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Rechtsprechung
   BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1979,1272
BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78 (https://dejure.org/1979,1272)
BGH, Entscheidung vom 18.06.1979 - VII ZR 84/78 (https://dejure.org/1979,1272)
BGH, Entscheidung vom 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78 (https://dejure.org/1979,1272)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Erfüllung einer Steuerforderung eines privaten Dritten - Übergang der Befugnis der öffentlichen Hand, sich an gesetzlichen Vetreter des Steuerpflichtigen zu halten - Schadensersatzanspruch des die Steuerforderung Erfüllenden

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 75, 23
  • NJW 1979, 2198
  • MDR 1979, 1014
  • DB 1979, 1892
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (9)

  • RG, 21.12.1931 - VIII 349/31

    Erwirbt der zahlende Zollbürge den früheren Zollanspruch des Reichs nach § 774 …

    Auszug aus BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78
    Es ist seit langem anerkannt, daß eine Steuerforderung der öffentlichen Hand, wenn die Steuerschuld von einem privaten Dritten getilgt wird, nach allgemeinen privatrechtlichen Vorschriften auf den Dritten übergehen kann (BGHZ 39, 319, 323; BGH NJW 1956, 1197 Nr. 4; 1973, 1077 Nr. 3 m.w.N.; RGZ 135, 25; 146, 317, 319;… Alff in BGB-RGRK 12. Aufl. § 268 Rdn. 7).

    Erfüllt ein privater Dritter eine Steuerschuld, so ist das öffentlich-rechtliche Forderungsverhältnis zwischen dem Staat und dem bisherigen Steuerschuldner beendet (RGZ 135, 25, 30).

    Denn dieses Vorrecht findet seine Grundlage nicht im öffentlichen Recht, sondern im privaten Konkursrecht (RGZ 135, 25, 32).

  • BGH, 02.04.1973 - VIII ZR 108/72

    Rechtsweg für die Feststellung des Konkursvorrechts - Übergang einer von einem …

    Auszug aus BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78
    Infolge der durch den Übergang bewirkten Umwandlung der Steuerforderung in eine privatrechtliche Geldforderung (vgl. BGH NJW 1973, 1077 Nr. 3, 1078) kann auch ein etwa mitübergegangenes, aus der Sachhaftung für bestimmte Steuern herzuleitendes Recht nicht weiter gehen als ein privatrechtliches Pfandrecht.

    Es ist seit langem anerkannt, daß eine Steuerforderung der öffentlichen Hand, wenn die Steuerschuld von einem privaten Dritten getilgt wird, nach allgemeinen privatrechtlichen Vorschriften auf den Dritten übergehen kann (BGHZ 39, 319, 323; BGH NJW 1956, 1197 Nr. 4; 1973, 1077 Nr. 3 m.w.N.; RGZ 135, 25; 146, 317, 319;… Alff in BGB-RGRK 12. Aufl. § 268 Rdn. 7).

  • RG, 18.01.1935 - V 347/34

    Ist es für das Ablösungsrecht und den Rechtsübergang nach den §§ 1150, 268 BGB. …

    Auszug aus BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78
    Es ist seit langem anerkannt, daß eine Steuerforderung der öffentlichen Hand, wenn die Steuerschuld von einem privaten Dritten getilgt wird, nach allgemeinen privatrechtlichen Vorschriften auf den Dritten übergehen kann (BGHZ 39, 319, 323; BGH NJW 1956, 1197 Nr. 4; 1973, 1077 Nr. 3 m.w.N.; RGZ 135, 25; 146, 317, 319;… Alff in BGB-RGRK 12. Aufl. § 268 Rdn. 7).

    Mit dem Übergang auf den Dritten wird die Steuerforderung aus ihrer hoheitlichen Beziehung gelöst (RGZ 146, 317, 319).

  • BGH, 09.05.1963 - II ZR 124/61

    Ausgeschiedener Kommanditist

    Auszug aus BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78
    Es ist seit langem anerkannt, daß eine Steuerforderung der öffentlichen Hand, wenn die Steuerschuld von einem privaten Dritten getilgt wird, nach allgemeinen privatrechtlichen Vorschriften auf den Dritten übergehen kann (BGHZ 39, 319, 323; BGH NJW 1956, 1197 Nr. 4; 1973, 1077 Nr. 3 m.w.N.; RGZ 135, 25; 146, 317, 319;… Alff in BGB-RGRK 12. Aufl. § 268 Rdn. 7).
  • BGH, 04.05.1977 - VIII ZR 298/75

    Durchgriffshaftung bei unterkapitalisierter GmbH

    Auszug aus BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78
    Erbringt ein privater Dritter Leistungen aus einem Steuerschuldverhältnis (vgl. § 48 AO 1977) und geht die Steuerforderung auf ihn über, die aber - wie dargelegt - in seiner Hand nur noch eine privatrechtliche Geldforderung sein kann, so richtet sich auch die Möglichkeit eines Haftungsdurchgriffs auf andere Personen als den ursprünglichen Schuldner ausschließlich nach Privatrecht, also nach den von der Rechtsprechung insoweit entwickelten Grundsätzen (vgl. BGHZ 56, 81; 68, 312, beide mit Nachweisen).
  • BGH, 16.12.1958 - VI ZR 245/57

    § 64 Abs. 1 GmbHG als Schutzgesetz

    Auszug aus BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78
    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, von der abzuweichen der Senat keinen Anlaß sieht, können Gesellschaftsgläubiger nach diesen Vorschriften Schadensersatz nur insoweit verlangen, als sie bei rechtzeitiger Stellung des Konkursantrags eine Konkursquote erhalten hätten, nicht dagegen, soweit sie veranlaßt worden sind, der GmbH noch weiteren Kredit zu gewähren (BGHZ 29, 100, 106; BGH Urteil vom 2. Februar 1960 - VI ZR 13/59 = WM 1960, 641;… Baumbach/Hueck GmbHG 13. Aufl. § 64 Anm. 1 C; Karsten Schmidt JZ 1978, 661, 664 m.w.N.).
  • BGH, 05.04.1971 - VII ZR 163/69

    Verschulden bei Vertragsverhandlungen

    Auszug aus BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78
    Erbringt ein privater Dritter Leistungen aus einem Steuerschuldverhältnis (vgl. § 48 AO 1977) und geht die Steuerforderung auf ihn über, die aber - wie dargelegt - in seiner Hand nur noch eine privatrechtliche Geldforderung sein kann, so richtet sich auch die Möglichkeit eines Haftungsdurchgriffs auf andere Personen als den ursprünglichen Schuldner ausschließlich nach Privatrecht, also nach den von der Rechtsprechung insoweit entwickelten Grundsätzen (vgl. BGHZ 56, 81; 68, 312, beide mit Nachweisen).
  • BGH, 24.02.1956 - I ZR 82/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78
    Es ist seit langem anerkannt, daß eine Steuerforderung der öffentlichen Hand, wenn die Steuerschuld von einem privaten Dritten getilgt wird, nach allgemeinen privatrechtlichen Vorschriften auf den Dritten übergehen kann (BGHZ 39, 319, 323; BGH NJW 1956, 1197 Nr. 4; 1973, 1077 Nr. 3 m.w.N.; RGZ 135, 25; 146, 317, 319;… Alff in BGB-RGRK 12. Aufl. § 268 Rdn. 7).
  • BGH, 02.02.1960 - VI ZR 13/59
    Auszug aus BGH, 18.06.1979 - VII ZR 84/78
    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, von der abzuweichen der Senat keinen Anlaß sieht, können Gesellschaftsgläubiger nach diesen Vorschriften Schadensersatz nur insoweit verlangen, als sie bei rechtzeitiger Stellung des Konkursantrags eine Konkursquote erhalten hätten, nicht dagegen, soweit sie veranlaßt worden sind, der GmbH noch weiteren Kredit zu gewähren (BGHZ 29, 100, 106; BGH Urteil vom 2. Februar 1960 - VI ZR 13/59 = WM 1960, 641;… Baumbach/Hueck GmbHG 13. Aufl. § 64 Anm. 1 C; Karsten Schmidt JZ 1978, 661, 664 m.w.N.).
  • BGH, 06.06.1994 - II ZR 292/91

    Haftung des GmbH-Geschäftsführers wegen Verschulden bei Vertragsschluß; Aufgabe …

    Auch die Neugläubiger, die, jedenfalls soweit es sich um Vertragsgläubiger handelt, bei rechtzeitiger Konkursanmeldung gar keinen Schaden erlitten hätten, sollen danach indessen nur den Quotenschaden ersetzt erhalten; für dessen Berechnung soll der Zeitpunkt maßgebend sein, in dem die jeweilige Forderung entstanden ist (BGHZ 29, 100, 104 ff., 107; BGHZ 100, 19, 23 ff.; BGH, Urt. v. 22. Januar 1962 - III ZR 198/60, WM 1962, 527, 530, V. 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78, NJW 1979, 2198, insoweit in BGHZ 75, 23 [BGH 18.06.1979 - VII ZR 84/78] nicht abgedruckt, und v. 8. Oktober 1987 - IX ZR 143/86, WM 1987, 1431, 1432; ferner beiläufig das eine Aktiengesellschaft betreffende Urteil des erkennenden Senats vom 11. November 1985, BGHZ 96, 231, 237 [BGH 11.11.1985 - II ZR 109/84]; vgl. aber auch BGHZ 75, 96, 106: "Schutzgesetz ... jedenfalls insoweit -, als sich durch die Verzögerung der Konkurseröffnung die Befriedigungsausrichten der Gläubiger verringert haben").
  • BGH, 17.03.2022 - IX ZR 216/20

    Übergang von Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis auf einen leistenden …

    Rn. 16 Erfüllt ein privater Dritter die Steuerforderung, dient die als Steuerforderung entstandene Forderung nach dem Forderungsübergang in der Hand des Dritten allerdings lediglich der Durchsetzung der privatrechtlichen Erstattungsansprüche gegenüber demjenigen, dessen Steuern er bezahlt hat (BGH, Urteil vom 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78, BGHZ 75, 23, 24).

    Sie ist in der Hand des Dritten nur noch eine privatrechtliche Geldforderung (BGH, Urteil vom 2. April 1973 - VIII ZR 108/72, NJW 1973, 1077, 1078; vom 18. Juni 1979, aaO S. 25; BFHE 119, 188, 191).

    Befugnisse, die öffentlich-rechtlicher Natur sind, gehen daher nicht auf den privaten Gläubiger über (vgl. BGH, Urteil vom 18. Juni 1979, aaO S. 25 f zu § 69 AO).

  • BGH, 29.09.1981 - VI ZR 21/80

    Verlust der Rechts- und Parteifähigkeit einer Kommanditgesellschaft und ihre …

    Die Möglichkeit, daß der beklagten GmbH aus dem laufenden Prozeß noch Kostenerstattungsansprüche zustehen könnten, steht dem nicht entgegen (vgl. BGHZ 74, 213 f [BGH 05.04.1979 - II ZR 73/78]ür den Fall des Erlöschens eines rechtsfähigen Vereins; a.A. Theil, JZ 79, 568).
  • BFH, 06.08.2024 - VII R 32/22

    Erlass eines Duldungsbescheids nach Restschuldbefreiung des Steuerschuldners

    Denn selbst wenn infolge der Zahlung der Anspruch des FA gemäß § 268 Abs. 3, § 1143 Abs. 1, § 1150 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) auf den Leistenden übergegangen ist (so Urteil des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 18.06.1979 - VII ZR 84/78, BGHZ 75, 23, unter II.2. der Gründe;… Klein/Ratschow, AO, 17. Aufl., § 48 Rz 4), entfällt jedenfalls der öffentlich-rechtliche Anspruch aus dem Steuerschuldverhältnis.

    Dieser Anspruch wandelt sich in eine privatrechtliche Geldforderung um (BGH-Urteil vom 18.06.1979 - VII ZR 84/78, BGHZ 75, 23, unter II.3.a der Gründe; Boeker in HHSp, § 48 AO Rz 13; Kunz in Gosch, AO § 48 Rz 13; BeckOK AO/Hennigfeld, 28. Ed. [15.04.2024], AO § 48 Rz 22; zweifelnd Drüen in Tipke/Kruse, § 48 AO Rz 2).

  • BGH, 03.02.1987 - VI ZR 268/85

    Voraussetzungen der Konkursantragspflicht bei Überschuldung; Haftung des …

    Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 64 Abs. 1 GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100, 106; 75, 96, 106; Senatsurteile vom 2. Februar 1960 - VI ZR 13/59 = WM 1960, 641; vom 4. Juli 1961 - VI ZR 84/60 = WM 1961, 1103, 1106; vom 4. Mai 1962 - VI ZR 226/61 = WM 1962, 764; vom 18. Mai 1976 - VI ZR 241/73 = DB 1976, 1665, 1666; BGH Urteile vom 22. Januar 1962 - III ZR 198/60 = WM 1962, 527, 530; vom 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78 = NJW 1979, 2198; vom 9. Juli 1979 - II ZR 211/76 = NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231, 237 [BGH 11.11.1985 - II ZR 109/84];… Hachenburg/Ulmer aaO § 64 Rn. 44).

    Außerdem könnte in Fällen, in denen der Geschäftsführer der GmbH den Verlust des Vorbehaltseigentums in der Phase der Konkursverschleppung als Eigentumsverletzung i. S. von § 823 Abs. 1 BGB nicht selbst zu verantworten hat, eine ihm gleichwohl aus § 64 Abs. 1 GmbHG zuwachsende Einstandspflicht auf einen Haftungsdurchgriff für Verbindlichkeiten der GmbH aus ihren Haftungsverantwortungen aufgrund von Verletzungen der sie bindenden vertraglichen Kredit- bzw. Sicherungsabreden hinauslaufen; eine Durchgriffshaftung muß aber auf enge Ausnahmetatbestände beschränkt sein (BGHZ 75, 23, 26) [BGH 18.06.1979 - VII ZR 84/78].

  • BGH, 20.09.1993 - II ZR 292/91

    Begrenzung des Schadensersatzanspruchs auf dem Quotenschaden; Vorlage an den …

    Andere Senate des Bundesgerichtshofes hatten sich dieser Rechtsprechung angeschlossen (Urt. v. 22. Januar 1962 - III ZR 198/60, WM 1962, 527, 530, v. 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78, NJW 1979, 2198, insoweit in BGHZ 75, 23 [BGH 18.06.1979 - VII ZR 84/78] nicht abgedruckt, und v. 8. Oktober 1987 - IX ZR 143/86, WM 1987, 1431, 1432; ferner beiläufig das eine Aktiengesellschaft betreffende Urteil des erkennenden Senats vom 11. November 1985, BGHZ 96, 231, 237 [BGH 11.11.1985 - II ZR 109/84]; vgl. aber auch BGHZ 75, 96, 106: "Schutzgesetz ... jedenfalls insoweit ..., als sich durch die Verzögerung der Konkurseröffnung die Befriedigungsaussichten der Gläubiger verringert haben").
  • BGH, 01.03.1993 - II ZR 292/91

    Haftung des GmbH-Geschäftsführers

    Andere Senate des Bundesgerichtshofes haben sich dieser Rechtsprechung angeschlossen (Urt. v. 22. Januar 1962 - III ZR 198/60, WM 1962, 527, 530, v. 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78, NJW 1979, 2198, insoweit in BGHZ 75, 23 nicht abgedruckt.
  • BGH, 03.02.1987 - VII ZR 268/85
    Diesem Zweck entsprechend ist den Gesellschaftsgläubigern - gleichgültig, ob Alt- oder Neugläubigern - aus § 823 II BGB i. V. mit § 64 I GmbHG Ersatz für eine Verringerung ihrer Quote an der Konkursmasse infolge verspäteter Konkursantragstellung (sogenannter Quotenschaden) zugebilligt worden (BGHZ 29, 100 (106) = NJW 1959, 623 = LM § 64 GmbHG Nr. 1; BGHZ 75, 96 (106) = NJW 1979, 1823 = LM § 823 (Be) BGB Nr. 23; Senat, WM 1960, 641; 1961, 1103 (1106); 1962, 764; NJW 1976, 2129 = LM § 823 (Bf) BGB Nr. 62 = Betr 1976, 1665 (1666); BGH, WM 1962, 527 (530); BGHZ 75, 23 = NJW 1979, 2198; BGH, NJW 1979, 1829; vgl. BGHZ 96, 231 (237) = NJW 1986, 837 = LM § 826 (Gg) BGB Nr. 5; Hachenburg-Ulmer, § 64 Rdnr. 44).

    Außerdem könnte in Fällen, in denen der Geschäftsführer der GmbH den Verlust des Vorbehaltseigentums in der Phase der Konkursverschleppung als Eigentumsverletzung i. S. von § 823 I BGB nicht selbst zu verantworten hat, eine ihm gleichwohl aus § 64 I GmbHG zuwachsende Einstandspflicht auf einen Haftungsdurchgriff für Verbindlichkeiten der GmbH aus ihren Haftungsverantwortungen aufgrund von Verletzungen der sie bindenden vertraglichen Kredit- bzw. Sicherungsabreden hinauslaufen; eine Durchgriffshaftung muß aber auf enge Ausnahmetatbestände beschränkt sein (BGHZ 75, 23 (26) = NJW 1979, 2198).

  • VG Schwerin, 20.11.2015 - 4 B 1851/15

    Folgen einer Maßnahme nach § 26 ZVG für die eigentumsrechtliche Position des …

    Rn. 44 Die Rechtsordnung sehe keine Verfahrensbeteiligung der Antragstellerin vor, sondern ein Ablösungsrecht gemäß § 268 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) mit der Folge, dass die Forderung des Antragsgegners gemäß § 268 Abs. 3 Satz 1 BGB auf sie übergehe (zur Anwendung bei öffentlich-rechtlichen Forderungen vgl. BGH, Urt. v. 18. Juni 1979 - VII ZR 84/78 - …und Urt. v. 12. Juli 1996 - V ZR 106/95 - VG Leipzig, Urt. v. 24. September 2013 - 6 K 363/11 -).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.07.2013 - 14 A 1407/12

    Vorliegen von Einwendungen gegen die Vollstreckung aus einem …

    Rn. 46 OLG Schleswig-Holstein, Urteil vom 21.02.2002 - 5 U 69/00 -, SchlHA 2002, 183 = juris (…dort Rn. 25 ff), unter Hinweis auf den anerkannten gesetzlichen Forderungsübergang von Steuerforderungen, vgl. BGH, Urteil vom 18.06.1979 - VII ZR 84/78 -, BGHZ 75, 23 = juris (…dort Rn. 16).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 20.06.2005 - 10 A 10215/05

    Annahme von "Schmiergeld"; Aktivlegitimation der Bahn-AG bei Herausgabeansprüchen …

  • OLG Schleswig, 21.02.2002 - 5 U 69/00

    Abtretung von Steuerforderungen; Wirkung der Verjährung im Steuerrecht der …

  • LAG Hamm, 27.01.1995 - 5 Sa 845/94

    Vermögenslosigkeit einer konzernabhängigen GmbH

  • OLG Naumburg, 30.03.1994 - 2 U (Lw) 13/93

    Haftung der neuen Landkreise für Ansprüche aus DDR-Kreispachtverträgen; …

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