Rechtsprechung
| BFH, 27.01.1961 - III 452/58 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Berechnung des Kapitalwertes von Erdölförderzinsen
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 72, 408
- BStBl III 1961, 150
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (2)
- BFH, 22.07.1960 - III 242/59 S
Gewerbeberechtigung des Verpächters durch Basaltabbau auf verpachtetem Gelände
Auszug aus BFH, 27.01.1961 - III 452/58 U
Denn hier sind die Bohr- und Ausbeuterechte der vertraglich zusammengefaßten Grundeigentümer der Gemarkung der Unternehmerin derart übertragen worden, daß die Gesellschaft als Inhaberin mit eigener freier Verfügungsmacht über das Ausbeuterecht der Gemarkung anzusehen ist (vgl. hierzu Urteil des Bundesfinanzhofs III 242/59 S vom 22. Juli 1960, BStBl 1960 III S. 420). - BFH, 13.01.1956 - III 200/55 S
Ermittlung des Jahreswerts ungewisser Nutzungen - Tatsächlich erhaltenen …
Auszug aus BFH, 27.01.1961 - III 452/58 U
Unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesfinanzhofs III 200/55 S vom 13. Januar 1956 (BStBl 1956 III S. 62, Slg. Bd. 62 S. 165) seien die Förderzinsen 1952 bis 1954 als Anhaltspunkt zu nehmen, von deren Durchschnitt mit Rücksicht auf die Möglichkeit der Einstellung der Förderung ein Abschlag von 33, 3 % vorzunehmen sei.
- BFH, 11.02.1972 - III R 129/70
Kaliförderzinsen - Kaufpreisforderung - Tilgung in Raten - Recht auf …
Unabhängig von dieser Rechtslage nach bürgerlichem Recht hat der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß es der durch § 1 Abs. 2 StAnpG gebotenen wirtschaftlichen Betrachtung widersprechen würde, eine langdauernde, für viele Jahrzehnte über ein Menschenleben hinaus eingegangene Verpflichtung zu wiederkehrenden Zahlungen als Kaufpreisforderung zu betrachten, die in Raten getilgt wird (vgl. BFH-Entscheidung III 452/58 U vom 27. Januar 1961, BFH 72, 408, BStBl III 1961, 150 und BFH-Entscheidung III 110/58 S, a. a. O.). - BFH, 13.09.1989 - II R 121/86
Zurechnung zum Grundeigentümer - Mineralgewinnungsrecht - Ausfluß des Eigentums - …
Einen solchen Ausnahmefall hat die Rechtsprechung angenommen, wenn das auszubeutende Grundstück nach dem Abbau nicht an den Grundeigentümer zurückgegeben zu werden braucht, sondern in das Eigentum des ausbeutenden Pächters oder eines Dritten übergeht; wenn der Pächter berechtigt ist, seine vertraglichen Rechte und Pflichten auf einen Dritten zu übertragen und der Grundeigentümer in diesem Fall verpflichtet ist, auf Verlangen des Pächters den gleichen Vertrag mit einem von diesem benannten Dritten abzuschließen; wenn der Pächter zur Errichtung von Gebäuden und Anlagen jeder Art auf den gepachteten Grundstücken berechtigt und der Verpächter gegebenenfalls verpflichtet ist, die Grundstücke nicht nur zu überlassen, sondern auch zu veräußern; wenn der Verpächter keinen Einfluß auf den Förderbetrieb nehmen kann; wenn der Verpächter den Vertrag nicht oder nur unter engen Voraussetzungen kündigen kann und verpflichtet ist, bei einer Grundstücksveräußerung dem Erwerber die Verpflichtung aus dem Vertrag mit dem Pächter besonders aufzuerlegen (BFH-Urteile vom 4. November 1960 III 110/58 S, BFHE 72, 682, BStBl III 1961, 250; vom 27. Januar 1961 III 452/58 U, BFHE 72, 408, BStBl III 1961, 150; vom 25. November 1966 VI 375/65, BFHE 87, 569, BStBl III 1967, 226; vom 20. Dezember 1967 III 221/64, BFHE 91, 272, BStBl II 1968, 303; vom 11. Februar 1972 III R 129/70, BFHE 105, 50, BStBl II 1972, 448). - BFH, 20.02.1970 - III R 75/66
Lizenzierte Erfindungen - Gemeiner Wert - Kapitalisierung des Reinertrags - …
Nach der Rechtsprechung des Senats müssen bei dieser Schätzung aber die Erträge von Jahren, die nach dem Veranlagungszeitpunkt liegen, wegen des Stichtagsprinzips außer Betracht bleiben (vgl. BFH-Entscheidung III 452/58 U vom 27. Januar 1961, BFH 72, 408 [411], BStBl III 1961, 150).
- BFH, 08.03.1974 - III R 150/72
OHG - Grundstückseigentümer - Pächter - Abbau von Sand - Recht zum Abbau - …
Unberechtigt ist auch der Einwand der Kläger, bei der Bewertung seien der spätere Rückgang der Förderung und die Einstellung des Betriebes zu berücksichtigen; vielmehr dürfen zur Berechnung der Jahresdurchschnittsförderung die Ergebnisse der späteren nach dem Stichtag liegenden Jahre weder abgewartet noch berücksichtigt werden (BFH-Entscheidung III 406/59 U unter Bezugnahme auf das Urteil vom 27. Januar 1961 III 452/58 U, BFHE 72, 408, BStBl III 1961, 150). - BFH, 03.10.1969 - III R 90/66
Abgrenzung von Ansprüchen auf Kaufpreisraten als Kapitalforderungen gegenüber …
Er hat Förderzinsen nur dann als wiederkehrende Leistungen im Sinne des § 67 Abs. 1 Nr. 4 BewG angesehen, wenn die Zahlungen über viele Jahrzehnte hinausgehen (vgl. Urteile des Senats III 452/58 U vom 27. Januar 1961, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 72 S. 408 - BFH 72, 408 -, BStBl III 1961, 150; III 110/58 S vom 4. November 1960, BFH 72, 682, BStBl III 1961, 250, und III 369/58 S vom 11. August 1961, BFH 73, 584, BStBl III 1961, 477). - BFH, 08.09.1971 - I R 175/68
Wertermittlung bei Ausbeuterecht für Hinzurechnung gem. § 12 Abs. 2 Ziff. 2 …
Das FG hätte jedoch prüfen müssen, ob nicht die Bewertung mit dem Neunfachen des Jahreswertes (§ 15 Abs. 2 Halbsatz 2 BewG a. F.) den tatsächlichen Verhältnissen hätte gerecht werden können (BFH-Urteil III 452/68 U vom 27. Januar 1961, BFH 72, 408, BStBl III 1961, 150). - BFH, 26.06.1964 - III 378/61 U
Vorliegen eines Mineralgewinnungsrecht bei Lehmabbau auf eigenem Grundstück
In der Rechtsprechung zum steuerlichen Bewertungsrecht wurde der Begriff "Mineral" ebenfalls nicht im streng geologisch-mineralogischen Sinne verstanden; vielmehr wurden zu den Mineralien auch die Steine und Erden gerechnet (vgl. die Urteile des Bundesfinanzhofs III 242/59 S vom 22. Juli 1960, BStBl 1960 III S. 420, Slg. Bd. 71 S. 454 für Basalt; III 110/58 S vom 4. November 1960, BStBl 1961 III S. 250, Slg. Bd. 72 S. 682 für Kali; III 301/59 S vom 13. Januar 1961, BStBl 1961 III S. 122, Slg. Bd. 72 S. 323 für Kies; III 452/58 U vom 27. Januar 1961, BStBl 1961 III S. 150, Slg. Bd. 72 S. 408 für Erdöl; III 406/59 U vom 12. Oktober 1962, BStBl 1963 III S. 2, Slg. Bd. 76 S. 1 für Kies). - BFH, 12.10.1962 - III 406/59 U
Zurechnung und Bewertung eines verpachteten Kiesvorkommens
Da nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs III 452/58 U vom 27. Januar 1961 (BStBl 1961 III S. 150, Slg. Bd. 72 S. 408) zur Berechnung der Jahresdurchschnittsförderung die Ergebnisse der späteren, nach dem Stichtage liegenden Jahre nicht abgewartet oder berücksichtigt werden dürfen, trägt die Begründung der Einspruchsentscheidung, die neue Tatsache liege in den höheren Umsätzen und Förderungen 1950 und 1951, nicht die Berichtigung. - FG Münster, 24.09.1998 - 3 K 1191/96
Bewertung von Erbbauzinsansprüchen bei der Vermögensteuerveranlagung; …
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