB 68/05, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht --FamRZ-- 2005, 1534 f., und in BGH-Report 2006, 1121; vom 10. Oktober 2006 XI ZB 27/05, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2007, 601 f.; vom 18. Juli 2007 XII ZB 32/07, NJW 2007, 2778; vgl. auch Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 6. März 2007 15 U 70/06, NJW 2007, 1698). - BFH, 20.11.2002 - VI B 90/02
NZB: Wirkung eines Gerichtsbescheids als Urteil
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - I R 39/04
Bleibt es damit dabei, dass der Antrag auf mündliche Verhandlung gegen den Gerichtsbescheid des Senats vom 24. April 2007 verspätet beim BFH eingegangen ist, war in entsprechender Anwendung von § 126 Abs. 1 FGO durch Beschluss festzustellen, dass der Gerichtsbescheid gemäß § 90a Abs. 3 Satz 1 Halbsatz 1 FGO als Urteil wirkt und dass das Revisionsverfahren beendet ist (vgl. BFH-Beschluss vom 22. Oktober 1971 VI R 159/68, BFHE 103, 138, BStBl II 1971, 812; s. auch Beschluss vom 20. November 2002 VI B 90/02, BFH/NV 2003, 336;… Ruban in Gräber, a.a.O., § 90a Rz 25). - BFH, 22.10.1971 - VI R 159/68
Zustellung eines Vorbescheids - Verspätet gestellter Antrag - Mündliche …
Auszug aus BFH, 18.09.2007 - I R 39/04
Bleibt es damit dabei, dass der Antrag auf mündliche Verhandlung gegen den Gerichtsbescheid des Senats vom 24. April 2007 verspätet beim BFH eingegangen ist, war in entsprechender Anwendung von § 126 Abs. 1 FGO durch Beschluss festzustellen, dass der Gerichtsbescheid gemäß § 90a Abs. 3 Satz 1 Halbsatz 1 FGO als Urteil wirkt und dass das Revisionsverfahren beendet ist (vgl. BFH-Beschluss vom 22. Oktober 1971 VI R 159/68, BFHE 103, 138, BStBl II 1971, 812;… s. auch Beschluss vom 20. November 2002 VI B 90/02, BFH/NV 2003, 336;… Ruban in Gräber, a.a.O., § 90a Rz 25).
- FG Köln, 16.02.2022 - 2 K 588/19
Abgrenzung bei der Kautionsversicherung zischen versicherungsteuerfreier …
Erst danach darf die Frist im Fristenkalender gestrichen werden (vgl. BFH-Beschluss vom 18. September 2007, I R 39/04, BFH/NV 2008, 81).Eine diesen Anforderungen genügende Ausgangskontrolle kann sich entweder aus einer allgemeinen Kanzleianweisung oder aus einer konkreten Einzelanweisung ergeben (vgl. BFH-Beschluss vom 18. September 2007, I R 39/04, BFH/NV 2008, 81).
Dazu muss bei der erforderlichen Ausgangskontrolle in der Regel ein Sendebericht ausgedruckt und auch auf die Richtigkeit der verwendeten Empfängernummer überprüft werden (vgl. BFH-Beschluss vom 18. September 2007, I R 39/04, BFH/NV 2008, 81).
- BVerwG, 09.01.2008 - 6 B 51.07
Wiedereinsetzung; Telefax; Sendebericht; Empfänger; Empfängernummer.
Hierzu muss er für eine Büroorganisation sorgen, die eine Überprüfung der per Telefax übermittelten Schriftsätze auch auf Verwendung einer zutreffenden Empfängernummer gewährleistet (vgl. Beschlüsse vom 13. Februar 1998 - BVerwG 7 B 439.97 - juris und vom 18. März 2004 - BVerwG 6 PB 16.03 - Buchholz 250 § 83 BPersVG Nr. 76 S. 3; ebenso: BAG, Urteil vom 30. März 1995 - 2 AZR 1020/94 - BAGE 79, 379; BGH, Beschlüsse vom 3. Dezember 1996 - XI ZB 20/96 - NJW 1997, 948, vom 10. Mai 2006 - XII ZB 267/04 - NJW 2006, 2412 und vom 17. April 2007 - XI ZB 39/06 - FamRZ 2007, 1095; BFH, Beschluss vom 18. September 2007 - I R 39/04 - juris). - FG München, 21.04.2009 - 13 K 296/09
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Sorgfaltsanforderungen an die …
Für die Übermittlung fristwahrender Schriftsätze per Telefax erfordert eine wirksame Ausgangskontrolle, dafür Sorge zu tragen, dass Fristen aus dem Fristenkalender erst gelöscht werden, wenn durch Überprüfung des Sendeprotokolls feststeht, dass der Schriftsatz ordnungsgemäß gesendet worden ist (BFH-Beschlüsse vom 18. September 2007 I R 39/04, BFH/NV 2008, 81;… vom 20. Dezember 2006 I B 70/06, BFH/NV 2007, 929).Erforderlich ist die Darstellung der Anweisung, die entsprechende Frist erst dann zu löschen, wenn das fristwahrende Schriftstück tatsächlich gefertigt und abgesandt oder zumindest postausgangsbereit ist, oder wenn - bei Versendung per Telefax - ein von dem Telefaxgerät des Absenders ausgedruckter Einzelnachweis vorliegt, der die ordnungsgemäße Übermittlung belegt (BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2008, 81;… vom 17. Juni 2005 VI R 69/04, BFH/NV 2005, 2016;… vom 5. August 1997 VII B 74/97, BFH/NV 1998, 192).
- BSG, 24.02.2021 - B 1 KR 50/20 B
Anspruch auf Versorgung mit einer stationär durchzuführenden Brustverkleinerung
Dies entspricht auch der Rechtsprechung der anderen obersten Bundesgerichte (vgl zB BGH vom 19.11.1997 - VIII ZB 33/97 - juris RdNr 5; BGH vom 7.5.2001 - II ZB 16/00 - juris RdNr 13; BGH vom 18.5.2004 - VI ZB 12/03 - juris RdNr 4; BGH vom 25.2.2016 - III ZB 42/15 - juris RdNr 10; BAG vom 25.5.2016 - 5 AZR 614/15 - juris RdNr 22; BVerwG vom 9.1.2008 - 6 B 51/07 - juris RdNr 3; BFH vom 18.9.2007 - I R 39/04 - juris RdNr 7;… s ferner Becker in Baumbach/Lauterbach/Hartmann/Anders/Gehle, ZPO , 79. Aufl 2021, § 233 RdNr 164, Stichwort Sendebericht) . - BFH, 21.08.2009 - II B 184/08
Wiedereinsetzungsvoraussetzungen bei der Fristversäumung durch eine Finanzbehörde …
Es ist dafür Sorge zu tragen, dass Fristen aus dem Fristenkalender erst gelöscht werden, wenn durch Überprüfung des Sendeprotokolls feststeht, dass der Schriftsatz ordnungsgemäß gesendet worden ist (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 17. Juni 2005 VI R 69/04, BFH/NV 2005, 2016;… vom 20. Dezember 2006 I B 70/06, BFH/NV 2007, 929; vom 18. September 2007 I R 39/04, BFH/NV 2008, 81). - BFH, 27.02.2008 - III B 56/06
Antrag auf Wiedereinsetzung in die Beschwerdebegründungsfrist - Zurechnung des …
Der Kläger hat auch nicht vorgetragen, dass er seine Ehefrau im Zusammenhang mit der Fax-Absendung beauftragt hat, bei der erforderlichen Ausgangskontrolle einen Sendebericht auszudrucken und die Richtigkeit der verwendeten Empfangsnummer zu überprüfen (vgl. BFH-Beschluss vom 18. September 2007 I R 39/04, BFH/NV 2008, 81). - BFH, 28.10.2008 - VI B 53/08
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Sorgfaltsanforderungen an die …
Für die Übermittlung fristwahrender Schriftsätze per Telefax erfordert eine wirksame Ausgangskontrolle, dafür Sorge zu tragen, dass Fristen aus dem Fristenkalender erst gelöscht werden, wenn durch Überprüfung des Sendeprotokolls feststeht, dass der Schriftsatz ordnungsgemäß gesendet worden ist (vgl. BFH-Beschlüsse vom 18. September 2007 I R 39/04, BFH/NV 2008, 81;… vom 20. Dezember 2006 I B 70/06, BFH/NV 2007, 929; BGH-Urteil vom 29. April 1994 V ZR 62/93, NJW 1994, 1879; vgl. auch Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 19. Juli 2007 6 AZR 432/06, NJW 2007, 3021). - OVG Sachsen-Anhalt, 18.08.2010 - 4 L 151/10
Organisationsverschulden eines Rechtsanwalts - Kontrollpflicht bei Einsatz eines …
Allerdings besteht in der höchstrichterlichen Rechtsprechung, der sich der Senat anschließt, Einigkeit darüber, dass der Rechtsanwalt durch organisatorische Vorkehrungen sicherstellen muss, dass auch die Telefaxnummer des angeschriebenen Gerichts verwendet wird (vgl. BVerwG, Beschl. v. 18.03.2004 - BVerwG 6 PB 16.03 -, zit. nach juris;… ebenso: BAG, Urt. v. 30.03.1995 - 2 AZR 1020/94 - BGH, Beschl. v. 10.05.2006 - XII ZB 267/04 - und Beschl. v. 17.04.2007 - XI ZB 39/06 - BFH, Beschl. v. 18.09.2007 - I R 39/04 -, alle zit. nach juris). - FG München, 14.11.2007 - 1 K 1604/07
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen Versäumung der Einspruchsfrist bei …
Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung, der der Senat folgt, hat sich derjenige, der fristwahrende Schriftsätze mit dem Telefax versendet, mindestens durch Kontrolle des Sendeberichts davon zu überzeugen, dass das Fax zum einen an den zutreffenden Faxanschluss übersandt wurde (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 18. September 2007 I R 39/04, [...]; Urteil des OLG Koblenz vom 22. April 2002 1 Verg 1/02, [...]; Beschlüsse des BVerwG vom 18. März 2004, 6 PB 16/03, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 2004, 1007; OLG Frankfurt vom 1. März 2004 23 U 118/03, [...]) und zum anderen, dass mehrere gesendete Seiten auch tatsächlich vollständig übersandt wurden (BGH-Beschluss vom 22. Februar 2007 VII ZA 7/06, Zeitschrift für Familienrecht 2007, 809). - OVG Nordrhein-Westfalen, 10.02.2012 - 15 B 58/12
Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der …
Rn. 7 Vgl. BFH, Beschluss vom 18. September 2007 - I R 39/04 -, juris Rn. 7; BGH, Urteil vom 29. April 1994 - V ZR 62/93 -, NJW 1994, 1879 f., und Beschluss vom 19. November 1997 - VIII ZB 33/97 -, NJW 1998, 907; BayObLG, Beschluss vom 13. Oktober 1994 - 1 Z BR 39/94 -, NJW 1995, 668; Meyer-Ladewig / Rudisile, in: Schoch / Schmidt-Aßmann / Pietzner, VwGO, Stand: September 2011, § 124a Rn. 27.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| BFH, 12.09.2007 - III S 2/07 (PKH) |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Judicialis
FGO § 116 Abs. 3 Satz 3; ; FGO § 142 Abs. 1; ; ZPO § 114 Satz 1
- rechtsportal.de
- datenbank.nwb.de
Verletzung der Sachaufklärungspflicht; Rügeverlust durch unterlassene rechtzeitige Rüge
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFH/NV 2008, 81
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (2)
- BFH, 28.06.2006 - III B 119/05
Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung; Sicherung einer einheitlichen …
Auszug aus BFH, 12.09.2007 - III S 2/07
Sie hat insbesondere nicht vorgetragen, aus welchen Gründen sich dem FG eine weitere Sachverhaltsaufklärung hätte aufdrängen müssen (vgl. hierzu z.B. Senatsbeschluss vom 28. Juni 2006 III B 119/05, BFH/NV 2006, 1844, m.w.N.). - BFH, 16.03.2007 - III B 179/06
NZB: Verfahrensmangel, Rügeverzicht
Auszug aus BFH, 12.09.2007 - III S 2/07
Ist für ihn erkennbar, dass das FG den vor der mündlichen Verhandlung beantragten Beweis nicht erheben will, und unterlässt er es, dies zu rügen, so hat die unterlassene rechtzeitige Rüge den endgültigen Rügeverlust zur Folge (ständige Rechtsprechung, z.B. Senatsbeschluss vom 16. März 2007 III B 179/06, BFH/NV 2007, 1181, m.w.N.).
- BFH, 06.02.2009 - III B 67/08
Überraschungsentscheidung - Verletzung der Sachaufklärungspflicht
Ist für ihn erkennbar, dass das FG den vor der mündlichen Verhandlung beantragten Beweis nicht erheben will, und unterlässt er es, dies zu rügen, so hat die unterlassene rechtzeitige Rüge den endgültigen Rügeverlust zur Folge (ständige Rechtsprechung, z.B. Senatsbeschluss vom 12. September 2007 III S 2/07 (PKH), BFH/NV 2008, 81, m.w.N.).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".