Rechtsprechung
| BFH, 01.07.1954 - IV 444/53 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Anwendbarkeit des § 92 Abs. 3 Reichsabgabenordnung (AO) für Versehen der Steuerpflichtigen
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 59, 146
- DB 1954, 689
- BStBl II 1954, 265
- BStBl III 1954, 265
Wird zitiert von ... (13)
- BFH, 24.07.1984 - VIII R 304/81
Übernimmt das Finanzamt einen Fehler des Steuerpflichtigen, der nicht aus der …
Denn § 129 AO 1977 gilt nach seinem Wortlaut und Sinn nicht für Versehen des Steuerpflichtigen (BFH-Urteile vom 1. Juli 1954 IV 444/53 U, BFHE 59, 146, BStBl III 1954, 265; vom 17. April 1969 V R 21/66, BFHE 95, 484, BStBl II 1969, 474). - BFH, 31.07.1990 - I R 116/88
Keine offenbare Unrichtigkeit i. S. des § 129 AO, wenn der Steuerpflichtige den …
Eine "beim Erlaß des Verwaltungsakts unterlaufene Unrichtigkeit" muß zwar grundsätzlich in der Sphäre der den Bescheid erlassenden Behörde entstanden sein (BFH-Urteile vom 1. Juli 1954 IV 444/53 U, BFHE 59, 146, BStBl III 1954, 265, und in BFHE 141, 485, 486, BStBl II 1984, 785). - BFH, 25.02.1972 - VIII R 141/71
Offenbare Unrichtigkeit - Eingereichte Steuererklärung - Veranlagung gemäß Antrag …
Wenn auch § 92 Abs. 2 AO in erster Linie Fehler betreffe, die der Behörde bei dem Erlaß des Steuerverwaltungsakts unterlaufen seien, so besage das nicht, daß das Verhalten eines Steuerpflichtigen in diesem Zusammenhang völlig ohne Bedeutung sein müsse, wie das FA unter Hinweis auf das Urteil des BFH IV 444/53 U vom 1. Juli 1954 (BFH 59, 146, BStBl III 1954, 265) behaupte.
- BFH, 23.01.1991 - I R 26/90
Berichtigung von Schreibfehlern, Rechenfehlern und ähnlichen offenbaren …
Eine "beim Erlaß des Verwaltungsakts unterlaufene Unrichtigkeit" muß zwar grundsätzlich in der Sphäre der den Bescheid erlassenden Behörde entstanden sein (BFH-Urteile vom 1. Juli 1954 IV 444/53 U, BFHE 59, 146, BStBl III 1954, 265, und vom 24. Juli 1984 VIII R 304/81, BFHE 141, 485, 486, BStBl II 1984, 785). - BFH, 02.04.1987 - IV R 255/84
Offenbare Unrichtigkeit - Anlagegegenstand - Restbuchwert - Absetzung im …
Die Berichtigungsmöglichkeit hat nach Wortlaut und Sinn des § 129 AO 1977 nur Versehen des FA, nicht aber des Steuerpflichtigen im Auge (BFH-Urteile vom 1. Juli 1954 IV 444/53 U, BFHE 59, 146, BStBl III 1954, 265; vom 17. April 1969 V R 21/66, BFHE 95, 484, BStBl II 1969, 474, jeweils zu § 92 Abs. 2 der Reichsabgabenordnung - AO -). - BFH, 17.04.1969 - V R 21/66
Statthaftigkeit der Fehlerberichtigung bei widersprüchlichem Verhalten eines …
§ 92 Abs. 3 AO, den die Steuerpflichtige angewendet wissen will, gilt nach Wortlaut und Sinn dieser Vorschrift nicht für Versehen des Steuerpflichtigen (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - IV 444/53 U vom 1. Juli 1954, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 59 S. 146 - BFH 59, 146 -, BStBl III 1954, 265). - BFH, 26.07.1979 - V R 108/76
Rechenfehler in der Umsatzsteuererklärung - Nachprüfung der …
Aus diesen Gründen liegt hier nicht nur ein Versehen des Steuerpflichtigen vor, welches einer Berichtigung nach § 92 Abs. 2 AO a. F. nicht zugänglich ist (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 1. Juli 1954 IV 444/53 U, BFHE 59, 146, BStBl III 1954, 265), sondern auch ein Fehler des Finanzamts (…vgl. Tipke/Kruse, a. a. O., mit weiteren Nachweisen, sowie Urteile des Bundesfinanzhofs vom 17. April 1969 V R 21/66, BFHE 95, 484, BStBl II 1969, 474, und vom 25. Februar 1972 VIII R 141/71, BFHE 105, 234, BStBl II 1972, 550, deren Ausführungen zu diesem Punkte allerdings nicht entscheidungserheblich waren). - FG Hessen, 06.12.2006 - 6 K 2836/03
Änderung; Steuerbescheid; Grobes Verschulden; Offenbare Unrichtigkeit; …
b) Die Berichtigungsvorschrift des § 129 AO gilt grundsätzlich nicht für offenbare Versehen des Steuerpflichtigen (vgl. bereits BFH-Urteil vom 01.07.1954 IV 444/53 U, BStBl II 1954, 265; BFH-Urteil vom 17.04.1969 V R 21/66, BStBl II 1969, 474 ; BFH-Urteil vom 02.04.1987 IV R 255/84, BStBl II 1987, 762 ). - FG Hamburg, 19.04.2007 - 5 K 114/05
Berichtigung eines bestandskräftigen Verwaltungsakts nach § 129 AO
Eine "beim Erlass des Verwaltungsakts unterlaufene Unrichtigkeit" muss zwar grundsätzlich in der Sphäre der den Bescheid erlassenden Behörde entstanden sein (BFH Urteile vom 1.7.1954 IV 444/53 U, BFHE 59, 146, BStBl III 1954, 265, und in BFHE 141, 485, 486, BStBl II 1984, 785 ). - FG Baden-Württemberg, 24.02.2005 - 8 K 85/03
Berichtigung nach § 129 AO 1977 wegen Übernahme einer in der Steuererklärung …
Die Berichtigungsvorschrift des § 129 AO gilt nicht für offenbare Versehen des Steuerpflichtigen (bereits BFH-Urteil vom 1. Juli 1954 IV 444/53 U, BFHE 59, 146, BStBl II 1954, 265; BFH-Urteil vom 17. April 1969 V R 21/66, BStBl II 1969, 474; BFH-Urteil vom 2. April 1987 IV R 255/84, BFHE 149, 490, BStBl II 1987, 762;… vgl. Tipke, in: Tipke/Kruse, AO, § 129 Tz. 15). - BFH, 29.03.1966 - V 109/61
- FG Baden-Württemberg, 21.09.2005 - 2 K 396/02
Keine Änderung eines Einkommensteuerbescheides nach § 129 AO bzw. § 173 Abs. 1 …
- FG Niedersachsen, 15.04.1997 - VII 473/96
Änderung eines bestandskräftigen Steuerbescheids wegen offenbarer Unrichtigkeit; …
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