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Rechtsprechung
   BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1973,9
BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71 (https://dejure.org/1973,9)
BFH, Entscheidung vom 26.11.1973 - GrS 5/71 (https://dejure.org/1973,9)
BFH, Entscheidung vom 26. November 1973 - GrS 5/71 (https://dejure.org/1973,9)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Entscheidungserheblichkeit - Vorlegung einer Rechtsfrage - Andere rechtliche Begründung - Heizungsanlage - Fahrstuhlanlage - Belüftungsanlage - Entlüftungsanlage - Absetzung für Abnutzung - Beurteilung - Privatvermögen - Betriebsvermögen - Grundlage

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG (1963) § 7 Abs. 1 § 9 Nr. 6; FGO § 11 Abs. 4

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Keine gesonderte AfA für Heizungs- und Fahrstuhlanlagen usw. bei Gebäuden des Privatvermögens und des Betriebsvermögens. Zulässigkeitsvoraussetzungen der Vorlage an den Großen Senat

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 111, 242
  • DB 1974, 561
  • BStBl II 1974, 132
 
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Wird zitiert von ... (282)Zitiert selbst (35)

  • BFH, 22.08.1966 - GrS 2/66
    Auszug aus BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71
    Die Einheit des Wirtschaftsgutes "Gebäude" hat der Große Senat in dem Beschluß vom 22. August 1966 GrS 2/66 (BFHE 86, 792, BStBl III 1966, 672) besonders betont: "Wer ein Gebäude errichtet, hat dieses als einheitliches Wirtschaftsgut mit dem Gesamtbetrag der Herstellungskosten zu bewerten und einheitlich der Nutzungsdauer des Gebäudes entsprechend abzuschreiben (§ 7 EStG), obgleich feststeht, daß die einzelnen Teile des Gebäudes, auf die sich die Herstellungkosten beziehen, eine verschiedene Lebensdauer haben.

    Andererseits brauchen aber Aufwendungen zur Erneuerung solcher Anlagen nicht mehr aktiviert zu werden, da sie sich nicht mehr als Herstellungskosten für ein "Wirtschaftsgut besonderer Art", sondern als Instandhaltungsausgaben für das einheitliche Wirtschaftsgut "Gebäude" darstellen (vgl. BFH-Beschluß GrS 2/66).

    Damit fügt sich die neue Rechtsprechung in die bisherige Entwicklung ein, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie die Grenzlinie zwischen Herstellungs- und Erhaltungsaufwand zugunsten des Bereichs der Erhaltung (Instandhaltung und Instandsetzung) verschoben hat und so mit steuerentlastender Wirkung den gesteigerten Bedürfnissen der Substanzerhaltung und Modernisierung Rechnung trägt (vgl. BFH-Urteile vom 9. Juli 1953 IV 8/53 U, BFHE 57, 639, BStBl III 1953, 245; vom 17. März 1959 I 1517/59, StRK, Einkommensteuergesetz, § 5, Rechtsspruch 195; vom 29. Januar 1964 I 351/61, HFR 1964, 238, betreffend Ladenumbau; BFH-Beschluß GrS 2/66).

  • RFH, 27.05.1936 - VI A 221/36
    Auszug aus BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71
    aa) RFH (seit dem Urteil vom 27. Mai 1936 VI A 221/36, RFHE 39, 277, RStBl 1936, 886) und BFH haben in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß bei Gebäuden im Privatvermögen anders als bei betrieblichen Gebäuden für eine gesonderte AfA von Fahrstuhlanlagen, Sammelheizungen und ähnlichen Einrichtungen kein Raum sei (vgl. BFH-Urteile I 200/55 S; vom 14. August 1956 I 82/56 U, BFHE 63, 322, BStBl III 1956, 321; vom 14. Oktober 1960 VI 100/59 U, BFHE 71, 653, BStBl III 1960, 493; vom 17. Oktober 1961 I 16/61 S, BFHE 74, 126, BStBl III 1962, 48; VI 270/61 S; vom 18. Juli 1969 VI R 212/67, BFHE 96, 514, BStBl II 1969, 702; vom 30. Oktober 1970 VI R 88/68, BFHE 100, 394, BStBl II 1971, 95).

    bb) Andererseits haben die Rechtsprechung und ihr folgend die Praxis der Steuerverwaltung nach ursprünglich unterschiedlicher Behandlung (vgl. RFH-Urteile vom 3. Mai 1934 VI A 1897/32, StuW II 1934 Nr. 368; VI A 221/36; vom 8. Mai 1941 IV 10/41, RStBl 1941, 548) für Ladeneinbauten, Ladenumbauten und Schaufensteranlagen gesonderte AfA zugelassen, ohne daß zwischen Gebäuden des Betriebsvermögens und des Privatvermögens unterschieden wurde (vgl. BFH-Urteile I 82/56 U; VI 270/61 S; VI 123/63 U; vom 29. März 1965 I 411/61 U, BFHE 82, 123, BStBl III 1965, 291; vgl. auch Abschn. 42 Abs. 2 EStR 1963, Abschn. 42a Abs. 4 EStR 1972).

    Die frühere Rechtsprechung hatte für solche Gebäudeteile gesonderte AfA zugelassen, ohne an den Begriff des Wirtschaftsgutes anzuknüpfen (vgl. RFH-Urteile VI A 1897/32; VI A 221/36; IV 10/41; BFH-Urteil I 82/56 U).

  • BFH, 15.07.1968 - GrS 2/67

    Verrechnung eines körperschaftsteuerfreien Sanierungsgewinns

    Auszug aus BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71
    Er hat jedoch auch betont, daß eine andere und bessere Rechtserkenntnis dann zur Änderung einer ständigen Rechtsprechung führen muß, wenn wichtige Gründe gegeben sind (vgl. BFH-Urteil vom 13. November 1963 GrS 1/63 S, BFHE 73, 315, BStBl III 1964, 124; BFH-Beschluß vom 15. Juli 1968 GrS 2/67, BFHE 93, 75, 81, BStBl II 1968, 666).

    Solche gewichtigen Gründe können in einem Wandel der tatsächlichen Verhältnisse oder einer ständigen Rechtsprechung zu sachlich zusammenhängenden Fragen (vgl. BFH-Beschluß GrS 2/67) oder in Gesetzesänderungen liegen.

  • RFH, 23.05.1933 - VI A 222/33
    Auszug aus BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71
    aa) Zunächst ist kein Raum für eine Verteilung einzelner Aufwendungen je nach ihrer speziellen Nutzungsdauer, wie sie die ursprüngliche Rechtsprechung des RFH unter dem Gesichtspunkt einer möglichst genauen periodengerechten Gewinnermittlung für zulässig gehalten hatte (vgl. RFH-Urteile vom 28. Mai 1927 VI A 154/27, RStBl 1927, 188, RFHE 21, 201, 205; vom 14. März 1933 VI A 136/33, RStBl 1933, 634, einschränkend Urteil vom 23. Mai 1933 VI A 222/33, RFHE 33, 350, RStBl 1933, 1006).

    bb) Indessen kann auch nicht an der weniger weitgehenden, von der späteren Rechtsprechung des RFH vertretenen und vom BFH weiterentwickelten Auffassung festgehalten werden, daß bestimmte Gebäudeteile als "Wirtschaftsgüter im weiteren Sinne" behandelt und dementsprechend gesondert bilanziert und abgeschrieben werden könnten, nämlich als "wirtschaftlich selbständige Einrichtungen" (RFH-Urteil VI A 222/33), "Wirtschaftsgüter besonderer Art" (RFH-Urteil vom 1. März 1939 VI 125/39, RStBl 1939, 630; BFH-Urteil VI 270/61 S), "wirtschaftlich klar abgrenzbare Teile eines Gebäudes von wesentlich geringerer Nutzungsdauer als das Gebäude selbst oder die anderen Gebäudeteile" (so RFH-Urteil IV 10/41; BFH-Urteil I 200/55 S, Abschn. III; Abschn. 42a Abs. 4 Satz 7 EStR 1972) oder "besondere Wirtschaftsgüter" nach Maßgabe der im Einzelfall gewählten bilanzmäßigen Behandlung (so BFH-Urteil vom 23. Januar 1964 IV 428/60 S, BFHE 78, 485, BStBl III 1964, 187).

  • BFH, 07.12.1967 - GrS 1/67

    AfA - Anschaffungskosten - Herstellungskosten - Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer …

    Auszug aus BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71
    § 7 EStG ist zwar in erster Linie eine Gewinnermittlungsvorschrift (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG; vgl. dazu BFH-Beschluß vom 7. Dezember 1967 GrS 1/67, BFHE 91, 93, BStBl II 1968, 268).

    Ihre gesonderte bilanzrechtliche Behandlung hätte eine nicht vertretbare Durchbrechung des Grundsatzes der Bewertungseinheit zur Folge, die -- auch im Hinblick auf Abgrenzungsschwierigkeiten -- mit dem der Vorschrift des § 7 Abs. 1 EStG zugrunde liegenden Gedanken der Vereinfachung (vgl. BFH-Beschluß GrS 1/67) nicht vereinbar wäre.

  • BFH, 17.05.1968 - VI R 209/67

    Mieter - Schaufensteranlage - Gemietete Geschäftsräume - Investitionszulage

    Auszug aus BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71
    Gleiches gilt für nur zu vorübergehenden Zwecken eingefügte Teile, vor allem für vom Vermieter oder Verpächter für besondere Bedürfnisse des Mieters oder Pächters eingefügte Anlagen und von diesen selbst eingefügte Bestandteile (vgl. BFH-Urteile vom 22. Oktober 1965 III 145/62 U, BFHE 84, 12, BStBl III 1966, 5; vom 17. Mai 1968 VI R 209/67, BFHE 92, 383, BStBl II 1968, 581).

    Hierher rechnen auch die vom Vermieter oder Verpächter zur Erfüllung besonderer Bedürfnisse des Mieters oder Pächters eingefügten Anlagen, deren Nutzungszeit nicht länger als die Laufzeit des Vertragsverhältnisses ist, sowie die vom Mieter oder Pächter für seine Zwecke selbst eingefügten Bestandteile (vgl. BFH-Urteile III 145/62 U; VI R 209/67; Abschn. 42a Abs. 4 Satz 5 EStR 1972).

  • BFH, 17.07.1967 - GrS 3/66

    Großer Senat - Zulässigkeit der Anrufung - Rechtsfrage - Grundsätzliche Bedeutung …

    Auszug aus BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71
    Zu der Auffassung des Bundesarbeitsgerichts (BAG), nach welcher der Große Senat die Grundsätzlichkeit der vorgelegten Rechtsfrage nachzuprüfen hat (vgl. Beschluß vom 16. März 1962 GS 1, 2/61, BAGE 13, 1 [BAG 16.03.1962 - GS - 1/61], mit Rechtsprechungsübersicht), ist deshalb nicht Stellung zu nehmen (vgl. auch BFH-Beschlüsse vom 17. Juli 1967 GrS 3/66, BFHE 91, 213, BStBl II 1968, 285; vom 29. Mai 1972 GrS 4/71, BFHE 106, 504, BStBl II 1973, 5).

    Senat von sachentscheidender Bedeutung sind (vgl. BFH-Beschlüsse GrS 3/66; vom 18. Januar 1971 GrS 5/70, BFHE 101, 18, BStBl II 1971, 244).

  • BFH, 31.08.1971 - VIII R 61/68

    Heizungsanlage - Fahrstuhlanlage - Be- und Entfüftungsanlage - AfA

    Auszug aus BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71
    Der VIII. Senat legte mit Beschluß vom 31. August 1971 VIII R 61/68 (BFHE 103, 141, BStBl II 1971, 768) gemäß § 11 Abs. 4 FGO dem Großen Senat des BFH folgende Rechtsfragen zur Entscheidung vor:.

    Wegen der Einzelheiten wird auf die a. a. O. veröffentlichten Gründe des Anrufungsbeschlusses VIII R 61/68 Bezug genommen.

  • BFH, 13.11.1963 - GrS 1/63

    Wahlrecht des Verpächters zur Bewertung der Verpachtung des Gewerbetriebs als …

    Auszug aus BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71
    Er hat jedoch auch betont, daß eine andere und bessere Rechtserkenntnis dann zur Änderung einer ständigen Rechtsprechung führen muß, wenn wichtige Gründe gegeben sind (vgl. BFH-Urteil vom 13. November 1963 GrS 1/63 S, BFHE 73, 315, BStBl III 1964, 124; BFH-Beschluß vom 15. Juli 1968 GrS 2/67, BFHE 93, 75, 81, BStBl II 1968, 666).
  • BFH, 05.03.1971 - III R 90/69

    Personenaufzüge - Rolltreppen - Warenhaus - Betriebsvorrichtungen des …

    Auszug aus BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71
    Dies gilt z. B. auch für Fahrstühle, die nicht der Personen-, sondern der Lastenbeförderung dienen (vgl. BFH-Urteile vom 5. März 1971 III R 90/69, BFHE 102, 107, BStBl II 1971, 455; vom 21. Oktober 1971 V R 53/71, BFHE 103, 291, BStBl II 1972, 79, betreffend Selbstverbrauchsteuer).
  • BVerfG, 11.11.1964 - 1 BvR 488/62

    Rückstellung für Pensionszusagen

  • BFH, 16.07.1968 - GrS 7/67

    Ermittlung eines Teilwerts von bebauten Grundstücken

  • BFH, 14.08.1958 - III 382/57 U

    Steuerrechtliche Behandlung der Umzäunung eines gewerblich genutzten Grundstücks …

  • BFH, 09.07.1953 - IV 8/53 U

    Abgrenzung von Erhaltungsaufwand und Herstellungsaufwand - Umfang der …

  • BFH, 17.11.1966 - I 280/63

    Übernahme eines Verlustes einer GmbH nicht mit steuerlicher Wirkung zu Lasten des …

  • RFH, 28.05.1927 - VI A 154/27
  • BFH, 21.10.1971 - V R 53/71

    Lastenaufzug - Einbau - Inbetriebnahme - Fabrikgebäude - Selbstverbrauch - …

  • BFH, 13.08.1957 - I 91/56 U

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer wirtschaftlichen Einheit - Hausanschlüsse …

  • BFH, 23.01.1964 - IV 428/60 S

    Unterscheidung zwischen Herstellungsaufwand und Erhaltungsaufwand

  • BFH, 04.09.1962 - I 307/60 U

    Abgrenzung des laufenden Aufwands vom aktivierungspflichtigen Aufwand bei …

  • BFH, 03.02.1969 - GrS 2/68

    Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) als Ausformung der allgemeinen Grundsätze …

  • BFH, 29.05.1972 - GrS 4/71

    Gewinnverteilung bei Familiengesellschaften, an denen nicht mitarbeitende Kinder …

  • BFH, 29.03.1965 - I 411/61 U

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Schaufensteranlage und einer …

  • BAG, 16.03.1962 - GS 1/61

    Anspruch arbeitender Frauen mit eigenem Hausstand auf einen bezahlten …

  • BFH, 27.05.1968 - GrS 1/68

    Besetzung des Gerichts - Entsendung eines Richters - Anrufungsgrund - Sachfremde …

  • BFH, 30.10.1970 - VI R 88/68

    Anschaffungskosten - Automatische Waschmaschine - Keller eines Mietwohngebäudes - …

  • BFH, 14.10.1960 - VI 100/59 U

    Aufteilung von Aufwendungen für Handwerkerarbeiten an einem Gebäude in …

  • BFH, 17.07.1956 - I 200/55 S

    Berechnung der Absetzung für Abnutzung (AfA) bei kriegszerstörten oder …

  • BFH, 14.08.1956 - I 82/56 U
  • BFH, 22.10.1965 - III 145/62 U

    Zurechnung von baulichen Veränderungen eines Gebäudes durch einen Pächter bei der …

  • BFH, 18.01.1971 - GrS 5/70

    Besetzung des vorlegenden Senats - Anrufung des Großen Senats - Vorlage der …

  • BFH, 14.12.1962 - VI 270/61 S

    Zulässigkeit einer gesonderten Absetzung für Abnutzungen (AfA) für Umbaukosten

  • BFH, 17.10.1961 - I 16/61 S

    Möglichkeit einer degressiven Abschreibung für eine Sammelheizungsanlage

  • BFH, 18.07.1969 - VI R 212/67

    Ersetzung einer Gasheizungsanlage - Radiatoren - Ölbeheizte …

  • BFH, 31.07.1964 - VI 123/63 U

    Zulässigkeit von besonderen über den einheitlichen AfA-Satz für das Gesamtgebäude …

  • BFH, 25.06.1984 - GrS 4/82

    Zur ertragsteuerrechtlichen Behandlung der GmbH & Co. KG

    Ein solcher wichtiger Grund kann darin liegen, daß sich die tatsächlichen Verhältnisse gewandelt haben oder daß sich zu sachlich zusammenhängenden Fragen die Gesetzeslage oder die Rechtsprechung geändert hat (vgl. BFH-Beschluß vom 26. November 1973 GrS 5/71, BFHE 111, 242, BStBl II 1974, 132, m. w. N.).

    Insoweit ist daher eine Fortentwicklung der Rechtsprechung zur Auslegung des Begriffs der Gewinnerzielungsabsicht als Merkmal eines gewerblichen Unternehmens geboten (BFH-Beschluß in BFHE 111, 242, BStBl II 1974, 132).

  • BFH, 03.08.2016 - IX R 14/15

    Zur steuerlichen Abziehbarkeit von Aufwendungen für die Erneuerung einer …

    Demgegenüber ist ein solcher Zusammenhang nicht gegeben bei Bestandteilen, die dem über die bloße Gebäudenutzbarkeit hinausgehenden Wohnen selbst (einschließlich der Haushaltsführung) dienen (vgl. BFH-Urteil vom 13. März 1990 IX R 104/85, BFHE 160, 29, BStBl II 1990, 514, sowie den Beschluss des Großen Senats des BFH vom 26. November 1974 GrS 5/71, BFHE 111, 242, BStBl II 1974, 132).
  • BFH, 17.12.2007 - GrS 2/04

    Großer Senat beseitigt Vererblichkeit des Verlustvortrags

    Hierdurch ist nicht nur dem im BFH-Urteil in HFR 1963, 8 (9) für die dort eingeleitete Rechtsprechung zur Vererblichkeit des Verlustabzugs verwendeten Argument, § 10d EStG stehe "in engstem Zusammenhang mit der betrieblichen Gewinnermittlung", der Boden entzogen (vgl. oben D.III.6.a dd), sondern auch der praktische Anwendungsbereich des Verlustabzugs erheblich ausgeweitet worden (zur Änderung der Gesetzeslage als wichtiger Grund für die Einleitung eines Rechtsprechungswandels vgl. z.B. Beschlüsse des Großen Senats des BFH vom 26. November 1973 GrS 5/71, BFHE 111, 242, BStBl II 1974, 132, unter C.II.4.a, und in BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751, unter C.III.5 a).
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