Rechtsprechung
| BFH, 24.01.1968 - I B 125/64 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Bausparkasse - Kreditunternehmen - Betriebseinnahme - Betriebsstätte - Vermittlung von Bausparverträgen - Zerlegung des Gewerbesteuermeßbetrags
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 91, 310
- BStBl II 1968, 313
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (7)
- BFH, 18.09.1962 - I B 99/62
Bestimmung des Orts der Erzielung der Betriebseinnahme
Auszug aus BFH, 24.01.1968 - I B 125/64
Nach den Rechtsgrundsätzen des Beschlusses des BFH I B 99/62 S vom 18. September 1962 (BFH 75, 682, BStBl III 1962, 515) seien jedoch alle Betriebseinnahmen in der Zentrale der Steuerpflichtigen erzielt worden.(Vgl. BFH-Beschluß I B 99/62 S, a. a. O.).
(Vgl. Entscheidung des RFH I 150/39 vom 11. Juli 1939, RStBl 1940, 331, und Beschluß des BFH I B 99/62 S, a. a. O.) Bei der Steuerpflichtigen sind insoweit ähnliche Verhältnisse gegeben.
- BFH, 09.03.1962 - I B 156/58
Betriebsstätte des Versicherungsunternehmens bei selbstständig gewerbetreibendem …
Auszug aus BFH, 24.01.1968 - I B 125/64
Als Betriebstätte gelten Geschäftseinrichtungen, die dem Unternehmer oder seinem ständigen Vertreter zur Ausübung des Gewerbes -- gemeint ist das Gewerbe des Unternehmers und nicht des Vertreters (vgl. BFH-Beschluß I B 156/58 S vom 9. März 1962, BFH 74, 614, BStBl III 1962, 227) -- dienen (§ 16 Abs. 2 Nr. 2 StAnpG).Der Vertreter muß anstelle des Unternehmers Handlungen vornehmen, die in dessen Betrieb fallen (Urteil des BFH I 335/60 U vom 27. November 1963, BFH 78, 189, BStBl III 1964, 76; Beschluß des BFH I B 156/58 S, a. a. O.).
- BFH, 27.11.1963 - I 335/60 U
Eigenschaft eines inländischen Gewerbetreibenden als ständiger Vertreter eines …
Auszug aus BFH, 24.01.1968 - I B 125/64
Der Vertreter muß anstelle des Unternehmers Handlungen vornehmen, die in dessen Betrieb fallen (Urteil des BFH I 335/60 U vom 27. November 1963, BFH 78, 189, BStBl III 1964, 76;… Beschluß des BFH I B 156/58 S, a. a. O.).
- BFH, 08.10.1964 - IV 365/62 U
Abfindung für Freiberufler als Betriebseinnahme
Auszug aus BFH, 24.01.1968 - I B 125/64
Einkommensteuerrechtlich sind Betriebseinnahmen alle Güter, die in Geld oder in Geldeswert bestehen und dem Steuerpflichtigen im Rahmen seines Betriebs zufließen (vgl. Urteil des BFH IV 365/62 U vom 8. Oktober 1964, BFH 81, 33, BStBl III 1965, 12;… Littmann, Das Einkommensteuerrecht, 8. Aufl., §§ 4, 5 Rdnr. 698). - BFH, 01.03.1967 - I B 240/62
Zerlegung der einheitlichen Gewerbesteuermessbeträge einer Gemeinde durch die …
- BFH, 12.10.1965 - I B 282/62
Einordnung der Werbelokale von Handelsvertretern einer Bausparkasse als …
Auszug aus BFH, 24.01.1968 - I B 125/64
Der Senat hat im Beschluß I B 282/62 U vom 12. Oktober 1965 (BFH 83, 526, BStBl III 1965, 690) dargelegt, daß selbständige Bausparkassenvertreter, die in den Beratungsstellen der von ihnen vertretenen Bausparkasse arbeiten, in der Regel nicht das Gewerbe der Bausparkasse, sondern ihr eigenes Gewerbe als selbständiger Handelsvertreter (§ 86 HGB) ausüben. - BFH, 03.12.1963 - I 3/63 U
Zweigstellensteuer bei Bausparkassen als Kreditunternehmen
Auszug aus BFH, 24.01.1968 - I B 125/64
(Vgl. Urteil des BFH I 3/63 U vom 3. Dezember 1963, BFH 78, 115, BStBl III 1964, 46, ferner Prölls, Versicherungsaufsichtsgesetz, 5. Aufl., Vorbemerkung 4 vor § 112).
- BFH, 06.03.1974 - I R 203/72
Betriebseinnahmen - Einkommensteuerrechtliche Definition - Roheinnahmen - …
Es stütze sich zwar für seine Auffassung auf das Urteil des BFH vom 24. Januar 1968 I B 125/64 (BFHE 91, 310, BStBl II 1968, 313); dieses Urteil begegne indes insoweit erheblichen Bedenken.Folge man dem BFH im Urteil I B 125/64 darin, daß der Begriff der Betriebseinnahmen im Gewerbesteuerrecht nicht anders als bei der Einkommensteuer verstanden werden könne, so könnten bei folgerichtiger Anwendung dieses Grundsatzes weder die Sparbeiträge noch die Darlehnstilgungsbeträge unter die Betriebseinnahmen fallen.
Wie das FG zutreffend dargelegt hat und auch bereits im BFH-Urteil I B 125/64 ausgeführt worden ist, baut das Gewerbesteuergesetz für die Ermittlung des Gewerbeertrags auf den Vorschriften über die Gewinnermittlung für die Einkommensteuer auf (§ 7 GewStG).
Soweit im Urteil I B 125/64 Darlehnstilgungsbeträge als Betriebseinnahmen im Sinne von § 29 Abs. 1 Nr. 1 GewStG angesehen wurden, hält der Senat an dieser seiner Rechtsauffassung nicht mehr fest.
Bei der Ermittlung des Schwerpunkts der von Zentrale und Außenstellen entfalteten Tätigkeiten ist aber dem Gesamtbild beachtliche Bedeutung beizumessen (vgl. BFH-Urteil I B 125/64).
- BFH, 14.07.1971 - I R 127/68
Vorliegen einer Betriebstätte - Selbständiger ständiger Vertreter - Überlassung …
bb) Die gleichen Grundsätze bestimmen auch die Beschlüsse des BFH I B 282/62 U (…a. a. O.) und I B 125/64 vom 24. Januar 1968 (BFH 91, 310, BStBl II 1968, 313). - BFH, 12.12.1969 - VI R 289/67
Behandlung eines Pfandleihnunternehmens als Kreditinstitut - Behandlung von durch …
Es ist hier auch nicht entscheidend, ob, wie die Steuerpflichtige vorträgt, der BFH als Kreditunternehmen im Sinn der §§ 17, 29 GewStG auch solche Unternehmen ansieht, für die die Vorschriften des KWG nicht in vollem Umfang gelten (vgl. das Urteil des BFH I 3/63 U vom 3. Dezember 1963, BFH 78, 115, BStBl III 1964, 46; den Beschluß des BFH I B 125/64 vom 24. Januar 1968, BFH 91, 310, BStBl II 1968, 313).
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