Rechtsprechung
| BFH, 10.10.2018 - IX R 30/17 |
Volltextveröffentlichungen (12)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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- Bundesfinanzhof
EStG § 21 Abs 2, FGO § 96 Abs 1 S 1, AO § 162, EStG § 21 Abs 1 S 1 Nr 1, EStG § 9 Abs 1 S 1, EStG VZ 2008, EStG VZ 2009, EStG VZ 2010
Ortsübliche Miete - EOP-Methode - Schätzung
- rechtsinformationen.bund.de
Ortsübliche Miete - EOP-Methode - Schätzung
- rechtsprechung-im-internet.de
§ 21 Abs 2 EStG 2009, § 96 Abs 1 S 1 FGO, § 162 AO, § 21 Abs 1 S 1 Nr 1 EStG 2009, § 9 Abs 1 S 1 EStG 2009
Ortsübliche Miete - EOP-Methode - Schätzung - IWW
- zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
EStG § 9 Abs. 1 Satz 1, 2, § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
Keine Ermittlung der ortsüblichen Marktpacht mit sog. EOP-Methode - Betriebs-Berater
Ortsübliche Miete - EOP-Methode - Schätzung
- degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Voraussetzungen der steuerlichen Anerkennung eines Mietverhältnisses unter Ehegatten
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Gutachten zu Bestimmung ortsüblicher Marktmiete darf nicht auf EOP-Methode basieren
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (11)
- Bundesfinanzhof (Pressemitteilung)
Sachverständigengutachten zur Bestimmung der ortsüblichen Marktmiete
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Ortsübliche Vergleichsmiete - und ihre Schätzung für Steuerzwecke
- anwaltonline.com (Kurzinformation)
Sachverständigengutachten zur Bestimmung der ortsüblichen Marktmiete
- beck-aktuell.de (Kurzinformation)
Gutachten zu Bestimmung ortsüblicher Marktmiete darf nicht auf EOP-Methode basieren
- Betriebs-Berater (Leitsatz)
Ortsübliche Miete - EOP-Methode - Schätzung
- mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)
Ermittlung des angemessenen Pachtzinses durch Finanzamt
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete bei Werbungskosten
- Bundesfinanzhof (Pressemitteilung)
Sachverständigengutachten zur Bestimmung der ortsüblichen Marktmiete
- nwb-experten-blog.de (Kurzinformation)
Bestimmung der ortsüblichen Marktmiete bei gewerblicher Vermietung
- nwb-experten-blog.de (Kurzinformation)
Vermietungsobjekt - wie hoch ist die ortsübliche Miete bei Gewerbe-Immobilien?
- datenbank.nwb.de (Kurzinformation)
Sog. EOP-Methode zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete nicht geeignet
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
EOP-Methode untauglich zur Schätzung der ortsüblichen Vergleichsmiete bzw. -pacht (IMR 2019, 172)
In Nachschlagewerken
- smartsteuer.de | Lexikon des Steuerrechts
- Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
- Die Tatbestände des § 21 EStG
- Unbewegliches Vermögen
- Verbilligte Überlassung einer Wohnung
Sonstiges (2)
Verfahrensgang
- FG Sachsen, 13.10.2016 - 8 K 1569/14
- BFH, 10.10.2018 - IX R 30/17
- FG Sachsen, 10.02.2022 - 8 K 257/19
- BFH, 11.03.2025 - IX R 11/22
Papierfundstellen
- BFHE 263, 6
- NJW 2019, 800
- BStBl II 2019, 200
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (10)
- BFH, 05.11.2002 - IX R 48/01
Überschusserzielungsabsicht bei verbilligten Vermietungen
Auszug aus BFH, 10.10.2018 - IX R 30/17
Der Bundesfinanzhof (BFH) betrachtet das Aufteilungsgebot bei teilentgeltlicher Nutzungsüberlassung als Ausdruck eines allgemeingültigen Rechtsprinzips (vgl. Senatsurteil vom 5. November 2002 IX R 48/01, BFHE 201, 46, BStBl II 2003, 646; BFH-Urteil vom 14. Januar 1998 X R 57/93, BFHE 185, 230).Eine Abweichung von bis zu einem Viertel ist dagegen steuerlich unbeachtlich (BFH-Urteil in BFHE 201, 46, BStBl II 2003, 646).
- BGH, 28.04.1999 - XII ZR 150/97
Bewertung einer Gaststättenpacht
Auszug aus BFH, 10.10.2018 - IX R 30/17
Rn. 19 b) Der BGH hält die ertragsorientierte Pachtwertermittlung (sog. EOP-Methode) und unwesentliche Abwandlungen dieser Methode (insbesondere die sog. indirekte Vergleichswertmethode) generell für nicht geeignet, um die ortsübliche Marktmiete oder -pacht zu ermitteln (BGH-Urteile vom 28. April 1999 XII ZR 150/97, BGHZ 141, 257; Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1999, 3187; vom 13. Juni 2001 XII ZR 49/99, NJW 2002, 55; vom 10. Juli 2002 XII ZR 314/00, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht --NJW-RR-- 2002, 1521; BGH-Beschluss vom 9. April 2003 XII ZR 216/01, juris; BGH-Urteil vom 14. Juli 2004 XII ZR 352/00, NJW 2004, 3553).Die im Wesentlichen auf statistischen Annahmen beruhende und die örtlichen Verhältnisse nicht hinreichend berücksichtigende ertragsorientierte Pachtwertermittlung verlässt den rechtlichen Maßstab der Ortsüblichkeit und ist deshalb aus Rechtsgründen zu verwerfen (vgl. BGH-Urteil in BGHZ 141, 257, NJW 1999, 3187, unter II.2.B: a; vgl. auch Senatsurteil vom 6. Februar 2018 IX R 14/17, BFHE 261, 20, BStBl II 2018, 522, zur Feststellung eines ortsüblichen Zuschlags bei möblierter Vermietung einer Wohnung).
- BGH, 13.06.2001 - XII ZR 49/99
Sittenwidrigkeit eines Gaststättenpachtvertrages bei auffälligem Mißverhältnis …
Auszug aus BFH, 10.10.2018 - IX R 30/17
Rn. 19 b) Der BGH hält die ertragsorientierte Pachtwertermittlung (sog. EOP-Methode) und unwesentliche Abwandlungen dieser Methode (insbesondere die sog. indirekte Vergleichswertmethode) generell für nicht geeignet, um die ortsübliche Marktmiete oder -pacht zu ermitteln (BGH-Urteile vom 28. April 1999 XII ZR 150/97, BGHZ 141, 257; Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1999, 3187; vom 13. Juni 2001 XII ZR 49/99, NJW 2002, 55; vom 10. Juli 2002 XII ZR 314/00, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht --NJW-RR-- 2002, 1521; BGH-Beschluss vom 9. April 2003 XII ZR 216/01, juris; BGH-Urteil vom 14. Juli 2004 XII ZR 352/00, NJW 2004, 3553).Die bei diesem Vorgehen unvermeidliche höhere Schätzungstoleranz muss hingenommen werden (vgl. vor allem BGH-Urteile in NJW 2002, 55, und in NJW-RR 2002, 1521).
- BGH, 10.07.2002 - XII ZR 314/00
Ermittlung des Marktwerts der Nutzungsüberlassung nach der indirekten …
Auszug aus BFH, 10.10.2018 - IX R 30/17
Rn. 19 b) Der BGH hält die ertragsorientierte Pachtwertermittlung (sog. EOP-Methode) und unwesentliche Abwandlungen dieser Methode (insbesondere die sog. indirekte Vergleichswertmethode) generell für nicht geeignet, um die ortsübliche Marktmiete oder -pacht zu ermitteln (BGH-Urteile vom 28. April 1999 XII ZR 150/97, BGHZ 141, 257; Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1999, 3187; vom 13. Juni 2001 XII ZR 49/99, NJW 2002, 55; vom 10. Juli 2002 XII ZR 314/00, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht --NJW-RR-- 2002, 1521; BGH-Beschluss vom 9. April 2003 XII ZR 216/01, juris; BGH-Urteil vom 14. Juli 2004 XII ZR 352/00, NJW 2004, 3553).Die bei diesem Vorgehen unvermeidliche höhere Schätzungstoleranz muss hingenommen werden (vgl. vor allem BGH-Urteile in NJW 2002, 55, und in NJW-RR 2002, 1521).
- BFH, 10.05.2016 - IX R 44/15
Ortsübliche Miete im Fall der verbilligten Überlassung von Wohnraum
Auszug aus BFH, 10.10.2018 - IX R 30/17
Soweit der BFH diesen Maßstab im Anwendungsbereich von § 21 Abs. 2 EStG anders versteht (ständige Rechtsprechung, zuletzt BFH-Urteil vom 10. Mai 2016 IX R 44/15, BFHE 254, 31, BStBl II 2016, 835, Rz 11), beruht dies auf Besonderheiten des Wohnraummietrechts, die auch im Steuerrecht Beachtung finden. - BGH, 14.07.2004 - XII ZR 352/00
Sittenwidrigkeit eines Miet- bzw. Pachtverhältnisses
Auszug aus BFH, 10.10.2018 - IX R 30/17
Rn. 19 b) Der BGH hält die ertragsorientierte Pachtwertermittlung (sog. EOP-Methode) und unwesentliche Abwandlungen dieser Methode (insbesondere die sog. indirekte Vergleichswertmethode) generell für nicht geeignet, um die ortsübliche Marktmiete oder -pacht zu ermitteln (BGH-Urteile vom 28. April 1999 XII ZR 150/97, BGHZ 141, 257; Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1999, 3187; vom 13. Juni 2001 XII ZR 49/99, NJW 2002, 55; vom 10. Juli 2002 XII ZR 314/00, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht --NJW-RR-- 2002, 1521; BGH-Beschluss vom 9. April 2003 XII ZR 216/01, juris; BGH-Urteil vom 14. Juli 2004 XII ZR 352/00, NJW 2004, 3553). - BFH, 06.02.2018 - IX R 14/17
Ortsübliche Marktmiete bei der Überlassung möblierter Wohnungen
Auszug aus BFH, 10.10.2018 - IX R 30/17
Die im Wesentlichen auf statistischen Annahmen beruhende und die örtlichen Verhältnisse nicht hinreichend berücksichtigende ertragsorientierte Pachtwertermittlung verlässt den rechtlichen Maßstab der Ortsüblichkeit und ist deshalb aus Rechtsgründen zu verwerfen (vgl. BGH-Urteil in BGHZ 141, 257, NJW 1999, 3187, unter II.2.B: a; vgl. auch Senatsurteil vom 6. Februar 2018 IX R 14/17, BFHE 261, 20, BStBl II 2018, 522, zur Feststellung eines ortsüblichen Zuschlags bei möblierter Vermietung einer Wohnung). - BFH, 14.01.1998 - X R 57/93
Bargründung einer Familien-Betriebs-GmbH
Auszug aus BFH, 10.10.2018 - IX R 30/17
Der Bundesfinanzhof (BFH) betrachtet das Aufteilungsgebot bei teilentgeltlicher Nutzungsüberlassung als Ausdruck eines allgemeingültigen Rechtsprinzips (vgl. Senatsurteil vom 5. November 2002 IX R 48/01, BFHE 201, 46, BStBl II 2003, 646; BFH-Urteil vom 14. Januar 1998 X R 57/93, BFHE 185, 230). - FG Sachsen, 13.10.2016 - 8 K 1569/14
Nachweis des unentgeltlichen Überlassens einer Gaststätte an den Ehemann im …
Auszug aus BFH, 10.10.2018 - IX R 30/17
Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des Sächsischen Finanzgerichts vom 13. Oktober 2016 8 K 1569/14 aufgehoben, soweit es die Einkommensteuer für 2008, 2009 und 2010 betrifft. - BGH, 09.04.2003 - XII ZR 216/01
Sittenwidrigkeit eines Pachtvertrages aufgrund überhöhten Pachtzinses
Auszug aus BFH, 10.10.2018 - IX R 30/17
Rn. 19 b) Der BGH hält die ertragsorientierte Pachtwertermittlung (sog. EOP-Methode) und unwesentliche Abwandlungen dieser Methode (insbesondere die sog. indirekte Vergleichswertmethode) generell für nicht geeignet, um die ortsübliche Marktmiete oder -pacht zu ermitteln (BGH-Urteile vom 28. April 1999 XII ZR 150/97, BGHZ 141, 257; Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1999, 3187; vom 13. Juni 2001 XII ZR 49/99, NJW 2002, 55; vom 10. Juli 2002 XII ZR 314/00, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht --NJW-RR-- 2002, 1521; BGH-Beschluss vom 9. April 2003 XII ZR 216/01, juris; BGH-Urteil vom 14. Juli 2004 XII ZR 352/00, NJW 2004, 3553).
- BFH, 22.02.2021 - IX R 7/20
Ermittlung der ortsüblichen Marktmiete i.S. des § 21 Abs. 2 EStG - Vorrang des …
Rechtsfehlerhaft nimmt das FG zudem auf das Urteil des BFH vom 10.10.2018 - IX R 30/17 (BFHE 263, 6, BStBl II 2019, 200) Bezug, obwohl es in jener Konstellation nicht --wie im Streitfall-- um die entgeltliche Überlassung einer Wohnung zu Wohnzwecken, sondern um die Verpachtung von Gewerbeflächen ging, auf die § 21 Abs. 2 EStG nicht anzuwenden ist (so bereits ausdrücklich BFH-Urteil in BFHE 263, 6, BStBl II 2019, 200, Rz 15 am Ende). - BGH, 24.04.2019 - VIII ZR 62/18
Bewertungsmethode zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete in …
Die Wahl einer bestimmten Bewertungsmethode ist generell dem - sachverständig beratenen - Tatrichter vorbehalten und im Revisionsverfahren nur eingeschränkt überprüfbar, nämlich darauf, ob das Berufungsurteil insoweit gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt oder sonst auf rechtsfehlerhaften Erwägungen beruht (Anschluss an BGH, Urteil vom 28. April 1999 - XII ZR 150/97, BGHZ 141, 257, 264 f.; BFH, Urteil vom 10. Oktober 2018 - IX R 30/17, DStR 2019, 376 Rn. 16).Die Wahl einer bestimmten Bewertungsmethode ist generell dem - insoweit sachverständig beratenen - Tatrichter vorbehalten und im Revisionsverfahren nur eingeschränkt überprüfbar, nämlich darauf, ob das Berufungsurteil insoweit gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt oder sonst auf rechtsfehlerhaften Erwägungen beruht (vgl. BGH, Urteil vom 28. April 1999 - XII ZR 150/97, BGHZ 141, 257, 264 f.; siehe auch BFH, DStR 2019, 376 Rn. 16).
- BFH, 11.03.2025 - IX R 11/22
Verstoß gegen die Bindungswirkung eines zurückverweisenden Revisionsurteils
Mit Urteil vom 10.10.2018 - IX R 30/17 (BFHE 263, 6, BStBl II 2019, 200) hob der erkennende Senat das Urteil des FG auf und verwies die Sache an das FG zurück.Rn. 8 Mit ihrer Revision macht die Klägerin sinngemäß geltend, dass das FG die rechtliche Beurteilung des Bundesfinanzhofs (BFH) im Urteil vom 10.10.2018 - IX R 30/17 (BFHE 263, 6, BStBl II 2019, 200) nicht ausreichend zugrunde gelegt habe.
Rn. 13 1. Das FG hat, soweit es über die Einkommensteuerbescheide für 2008 und 2009 entschieden hat, gegen § 126 Abs. 5 FGO verstoßen, indem es seiner Entscheidung nicht die rechtliche Beurteilung des Senats im Urteil vom 10.10.2018 - IX R 30/17 (BFHE 263, 6, BStBl II 2019, 200) zugrunde gelegt hat.
Rn. 15 b) Gemessen an diesen Grundsätzen hat das FG verfahrensfehlerhaft die rechtliche Würdigung des BFH in Rz 14 des Senatsurteils vom 10.10.2018 - IX R 30/17 (BFHE 263, 6, BStBl II 2019, 200) außer Acht gelassen.
Eine Abweichung von bis zu einem Viertel sei dagegen steuerlich unbeachtlich (Senatsurteil vom 10.10.2018 - IX R 30/17, BFHE 263, 6, BStBl II 2019, 200, Rz 14).
Rn. 36 c) Ausgehend von der danach bindend festgestellten ortsüblichen Marktpacht wurde die vom Senatsurteil vom 10.10.2018 - IX R 30/17 (BFHE 263, 6, BStBl II 2019, 200, Rz 14) in Bezug genommene Toleranzgrenze von einem Viertel in den Streitjahren 2008 und 2009 unterschritten, so dass eine Aufteilung in eine entgeltliche und unentgeltliche Nutzungsüberlassung ausgeschlossen ist und damit eine Kürzung der Werbungskosten ausscheidet.
- FG Thüringen, 22.10.2019 - 3 K 316/19
Ermittlung der ortsüblichen Marktmiete i.S. des § 21 Abs. 2 EStG - Kein Vorrang …
Als Maßstab für eine sachgerechte Schätzung der "Ortsüblichkeit" der Marktmiete im Sinne des § 21 Abs. 2 Satz 1 EStG können vielmehr auch Vergleichsmieten herangezogen werden (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 10.10.2018 IX R 30/17, BFHE 263, 6, BStBl II 2019, 200). - FG Niedersachsen, 26.11.2020 - 11 K 12/20
Berechtigung zur Erhöhung des Pachtentgelts für einen Boxenlaufstall auf …
Auch der BFH habe entschieden, dass eine ertragsorientierte Schätzung einer ortüblichen Pachte unzulässig sei (Hinweis auf BFH, Urteil vom 10. Oktober 2018 IX R 30/17, BStBl. II 2019, 200).Auch der BFH stellt bei der Ermittlung der ortsüblichen Miete in § 21 Abs. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) auf den Verkehrswert der Überlassung von Wohn- oder Geschäftsräumen als Hauptleistung ab, der wesentlich von den örtlichen Besonderheiten abhänge (Urteil vom 10. Oktober 2018 IX R 30/17, BStBl. II 2019, 200).
- FG Köln, 28.05.2020 - 13 K 196/18
Bestimmung der ortüblichen Marktmiete zur steuerrelevanten Einordnung eines …
Sie sind nicht durch die Erwerbung, Sicherung und Erhaltung von Einnahmen veranlasst (vgl. BFH-Urteil vom 10. Oktober 2018 IX R 30/17, BStBl II 2019, 200 m.w.N.; Finanzgericht Nürnberg, Urteil vom 27. Januar 2017 4 K 764/16, EFG 2017, 568 m.w.N.;… Lindberg a.a.O. § 21 Rdnr. 216 m.w.N.). - VGH Bayern, 04.03.2021 - 4 ZB 20.246
Ermittlung der Zweitwohnungsteuer durch Schätzung
Soweit der Kläger in diesem Zusammenhang ergänzend auf die vom Bundesfinanzhof (U.v. 10.10.2018 - IX R 30/17 - BFHE 263, 6) übernommene Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Bestimmung der ortsüblichen Gewerbepacht (U.v. 28.4.1999 - XII ZR 150/97 - BGHZ 141, 257) verweist, aus der sich die Forderung nach Zuziehung eines Sachverständigen ergebe, geht sein Vorbringen schon deshalb ins Leere, weil es in den genannten Verfahren allein um die Ungeeignetheit einer ertragswertorientierten Pachtwertermittlung (sog. EOP-Methode) zur Feststellung der ortsüblichen Pacht ging, nicht dagegen um die Frage, unter welchen Voraussetzungen in solchen Fällen sachverständige Hilfe in Anspruch genommen werden muss. - FG Sachsen, 10.02.2022 - 8 K 257/19
Berücksichtigen von weiteren Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und …
Die Kosten des (zunächst unter dem Aktenzeichen 8 K 1569/14 geführten und dort wegen Einkommensteuer 2007 und Umsatzsteuer 2008 bis 2010 bereits mit Urteil vom 13.10.2016 abgeschlossenen) Verfahrens (einschließlich der Kosten des Revisionsverfahrens IX R 30/17) tragen die Beteiligten jeweils zur Hälfte.Dieses Urteil hat der Bundesfinanzhof mit Gerichtsbescheid vom 10.10.2018 aufgehoben, soweit es die Einkommensteuer für 2008 bis 2010 betrifft ( IX R 30/17) und die Sache an das Sächsische Finanzgericht zurückverwiesen.
- FG Niedersachsen, 08.07.2021 - 2 K 195/19
Einkommensteuerliche Anerkennung eines Ehegatten-Mietverhältnisses; Bestimmung …
So spricht gegen die Fremdüblichkeit, wenn das Gesamtbild der Vereinbarungen belegt, dass die weitaus meisten Chancen des Vertrags der einen Seite und die weitaus meisten Risiken der anderen Seite zugewiesen werden (BFH-Urteil vom 10. Oktober 2018, X R 44-45/17, BStBl II 2019, 203 [BFH 10.10.2018 - IX R 30/17]; Kulosa, Der Betrieb --DB-- 2014, 972, 975).
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