Rechtsprechung
| BFH, 14.11.1958 - III 103/58 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Berichtigung einer Vermögensabgabeveranlagung wegen offenbarer Unrichtigkeit
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 68, 134
- NJW 1959, 359
- BStBl III 1959, 51
Wird zitiert von ... (8)
- BFH, 11.09.1986 - IV R 11/83
Verwaltungsakt - VA - Rechtsbehelfsschrift - Wirklicher Wille
Es ist also davon auszugehen, daß der Steuerpflichtige denjenigen Verwaltungsakt anfechten will, der angefochten werden muß, um zu dem erkennbar angestrebten Erfolg zu kommen (BFH-Urteil vom 14. November 1958 III 103/58 U, BFHE 68, 134, BStBl III 1959, 51, im Anschluß an RFH-Urteil vom 9. Mai 1934 III A 85/34, RStBl 1934, 658).Es liegt eine erkennbare und damit rechtlich irrelevante Falschbezeichnung vor (vgl. Urteil in BFHE 68, 134, BStBl III 1959, 51).
- BFH, 16.12.1987 - I R 66/84
Rechtliche Bewertung der Ablehnung der Herausgabe von Fotokopien als …
Bei der Ermittlung des wirklichen Willens ist davon auszugehen, daß der Steuerpflichtige das Rechtsmittel hat einlegen wollen, das zu dem von ihm angestrebten Erfolg führt (vgl. BFH-Urteil vom 14. November 1958 III 103/58 U, BFHE 68, 134, BStBl III 1959, 51; Hübschmann/Hepp/Spitaler, Kommentar zur Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung, Anm. 57 zu § 96 FGO); dabei ist der Prozeßzweck zu berücksichtigen. - BFH, 30.06.1967 - III B 21/66
Auslegung eines unterschiedlich bezeichneten Schriftstückes - Bezeichnung eines …
Für das Recht der AO äst mehrfach entschieden worden, es sei grundsätzlich davon auszugeben, daß der Steuerpflichtige das Rechtsmittel habe einlegen wollen, das zu dem von ihm angestrebten Erfolg führe (vgl. Urteile III 103/58 U vom 14. November 1958, BFH 68, 134, BStBl III 1959, 51; II 79/59 vom 1. März 1961, Höchsträchterliche Finanzrechtsprechung 1961 S. 151 - HFR 1961, 151 - VII 11/63 vom 27. März 1963, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Reichsabgabenordnung, § 249, Rechtsspruch 26; IV 425/60 vom 12. März 1964, HFR 1964, 356).
- BFH, 24.09.1970 - II B 28/70
Aussetzung der Vollziehung - Erlaßablehnende Bescheide - Umdeutung - Erlaß einer …
Der BFH hat zwar unter Berufung auf § 249 Abs. 1 Satz 4 AO a. F. und § 238 Abs. 1 Satz 4 AO n. F. ausgesprochen, es sei davon auszugehen, daß der Steuerpflichtige immer den Antrag habe stellen wollen, der sachdienlich sei (vgl. Urteile IV 10/57 U vom 12. Dezember 1957, BFH 66, 401, BStBl III 1958, 154; III 103/58 U vom 14. November 1958, BFH 68, 134, BStBl III 1959, 51; I 363/61 vom 2. Oktober 1963, HFR 1964, 177, und VII 229/64 vom 30. März 1965, HFR 1965, 380). - BFH, 08.04.1960 - III 129/57 U
Beginn der Steuerpflicht einer GmbH, die noch nicht im Handelsregister …
Die Rechtsmittelbehörden müssen vielmehr bei der Auslegung der Rechtsmittelschrift davon ausgehen, daß der Steuerpflichtige sein Rechtsmittel gegen den Bescheid einlegen will, der angefochten werden muß, um zu dem erkennbar angestrebten Erfolg zu führen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs III 103/58 U vom 14. November 1958, BStBl 1959 III S. 51, Slg. Bd. 68 S. 134). - BFH, 16.02.1968 - III B 7/67
Möglichkeiten der Aussetzung der Vollziehung im Verfahren über den Erlaß von …
Der BFH hatte bereits früher im Geltungsbereich der AO mehrfach entschieden, es sei grundsätzlich davon auszugehen, daß der Steuerpflichtige das Rechtsmittel habe einlegen wollen, das zu dem von ihm angestrebten Erfolg führe (vgl. BFH-Urteile III 103/58 U vom 14. November 1958, BFH 68, 134, BStBl III 1959, 51; II 79/59 vom 1. März 1961, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1961 S. 151 - HFR 1961, 151 - VII 11/63 vom 27. März 1963, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Reichsabgabenordnung, § 249, Rechtsspruch 26; IV 425/60 vom 12. März 1964, HFR 1964, 356). - FG Hamburg, 11.05.2004 - V 254/03 Da davon auszugehen ist, dass der Steuerpflichtige das Rechtsmittel hat einlegen wollen, das zu dem von ihm angestrebten Erfolg führt (vgl. BFH, Urteile III 103/58 U vom 14.11.1958 , BFH 68, 134, BStBl III 1959, 51), legt der Senat das Antragsbegehren des steuerlich nicht beratenen Antragstellers dahingehend aus, dass dieses als auf Erlass einer einstweiligen Anordnung im Sinne des § 114 FGO gerichtet anzusehen ist.
- BFH, 03.03.1961 - III 436/59 U
Passivierung von Rückerstattungsverpflichtungen in der Vergleichsbilanz nach der …
Denn nur dann kann das Rechtsmittel zu dem erkennbar angestrebten Erfolge führen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs III 103/58 U vom 14. November 1958, BStBl 1959 III S. 51, Slg. Bd. 68 S. 134).
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