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| BFH, 13.02.1968 - II R 116/66 |
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Papierfundstellen
- BFHE 91, 483
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (4)
- BFH, 05.10.1966 - II 116/63
Auslegung der Befreiungsvorschriften unter sinnvoller Würdigung ihres inhaltlich …
Auszug aus BFH, 13.02.1968 - II R 116/66
Denn Gegenstand der Versteigerung, des Meistgebots und des Zuschlags waren nicht die Miteigentumsanteile - Grundstücke im Sinne des § 2 Abs. 1 Satz 1 GrEStG , §§ 1008 ff. BGB (vgl. Urteile II 169/62 vom 14. Juli 1965, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1965 Nr. 456 S. 552 - HFR 1965 Nr. 456, 552 -, und II 116/63 vom 5. Oktober 1966, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 87 S. 91 - BFH 87, 91 -, BStBl 1967 III S. 29) -, sondern die ungeteilten Grundstücke selbst. - BFH, 14.02.1967 - II 164/64
Heranziehung zur Grunderwerbsteuer nach Höchstgebot oder erst nach …
Auszug aus BFH, 13.02.1968 - II R 116/66
Unbedenklich ist auch, daß es aus § 9 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 GrEStG keinen Einwand gegen die Steuerbefreiung abgeleitet hat; zur letztgenannten Vorschrift wird auf das Urteil II 164/64 vom 14. Februar 1967 (BFH 88, 96, BStBl 1967 III S. 296) Bezug genommen. - BFH, 26.10.1966 - II 12/64
Steuerrechtliche Behandlung einer Zwangsversteigerung mit einem nicht …
Auszug aus BFH, 13.02.1968 - II R 116/66
Mit Recht hat das FG einen nach § 9 Abs. 1 GrEStG steuerbefreiten Rettungserwerb nicht allein deshalb verneint, weil die Klägerin das erworbene Grundstück selbst zur Zwangsversteigerung gebracht hatte (vgl. Urteil II 12/64 vom 26. Oktober 1966, BFH 87, 99). - RFH, 17.11.1933 - II A 98/33
Auszug aus BFH, 13.02.1968 - II R 116/66
Daraus folgt allerdings nicht, wie die Klägerin unter Hinweis auf die zu § 14 Abs. 1 GrEStG 1919 /1927 ergangenen Urteile des Reichsfinanzhofs ((RFH) II 89/32 vom 22. Februar 1933 (RStBl 1933, 836) und II A 98/33 vom 17. November 1933, Sammlung der Entscheidungen des Reichsfinanzhofs Bd. 34 S. 264 - RFH 34, 264 -, RStBl 1934, 254) meint, daß beim Vergleich des Beleihungswerts mit dem Grundstückswerte von den Wertvorstellungen der Klägerin auszugehen sei.
- BFH, 28.04.1970 - II 109/65
Entwicklung der Verhältnisse - Definitionsbereich der Normen - Elemente des …
Dieser Auffassung ist zwar darin zuzustimmen, daß Befreiungsvorschriften nicht buchstäblich eng (vgl. BFH-Urteil II R 116/66 vom 13. Februar 1968, BFH 91, 483), sondern unter sinnvoller Würdigung des mit ihnen verfolgten Zwecks auszulegen sind (BFH-Urteile II 89/64 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 302 [306], BStBl III 1966, 319; II 116/63 vom 5. Oktober 1966, BFH 87, 91, BStBl III 1967, 29; II 139/63 vom 20. Juni 1967, BFH 89, 485 [487], BStBl III 1967, 677; II 156/63 vom 1. August 1967, BFH 89, 540 [544], BStBl III 1967, 706; II 138/64 vom 20. Februar 1968, BFH 91, 488 [490]), was insbesondere auch für die Vergünstigungen des sozialen Wohnungsbaus gilt (BFH-Urteil II 139/63; vgl. BFH-Urteile II 151/59 vom 26. Juli 1961, BFH 73, 571, BStBl III 1961, 473, und II 190/61 vom 9. Oktober 1963, BFH 79, 288, BStBl III 1964, 336), daß sich aus der Zusammenschau zweier Befreiungsvorschriften mit logischer Notwendigkeit eine Steuerbefreiung ergeben kann, die im Wortlaut der Einzelvorschriften, je für sich allein betrachtet, nicht zum Ausdruck kommt (BFH-Urteile II 135/62 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 298, BStBl III 1966, 318, und II R 96/66 vom 21. Dezember 1966, BFH 88, 250, BStBl III 1967, 345), und daß auch bei einer Verkehrsteuer, die keine Rechtsformsteuer zu sein braucht (BFH-Urteil II R 29/66 vom 5. Februar 1969, BFH 95, 287 [288], BStBl II 1969, 400), der Sinn und Zweck einer Befreiung wirtschaftlich bestimmt sein kann (BFH-Urteil II 232/65 vom 9. Mai 1967, BFH 88, 572, BStBl III 1967, 507).Der Zweck eines Gesetzes kann aber, auch wenn von dessen Sinnzusammenhang im ganzen auszugehen ist (vgl. z. B. BFH-Urteile II R 116/66 vom 13. Februar 1968, BFH 91, 483; II 25/61 vom 20. Mai 1969, BFH 96, 129 [132 f.], BStBl II 1969, 550), nur dem Gesetz selbst entnommen werden (vgl. BVerfGE 10, 234 [244]; 11, 126 [130]).
- BFH, 24.11.1971 - II R 6/70
Grundpfandgläubiger - Befreiung des Meistgebots - Bürgen - Rettung seines Rechts …
Sofern kein Anhalt besteht, daß der Pfandgläubiger das Pfandrecht zur Ersparung von Abgaben bei dem beabsichtigten Erwerb des Grundstücks erworben hatte (§ 9 Abs. 1 Nr. 3 GrEStG), ist es unter Umständen sogar -- anders als nach dem inzwischen aufgehobenen Halbsatz 2 des § 9 Abs. 1 Nr. 3 des Saarländischen Grunderwerbsteuergesetzes (vgl. BFH-Urteil II R 116/66 vom 13. Februar 1968, BFH 91, 483) -- unschädlich, wenn er innerhalb seines Rechtes über den gemeinen Wert des Grundstücks hinaus bietet, sofern er durch ein solches Gebot den Wert seines Grundpfandrechts retten will und nicht in erster Linie den Zweck verfolgt, das Grundstück um seiner selbst willen zu erwerben (vgl. BFH-Urteil II 129/63 vom 25. Mai 1966, BFH 86, 432 [436]).Einem Gläubiger, der z. B. ein Baudarlehen gewährt, kann aber nicht entgegengehalten werden, daß seine Grundschuld im Zeitpunkt des Erwerbs noch nicht vom Grundstückswerte gedeckt war, wenn diese jeweils nur in dem Umfang valutiert werden sollte, in dem der Fortschritt der Bauarbeiten den gemeinen Wert des Grundstücks erhöht (BFH-Urteil II R 116/66 vom 13. Februar 1968, BFH 91, 483 [486]).
- BFH, 09.11.1994 - II B 142/93
Anforderungen an die inhaltliche Bestimmtheit von Grunderwerbsteuerbescheiden - …
Soweit die Kläger vortragen, das FG-Urteil weiche von den BFH-Urteilen vom 26. Juli 1961 II 151/59 U (BFHE 73, 571, BStBl III 1961, 473), vom 9. Oktober 1963 II 190/61 U (BFHE 79, 288, BStBl III 1964, 336), vom 16. Februar 1966 II 89/64 (BFHE 85, 302, BStBl III 1966, 319), vom 5. Oktober 1966 II 116/63 (BFHE 87, 91, BStBl III 1967, 29), vom 20. Juni 1967 II 139/63 (BFHE 89, 485, BStBl III 1967, 677), vom 13. Februar 1968 II R 116/66 (BFHE 91, 483), vom 2. Februar 1968 II 138/64 (BFHE 91, 488), vom 1. August 1967 II 156/63 (BFHE 89, 540, BStBl III 1967, 706), vom 13. Januar 1970 II 132/65 (BFHE 98, 453, BStBl II 1970, 440), vom 28. April 1970 II 109/65 (BFHE 99, 250, BStBl II 1970, 600), vom 14. Juli 1970 II R 93/66 (BFHE 100, 228, BStBl II 1970, 872), vom 8. Dezember 1970 II 43/65 (BFHE 102, 120, BStBl II 1971, 530), vom 6. April 1971 II 38/65 (BFHE 103, 235, BStBl II 1971, 779), vom 16. Juni 1971 II 86/64 (BFHE 103, 357, BStBl II 1972, 35), vom 16. Juni 1971 II R 45/66 (BFHE 103, 361, BStBl II 1972, 65), vom 5. Juli 1972 II R 133/68 (BFHE 107, 49, BStBl II 1972, 911) und vom 8. November 1977 VIII R 110/76 (BFHE 123, 560 k--564, BStBl II 1978, 82) ab, weil es nicht genügend beachtet habe, daß Befreiungsvorschriften, insbesondere die Vergünstigungen des sozialen Wohnungsbaus grundsätzlich nicht buchstäblich eng, sondern unter sinnvoller Würdigung des der Ausnahmevorschrift verfolgten Zwecks auszulegen seien, trifft dies nicht zu.
- BFH, 03.12.1968 - II B 39/68
Zeitpunkt der Entstehung der Steuerschuld bei befristetem Verkaufsauftrag
Dadurch könnte möglicherweise in Randbereichen der maßgebende Wortsinn (vgl. Urteil II 110/62 vom 28. November 1967, BFH 91, 132 [133], BStBl II 1968, 216;… II 33/63, a.a.O.) des § 1 Abs. 2 GrEStG 1940 die Aussage des früheren § 5 Abs. 4 Nr. 5 GrEStG 1919/1927 im Sinnzusammenhang des Gesetzes (vgl. Urteil II 232/65 vom 9. Mai 1967, BFH 88, 572 [574], BStBl III 1967, 507) nicht voll einschließen (vgl. Urteil II R 116/66 vom 13. Februar 1968, BFH 91, 483 [485 ff.]). - BFH, 01.02.1971 - II 25/65
Stichtagswert - Zeitpunkt des Erwerbs - Feststellung als Einheitswert - …
Denn seinem eigentlichen Sinne nach will § 9 Abs. 1 GrEStG einen Grundpfandgläubiger nicht deshalb begünstigen, weil ihm ein Grundpfandrecht (§ 9 Abs. 4 GrEStG) beliebigen Rangs zusteht (vgl. BFH-Urteil II R 116/66 vom 13. Februar 1968, BFH 91, 483), sondern -- wie auch die Aufzählung der den Grundpfandgläubigern gleichgestellten Personen (§ 9 Abs. 5 Satz 2 GrEStG) zeigt (vgl. BFH-Urteil II 12/64 vom 26. Oktober 1966, BFH 87, 99) -- diejenigen Gläubiger, welche mit Grund annehmen durften, wegen ihrer Ansprüche durch Rechte am Grundstück gesichert zu sein, und welche durch das eingeleitete Zwangsversteigerungsverfahren Gefahr laufen, diese Sicherung zu verlieren. - BFH, 14.08.1974 - II R 73/68
Nachsteuer - Nacherhebung - Neuer Steuerfall - Andere Steuer
Auf die Urteile des BFH vom 13. Februar 1968 II R 116/66 (BFHE 91, 483) und vom 9. Februar 1972 II R 99/70 (BFHE 105, 172, BStBl II 1972, 503) wird hingewiesen.
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