Rechtsprechung
| BFH, 23.11.1961 - IV 344/58 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Aufwendungen zur Beseitigung eines Unfallschadens an einem Kraftfahrzeug als Betriebsausgaben - Geltendmachung des Aufwandes für Erwerb und Unterhalt eines Kraftfahrzeuges durch einen Gehbehinderten
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 74, 321
- DB 1962, 758
- BStBl III 1962, 123
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (1)
- BFH, 12.04.1956 - IV 611/54 U
Berücksichtigung der Beschädigung eines teilweise beruflich genutzten PKWs - …
Auszug aus BFH, 23.11.1961 - IV 344/58 U
Auch in diesem Fall wären die zur Beseitigung des Unfallschadens aufgewandten Kosten nicht abzugsfähig (vgl. das Urteil des Reichsfinanzhofs IV 62/42 vom 13. August 1942, RStBl 1942 S. 923; Urteil des Bundesfinanzhofs IV 611/54 U vom 12. April 1956, BStBl 1956 III S. 176, Slg. Bd. 62 S. 474;… Blümich-Falk, Kommentar zum Einkommensteuergesetz, 8. Aufl., § 12 Anm. 5;… Herrmann-Heuer, Kommentar zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer, 9. Aufl., § 4 Anm. 62).
- BFH, 15.11.1991 - III R 30/88
Berücksichtigung von Kfz-Kosten als außergewöhnliche Belastung bei …
Es entspricht seit langem der höchstrichterlichen Rechtsprechung, daß schwer Körperbehinderte, die in ihrer Geh- und Stehfähigkeit erheblich beschränkt sind, Kfz-Aufwendungen für Privatfahrten neben den Pauschbeträgen für Körperbehinderte als außergewöhnliche Belastung geltend machen können (BFH-Urteile vom 23. November 1961 IV 344/58 U, BFHE 74, 321, BStBl III 1962, 123; vom 1. August 1975 VI R 158/72, BFHE 116, 378, BStBl II 1975, 825). - BFH, 02.10.1992 - III R 63/91
KfZ-Kosten bei stark Gehbehinderten sind außergewöhnliche Belastungen
Es entspricht ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung, daß schwer Körperbehinderte, die in ihrer Geh- und Stehfähigkeit erheblich beschränkt sind, Kfz-Aufwendungen für Privatfahrten neben den Pauschbeträgen für Körperbehinderte als außergewöhnliche Belastung geltend machen können (BFH-Urteile vom 23. November 1961 IV 344/58 U, BFHE 74, 321, BStBl III 1962, 123; vom 1. August 1975 VI R 158/72, BFHE 116, 378, BStBl II 1975, 825). - BFH, 11.12.1987 - III R 95/85
Aufwendungen für eine Heilkur können bei nachgewiesener Zwangsläufigkeit nach § …
Dazu gehören die im Streitfall anerkannten Kfz-Aufwendungen schwer Körperbehinderter, die in ihrer Geh- und Stehfähigkeit erheblich beeinträchtigt sind (z.B. BFH-Urteile vom 23. November 1961 IV 344/58 U, BFHE 74, 321, BStBl III 1962, 123; vom 28. Januar 1966 VI 66/65, BFHE 85, 224, BStBl III 1966, 291, und vom 1. August 1975 VI R 158/72, BFHE 116, 378, BStBl II 1975, 825); dabei handelt es sich zwar um laufende Aufwendungen des Körperbehinderten; sie werden jedoch als "zusätzliche Krankheitskosten" nicht von der Abgeltungswirkung des Pauschbetrags erfaßt (BFH-Urteil vom 17. Dezember 1965 VI 297/65 U, BFHE 84, 574, BStBl III 1966, 208).
- BFH, 01.08.1975 - VI R 158/72
Grundsätze über Berücksichtigung von Kfz-Aufwendungen bei Geh- und …
Nach ständiger Rechtsprechung des BFH seit dem Urteil vom 23. November 1961 IV 344/58 U (BFHE 74, 321, BStBl III 1962, 123) können bei schwer Körperbehinderten, die in ihrer Geh- und Stehfähigkeit erheblich beschränkt sind, Kfz-Aufwendungen für Privatfahrten neben den Pauschbeträgen nach § 33 a Abs. 6 EStG 1969 (§ 26 LStDV 1968) als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden. - BFH, 28.01.1966 - VI 66/65
Kraftfahrzeug als Arbeitsmittel - Ein um 100% in seiner Erwerbsfähigkeit …
Daß das FA dabei in Anlehnung an das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) IV 344/58 U vom 23. November 1961 (BStBl 1962 III S. 123, Slg. Bd. 14 S. 321) die Kosten für die Hälfte des verbrauchten Treibstoffs bei der Berechnung ausgeschieden habe, sei ebensowenig zu beanstanden, wie die Zubilligung des Körperbeschädigten-Freibetrags von 1500 DM, obwohl der Stpfl. eigentlich für alle durch den Körperschaden verursachten Aufwendungen den Einzelnachweis hätte erbringen müssen.Bei der schweren Körperbeschädigung erscheint es glaubhaft, daß schon die anderen durch den körperlichen Zustand bedingten Aufwendungen des Stpfl. den Pauschbetrag erreichen, so daß es gerechtfertigt ist, die Kraftfahrzeugkosten in der glaubhaft gemachten Höhe daneben zu berücksichtigen (siehe auch BFH-Urteil IV 344/58 U vom 23. November 1961, BStBl 1962 III S. 123, Slg. Bd. 74 S. 321).
- BFH, 28.02.1964 - VI 180/63 S
Minderung des Betriebsgewinns durch einen Unfall mit einem Dienstwagen bei einer …
Aus dem Betriebsvermögen bezahlte Reparaturkosten sind also Privatentnahmen und belasten das Privatkonto, wie der Reichsfinanzhof und der Bundesfinanzhof wiederholt ausgesprochen haben, z.B. in den Urteilen IV 62/42 vom 13. August 1942 (RStBl 1942 S. 928); IV 611/54 U vom 12. April 1956 (BStBl 1956 III S. 176, Slg. Bd. 62 S. 474); IV 131/58 U vom 13. Mai 1959 (BStBl 1959 III S. 269, Slg. Bd. 69 S. 22); IV 344/58 U vom 23. November 1961 (BStBl 1962 III S. 123, Slg. Bd. 74 S. 321). - FG Sachsen, 07.11.2000 - 5 K 1777/98
Aufwendungen für einen Blindencomputer als neben dem Blindenpauschbetrag …
Dazu gehören z. B. Kfz-Aufwendungen schwer geh- und stehbehinderter (vgl. BFH-Urteile vom 23. November 1961 IV 344/58 U, BStBl III 1962, 123, vom 28. Januar 1966 VI 66/65, BStBl III 1966, 291, und vom 1. August 1975 VI R 158/72, BStBl II 1975, 825); dabei handelt es sich zwar um laufende Aufwendungen des Körperbehinderten; sie werden jedoch als "zusätzliche Krankheitskosten" nicht von der Abgeltungswirkung des Pauschbetrags erfasst (vgl. BFH-Urteil vom 17. Dezember 1965 VI 297/65 U, BStBl III 1966, 208). - BFH, 17.12.1965 - VI 297/65 U
Geltendmachung von anteiligen Kraftfahrzeugkosten als außergewöhnliche Belastung …
Das Finanzgericht (FG) führte aus: In dem Erlaß werde offenbar eine Fahrtstrecke von 3 000 km angesetzt, weil der Bundesfinanzhof (BFH) im Urteil IV 344/58 U vom 23. November 1961 (BStBl 1962 III S. 123, Slg. Bd. 74 S. 321) die Kosten für eine Strecke von 3 000 km nach § 33 EStG begünstigt habe. - BFH, 23.02.1968 - VI R 260/67
Mehraufwendungen durch Kraftfahrzeugbenutzung - Geh- und Stehbehinderte - …
So hat der BFH in der Entscheidung IV 344/58 U vom 23. November 1961 (BFH 74, 321, BStBl III 1962, 123) einem voll Beinamputierten die Aufwendungen für seinen Pkw teilweise nach § 33 EStG anerkannt. - BFH, 10.12.1965 - VI 191/65 U
Übertragung eines Körperbehinderten-Pauschbetrages
Liegen die ihm aus der Körperbehinderung erwachsenen Aufwendungen höher als der Pauschbetrag, so kann er gemäß § 33 EStG die höheren Aufwendungen geltend machen (Entscheidungen des Bundesfinanzhofs IV 209/59 U vom 20. Januar 1961, BStBl 1961 III S. 207, Slg. Bd. 72 S. 566; IV 344/58 U vom 23. November 1961, BStBl 1962 III S. 123, Slg. Bd. 74 S. 321; VI 196/63 U vom 29. Oktober 1963, BStBl 1964 III S. 34, Slg. Bd. 78 S. 92). - BFH, 06.03.1964 - VI 224/63 U
Kosten des PKWs eines gehbehinderten Beamten als außergewöhnliche Belastung
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