Rechtsprechung
| BFH, 08.11.1963 - VI 43/63 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Bewertungsfreiheit für geringwertige Anlagegüter
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 78, 96
- DB 1964, 134
- BStBl III 1964, 36
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (4)
- BVerfG, 16.06.1959 - 2 BvL 10/59
Finanzvertrag
Auszug aus BFH, 08.11.1963 - VI 43/63 U
Der Gesetzgeber ist auch grundsätzlich frei in der Wahl der Merkmale, an denen er Gleichheit und Ungleichheit der gesetzlichen Regelung orientiert (Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 2 BvL 10/59 vom 16. Juni 1959, BVerfGE 9 S. 334). - BVerfG, 21.02.1961 - 1 BvL 29/57
Ehegattenfreibetrag
Auszug aus BFH, 08.11.1963 - VI 43/63 U
Ist eine ungleiche Regelung sachlich hinreichend gerechtfertigt und hält sie sich in den gebotenen Grenzen, so ist der Gleichheitsgrundsatz nicht verletzt (vgl. Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 1 BvL 29/57, 20/60 vom 21. Februar 1961, BVerfGE 12 S. 151, BStBl 1961 I S. 55 ff.). - BVerfG, 17.03.1959 - 1 BvL 39/56
Scheineheliche Kinder
Auszug aus BFH, 08.11.1963 - VI 43/63 U
Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts liegt ein Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG nicht vor, wenn ungleiche Tatbestände ungleich behandelt werden (vgl. Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts 2 BvG 1/51 vom 23. Oktober 1951, Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts - BVerfGE - Bd. 1 S. 14; 1 BvL 39, 44/56 vom 17. März 1959, BVerfGE 9 S. 201). - BFH, 28.02.1958 - VI 20/58 U
Abgrenzung der Aufgaben von Gesetzgebung und Rechtsprechung bei Durchführung des …
Auszug aus BFH, 08.11.1963 - VI 43/63 U
Es ist nach den verfassungsrechtlichen Prinzipien des Grundgesetzgebers nicht Sache der Gerichte zu prüfen, ob der Gesetzgeber jeweils die gerechteste und zweckmäßigste Regelung getroffen hat, sondern nur, ob er die äußersten Grenzen der Gerechtigkeit gewahrt hat (vgl. dazu besonders das Urteil des Senats VI 20/58 U vom 28. Februar 1958, BStBl 1958 III S. 196, Slg. Bd. 66 S. 512).
- BFH, 31.01.1986 - VI R 78/82
Technische AfA bei Arbeitsmitteln (antiker Schreibtisch und -sessel) möglich, …
Handelt es sich bei Arbeitsmitteln i. S. des § 9 Abs. 1 Nr. 6 EStG um Wirtschaftsgüter, deren Nutzung sich erfahrungsgemäß über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckt, so sind deren Anschaffungskosten nach dieser Vorschrift i.V. m. § 9 Abs. 1 Nr. 7 und § 7 Abs. 1 EStG in Höhe der jährlichen AfA abziehbar (vgl. BFH-Urteile vom 8. November 1964 VI 43/63 U, BFHE 78, 96, BStBl III 1964, 36; vom 8. Februar 1974 VI R 326/70, BFHE 111, 341, BStBl II 1974, 306, und in BFHE 121, 444, BStBl II 1977, 464). - BFH, 08.02.1974 - VI R 326/70
Arbeitsmittel - Mehrjährige Nutzungsdauer - Werbungskosten - Zeitpunkt der …
Der Bundesfinanzhof hält daran fest, daß Arbeitsmittel eines Arbeitnehmers mit einer mehrjährigen Nutzungsdauer nicht bereits im Jahr der Anschaffung voll als Werbungskosten abgesetzt werden können (vgl. z. B. Urteil vom 8. November 1963 VI 43/63 U, BFHE 78, 96, BStBl III 1964, 36).Der Kläger kann als Arbeitnehmer die Bewertungsfreiheit für geringwertige Wirtschaftsgüter nach § 6 Abs. 2 EStG nicht in Anspruch nehmen, ohne daß eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes wegen der unterschiedlichen Behandlung von Steuerpflichtigen, die ihren Gewinn auf Grund ordnungsmäßiger Buchführung ermitteln, und Arbeitnehmern festzustellen ist (BFH-Urteil vom 8. November 1963 VI 43/63 U, BFHE 78, 96, BStBl III 1964, 36).
- BFH, 24.08.1990 - IX B 119/89
Beurteilung von Aufwendungen von Erwerbern, die sie im Zusammenhang mit der …
§ 6 Abs. 2 EStG ist, wie der BFH mehrfach entschieden hat (Urteile vom 8. November 1963 VI 43/63 U, BFHE 78, 96, BStBl III 1964, 36, und vom 8. Februar 1974 VI R 326/70, BFHE 111, 341, BStBl II 1974, 306), im Rahmen des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 EStG nicht entsprechend anwendbar. - BFH, 21.03.1975 - VI R 131/73
Anzahlung - PKW - Veruntreuung - Arbeitnehmer - Geldverlust - Werbungskosten - …
Die sonst unterschiedliche Behandlung von Steuerpflichtigen mit Gewinneinkünften und Arbeitnehmern verletzt nicht den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes (BFH-Urteil vom 8. November 1963 VI 43/63 U, BFHE 78, 96, BStBl III 1964, 36).
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