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Weitere Entscheidung unten: BAG, 23.01.1964

Rechtsprechung
   BAG, 18.01.1964 - 5 AZR 261/63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1964,1137
BAG, 18.01.1964 - 5 AZR 261/63 (https://dejure.org/1964,1137)
BAG, Entscheidung vom 18.01.1964 - 5 AZR 261/63 (https://dejure.org/1964,1137)
BAG, Entscheidung vom 18. Januar 1964 - 5 AZR 261/63 (https://dejure.org/1964,1137)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Arbeitsleistungen ohne Barvergütung - Vermachen eines Hauses - Vorzeitiger Todes des Arbeitgebers - Vergütungsanspruch - Lebensversicherung - Nachträgliche Zuwendungen des Erben - Anrechnung auf Vergütungsanspruch - Aufklärung der tatsächlichen Umstände - Beweiswürdigung ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DB 1964, 845
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (3)

  • BAG, 05.08.1963 - 5 AZR 79/63

    Arbeitsleistungen ohne Barvergütung - Einsatz als Erbe - Gestundeter …

    Auszug aus BAG, 18.01.1964 - 5 AZR 261/63
    Io Hat e i n A rb e itn e h m e r mehrere J a h r e A r b e i t s l e i s t u n g e n ohne B a rv e rg ü tu n g i n d e r E rw a rtu n g e r b r a c h t , d e r Ar b e i t g e b e r werde ihm a l s E n t g e l t e i n Haus vermachen, so h a t e r im F a l l e d e s v o r z e i t i g e n i"odes des A r b e i t g e b e r s e i n e n V ergU tungsanspruch nach § 6'! 2 Abs" 2 3GB ( B e s t ä t i g u n g von BAG AP Nr. 15 au § 612 BGB, BAG AP Nr. 2 zu § 146 KO und BAG U r t e i l vom 5. August 1963 - 5 AZR 79/63 - AP Nr. 2o zu § 612 BGB), .

    Nach der vom Landesarbeitsgericht seiner Entscheidung zugrunde gelegten Rechtsprechung des Senats (Urteile vom 15 März 1960, 24. September I960 - AP Kr. 13 und 15 zu § 612 BGB und 25" Januar 1963 « AP Nr. 2 zu § 146 KO und das zur Veröffentlichung vorgesehene Urteil vom 5" August 1963 - 5 AZR 79/63 -)schließt die Tatsache eines eheähnlichen Verhältnisses es nicht aus, daß die Beteiligten zueinander auch in einem Arbeitsverhältnis stellen und nicht nur in einem Gemeinschaftsverhältnis, dessen gegenseitigen Leistungen ohne die Erwartung einer weiteren Vergütung erbracht werden.

  • BAG, 01.03.1962 - 5 AZR 191/61

    Gewährung einer Kur durch den Sozialversicherungsträger für einen Arbeiter zur …

    Auszug aus BAG, 18.01.1964 - 5 AZR 261/63
    3o B e r e i t e t d i e A u fk lä ru n g d e r t a t s ä c h l i c h e n Umstände b es o n d ere S c h w i e r i g k e i t e n , so kann nach § 287 Abs. 2 ZPO v e r f a h r e n und n o t f a l l s e i n e Zuwendung z u r H ä l f t e a n g e r e c h n e t werden ( B e s t ä t i g u n g von BAG 12, 311 /T2o7 = AP Nr. 1 zu § 611 BGB U rla u b und Kur).

    Sollte eine eindeutige Feststollunghinsichtlich der Anrechnung der Lebensversicherung und der Zuwendungen des Beklagten auf den Vergütungsanspruch der Klägerin nicht möglich sein9 so wird sich das Landesarbeitsgericht unter Umständen der Vorschrift des § 287 Abs. 2 ZFO bedienen können" Notfalls wird das Berufungsgericht davon aus gehen dürfen, daß verbleibende Unklarheiten tatsächlicher Art zwischen den Parteien je zur Hälfte zu verteilen sind", wie der Senat in der Entscheidung vom 1" März 1962 (BAG 12, 311 [320] = AP Nr. 1 zu § 611 BGB Urlaub und Kur unter Ziff. IV 3) bereits ausgeführt hat" Da das Revisionsgericht die demnach erforderliche weitere Aufklärung des Sachverhalts und seine Beurteilung nicht selbst vornehmen karn, muß die Sache unter Aufhebung des angefochtenen Urteils an das Landesarbeitsgericht zurückverwiesen werden".

  • BAG, 04.10.1957 - 1 AZR 463/55
    Auszug aus BAG, 18.01.1964 - 5 AZR 261/63
    4o Bas B e r u f u n g s g e r i c h t i s t v e r p f l i c h t e t , gemäß §§ 286 Abs. 1 S a t z 2/313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO e i n e e ig e n e Be vye is w ü r d ig u n g e i n e r e r s t i n s t a n z l i c h e n Beweisaufnahme vorzunehmen und im U r t e i l d i e Gründe anzugeben, d i e .f ü r d i e r i c h t e r l i c h e Ü b e rze u g u n g sb ild u n g maßgebend waren ( B e s t ä t i g u n g von BAG 4, 333 /33f>7 ~ AP Nr. 4 zu § 611 BGB Ä r z t e , G e h a l t s a n s p r ü c h e ; ""'BAG AP Nr" 1 zu § 2o HAG) o A ktenz eic hen 5 AZR 261/63 U r t e i l des BAG vom 18, J a n u a r 1964 LAG Bayern (Nürnberg) r O AZR.

    5) Hinsichtlich der Feststellungen des Berufungsgerichts, die Klägerin habe auch aus eigener Tasche die von ihr behaupteten Aufwendungen für den Haushalt in Höhe von 2, 194-950 DM (Positionen 5) und 4-) der Klageforderung) bestritten, die der Beklagte erstatten müsse, hat die Revision zulässige und begründete Verfahrensrügen er hoben« Während das Arbeitsgericht auf Grund der von ihm durchgeführten Beweisaufnahme noch nähere Ausführungen darüber macht, weshalb es die behaupteten Aufwendungen für erwiesen ansieht, beschränkt sich das angefochtene Urteil auf eine formelhafte Übernahme der Bevreiswürdigung erster Instanz, 'Bas Berufungsgericht ist aber verpflichtet, gemäß §§ 286 Abs, 1 Satz 2, 313 Abs, 1 Nr, 4- ZFO eine eigene Beueisvürdigung der erstinstanzlichen Beweisaufnahme und ihres Ergebnisses vorzunehmen und im Urteil die Gründe anzugeben, die nach gewissenhafter Prüfung und Abwägung für seine richterliche Überzeugungsbildung maßgebend gewesen sind (BAG AP Nr, 1 zu § 20 HAG; BAG 4, 333 [3353 = AP Nr, 4- zu § 611 BGB Ärzte, Gehaltsancprüche).

  • OLG Düsseldorf, 14.12.2009 - 24 U 85/09

    Abweisung einer Klage auf Zahlung einer Vergütung für geleistete Dienste mangels …

    Denn auch diese Fälle setzen voraus, dass ein entgeltlicher Dienstvertrag bestanden hat, bei dem lediglich Art und Höhe der Vergütung weggefallen sind (vgl. BAG NJW 1966, 1426; DB 1965, 1562; NJW 1964, 122; DB 1964, 845; NJW 1963, 2188; SAE 1961, 71; SAE 1961, 69; BGH WM 1970, 90; NJW 1965, 1224).
  • BAG, 13.03.1964 - 1 AZR 100/63

    Besondere Vertrauensstellung - Stellung eines Geschäftsführers - …

    Äußerstens wird das Landesarbeitsgericht, falls auch einzelvertragliche Abmachungen über das Gehalt nicht sicher festgestellt werden können, auch in diesem Zusammenhang berücksichtigen müssen, daß die Kinder des Klägers, also auch der Beklagte, den BeT trieb später' übernehmen sollten« Hat sich diese Aussicht zerschlagen, ohne daß der Beklagte durch sein Verschulden das zu vertreten hätte, so könnte not falls aufgrund einer Vereinbarung dieses Inhalts in Anwendung der Rechtsprechung des fünften Senats (vgl« zuletzt 5 AZR 261/63 vom 18" Januar 1964 mit weiteren Nachweisen, zur Veröffentlichung bestimmt) das übliche Gehalt gemäß § 612 Abs. 2 BGB einzusetzen sein.
  • LAG Köln, 01.02.2008 - 4 Ta 364/07

    Arbeitsverhältnis mit nichtehelichem Lebenspartner

    Die Erwartung, mit einer Immobilie entgolten zu werden, war schon in der grundlegenden Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 18.01.1964 (5 AZR 261/63) maßgebend für die Annahme einer so genannten fehlgeschlagenen Vergütungserwartung und die Begründung eines Anspruchs aus § 612 Abs. 2 BGB.
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Rechtsprechung
   BAG, 23.01.1964 - 5 AZR 200/63   

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https://dejure.org/1964,2166
BAG, 23.01.1964 - 5 AZR 200/63 (https://dejure.org/1964,2166)
BAG, Entscheidung vom 23.01.1964 - 5 AZR 200/63 (https://dejure.org/1964,2166)
BAG, Entscheidung vom 23. Januar 1964 - 5 AZR 200/63 (https://dejure.org/1964,2166)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Bisheriger Bergbau-Arbeitgeber - Ausscheiden des Bergmanns - Bergbau - Dauer der Tätigkeit - Bezug von Hausbrandkohlen - Besitz des Bergmannsversorgungsscheins - Bergtauglichkeit des Bergmanns

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DB 1964, 845
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • BAG, 27.11.1991 - 5 AZR 167/91

    Energiebeihilfe statt Hausbrandkohle

    Eines dieser vom BVSG NW zur Erreichung dieses Zweckes vorgesehenen Mittel ist der in § 9 Abs. 1 BVSG NW verankerte Weiterbezug von Hausbrandkohlen, der nach dem Gesetzeszweck hinsichtlich seiner Voraussetzungen den zur Zeit der Geltendmachung der Forderung bestehenden Rechten der ausgeschiedenen Berginvaliden angepaßt werden sollte (vgl. Senatsentscheidungen vom 23. Januar 1964 - 5 AZR 200/63 -, vom 12. Juni 1975 - 5 AZR 580/74 - und vom 5. Dezember 1984 - 5 AZR 577/77 - AP Nr. 4, 12 und 25 zu § 9 BergmannsVersorgScheinG NRW; Boldt, DB 1984, 1032, m. w. N.).

    Sie ist damit "bisheriger" Bergbau-Arbeitgeber im Sinne des § 9 Abs. 1 BVSG NW, ohne daß es auf die Dauer der Tätigkeit des Klägers bei ihr ankommt (vgl. insoweit bereits Senatsurteil vom 23. Januar 1964 - 5 AZR 200/63 - AP Nr. 4 zu § 9 BergmannsVersorgScheinG NRW; Boldt, DB 1984, 1032, 1036 f.).

  • BAG, 05.12.1984 - 5 AZR 577/77

    Anderweitige Beschäftigung - Inhaber eines Bergmannversorgungsscheins - …

    a) Eine solche anderweitige Beschäftigung liegt vor, wenn der Bergmann eine Tätigkeit außerhalb des Bergbaus ausübt (BAG Urteil vom 23. Januar 1964 - 5 AZR 200/63 - AP Nr. 4 zu § 9 Bergmanns VersorgScheinG NRW, zu 2 der Gründe; Urteil vom 27. Juli 1972 - 5 AZR 78/72 - AP Nr. 9 zu § 9 BergmannsVersorgScheinG NRW, zu 1 der Gründe mit zust. An'm. v. Boldt;… Boldt in Festschrift für Gerhard Müller, 1981, S. 71, 81; Schmidt, Gesetz über einen Bergmannsversorgungsschein im Land Nordrhein-Westfalen, Kommentar, B, Einleitung III und § 9 Anm. A 1).

    Deshalb braucht das Gesetz nicht einzugreifen, wenn der Bergmann in einen anderen Bergbau-Betrieb Übertritt, selbst wenn damit ein Wechsel des Arbeitgebers verbunden ist; denn dann entsteht schon.kraft Tarifvertrages ein neues Kohlebezugsrecht gegenüber dem neuen Bergbauarbeitgeber (BAG Urteil vom 23. Januar 1964, aaO).

  • BAG, 19.09.2000 - 9 AZR 604/99

    Kohlenbezugsrecht im Bergbau NRW

    "Bisheriger" Bergbauarbeitgeber nach § 9 Abs. 1 Satz 1 BVSG NW ist derjenige, mit dem zuletzt ein Rechtsverhältnis bestanden hat (BAG 23. Januar 1964 - 5 AZR 200/63 - AP BergmannsVersorgScheinG NRW § 9 Nr. 4; Titze, Der Bergmannsversorgungsschein im Land Nordrhein-Westfalen, seine Rechtsnatur und die mit ihm verbundenen Rechte und Pflichten, D II 1 b S 46 ff.).
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