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Rechtsprechung
   BFH, 20.05.1960 - VI 160/59 S   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,675
BFH, 20.05.1960 - VI 160/59 S (https://dejure.org/1960,675)
BFH, Entscheidung vom 20.05.1960 - VI 160/59 S (https://dejure.org/1960,675)
BFH, Entscheidung vom 20. Mai 1960 - VI 160/59 S (https://dejure.org/1960,675)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Voraussetzung der Annahme einer außergewöhnlichen Belastung (hier:verlorener Baukostenzuschuss)

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 71, 160
  • DB 1960, 939
  • BStBl III 1960, 309
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (7)

  • BFH, 13.02.1959 - VI 221/58 U

    Rechtmäßigkeit der Berücksichtigung von Aufwendungen zur Erlangung einer Wohnung …

    Auszug aus BFH, 20.05.1960 - VI 160/59 S
    Der Vorsteher des Finanzamts rügt mit seiner Rb., daß das Finanzgericht bei der Vorentscheidung die Grundsätze des Urteils des Bundesfinanzhofs VI 221/58 U vom 13. Februar 1959 (BStBl 1959 III S. 171, Slg. Bd. 68 S. 447) nicht beachtet habe; denn es habe nicht berücksichtigt, daß der Stpfl. für die streitigen Aufwendungen einen Gegenwert erhalten habe, der eine Steuerermäßigung nach § 33 EStG ausschließe.

    Der Senat hat diesen Grundsatz bereits in dem Urteil VI 221/58 U vom 13. Februar 1959 (BStBl 1959 III S. 171, Slg. Bd. 68 S. 447) zum Ausdruck gebracht.

  • BGH, 12.02.1959 - VIII ZR 54/58

    Rückforderung eines Baukostenzuschusses

    Auszug aus BFH, 20.05.1960 - VI 160/59 S
    So wurde dem Mieter bei vorzeitiger Beendigung des Mietvertrags wegen des von ihm geleisteten "verlorenen" Baukostenzuschusses ein Erstattungsanspruch nach Bereicherungsgrundsätzen zuerkannt (Urteil des Bundesgerichtshofs VIII ZR 54/58 vom 12. Februar 1959, Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen Bd. 29 S. 289), ebenso bei Kündigung des Vermieters, nachdem der Mieter in Konkurs gefallen war (Urteil des Bundesgerichtshofs VIII ZR 91/58 vom 3. Februar 1959, Neue Juristische Wochenschrift 1959 S. 872).
  • BGH, 03.02.1959 - VIII ZR 91/58
    Auszug aus BFH, 20.05.1960 - VI 160/59 S
    So wurde dem Mieter bei vorzeitiger Beendigung des Mietvertrags wegen des von ihm geleisteten "verlorenen" Baukostenzuschusses ein Erstattungsanspruch nach Bereicherungsgrundsätzen zuerkannt (Urteil des Bundesgerichtshofs VIII ZR 54/58 vom 12. Februar 1959, Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen Bd. 29 S. 289), ebenso bei Kündigung des Vermieters, nachdem der Mieter in Konkurs gefallen war (Urteil des Bundesgerichtshofs VIII ZR 91/58 vom 3. Februar 1959, Neue Juristische Wochenschrift 1959 S. 872).
  • BFH, 07.08.1959 - VI 141/59 S

    Gewährung einer Aussteuer durch Eltern gegenüber ihrer vermögenslosen Tochter als …

    Auszug aus BFH, 20.05.1960 - VI 160/59 S
    Derartige im wesentlichen in die Vermögenssphäre gehörenden Vorgänge können nach der Zweckbestimmung des § 33 EStG nicht zu einer Ermäßigung der Einkommensteuer führen (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs VI 7/59 S vom 7. August 1959, BStBl. 1959 III S. 383, Slg. Bd. 69 S. 324; VI 141/59 S vom 7. August 1959, BStBl 1959 III S. 385, Slg. Bd. 69 S. 330).
  • BFH, 07.08.1959 - VI 7/59 S

    Vermögen der Steuerpflichtigen als Versagungsgrund für die Anerkennung von …

    Auszug aus BFH, 20.05.1960 - VI 160/59 S
    Derartige im wesentlichen in die Vermögenssphäre gehörenden Vorgänge können nach der Zweckbestimmung des § 33 EStG nicht zu einer Ermäßigung der Einkommensteuer führen (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs VI 7/59 S vom 7. August 1959, BStBl. 1959 III S. 383, Slg. Bd. 69 S. 324; VI 141/59 S vom 7. August 1959, BStBl 1959 III S. 385, Slg. Bd. 69 S. 330).
  • BFH, 16.10.1952 - IV 376/51 S

    Ausschließliche Regelung für die Aufwendungen zur Wiederbeschaffung von Hausrat …

    Auszug aus BFH, 20.05.1960 - VI 160/59 S
    Nur für besondere Ausnahmefälle, bei denen insbesondere wegen der persönlichen Verhältnisse des Steuerpflichtigen die Versagung einer Steuerermäßigung nach § 33 EStG eine unbillige Härte sein würde, hat der Bundesfinanzhof bei Aufwendungen, für die der Steuerpflichtige einen Gegenwert erlangt hat, eine Steuerermäßigung nach dieser Vorschrift für vertretbar gehalten (Urteil IV 376/51 S vom 16. Oktober 1952, BStBl 1952 III S. 298, Slg. Bd. 56 S. 773).
  • BFH, 17.02.1955 - IV 618/53 U

    Voraussetzung für die Tilgung von Schulden als aussergewöhnliche Belastung

    Auszug aus BFH, 20.05.1960 - VI 160/59 S
    In vielen Fällen wird der Gegenwert eines Baukostenzuschusses in der Ermäßigung der laufenden Miete feststellbar sein, so daß der hingegebene Zuschuß ähnliche Wirkungen hat wie eine Mietvorauszahlung, für die eine steuerliche Berücksichtigung nach § 33 EStG gleichfalls nicht in Betracht kommt (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs IV 618/53 U vom 17. Februar 1955, BStBl 1955 III S. 91, Slg. Bd. 60 S. 233).
  • BFH, 05.07.1963 - VI 272/61 S

    Prozesskosten als außergewöhnliche Belastung im Sinne von § 33 …

    Da die Aufwendungen für die Wohnung grundsätzlich bei der Einkommensteuer nicht nach § 33 EStG zu berücksichtigen sind, kommt wegen des Zusammenhangs der Prozeßkosten mit dem Mietverhältnis im allgemeinen auch eine Steuerermäßigung wegen der Kosten eines Mietprozesses nicht in Betracht (vgl. auch Urteile des Senats VI 160/59 S vom 20. Mai 1960, BStBl 1960 III S. 309, Slg. Bd. 71 S. 160; VI 200/59 S vom 20. Mai 1960, BStBl 1960 III S. 310, Slg. Bd. 71 S. 164).
  • BFH, 09.04.1965 - VI 23/65 S

    Frage einer außergewöhnlichen Belastung bei Erlangung eines Gegenwerts oder von …

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats liegt im allgemeinen eine außergewöhnliche Belastung im Sinne von § 33 EStG nicht vor, wenn ein Steuerpflichtiger für seine Aufwendungen einen Gegenwert oder nicht nur vorübergehende Vorteile erlangt (z.B. Urteile des Senats VI 160/59 S und VI 200/59 S vom 20. Mai 1960, BStBl 1960 III S. 309 und S. 310, Slg. Bd. 71 S. 160 und S. 164).
  • BFH, 04.12.1962 - VI 308/61 S

    Gleichbehandlung von steuerlichen Mietvorauszahlungen und sogenannten "verlorenen …

    Der erkennende Senat hat wegen dieser bürgerlich-rechtlichen Beurteilung der sogenannten "verlorenen Baukostenzuschüsse" bereits in den Urteilen VI 160/59 S und VI 200/59 S vom 20. Mai 1960 (BStBl 1960 III S. 309 und S. 310, Slg. Bd. 71 S. 160 und S. 164) ausgeführt, daß ein derartiger Zuschuß mit der Hingabe nicht "verloren", sondern erst nach Beendigung der vertraglich festgelegten Mietdauer verbraucht sei.
  • BFH, 10.11.1961 - VI 250/60 U

    Bewertung von Errichtungszuschüssen bei ungewöhnlich gering vermieteten Wohnungen …

    Sogenannte "verlorene Zuschüsse" haben oft eine ähnliche Wirkung, da ein Mieter, der einen solchen Zuschuß gibt, in der Regel günstigere Mietbedingungen zugestanden bekommt und eine niedrigere Miete zu zahlen hat als ein anderer, der einen solchen Zuschuß nicht geleistet hat (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs VI 160/59 S vom 20. Mai 1960, BStBl 1960 III S. 309, Slg. Bd. 71 S. 160).
  • BFH, 13.04.1962 - VI 114/61 U

    Berücksichtigung von Aufwendungen für die Wiederbeschaffung von Hausrat und …

    Grundsätzlich können vielmehr derartige Aufwendungen nicht nach § 33 EStG zu einer Minderung der Einkommensteuer (Lohnsteuer) führen, weil die Steuerpflichtigen für ihr Geld einen Gegenwert in Gestalt der angeschafften Gegenstände erhalten und dieser Umstand regelmäßig die Annahme einer außergewöhnlichen Belastung im Sinne des § 33 EStG ausschließt (Urteil des Senats VI 160/59 S vom 20. Mai 1960, BStBl 1960 III S. 309, Slg. Bd. 71 S. 160).
  • BFH, 12.05.1967 - VI R 123/66

    Gezahlte Schuldzinsen eines Vorstandsmitglieds als Werbungskosten

    Wie der Senat bereits wiederholt ausgesprochen hat (siehe z. B. Urteile des Senats VI 23/65 S vom 9. April 1965, BFH 82, 535, BStBl III 1965, 441; VI 160/59 S vom 20. Mai 1960, BFH 71, 160, BStBl III 1960, 309; VI 69/64 vom 4. Dezember 1964, HFR 1965, 214), beruht die Regelung in § 33 EStG weitgehend auf den gleichen Erwägungen wie § 131 AO.
  • BFH, 23.09.1960 - VI 90/60 S

    Steuerermäßigungen für Heimatvertriebene für Aufwendungen zur Wiederbeschaffung …

    Die Steuerermäßigung wegen außergewöhnlicher Belastungen beruht auf den gleichen Erwägungen wie der in § 131 AO vorgesehene Steuererlaß aus Billigkeitsgründen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs VI 160/59 S vom 20. Mai 1960, BStBl 1960 III S. 309).
  • BFH, 28.02.1964 - VI 168/63 U

    Steuerrechtliche Behandlung der Aufwendungen der Erstlingsausstattung des …

    Aufwendungen für die Wohnungseinrichtung (Hausrat) führen aber nicht zu außergewöhnlichen Belastungen im Sinne von § 33 EStG (Urteile des Bundesfinanzhofs IV 243/52 U vom 5. März 1953, BStBl 1953 III S. 126, Slg. Bd. 57 S. 317; VI 160/59 S vom 20. Mai 1959, BStBl 1960 III S. 309, Slg. Bd. 71 S. 160).
  • BFH, 17.03.1961 - VI 145/60 U

    Zuwendung von Geld und anschliessende Verwendung als Baukostenvorschuss durch die …

    Baukostenzuschüsse sind, wie der Senat in dem Urteil VI 160/59 S vom 20. Mai 1960 (BStBl 1960 III S. 309, Slg. Bd. 71 S. 160) ausgeführt hat, ein Teil der Mietleistung, mögen sie nun "verloren" sein oder nicht; sie können nicht zu den Aussteueraufwendungen gerechnet werden.
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