Rechtsprechung
| BFH, 21.07.1977 - IV B 17/77 |
Volltextveröffentlichungen (2)
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EStG § 15 Abs. 1 Nr. 1
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Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Anwendbarkeit - Vergütung für freiberufliche Leistungen eines Mitunternehmers - Grundsätzliche Bedeutung
Papierfundstellen
- BFHE 123, 48
- BStBl II 1977, 760
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (6)
- BFH, 08.01.1975 - I R 142/72
Pensionszusage an einen Arbeitnehmer einer Personengesellschaft, der …
Auszug aus BFH, 21.07.1977 - IV B 17/77
Es könne dahingestellt bleiben, ob, wie offenbar das Niedersächsische FG (Urteil vom 29. August 1974 II 109/72 , Entscheidungen der Finanzgerichte 1975 S 74) annehme, der BFH sich mit seinem Urteil vom 8. Januar 1975 I R 142/72 (BFHE 115, 37 , BStBl II 1975, 437 ) von der Bilanzbündeltheorie abgewendet habe.Das Urteil I R 142/72 stehe nicht in Widerspruch zum Urteil IV 338/64.
Wenn, wie das Urteil I R 142/72 annehme, die Darlehensgewährung durch einen Gesellschafter von § 15 Nr. 2 EStG erfaßt werde, so sei nicht einzusehen, weshalb ein Gesellschafter, der der Gesellschaft mit Steuerberatung oder Buchführung zu Diensten sei, nicht im Dienst der Gesellschaft iS des § 15 Nr. 2 EStG tätig sein solle.
In der Folgezeit haben in die Rechtsprechung des BFH aber neue rechtliche Überlegungen zur Auslegung des § 15 Nr. 2 EStG , insbesondere der sogenannte Beitragsgedanke (vgl Woerner, Der Betriebs-Berater 1974 S 592) Eingang gefunden (siehe zB Urteile I R 142/72 ; vom 28. Januar 1976 I R 84/74 , BFHE 119, 234 , BStBl II 1976, 744 ; vom 29. Januar 1976 IV R 42/73 , BFHE 118, 176 , BStBl II 1976, 372 ).
- BFH, 28.01.1976 - I R 84/74
Personengesellschaft - Veräußerung eines Wirtschaftsgutes - Ermittlung des …
Auszug aus BFH, 21.07.1977 - IV B 17/77
In der Folgezeit haben in die Rechtsprechung des BFH aber neue rechtliche Überlegungen zur Auslegung des § 15 Nr. 2 EStG , insbesondere der sogenannte Beitragsgedanke (vgl Woerner, Der Betriebs-Berater 1974 S 592) Eingang gefunden (siehe zB Urteile I R 142/72 ; vom 28. Januar 1976 I R 84/74 , BFHE 119, 234 , BStBl II 1976, 744 ; vom 29. Januar 1976 IV R 42/73 , BFHE 118, 176 , BStBl II 1976, 372 ). - BFH, 20.04.1977 - I B 65/76
Hausgewerbetreibender - Selbstabführung vor Arbeitgeberanteilen zur …
Auszug aus BFH, 21.07.1977 - IV B 17/77
Es muß sich um eine aus rechtssystematischen Gründen bedeutsame und auch für die einheitliche Rechtsanwendung wichtige Rechtsfrage handeln (siehe BFH-Beschluß vom 20. April 1977 I B 65/76 , BFHE 122, 119 , BStBl II 1977, 608 ).
- BFH, 29.01.1976 - IV R 42/73
Personengesellschaft - Arbeitnehmer - Witwenrente - Ehefrau als Gesellschafterin …
Auszug aus BFH, 21.07.1977 - IV B 17/77
In der Folgezeit haben in die Rechtsprechung des BFH aber neue rechtliche Überlegungen zur Auslegung des § 15 Nr. 2 EStG , insbesondere der sogenannte Beitragsgedanke (vgl Woerner, Der Betriebs-Berater 1974 S 592) Eingang gefunden (siehe zB Urteile I R 142/72 ; vom 28. Januar 1976 I R 84/74 , BFHE 119, 234 , BStBl II 1976, 744 ; vom 29. Januar 1976 IV R 42/73 , BFHE 118, 176 , BStBl II 1976, 372 ). - BFH, 18.09.1969 - IV 338/64
Rechtmäßigkeit der Einordnung einerVergütung des Gesellschafters für seine …
Auszug aus BFH, 21.07.1977 - IV B 17/77
Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt - FA -) vertrat im Anschluß an eine Betriebsprüfung unter Berufung auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 18. September 1969 IV 338/64 (BFHE 97, 19, BStBl II 1970, 43) die Auffassung, daß die von der Klägerin zu 1 gewinnmindernd behandelten Beträge gemäß § 15 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes ( EStG ) zum Gewinnanteil des Klägers zu 2 aus der KG gehörten, und daß die beim Kläger zu 2 im Rahmen seiner Steuerberatungspraxis im Zusammenhang mit der Tätigkeit für die Klägerin zu 1 angefallenen Aufwendungen Sonderbetriebsausgaben des Klägers zu 2 in seiner Eigenschaft als Mitunternehmer der Klägerin zu 1 seien. - BFH, 21.07.1977 - IV B 16/77
Anwendbarkeit - Vergütung für freiberufliche Leistungen eines Mitunternehmers - …
- BFH, 31.08.1995 - VIII B 21/93
Mitunternehmeranteil - Sonderbetriebsvermögen
Zwar kann eine vom BFH bereits entschiedene Rechtsfrage wieder klärungsbedürftig werden, wenn gegen die Rechtsprechung in der Literatur gewichtige Einwendungen vorgetragen werden, die es erforderlich erscheinen lassen, daß sich der BFH erneut mit der umstrittenen Rechtsfrage befaßt (vgl. BFH-Beschluß vom 21. Juli 1977 IV B 16-17/77, BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760). - BFH, 12.06.1996 - IV B 133/95
Folgen für das Ausscheiden von Gesellschaftern aus einer Personengesellschaft für …
Dies wird angenommen, wenn FG der Rechtsprechung des BFH nicht gefolgt sind oder im Fachschrifttum oder auch (nur) mit der Nichtzulassungsbeschwerde selbst neue gewichtige Argumente gegen die höchstrichterliche Rechtsprechung vorgetragen werden, die der BFH bisher nicht erwogen hat (BFH-Beschlüsse vom 21. Juli 1977 IV B 16 - 77/77, BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760; vom 3. Juni 1980 VII B 40/79, BFHE 131, 149). - BFH, 06.08.1986 - II B 53/86
Verfahren - Revision - Zulasssung
Es muß sich dabei um eine aus rechtssystematischen Gründen bedeutsame und auch für die einheitliche Rechtsanwendung wichtige Rechtsfrage handeln (vgl. BFH-Beschluß vom 21. Juli 1977 VI B 16-17/77, BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760).
- BFH, 12.08.2003 - IV B 189/01
NZB: rechtliche Fehler als Revisionszulassungsgrund
Eine Ausnahme davon gilt nur dann, wenn Finanzgerichte (FG) der Rechtsprechung des BFH nicht gefolgt sind oder im Fachschrifttum oder auch (nur) mit der Nichtzulassungsbeschwerde selbst neue gewichtige Argumente gegen die höchstrichterliche Rechtsprechung vorgetragen werden, die der BFH bisher nicht erwogen hat (BFH-Beschlüsse vom 21. Juli 1977 IV B 16 - 17/77, BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760; vom 3. Juni 1980 VII B 40/79, BFHE 131, 149, und vom 12. Juni 1996 IV B 133/95, BFHE 180, 450, BStBl II 1997, 82). - BFH, 21.07.1977 - IV B 16/77
Anwendbarkeit - Vergütung für freiberufliche Leistungen eines Mitunternehmers - …
- BFH, 22.11.2002 - IV B 134/01
Privatnutzung betrieblicher Kfz, 1-v.H.-Regelung
Eine Ausnahme davon gilt nur dann, wenn Finanzgerichte der Rechtsprechung des BFH nicht gefolgt sind bzw. im Fachschrifttum oder auch mit der Nichtzulassungsbeschwerde selbst neue gewichtige Argumente gegen die höchstrichterliche Rechtsprechung vorgetragen werden, die der BFH bisher nicht erwogen hat (BFH-Beschlüsse vom 21. Juli 1977 IV B 16-17/77, BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760; vom 3. Juni 1980 VII B 40/79, BFHE 131, 149, und vom 12. Juni 1996 IV B 133/95, BFHE 180, 450, BStBl II 1997, 82). - BFH, 13.10.1999 - IV B 121/98
§ 18 EStG , Autodidakt, Erwerb der Kenntnisse eines beratenden Betriebswirts
Nicht klärungsbedürftig ist nämlich eine Rechtsfrage, deren Beantwortung sich unmittelbar aus dem Gesetz ergibt (Beschluß des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 26. Januar 1978 V B 15/77, BFHE 124, 264, BStBl II 1978, 394) oder die höchstrichterlich bereits entschieden ist, ohne daß zwischenzeitlich neue gewichtige Gesichtspunkte in Erscheinung getreten sind (BFH-Beschluß vom 21. Juli 1977 IV B 16-17/77, BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760). - BFH, 17.06.1992 - V B 99/89
Aberkennung des Vorsteuerabzuges bei Leistungen von Subunternehmers, die eine …
Das FA mißt grundsätzliche Bedeutung ferner der Frage zu, ob der BFH in Anbetracht des Widerspruchs und gewichtiger Darlegungen im Schrifttum (Hinweis auf Weiß, Umsatzsteuer-Rundschau -- UR -- 1988, 205) an seiner Auffassung festhalten wolle (Hinweis auf den BFH-Beschluß vom 21. Juli 1977 IV B 16--17/77, BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760), daß der Leistungserfolg ein geeignetes Mittel zur Kennzeichnung der erbrachten Leistungen sei. - BFH, 12.01.1978 - IV E 1/77
Einkommensteuerveranlagungsverfahren - Steuerminderung - Mehrere Klageverfahren - …
Der BFH ließ mit Beschluß vom 21. Juli 1977 IV B 16-17/77 (BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760) die Revision gegen die die einheitlichen Gewinnfeststellungen betreffenden Urteile des FG zu, weil die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung habe (Anwendbarkeit des § 15 Nr. 2 EStG auf Vergütungen für freiberufliche Leistungen eines Mitunternehmers). - BFH, 08.07.1993 - X B 182/92
Anforderungen an die grundsätzliche Bedeutung einer Rechtsache
Im Hinblick darauf, daß der BFH bereits in seinem Urteil vom 25. Juni 1992 IV R 9/92 (BFHE 167, 551, BStBl II 1992, 702) die Verfassungsfragen des Solidaritätszuschlaggesetzes (SolZG) erörtert hat, hätten die Beschwerdeführer neue und gewichtige Gründe vorbringen müssen, die es geboten erscheinen lassen, daß der BFH seinen Standpunkt erneut überprüft (vgl. BFH-Beschluß vom 21. Juli 1977 IV B 16-17/77, BFHE 123, 48, BStBl II 1977, 760). - BFH, 12.03.1993 - V B 215/91
Kein Steuererlaß bei Versagung des Vorsteuerabzugs wegen fehlender Rechnungen (§ …
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Rechtsprechung
| BFH, 21.07.1977 - IV B 16 bis 17/77, IV B 16/77, IV B 17/77 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anwendbarkeit - Vergütung für freiberufliche Leistungen eines Mitunternehmers - Grundsätzliche Bedeutung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 123, 48
- BStBl II 1977, 760
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (6)
- BFH, 08.01.1975 - I R 142/72
Pensionszusage an einen Arbeitnehmer einer Personengesellschaft, der …
Auszug aus BFH, 21.07.1977 - IV B 16/77
Es könne dahingestellt bleiben, ob, wie offenbar das Niedersächsische FG (Urteil vom 29. August 1974 II 109/72, EFG 1975, 74) annehme, der BFH sich mit seinem Urteil vom 8. Januar 1975 I R 142/72 (BFHE 115, 37, BStBl II 1975, 437) von der Bilanzbündeltheorie abgewendet habe.Das Urteil I R 142/72 stehe nicht in Wiederspruch zum Urteil IV 338/64.
Wenn, wie das Urteil I R 142/72 annehme, die Darlehensgewährung durch einen Gesellschafter von § 15 Nr. 2 EStG erfaßt werde, so sei nicht einzusehen, weshalb ein Gesellschafter, der der Gesellschaft mit Steuerberatung oder Buchführung zu Diensten sei, nicht im Dienst der Gesellschaft i. S. des § 15 Nr. 2 EStG tätig sein solle.
In der Folgezeit haben in die Rechtsprechung des BFH aber neue rechtliche Überlegungen zur Auslegung des § 15 Nr. 2 EStG, insbesondere der sogenannte Beitragsgedanke (vgl. Woerner, Der Betriebs-Berater 1974 S. 592) Eingang gefunden (siehe z. B. Urteile I R 142/72; vom 28. Januar 1976 I R 84/74, BFHE 119, 234, BStBl II 1976, 744; vom 29. Januar 1976 IV R 42/73, BFHE 118, 176, BStBl II 1976, 372).
- BFH, 21.07.1977 - IV B 17/77
Anwendbarkeit - Vergütung für freiberufliche Leistungen eines Mitunternehmers - …
- BFH, 28.01.1976 - I R 84/74
Personengesellschaft - Veräußerung eines Wirtschaftsgutes - Ermittlung des …
Auszug aus BFH, 21.07.1977 - IV B 16/77
In der Folgezeit haben in die Rechtsprechung des BFH aber neue rechtliche Überlegungen zur Auslegung des § 15 Nr. 2 EStG, insbesondere der sogenannte Beitragsgedanke (vgl. Woerner, Der Betriebs-Berater 1974 S. 592) Eingang gefunden (siehe z. B. Urteile I R 142/72; vom 28. Januar 1976 I R 84/74, BFHE 119, 234, BStBl II 1976, 744; vom 29. Januar 1976 IV R 42/73, BFHE 118, 176, BStBl II 1976, 372).
- BFH, 20.04.1977 - I B 65/76
Hausgewerbetreibender - Selbstabführung vor Arbeitgeberanteilen zur …
Auszug aus BFH, 21.07.1977 - IV B 16/77
Es muß sich um eine aus rechtssystematischen Gründen bedeutsame und auch für die einheitliche Rechtsanwendung wichtige Rechtsfrage handeln (siehe BFH-Beschluß vom 20. April 1977 I B 65/76, BStBl II 1977, 608). - BFH, 29.01.1976 - IV R 42/73
Personengesellschaft - Arbeitnehmer - Witwenrente - Ehefrau als Gesellschafterin …
Auszug aus BFH, 21.07.1977 - IV B 16/77
In der Folgezeit haben in die Rechtsprechung des BFH aber neue rechtliche Überlegungen zur Auslegung des § 15 Nr. 2 EStG, insbesondere der sogenannte Beitragsgedanke (vgl. Woerner, Der Betriebs-Berater 1974 S. 592) Eingang gefunden (siehe z. B. Urteile I R 142/72; vom 28. Januar 1976 I R 84/74, BFHE 119, 234, BStBl II 1976, 744; vom 29. Januar 1976 IV R 42/73, BFHE 118, 176, BStBl II 1976, 372). - BFH, 18.09.1969 - IV 338/64
Rechtmäßigkeit der Einordnung einerVergütung des Gesellschafters für seine …
Auszug aus BFH, 21.07.1977 - IV B 16/77
Der Beklagte und Beschwerdegegner (das FA) vertrat im Anschluß an eine Betriebsprüfung unter Berufung auf das Urteil des BFH vom 18. September 1969 IV 338/64 (BFHE 97, 19, BStBl II 1970, 43) die Auffassung, daß die von der Klägerin zu 1 gewinnmindernd behandelten Beträge gemäß § 15 Nr. 2 EStG zum Gewinnanteil des Klägers zu 2 aus der KG gehörten, und daß die beim Kläger zu 2 im Rahmen seiner Steuerberatungspraxis im Zusammenhang mit der Tätigkeit für die Klägerin zu 1 angefallenen Aufwendungen Sonderbetriebsausgaben des Klägers zu 2 in seiner Eigenschaft als Mitunternehmer der Klägerin zu 1 seien.
- BFH, 21.07.1977 - IV B 17/77
Anwendbarkeit - Vergütung für freiberufliche Leistungen eines Mitunternehmers - …
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