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Rechtsprechung
   BFH, 27.01.1972 - II 73/65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1972,746
BFH, 27.01.1972 - II 73/65 (https://dejure.org/1972,746)
BFH, Entscheidung vom 27.01.1972 - II 73/65 (https://dejure.org/1972,746)
BFH, Entscheidung vom 27. Januar 1972 - II 73/65 (https://dejure.org/1972,746)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Vorverträge - Erwerbsvorgänge - Erklärung der Auflassung - Abschluß eines Verpflichtungsgeschäfts - Bindende Verpflichtung des Eigentümers - Übertragung eines Grundstücks - Eigengenutzte Eigentumswohnung - Kaufanwärter - Verwertungsbefugnis

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 313

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 105, 168
  • BStBl II 1972, 496
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (10)

  • BFH, 27.10.1970 - II 72/65

    Erbengemeinschaft - Offene Handelsgesellschaft - Verschiedene Rechtsträger - …

    Auszug aus BFH, 27.01.1972 - II 73/65
    Darauf kommt es im übrigen aber schon deshalb nicht entscheidend an, weil die Entscheidung, ob das Wohnungseigentum veräußert werden soll oder nicht, wegen § 313 BGB, § 4 WEG ohnehin dem Eigentümer verbleiben muß (vgl. BFH-Entscheidung II 72/65 vom 27. Oktober 1970, BFH 101, 126, 129, BStBl II 1971, 278).

    Der Berechtigte muß nicht nur besitz- und nutzungsberechtigt, sondern an der ganzen Substanz des Grundstücks (der Eigentumswohnung) dem Wert nach derart beteiligt sein, daß er ggf. auch die Substanz soll angreifen können, daß ihm jedenfalls aber die Wertsteigerungen und Wertminderungen (im Falle eines Verkaufs z. B. der Mehrwert) zugute kommen, daß er also im Innenverhältnis bereits wie der Eigentümer behandelt wird (BFH-Entscheidung II 60/60 U vom 27. Januar 1965, BFH 82, 51, 56, BStBl III 1965, 265; II R 135/68 vom 10. März 1970, BFH 99, 68, 73, BStBl II 1970, 522; II 72/65 vom 27. Oktober 1970, BFH 101, 126, 129, BStBl II 1971, 278).

  • BFH, 27.01.1965 - II 60/60 U

    Einräumung eines Ankaufsrechts als grunderwerbsteuerbarer Erwerbsvorgang - …

    Auszug aus BFH, 27.01.1972 - II 73/65
    Der Berechtigte muß nicht nur besitz- und nutzungsberechtigt, sondern an der ganzen Substanz des Grundstücks (der Eigentumswohnung) dem Wert nach derart beteiligt sein, daß er ggf. auch die Substanz soll angreifen können, daß ihm jedenfalls aber die Wertsteigerungen und Wertminderungen (im Falle eines Verkaufs z. B. der Mehrwert) zugute kommen, daß er also im Innenverhältnis bereits wie der Eigentümer behandelt wird (BFH-Entscheidung II 60/60 U vom 27. Januar 1965, BFH 82, 51, 56, BStBl III 1965, 265; II R 135/68 vom 10. März 1970, BFH 99, 68, 73, BStBl II 1970, 522; II 72/65 vom 27. Oktober 1970, BFH 101, 126, 129, BStBl II 1971, 278).
  • BFH, 10.03.1970 - II R 135/68

    Gebäude auf fremdem Boden - Verwertung auf eigene Rechnung - Ertragsteuerliche …

    Auszug aus BFH, 27.01.1972 - II 73/65
    Der Berechtigte muß nicht nur besitz- und nutzungsberechtigt, sondern an der ganzen Substanz des Grundstücks (der Eigentumswohnung) dem Wert nach derart beteiligt sein, daß er ggf. auch die Substanz soll angreifen können, daß ihm jedenfalls aber die Wertsteigerungen und Wertminderungen (im Falle eines Verkaufs z. B. der Mehrwert) zugute kommen, daß er also im Innenverhältnis bereits wie der Eigentümer behandelt wird (BFH-Entscheidung II 60/60 U vom 27. Januar 1965, BFH 82, 51, 56, BStBl III 1965, 265; II R 135/68 vom 10. März 1970, BFH 99, 68, 73, BStBl II 1970, 522; II 72/65 vom 27. Oktober 1970, BFH 101, 126, 129, BStBl II 1971, 278).
  • BFH, 01.08.1967 - II 156/63

    Geltung der Begriffsbestimmungen für Eigenheime, Kaufeigenheime und …

    Auszug aus BFH, 27.01.1972 - II 73/65
    Abgesehen davon jedoch, daß der Kläger bereits im Anschluß an seinen notariell beurkundeten Kaufvertrag vom 23. Oktober 1961 wenigstens ein Zimmer der Eigentumswohnung bezogen hat, mußte es genügen, daß er im Zeitpunkt der Verwirklichung seines Erwerbsvorgangs ernstlich gewillt war, die Eigentumswohnung bestimmungsgemäß zu verwenden und daß dies innerhalb von fünf Jahren geschehen ist (BFH-Entscheidung II 156/63 und II 108/65 vom 1. August 1967, BFH 89, 540 und 548, BStBl III 1967, 706 und 711).
  • BFH, 24.10.1967 - II B 17/67

    Annahme eines ersten Erwerbs im Sinne des § 1 Nr. 3 niedersächsischen GrESWG …

    Auszug aus BFH, 27.01.1972 - II 73/65
    Bei dieser Sachlage war auf das Problem nicht einzugehen, ob unter gewissen Voraussetzungen ein Ersterwerb trotz eines Vorerwerbs, der vor Eigentumsübergang rückgängig gemacht worden ist, noch bejaht werden kann (vgl. die Beschlüsse des Senats II B 17/67 vom 24. Oktober 1967, BFH 90, 532, BStBl II 1968, 229 und II B 9/68 vom 9. Juli 1968, BFH 92, 293, BStBl II 1968, 590).
  • BFH, 26.05.1970 - II B 8/70

    Mietvertrag - Bewerber - Anwartschaft künftigen Erwerbs - Erwerbsvorgang - …

    Auszug aus BFH, 27.01.1972 - II 73/65
    Deshalb kann in einem nicht in der Form des § 313 BGB abgeschlossenen Vor(Kaufanwartschafts-)vertrag, der dem Anwärter lediglich die Möglichkeit des künftigen Erwerbs von Wohnungseigentum einräumt, aus dem aber mangels einer rechtswirksamen Verpflichtung des Grundstückseigentümers auf Übereignung des Grundstücks noch nicht unmittelbar auf Auflassung (§ 4 Abs. 1, 2 WEG) geklagt werden kann, noch nicht ein der Grunderwerbsteuer unterliegender Erwerbsvorgang im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG erblickt werden (vgl. auch die Entscheidungen des Senats vom 26. Mai 1970 II B 8/70 und II R 184/66, BFH 99, 143, 146 und 410, 412, BStBl II 1970, 552 und 673).
  • BFH, 26.05.1970 - II R 184/66

    Bewerbervertrag - Geplante Kaufeigenheime - Kaufvertrag - Erwerbsvorgang - …

    Auszug aus BFH, 27.01.1972 - II 73/65
    Deshalb kann in einem nicht in der Form des § 313 BGB abgeschlossenen Vor(Kaufanwartschafts-)vertrag, der dem Anwärter lediglich die Möglichkeit des künftigen Erwerbs von Wohnungseigentum einräumt, aus dem aber mangels einer rechtswirksamen Verpflichtung des Grundstückseigentümers auf Übereignung des Grundstücks noch nicht unmittelbar auf Auflassung (§ 4 Abs. 1, 2 WEG) geklagt werden kann, noch nicht ein der Grunderwerbsteuer unterliegender Erwerbsvorgang im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG erblickt werden (vgl. auch die Entscheidungen des Senats vom 26. Mai 1970 II B 8/70 und II R 184/66, BFH 99, 143, 146 und 410, 412, BStBl II 1970, 552 und 673).
  • BFH, 20.02.1968 - II 146/64

    Befreiung von der Grunderwerbssteuer bei Aufgabe des steuerbegünstigenden Zwecks …

    Auszug aus BFH, 27.01.1972 - II 73/65
    Dabei kommt als Erwerb grundsätzlich jeder Erwerbs(Rechts-)vorgang im Sinn des § 1 GrEStG in Betracht (Überschrift und Einleitungssatz zu § 1 GrEStG; Entscheidung des BFH II 146/64 vom 20. Februar 1968, BFH 91, 491, 493, BStBl II 1968, 386) also in erster Linie, da das Grunderwerbsteuerrecht grundsätzlich an das schuldrechtliche Geschäft anknüpft, bereits der wirksame endgültig zustande gekommene, den Übereignungsanspruch begründende Vertrag (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG).
  • BFH, 09.07.1968 - II B 9/68

    Antrag auf Aussetzung der Vollziehung eines Steuerbescheids bei Weiterveräußerung …

    Auszug aus BFH, 27.01.1972 - II 73/65
    Bei dieser Sachlage war auf das Problem nicht einzugehen, ob unter gewissen Voraussetzungen ein Ersterwerb trotz eines Vorerwerbs, der vor Eigentumsübergang rückgängig gemacht worden ist, noch bejaht werden kann (vgl. die Beschlüsse des Senats II B 17/67 vom 24. Oktober 1967, BFH 90, 532, BStBl II 1968, 229 und II B 9/68 vom 9. Juli 1968, BFH 92, 293, BStBl II 1968, 590).
  • BFH, 01.08.1967 - II 92/65

    Umfang der bindenden Wirkung eines Anerkennungsbescheids

    Auszug aus BFH, 27.01.1972 - II 73/65
    Andererseits hat das FG, was bei seiner Beurteilung nicht geboten war, nicht festgestellt, ob die Eigentumswohnung grundsteuerbegünstigt ist und ob die Grundsteuervergünstigung tatsächlich beansprucht und gewährt worden ist (BFH-Entscheidung II 92/65 vom 1. August 1967, BFH 89, 545, BStBl III 1967, 709).
  • BFH, 12.12.1973 - II R 29/69

    Verwertungsbefugnis - Erwerb - Vertragliche Vereinbarung - Bindungsdauer - Fester …

    Unterliegt auch ein Kaufangebot (Urteil des BFH vom 27. Januar 1965 II 60/60 U, BFHE 82, 51 [54, 56], BStBl III 1965, 265) -- ja selbst ein einseitig oder zweiseitig bindender Vorvertrag (Urteil des BFH vom 26. Mai 1970 II R 184/66, BFHE 99, 410 [412], BStBl II 1970, 673), sofern er nicht bereits einen Auflassungsanspruch begründet (Urteil des BFH vom 27. Januar 1972 II 73/65, BFHE 105, 168, BStBl II 1972, 496) --, als solcher nicht der Grunderwerbsteuer (Urteil des BFH vom 13. Februar 1968 II R 134/66, BFHE 91, 447), so kann er doch -- ebenso wie ein noch nicht wirksamer Kaufvertrag (Beschluß des BFH vom 12. Dezember 1968 II B 42/68, BFHE 94, 359) -- im Zusammenhang mit anderen Abreden dazu beitragen, daß der Tatbestand erfüllt wird, an den das GrEStG in § 1 Abs. 2 die Steuerpflicht knüpft (Urteile des BFH vom 1. September 1965 II 85/62, HFR 1966, 15 und vom 28. April 1970 II 144/64, BFHE 99, 320 [322], BStBl II 1970, 674).
  • BFH, 31.05.1972 - II R 162/66

    Vertrag - Vorvertrag - Optionsvertrag - Abschluß eines Kaufvertrags - Erklärung …

    Das gilt auch für sogenannte Vorverträge, bei denen erst der noch abzuschließende Hauptvertrag die Grunderwerbsteuerpflicht auslöst, es sei denn, daß bereits unter besonderen Umständen aus dem Vorvertrag selbst auf Erklärung der Auflassung geklagt werden kann (vgl. Entscheidungen des BFH II B 8/70 und II R 184/66 vom 26. Mai 1970, BFH 99, 143, 146 und 410, 412, BStBl II 1970, 552 und 673; II R 73/65 vom 27. Januar 1972, BFH 105, 168, BStBl II 1972, 496).
  • BFH, 30.11.1983 - II R 130/81

    Atypischer stiller Gesellschafter - Verwertungsmacht - Grundstück - …

    Dieser Tatbestand ist - wie das FG zu Recht ausgeführt hat - regelmäßig dann erfüllt, wenn jemand an der Substanz eines Grundstücks beteiligt ist und an diesem Grundstück Nutzungs- und Besitzrechte hat (vgl. z. B. die Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 22. Dezember 1959 II 228/56 U, BFHE 70, 625, BStBl III 1960, 233; vom 27. Januar 1965 II 60/60 U, BFHE 82, 51, BStBl III 1965, 265, und vom 27. Januar 1972 II 73/65, BFHE 105, 168, BStBl II 1972, 496).
  • FG München, 25.06.2025 - 4 K 1198/22

    Rechtmäßigkeit eines Grunderwerbsteuerbescheides

    Aus dem Vertrag heraus muss auf die Verpflichtung zur Auflassung geklagt werden können (BFH-Urteil vom 27.1.1972 II 73/65, BStBl. II 1972, 496).
  • FG München, 25.06.2025 - 4 K 1196/22

    Rechtmäßigkeit eines Grunderwerbsteuerbescheides

    Aus dem Vertrag heraus muss auf die Verpflichtung zur Auflassung geklagt werden können (BFH-Urteil vom 27.1.1972 II 73/65, BStBl. II 1972, 496).
  • FG Thüringen, 13.08.1997 - III 141/96

    Grunderwerbssteupflichtigkeit hinsichtlich Rechtsvorgänge, die es ohne Begründung …

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