Rechtsprechung
| BFH, 18.11.1954 - IV 486/53 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Möglichkeit einer Berichtigung bei Vorliegen eines Rechtsirrtums - Nichtanwendung einer, die Höhe der Steuervergünstigung regelnden Vorschrift
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 60, 52
- DB 1955, 136
- BStBl III 1955, 19
Wird zitiert von ... (7)
- BFH, 31.07.1975 - V R 121/73
Auslegung - Umsatzsteuerveranlagung - Elektronische Datenverarbeitung - …
Ein derartiger Beurteilungsmaßstab sei jedoch schon vom BFH im Urteil vom 18. November 1954 IV 486/53 U (BFHE 60, 52, BStBl III 1955, 19) abgelehnt worden. - BFH, 19.12.1959 - I 44/59 U
Personengesellschaften, deren Gesellschafter nur zwei zusammen lebende Ehegatten …
Wenn demnach wie im Streitfall in einem Gewinnfeststellungsbescheid nach § 215 Abs. 2 AO die Gewinnanteile von Ehegatten zusammengefaßt dem Ehemann allein zugerechnet wurden, so handelte es sich um eine rechtliche Entscheidung, nicht um eine offenbare Unrichtigkeit im Sinne des § 92 Abs. 3 AO (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs II 113/53 U vom 10. Juni 1953, BStBl 1953 III S. 214, Slg. Bd. 57 S. 558; IV 320/53 U vom 18. Februar 1954, BStBl 1954 III S. 133, Slg. Bd. 58 S. 585; IV 486/53 U vom 18. November 1954, BStBl 1955 III S. 19, Slg. Bd. 60 S. 52;… Kühn, 5. Auflage, 1958, Anmerkung 2 zu § 92 AO). - BFH, 05.10.1967 - IV R 84/67
Voraussetzungen für das Vorliegen einer offenbaren Unrichtigkeit
Dem FG ist darin zuzustimmen, daß schon die Möglichkeit eines Rechtsirrtums die Anwendung des § 92 Abs. 2 AO ausschließt (Urteile des erkennenden Senats IV 486/53 U vom 18. November 1954, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 60 S. 52 - BFH 60, 52 -, BStBl III 1955, 19, und IV 310/63 vom 16. Juli 1964, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Rechtsspruch 37 zu § 92 AO; Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - II 113/53 U vom 10. Juni 1953, BFH 57, 558, BStBl III 1953, 214, und II 137/55 U vom 14. März 1956, BFH 62, 372, BStBl III 1956, 137).
- BFH, 03.08.1967 - IV 111/63
Schätzung der Besteuerungsgrundlagen wegen Verletzung der Buchführungspflicht
Ist auch nur die Möglichkeit eines Rechtsirrtums gegeben, so ist die Anwendbarkeit des § 92 Abs. 3 AO a. F. ausgeschlossen (BFH-Urteil II 113/53 U vom 10. Juni 1953, BFH 57, 558, BStBl III 1953, 214; Urteile des erkennenden Senats IV 486/53 U vom 18. November 1954, BFH 60, 52, BStBl III 1955, 19, und IV 310/63 vom 16. Juli 1964, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Reichsabgabenordnung, § 92, Rechtsspruch 31 sowie Urteil II 137/55 U vom 14. März 1956, BFH 62, 372, BStBl III 1956, 137). - BFH, 17.01.1961 - I 270/60 U
Offensichtliche Berechnungsfehler eines Veranlagungsbeamten im Rahmen eines …
Eine "ähnliche offenbare Unrichtigkeit" liegt nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (Urteile II 113/53 U vom 10. Juni 1953, BStBl 1953 III S. 214, Slg. Bd. 57 S. 558; IV 486/53 U vom 18. November 1954, BStBl 1955 III S. 19, Slg. Bd. 60 S. 52; II 137/55 U vom 14. März 1956, BStBl 1956 III S. 137, Slg. Bd. 62 S. 372) nicht vor, wenn die Möglichkeit besteht, daß der Fehler auf unrichtiger Rechtsanwendung (einschließlich Tatsachenfeststellung) beruht. - BFH, 04.09.1961 - I 61/61 U
Behandlung von Ermittlungsfehlern hinsichtlich des GEwinns bei Veranlagung - …
Der Oberste Finanzgerichtshof und ihm folgend der Bundesfinanzhof haben bewußt die weite Auslegung, die die Vorschrift im Anschluß an das Gutachten des Reichsfinanzhofs Gr.S. D 9/36 vom 7. August 1936 (RStBl 1936 S. 919, Slg. Bd. 40 S. 52) erfahren hatte wieder eingeschränkt (vgl. zum Beispiel die Urteile des Bundesfinanzhofs II 113/53 U vom 10. Juni 1953 BStBl 1953 III S. 214, Slg. Bd. 57 S. 558; IV 320/53 U vom 18. Februar 1954, BStBl 1954 III S. 133, Slg. Bd. 58 S. 585; IV 486/53 U vom 18. November 1954, BStBl 1955 III S. 19, Slg. Bd. 60 S. 52). - BFH, 14.03.1956 - II 137/55 U
Auswirkungen einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes (BFH) entgegen der …
Der Bundesfinanzhof hat in zahlreichen Entscheidungen (vgl. u.a. II 113/53 U vom 10. Juni 1953, Slg. Bd. 57 S. 558, BStBl 1953 III S. 214; IV 320/53 U vom 18. Februar 1954, Slg. Bd. 58 S. 585, BStBl 1954 III S. 133; IV 486/53 U vom 18. November 1954, Slg. Bd. 60 S. 52, BStBl 1955 III S. 19) ausgesprochen, daß § 92 Abs. 3 AO nicht angewendet werden kann, wenn auch nur die Möglichkeit eines Rechtsirrtums besteht.
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