Rechtsprechung
| BFH, 29.11.1956 - IV 206/55 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Bewertung der Provisionsforderungen eines Handelsvertreters - Bilanzierung schwebender Verträge - Provisionsanspruch des Handelsvertreters als erfolgsbedingter Anspruch - Pflicht zur Verwertung der Kenntnisse über die Verhältnisse des Bilanzstichtages bis zur Aufstellung ...
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
- Textilvertreter -, Aktivierung von Provisionsforderungen des HV
Papierfundstellen
- BFHE 65, 1
- NJW 1957, 1295
- DB 1957, 673
- BStBl III 1957, 234
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (2)
- BFH, 25.09.1956 - I 103/55 U
Aktivierungspflicht von Ansprüchen auf Umsatzvergütungen gegen Warenlieferanten …
Auszug aus BFH, 29.11.1956 - IV 206/55 U
Es handelt sich um das Rechtsproblem der Bilanzierung schwebender Verträge, zu dem vor kurzer Zeit die Entscheidung des Bundesfinanzhofs I 103/55 U vom 25. September 1956 (Slg. Bd. 63 S. 396, BStBl 1956 III S. 349) erneut Stellung genommen hat. - BFH, 21.07.1953 - I 79/53 U
Bilanzierung der Provisionsverpflichtungen an einen Handelsvertreter
Auszug aus BFH, 29.11.1956 - IV 206/55 U
Dieser bedingte Anspruch ist abtretbar und pfändbar (Entscheidung des Oberlandesgerichts Dresden, Deutsche Juristenzeitung 1906 S. 91;… vgl. ferner: Staub, HGB 14. Auflage § 88 Anm. 4, Baumbach, HGB 5. Auflage § 88 Anm. 2, Düringer-Hachenburg, HGB 3. Auflage § 88 Anm. 7; siehe auch Entscheidung des Reichsfinanzhofs III 129/41 vom 19. Februar 1942, RStBl 1942 S. 355, Vermögensteuer-Richtlinien 1953 Abschn. 43 Abs. 1 letzter Satz, Entscheidung des Bundesfinanzhofs I 79/53 U vom 21. Juli 1953, Slg. Bd. 57 S. 646, BStBl 1953 III S. 247).
- BFH, 17.01.1963 - IV 335/59 S
Pflicht zur Aktivierung von Provisionsansprüchen eines Handelsvertreters
Der Senat hält an dem Grundsatz seiner Entscheidung IV 206/55 U vom 29. November 1956 (BStBl 1957 III S. 234, Slg. Bd. 65 S. 1) fest.Der Senat hält an dem Grundsatz seiner Entscheidung IV 206/55 U vom 29. November 1956 (BStBl 1957 III S. 234, Slg. Bd. 65 S. 1) fest.
Das Finanzgericht führte aus, der Bundesfinanzhof habe im Urteil IV 206/55 U vom 29. November 1956 (BStBl 1957 III S. 234, Slg. Bd. 65 S. 1) ausgesprochen, eine Aktivierung von Provisionsforderungen könne vom Handelsvertreter nicht verlangt werden, solange über die Vermittlung des Geschäftes hinaus noch wesentliche weitere Aufgaben von dem Vertreter zu erfüllen seien, die mit dem vermittelten Geschäft zusammenhingen.
- BFH, 15.01.1963 - I 259/61 S
Maßgeblicher Zeitpunkt für die Aktivierung des Provisionsanspruchs eines …
Der Senat hält an den Grundsätzen des Urteils IV 206/55 U vom 29. November 1956 (BStBl 1957 III S. 234, Slg. Bd. 65 S. 1) fest.Der Senat hält an den Grundsätzen des Urteils IV 206/55 U vom 29. November 1956 (BStBl 1957 III S. 234, Slg. Bd. 65 S. 1) fest.
Aus den Gründen Die vom Finanzgericht angeführte Entscheidung des Bundesfinanzhofs IV 206/55 U vom 29. November 1956 (BStBl 1957 III S. 234, Slg. Bd. 65 S. 1) hat die Frage, ob auch dort, wo der Handelsvertreter eine Provisionsforderung erst mit der Zahlung des Kunden hat, der Anspruch auf die Provision bereits mit der Ausführung des Geschäfts durch den Geschäftsherrn zu aktivieren sei, in eingehender Begründung bejaht.
- BGH, 21.12.1989 - IX ZR 66/89
Provisionsforderungen des Handelsvertreters im Konkurs des Geschäftsherrn
Wenn er dennoch annimmt, steuerrechtlich sei der Provisionsanspruch erst mit der Ausführung des Geschäfts entstanden, so beruht das allein auf den Besonderheiten der §§ 4, 6 BewG, denen zufolge aufschiebend bedingte Güter und Lasten noch nicht berücksichtigt werden (vgl. BFH DB 1957, 419; 1957, 673 f [BFH 29.11.1956 - IV - 206/55 U]; 1963, 607; 1972, 1706 f; 1973, 363 f).
- BFH, 28.01.1960 - IV 226/58 S
Personeller Anwendungsbereich der Vorschriften über die Ermittlung der …
Es gelten insoweit die Grundsätze entsprechend, die der Bundesfinanzhof zur Frage der Aktivierung der Provisionsansprüche des Handelsvertreters entwickelt hat (vgl. letztmals Urteil IV 206/55 U vom 29. November 1956, BStBl 1957 III S. 234, Slg. Bd. 65 S. 1). - FG Hamburg, 17.12.1998 - II 64/98
Bilanzmäßige Erfassung von als Vorschuss erhaltenen Handelsvertreterprovisionen; …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BFH, 24.03.1960 - IV 93/58 U
Ausweisung der noch ausstehenden Forderungen eines Arztes zur Ermittlung der …
Auch die Rechtsprechung (Urteil des Bundesfinanzhofs IV 206/55 U vom 29. November 1956, BStBl 1957 III S. 234, Slg. Bd. 65 S. 1) gehe davon aus, daß ein Anspruch, um aktiviert werden zu können, zumindest entstanden sein müsse. - BFH, 30.09.1964 - I 386/60
Aktivierung, Provisionsforderung des HV, Steuerbilanz, Berichtigungsveranlagung, …
Wirtschaftlich verändert sich die Lage des Handelsvertreters durch eine abweichende Vereinbarung i. S. des § 87 a Abs. 1 HGB n. F. nicht, denn auch ohne sie hätte er nach § 87 a Abs. 2 HGB n. F. keinen Anspruch auf Provision mehr, wenn der Kunde nicht endgültig bezahlt (vgl. BFH IV 206/55 U v. 29.11.56, BStBl. III 1957, 234 BFH 65, 1 = StRK EinkStG § 5 R. 126; I 259/61 S v. 15.1.63, BStBl. III 1963, 256 = BFH 76, 699 = StRK EinkStG § 5 R. 353, und IV 335/59 S v. 17.1.63, BStBl. III 1963, 257 = BFH 76, 702 = StRK EinkStG § 5 R. 351).
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