Rechtsprechung
| BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Nichtigkeit eines Darlehensvertrages wegen Sittenwidrigkeit - Anfechtung eines Darlehensvertrages wegen arglistiger Täuschung - Schadensersatzanspruch aus Verschulden bei Vertragsschluss wegen der Verletzung vorvertraglicher Aufklärungspflichten
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 72, 92
- NJW 1978, 2145
- MDR 1979, 36
- DB 1978, 1923
Wird zitiert von ... (68) Zitiert selbst (14)
- BGH, 20.02.1967 - III ZR 134/65
Finanzierter Abzahlungskauf. Aufklärungspflicht des Darlehensgebers
Auszug aus BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76
Auch dort werden zwei rechtlich selbständige Verträge, Kauf und Darlehen, von allen Beteiligten als wirtschaftliche Einheit gewollt und mit dem Zweck abgeschlossen, die Ziele eines Abzahlungsgeschäfts zu erreichen, bei dem der Käufer nach Erhalt des Kaufgegenstandes verpflichtet sein soll, den Kaufpreis in Form von Darlehensraten zu zahlen (Senatsurteil in BGHZ 47, 207, 209, 210).Bei den Vertrag s Verhandlungen haben wissentlich oder fahrlässig wahrheitswidrige Behauptungen zu unterbleiben; zum Inhalt des durch die Vertragsverhandlungen begründeten vertragsähnlichen Vertrauensverhältnisses gehört im Rahmen der nach Treu und Glauben im redlichen Verkehr zu stellenden Anforderungen darüber hinaus auch eine Offenbarungspflicht des Kreditgebers für solche Umstände, die für die Entschließung des anderen Teils erkennbar von Bedeutung sein können (Senatsurteil in BGHZ 47, 207, 210, 211; vgl. schon RGZ 120, 249, 252 f).
- BGH, 05.07.1973 - VII ZR 12/73
Nachweis der Kausalität einer vertraglichen Aufklärungs- oder …
Auszug aus BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76
Selbst wenn sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr im einzelnen feststellen ließe, ob eine derartige pflichtgemäße Aufklärung den Beklagten tatsächlich vom Vertragsschluß abgehalten hätte, würde diese Unsicherheit zu Lasten der Klägerin gehen (vgl. Senatsurteil vom 24. März 1977 - III ZR 198/74 = NJW 78, 41 = MDR 77, 734; ferner BGHZ 61, 118, 121 ff). - RG, 01.03.1928 - VI 258/27
Verschulden bei Vertragsverhandlungen
Auszug aus BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76
Bei den Vertrag s Verhandlungen haben wissentlich oder fahrlässig wahrheitswidrige Behauptungen zu unterbleiben; zum Inhalt des durch die Vertragsverhandlungen begründeten vertragsähnlichen Vertrauensverhältnisses gehört im Rahmen der nach Treu und Glauben im redlichen Verkehr zu stellenden Anforderungen darüber hinaus auch eine Offenbarungspflicht des Kreditgebers für solche Umstände, die für die Entschließung des anderen Teils erkennbar von Bedeutung sein können (Senatsurteil in BGHZ 47, 207, 210, 211; vgl. schon RGZ 120, 249, 252 f).
- BGH, 17.11.1960 - VII ZR 56/59
Finanzierter Abzahlungskauf
Auszug aus BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76
Der Hinweis der Revision auf den in der Entscheidung BGHZ 33, 293 entwickelten Grundsatz, daß selbst der geschäftlich unerfahrene Käufer dann schuldhaft handelt, wenn er ein Vertragsformular und eine Empfangsbestätigung ungelesen unterschreibt, greift nicht durch. - BGH, 24.03.1977 - III ZR 198/74
Aufklärungspflicht bei Vertragsverhandlungen
Auszug aus BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76
Selbst wenn sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr im einzelnen feststellen ließe, ob eine derartige pflichtgemäße Aufklärung den Beklagten tatsächlich vom Vertragsschluß abgehalten hätte, würde diese Unsicherheit zu Lasten der Klägerin gehen (vgl. Senatsurteil vom 24. März 1977 - III ZR 198/74 = NJW 78, 41 = MDR 77, 734; ferner BGHZ 61, 118, 121 ff). - BGH, 09.02.1978 - III ZR 31/76
Garantie der Rückzahlung eines kreditierten Gesamtbetrags gegenüber der …
Auszug aus BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76
Wie der Senat im Urteil vom 9. Februar 1978 (III ZR 31/76 - WM 1978, 459) für den Kauf eines Waschsalons ausgesprochen hat, gelten diese Grundsätze bei sonst gleicher Interessenlage nicht nur für den Kauf beweglicher Sachen, sondern sind auch auf den finanzierten Abzahlungskauf anderer Gegenstände zu übertragen. - BGH, 09.03.1961 - II ZR 105/60
Auszug aus BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76
Durch diese Verknüpfung widerstreitender Interessen unterscheidet sich der vorliegende Sachverhalt von den Fällen, die den Entscheidungen zugrunde lagen, in denen der Bundesgerichtshof die Frage verneint hat, ob der Bank eine Pflicht zur Warnung vor gefährlichen Kreditgeschäften obliegt (vgl. z.B. BGH, VIII ZR 46/62 vom 18. September 1963, NJW 1963, 2270; BGH, II ZR 128/61 vom 10. Januar 1963, WM 1963, 475; BGH, II ZR 128/61 vom 10. Januar 1963, WM 1961, 510, 511;… Canaris in Großkommentar HGB, 3. Aufl. 1973 Anh. zu § 357 HGB Anm. 55 m.weit.Nachw.). - BGH, 05.07.1971 - III ZR 190/68
Voraussetzungen des Einstehens der Bank für das Verschulden des Verkäufers bei …
Auszug aus BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76
Dieses Verschulden ihres Verhandlungsgehilfen bei der Anknüpfung der Vertragsbeziehungen muß sich die Klägerin nach § 278 BGB zurechnen lassen (vgl. für die Stellung des Verkäufers als Erfüllungsgehilfen der Bank beim finanzierten Abzahlungskauf Senatsurteil vom 5. Juli 1971 - III ZR 190/68 - WM 1971, 1295, 1296). - OLG Düsseldorf, 26.04.1973 - 10 U 54/72
Auszug aus BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76
Unter der Voraussetzung, daß eine gleiche Interessenlage besteht, können sie auch für finanzierte Geschäfte anderer Art maßgebend sein (vgl. für finanzierte Dienst- und Leasingverträge auch OLG Düsseldorf NJW 1973, 1612; LG Augsburg NJW 1972, 637; NJW 1973, 709 und 1704; für den finanzierten Ehemäklervertrag OLG Schleswig NJW 1974, 648; zum ganzen Problem Gilles JZ 1975, 305). - BGH, 18.09.1963 - VIII ZR 46/62
Auszug aus BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76
Durch diese Verknüpfung widerstreitender Interessen unterscheidet sich der vorliegende Sachverhalt von den Fällen, die den Entscheidungen zugrunde lagen, in denen der Bundesgerichtshof die Frage verneint hat, ob der Bank eine Pflicht zur Warnung vor gefährlichen Kreditgeschäften obliegt (vgl. z.B. BGH, VIII ZR 46/62 vom 18. September 1963, NJW 1963, 2270; BGH, II ZR 128/61 vom 10. Januar 1963, WM 1963, 475; BGH, II ZR 128/61 vom 10. Januar 1963, WM 1961, 510, 511;… Canaris in Großkommentar HGB, 3. Aufl. 1973 Anh. zu § 357 HGB Anm. 55 m.weit.Nachw.). - LG Augsburg, 10.11.1972 - 4 S 117/72
Recht auf Befreiung vom Mietzins; Rechtliche Einheit von Mietvertrag und …
- OLG Schleswig, 11.10.1973 - 7 U 32/73
- BGH, 10.01.1963 - II ZR 128/61
Wirksamkeit einer Weisung über die Verwendung des Erlöses aus einem schwebenden …
- LG Augsburg, 29.10.1971 - 4 S 168/71
- BGH, 08.05.2012 - XI ZR 262/10
Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Beweislastumkehr bei …
Rn. 28 aa) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist derjenige, der vertragliche oder vorvertragliche Aufklärungspflichten verletzt hat, beweispflichtig dafür, dass der Schaden auch eingetreten wäre, wenn er sich pflichtgemäß verhalten hätte, der Geschädigte den Rat oder Hinweis also unbeachtet gelassen hätte (…Senatsurteile vom 22. März 2011 - XI ZR 33/10, BGHZ 189, 13 Rn. 40;… vom 12. Mai 2009 - XI ZR 586/07, WM 2009, 1274 Rn. 22 und vom 16. November 1993 - XI ZR 214/92, BGHZ 124, 151, 159;… Senatsbeschlüsse vom 9. März 2011 - XI ZR 191/10, WM 2011, 925 Rn. 33 …und vom 9. Februar 2010 - XI ZR 70/09, juris Rn. 18; BGH, Urteile vom 22. Mai 1985 - IV ZR 190/83, BGHZ 94, 356, 363; vom 28. November 1983 - II ZR 72/83, WM 1984, 221, 222; vom 8. Juni 1978 - III ZR 136/76, BGHZ 72, 92, 106; vom 19. Februar 1975 - VIII ZR 144/73, BGHZ 64, 46, 51 und vom 5. Juli 1973 - VII ZR 12/73, BGHZ 61, 118, 121 f.;… auch BVerfG, ZIP 2012, 164 Rn. 20). - BGH, 22.05.1985 - IVa ZR 190/83
Versicherungsmakler als Sachwalter
Das entspricht der ständigen Rechtsprechung des BGH (BGHZ 61, 118, 121 ff.; 64, 46, 51; 72, 92, 106; Senat, VersR 85, 265). - BGH, 28.06.2006 - XII ZR 50/04
Aufklärungspflichten des Autovermieters bei Anbieten eines über dem Normaltarif …
Es ist davon auszugehen, dass sich der Beklagte "aufklärungsrichtig" verhalten hätte (vgl. Palandt/Heinrichs aaO § 280 Rdn. 39 unter Hinweis auf BGHZ 72, 92, 106; 124, 151, 159).
- BGH, 30.09.1993 - IX ZR 73/93
Anscheinsbeweis bei Rechtsberatungsvertrag
Diese Beweislastregel wurde in der Folgezeit auch bei anderen Vertragstypen angewandt (vgl. BGHZ 72, 92, 106; 89, 95, 103;… BGH, Urt. v. 1. Juli 1980 - VI ZR 112/79, NJW 1980, 2186, 2187; v. 28. November 1983 - II ZR 72/83, NJW 1984, 1688, 1689; v. 31. Mai 1990 - VII ZR 340/88, NJW 1990, 2461, 2463) [BGH 31.05.1990 - VII ZR 340/88]. - BGH, 16.11.1993 - XI ZR 214/92
Belehrungspflichten der Vermittler von Terminoptionen
a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, von der das Berufungsgericht und die Beklagten ausgehen, ist derjenige, der vertragliche oder vorvertragliche Aufklärungspflichten verletzt, dafür beweispflichtig, daß der Schaden auch eingetreten wäre, wenn er sich pflichtgemäß verhalten hätte, der Geschädigte also den Rat oder Hinweis nicht befolgt hätte (BGHZ 61, 118, 121 f.; 64, 46, 51 f.; 72, 92, 106; 89, 95, 103; BGH, Urteil vom 14. März 1988 - II ZR 302/87, WM 1988, 1031 f.; BGH, Urteil vom 11. Mai 1989 - VII ZR 12/88, WM 1989, 1286, 1288; BGH, Urteil vom 31. Mai 1990 - VII ZR 340/88, WM 1990, 1276, 1280 [BGH 31.05.1990 - VII ZR 340/88]; Senatsurteile vom 27. November 1990 - XI ZR 115/89, WM 1991, 127, 130 [BGH 27.11.1990 - XI ZR 115/89] , vom 17. März 1992 - XI ZR 204/91, WM 1992, 770, 773 [BGH 17.03.1992 - XI ZR 204/91] , vom 13. Oktober 1992 - XI ZR 30/92, WM 1992, 1935, 1937 [BGH 13.10.1992 - XI ZR 30/92] und Senatsbeschluß vom 22. Juni 1993 - XI ZR 215/92, WM 1993, 1457, 1458). - BGH, 05.10.2001 - V ZR 275/00
Zusicherung von Mieterträgen bei freiwilliger Versteigerung eines Grundstücks
Nach der eigenen, im Verhandlungstermin vor dem Berufungsgericht gemachten Darstellung des Beklagten zu 2 war der Zeuge Al. für die Beklagte zu 1 bei dem fraglichen Geschäft als Verhandlungsgehilfe tätig, so daß sie sich auch dessen Verschulden bei der Anknüpfung der Vertragsbeziehungen nach § 278 BGB zurechnen lassen muß (BGHZ 72, 92, 97; Senat, BGHZ 114, 263, 269). - BGH, 09.07.1998 - III ZR 158/97
Haftung einer Lebensversicherungsgesellschaft wegen unzureichender …
Wie den insoweit unangegriffenen Feststellungen des Berufungsgerichts zu entnehmen ist, wußte sie jedenfalls aufgrund eines von der früheren Streithelferin herausgegebenen Prospekts und ihrer Verhandlungen mit der Schweizer Bank, daß die ihr von der früheren Streithelferin vermittelten Kunden, also auch der Ehemann der Klägerin, die Lebensversicherung nicht aus vorhandenem Vermögen bezahlen, sondern ein fremdfinanziertes Anlagemodell eingehen wollten, dessen Rentabilität auf dem prospektierten Zinsgefälle zwischen der von ihr gewährten Effektivverzinsung der Versicherungsbeiträge und dem Schweizer Kreditzins beruhte (zur Frage der Zurechnung vgl. auch Senatsurteil BGHZ 72, 92, 99 f). - BGH, 28.05.1984 - III ZR 63/83
Formularmäßige Vereinbarung der Unwiderruflichkeit eines Überweisungsauftrags; …
Die Rechtsgrundsätze des Einwendungsdurchgriffs beschränken sich nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats nicht auf finanzierte Abzahlungskäufe beweglicher Sachen im Sinne des § 1 AbzG, sondern können bei gleicher Interessenlage auch auf andere fremdfinanzierte Rechtsgeschäfte, darunter auch auf Bauträger- und Werkverträge Anwendung finden (Senatsurteilevom 12. Juli 1979 - III ZR 18/78 = WM 1979, 1054;vom 19. November 1981 - III ZR 87/80 = WM 1982, 150 = ZIP 1982, 155 m.w. Nachw.; vgl. fernerSenatsurteil vom 8. Juni 1978 - III ZR 136/76 = NJW 1978, 2145).Die zitierten Senatsurteile, bei denen es um den Bau einer Eigentumswohnung (…Urteil vom 12. Juli 1979 aaO), die Anlage eines Tennisplatzes (…Urteil vom 19. November 1981 aaO) und die Beteiligung von Arbeitnehmern an der Arbeitgeberfirma (Urteil vom 8. Juni 1978 aaO) geht, zeigen auch, daß sich der Einwendungsdurchgriff nicht auf finanzierte Geschäfte beschränkt, die der Beschaffung von Konsumgütern dienen.
- BAG, 04.10.2005 - 9 AZR 598/04
Aufklärungspflicht - Belegschaftsaktien - Darlehen
Handelt es sich bei dem eingegangenen Vertrag um einen Darlehensvertrag, ist dieser rückgängig zu machen (vgl. BGH 8. Juni 1978 - III ZR 136/76 - BGHZ 72, 92; 18. April 1988 - II ZR 251/87 - WM 1988, 895; 27. Juni 2000 - XI ZR 174/99 - WM 2000, 1685). - OLG Karlsruhe, 02.08.2011 - 12 U 173/10
Lebensversicherungsvertrag: Haftung des Versicherers bei fehlerhafter Beratung …
Rn. 79 (3) Der Beklagten hätte es daher oblegen, die Fehlvorstellung des Klägers vor Annahme des Versicherungsantrags durch geeignete Aufklärung richtig zu stellen (vgl. auch BGH NJW 1978, 2145-2148 [juris Tz. 36]).Auch die unterbliebene Aufklärung durch die Beklagte nach Eingang des Versicherungsantrags des Klägers ist für diese Belastungen ursächlich geworden (vgl. auch BGH NJW 1978, 2145-2148 [juris Tz. 44]): Dem Vorbringen des Klägers, wonach er sich bei einem solchen Hinweis der Beklagten vom "Europlan" noch ohne Nachteile wieder hätte lösen können, ist die Beklagte nicht entgegengetreten.
- BGH, 17.01.1985 - III ZR 135/83
Im Reisegewerbe vermitteltes Darlehen
- BGH, 05.05.1992 - XI ZR 242/91
Einwendungsdurchgriff bei Verbindung von Kauf- und Finanzierungsgeschäft zu …
- BGH, 17.04.1986 - III ZR 246/84
Tenorierung bei teilweiser erfolgreicher Vollstreckungsgegenklage
- BGH, 24.05.1993 - II ZR 136/92
Aufklärungspflichten gegenüber Arbeitnehmer bei vermögenswirksamen …
- BGH, 21.01.1988 - III ZR 179/86
Aufklärungspflicht des finanzierenden Kreditinstituts im Rahmen eines …
- OLG Saarbrücken, 19.10.2004 - 4 U 146/04
Haftung des Werkunternehmers: Beratungspflicht hinsichtlich der technischen …
- BGH, 26.11.1985 - VI ZR 9/85
Tierhalterhaftung wegen eines Reitunfalls - Anspruch auf Schmerzensgeld und …
- BGH, 09.04.1987 - III ZR 126/85
Bank - Aufklärungspflicht - Darlehen - Risiken
- BGH, 07.03.1985 - III ZR 90/83
Unlauteres Mittel - Gläubigerbefriedigung - Anspruchsvereitelung - Vereitelung …
- OLG Rostock, 17.01.2002 - 1 U 33/00
Unberechtigte vollständige Kontosperre wegen eines gepfändeten kleineren Betrags
- OLG Saarbrücken, 30.05.2007 - 5 U 704/06
Verlängerung eines Risikolebensversicherungsvertrages: Schadenersatzanspruch …
- OLG Saarbrücken, 14.12.2004 - 4 U 478/02
Vermittelter Eigentumswohnungskauf zur Kapitalanlage: Haftung des Verkäufers für …
- BGH, 17.10.1989 - XI ZR 158/88
Abschluß eines Beratungsvertrages mit einer Steuerberater-Sozietät; …
- BGH, 24.09.1987 - III ZR 49/86
Anrechnung von Schadensersatzleistungen auf das Blindengeld
- BGH, 27.06.1989 - XI ZR 52/88
Informationspflichten von Banken untereinander bei Ablösung eines notleidenden …
- BGH, 10.07.1980 - III ZR 177/78
Sittenwidrigkeit eines Darlehensvertrages zur Finanzierung des Kaufs eines PKW - …
- BGH, 11.05.1989 - VII ZR 12/88
Pflichten eines Mittelverwendungstreuhänders innehralb eines Bauherrenmodells
- BGH, 28.11.1983 - II ZR 72/83
Beweislast für den Abschluss von Geschäften mit Warenterminoptionen - Umfang der …
- OLG Düsseldorf, 30.06.2016 - 20 U 98/15
Rückforderung von aufgrund eines Vergleichs geleisteten Zahlungen wegen …
- BGH, 09.10.1986 - III ZR 127/85
Einwendungsdurchgriff beim finanzierten Ersterwerb von NATO-Wohnungen
- BGH, 21.05.1981 - III ZR 139/79
- OLG Brandenburg, 29.08.2001 - 14 U 111/99
Formularmäßige Vereinbarung der persönlichen Haftung bei Bestellung einer …
- OLG Saarbrücken, 22.02.2011 - 4 U 155/09
Werkvertrag: Schadenersatzanspruch wegen Schlechterfüllung eines …
- BGH, 25.04.1985 - III ZR 27/84
Bestehen eines vertraglichen Darlehensrückzahlungsanspruchs - Zu-Stande-Kommen …
- OLG Frankfurt, 30.11.2011 - 7 U 100/10
Informations- und Aufklärungspflicht des Lebensversicherers (hier: Hinweispflicht …
- BGH, 05.05.1988 - I ZR 151/86
"Aufklärungspflicht gegenüber Verbänden"; Pflicht des abgemahnten Verletzers zur …
- BGH, 13.11.1980 - III ZR 96/79
Anspruch auf Rückzahlung eines gewährten Darlehens - Anwendbarkeit der …
- BGH, 02.03.1994 - VIII ZR 14/93
Aufklärungspflicht eines Bautreuhänders
- BGH, 29.03.1990 - IX ZR 24/88
Kausalitätsnachweis bei Verletzung einer Aufklärungs-, Warn- oder …
- BGH, 25.01.2005 - X ZR 46/03
Anforderungen an den Nachweis beratungsrichtigen Verhaltens
- BGH, 18.04.1988 - II ZR 251/87
Verschulden bei Vertragsabschluß - Bank - Darlehn - Aufklärungspflicht - …
- BGH, 17.05.1979 - III ZR 118/77
Vermittlung eines Darlehensgeschäfts von Reisegewerbetreibenden - Werbung von …
- BGH, 28.11.1984 - IVa ZR 224/82
Beratung durch Steuerberater bei der Umwandlung der KG in eine GmbH - …
- OLG München, 20.04.1999 - 25 U 4876/98
Aufklärungspflicht der Bank bei Geldanlangen
- OLG Köln, 23.10.2013 - 13 U 134/12
Pflicht der anlageberatenden Bank zur Aufklärung über Rückvergütungen
- BGH, 25.04.1985 - III ZR 26/84
Kreditaufnahme zur Beteiligung an einer Abschreibungsgesellschaft - Nichtigkeit …
- BGH, 17.01.1985 - III ZR 140/83
- OLG Köln, 15.12.1989 - 20 U 96/89
Rücktrittsrecht bei Verzögerung der Auslieferung der Ware; Vorliegen eines …
- BGH, 17.01.1985 - III ZR 139/83
- OLG München, 07.08.2008 - 19 U 5775/07
Haftung einer darlehensgebenden Bank: Aufklärungspflichten gegenüber …
- BGH, 05.05.1992 - XI ZR 235/91
Anspruch auf Rückzahlung eines Darlehens aus Darlehensvertrag und Bürgschaft - …
- BGH, 18.01.1979 - III ZR 129/77
Der finanzierte Abzahlungskauf - Verknüpfung eines Kaufvertrages mit einem …
- OLG Frankfurt, 14.12.2011 - 7 U 170/10
Zum Umfang der dem Kapitallebensversicherer obliegenden Informations- und …
- OLG Frankfurt, 30.11.2011 - 7 U 125/10
Informationspflichten des Lebensversicherers (hier: Renditeerwartung
- BGH, 30.06.1992 - XI ZR 236/91
Anspruch aus Darlehensvertrag - Anspruch auf Schadensersatz wegen Verletzung von …
- BGH, 05.05.1992 - XI ZR 237/91
Unwirksamkeit eines Darlehensvertrages - Verletzung von Aufklärungspflichten - …
- BGH, 26.05.1988 - III ZR 263/87
Bank - Wohnungskauf - Darlehnsgewährung - Aufklärungspflicht - Verschulden bei …
- OLG Frankfurt, 26.05.2010 - 23 U 331/09
Anlageberatungsvertrag, Anlagevermittlungsvertrag, anlegergerechte Beratung, …
- LG Hamburg, 19.03.2007 - 302 O 122/07
Streitigkeiten zwischen einem Fußballverein und seinem Vorstand: Notkompetenz des …
- OLG München, 10.01.1989 - 18 U 4940/87
Anspruch auf eine Entschädigungsleistung bei Verletzung der Aufklärungspflicht …
- BGH, 18.04.1984 - IVa ZR 121/82
Anspruch auf Schadensersatz wegen fehlerhafter steuerlicher Beratung - Umkehr der …
- BGH, 14.07.1983 - III ZR 177/82
Aufklärungspflicht eines Kreditinstituts nach Treu und Glauben hinsichtlich einer …
- BGH, 25.06.1987 - III ZR 268/86
Anforderungen an Kreditinstitut Darlehensnehmer auf Risiken mit dem zu …
- BGH, 27.02.1986 - III ZR 95/85
Bestehen einer allgemeinen Pflicht der Bank, den Kreditnehmer über die …
- OLG Köln, 04.06.1992 - 7 U 18/89
Anspruch auf Schadensersatz wegen des Kauf von im sog. Erwerbermodell …
- BGH, 17.05.1979 - III ZR 123/77
Wirksamkeit eines im Reisegewerbe abgeschlossenen oder vermittelten …
- BGH, 17.05.1979 - III ZR 117/77
Nichtigkeit eines im Reisegewerbe verbotenerweise abgeschlossenen oder …
- BGH, 25.02.1982 - III ZR 81/81
Voraussetzungen für die Zulassung der Revision - Anforderungen an die …
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Rechtsprechung
| BGH, 29.05.1978 - II ZR 173/77 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Hinweispflicht einer Bank auf ein objektiv vorliegendes Risiko eines Darlehens - Verstoß gegen die Sorgfaltspflichten eines ordentlichen Bankkaufmanns - Zu den Sorgfaltspflichten, die einer Bank aus einer mit einem Kunden bestehenden Geschäftsverbindung erwachsen
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- Juristenzeitung(kostenpflichtig)
Zu den Schutzpflichten einer Bank als Hauptgläubigerin gegenüber Kommanditisten
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BGH, 29.05.1978 - II ZR 173/77
- BGH, 12.11.1979 - II ZR 173/77
Papierfundstellen
- NJW 1978, 2547
- MDR 1979, 118
- WM 1978, 896
- DB 1978, 1923
Wird zitiert von ... (16) Zitiert selbst (2)
- BGH, 17.11.1975 - II ZR 70/74
Schadensersatzpflicht einer Bank bei schuldhafter Verletzung einer sich aus der …
Auszug aus BGH, 29.05.1978 - II ZR 173/77
Diese Bestimmung der AGB bezieht sich nicht auf solche Verpflichtungen, die der Bank - wie hier - aus einer mit einem Kunden bestehenden Geschäftsverbindung erwachsen sind (vgl. SenUrt. v. 17.11.75 - II ZR 70/74, WM 1976, 474). - BGH, 09.03.1961 - II ZR 105/60
Auszug aus BGH, 29.05.1978 - II ZR 173/77
Zwar ist es grundsätzlich nicht Sache einer Bank, einen Bankkunden, der mit einem anderen Bankkunden Geschäfte abschließen will, aufgrund der zwischen ihnen bestehenden vertraglichen Beziehungen auf Risiken des vorgesehenen Geschäftsabschlusses hinzuweisen (vgl. SenUrt. v. 9.3.61 - II ZR 105/60, WM 1961, 510, 511).
- BGH, 28.05.1984 - III ZR 63/83
Formularmäßige Vereinbarung der Unwiderruflichkeit eines Überweisungsauftrags; …
Im Einzelfall können sich aber aus § 242 BGB besondere Vertragspflichten der Bank ergeben (BGH Urteil vom 29. Mai 1978 - II ZR 173/77 = NJW 1978, 2547 [BGH 29.05.1978 - II ZR 173/77];Senatsurteil vom 21. Mai 1981 - III ZR 139/79 = WM 1981, 869, 870). - BGH, 17.04.1986 - III ZR 246/84
Tenorierung bei teilweiser erfolgreicher Vollstreckungsgegenklage
Nach der Rechtsprechung des Senats ist es im Regelfall nicht Sache der Bank, ihre Kunden auf Risiken des Abschlusses geplanter Geschäfte hinzuweisen; im Einzelfall kann jedoch ein solcher Hinweis nach dem Grundsatz von Treu und Glauben geboten sein (vgl. BGHZ 72, 92, 104; Senatsurteil vom 29. Mai 1978 - III ZR 173/77 = WM 1978, 896; Senatsbeschluß vom 14. Juli 1983 - III ZR 177/82 = WM 1983, 1039 ). - BGH, 07.03.1985 - III ZR 90/83
Unlauteres Mittel - Gläubigerbefriedigung - Anspruchsvereitelung - Vereitelung …
Denn grundsätzlich ist einem Gläubiger in solchen Fällen nicht zuzumuten, einen Sicherungsgeber über die Kreditwürdigkeit des Schuldners aufzuklären (vgl. BGH Urteil vom 29. Mai 1978 - II ZR 173/77 = WM 1978, 896, 897; Senatsurteil BGHZ 72, 92, 104).Davon ist etwa dann auszugehen, wenn sie sich im Rahmen eines Versuchs der Sanierung des Schuldners nicht auf die neutrale Rolle als Zahlungsmittlerin beschränkt, sondern ein eigenes wirtschaftliches Interesse verfolgt, sich in die Bemühungen um die Gewinnung des Dritten aktiv einschaltet und selbst über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Schuldners genau unterrichtet ist (vgl. BGH Urteil vom 29. Mai 1978 aaO).
- BGH, 27.11.1990 - XI ZR 308/89
Pflicht eines Kreditinstituts zum Hinweis auf wirtschaftliche Risiken eines …
BGH, Urteil vom 24.5.1978 - II ZR 173/77, WM 1978 S. 896; BGH, Urteil vom 20.2.1986 - III ZR 223/84, WM 1986 S. 700, 701. - BGH, 19.10.1989 - III ZR 92/88
Zurechnung von Pflichtverletzungen des Filialleiters einer Bank im Rahmen der …
Anders ist es jedoch, wenn die Bank selbst den Kunden zu einer bestimmten Verwendung veranlaßt hat (vgl. zum Parallelfall der Darlehensgewährung: BGH Urteil vom 29. Mai 1978 - II ZR 173/77 = NJW 1978, 2547 [BGH 29.05.1978 - II ZR 173/77]) und besondere Gefahren dieser Verwendung aufgrund eines konkreten Wissensvorsprungs besser kennt als der Kunde; dann ist sie zur Aufklärung und Warnung verpflichtet (vgl. Senatsurteile vom 10. Oktober 1985 - III ZR 92/84 = WM 1986, 6, 7/8 und vom 1. Juni 1989 - III ZR 277/87 = WM 1989, 1368). - BGH, 25.04.1985 - III ZR 27/84
Bestehen eines vertraglichen Darlehensrückzahlungsanspruchs - Zu-Stande-Kommen …
Es kann jedoch im Einzelfall gegen Treu und Glauben verstoßen, wenn die Darlehensgeberin Bedenken, die nur ihr, nicht aber dem Darlehensnehmer bekannt sind, verschweigt (st.Rspr., vgl. etwa BGH, Urteil vom 29. Mai 1978 - II ZR 173/77 = WM 1978, 896 = DB 1978, 1923; BGHZ 72, 92, 104; Senatsurteil vom 21. Mai 1981 - III ZR 139/79 = WM 1981, 869, 870; Senatsbeschluß vom 14. Juli 1983 - III ZR 177/82 = WM 1983, 1039). - BGH, 30.06.1988 - III ZR 173/87
Voraussetzungen für eine Aufklärungspflicht und Warnpflicht der Bank gegenüber …
Ein Interessenkonflikt, der eine Aufklärungs- und Warnpflicht hätte auslösen können (dazu BGH Urteil v. 29. Mai 1978 - II ZR 173/77 - NJW 1978, 2547 [BGH 29.05.1978 - II ZR 173/77] ), bestand hier für die Bank schon deshalb nicht, weil sie - nach Kreditgewährung durch Dritte - bereit war, sich selbst weiterhin zugunsten der GmbH zu engagieren.Im übrigen hat das Berufungsgericht nicht festgestellt, daß - wie in der Sache II ZR 173/77 - die Initiative zu der streitigen Darlehensgewährung von der Bank ausgegangen ist (…vgl. dazu auch Senatsurteil vom 29. April 1987 aaO).
- BGH, 18.04.1988 - II ZR 251/87
Verschulden bei Vertragsabschluß - Bank - Darlehn - Aufklärungspflicht - …
Dies kann etwa anzunehmen sein, wenn die Bank selbst einen zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken des Projekts hinzutretenden speziellen Gefährdungstatbestand für den Kunden schafft oder dessen Entstehen jedenfalls begünstigt oder wenn sie in bezug auf die speziellen Risiken des zu finanzierenden Vorhabens gegenüber dem Darlehensnehmer einen konkreten Wissensvorsprung hat, z. B. weiß, daß dieses zum Scheitern verurteilt ist (vgl. BGHZ 72, 92 (104) = NJW 1978, 2145; BGH, NJW 1978, 2547 = WM 1978, 896; NJW 1979, 2092 = WM 1979, 1035; WM 1983, 1039; NJW 1984, 2816 = ZIP 1984, 1198 (1200); WM 1985, 221 (224); WM 1985, 993 (994); WM 1986, 701; NJW-RR 1987, 523 = WM 1986, 1561 (1563); WM 1987, 1546). - OLG Frankfurt, 19.07.2000 - 19 U 190/99
Haftung einer Bank: Gewährung eines Realkredits zum Immobilienerwerb im Rahmen …
Eine Fallgestalltung ähnlich denjenigen, zu denen der Bundesgerichtshof eine Aufklärungspflicht aus Interessenkollision entwickelt hat (NJW 78, 2547; WM 92, 216 und 1310) liegt nicht vor. - BGH, 21.05.1981 - III ZR 139/79 Es kann jedoch im Einzelfall gegen Treu und Glauben verstoßen, wenn die Bank Bedenken, die nur ihr, nicht aber dem Darlehensnehmer, bekannt sind, verschweigt (vgl. BGH vom 29. Mai 1978 - II ZR 173/77 - NJW 1978, 2547).
- KG, 24.06.2004 - 19 U 1/04
Darlehensvertrag zwischen einem Kreditinstitut und einer "Fonds-KG": …
- LG Bonn, 16.10.2009 - 2 O 205/09
Schadensersatzanspruch wegen Verletzung einer Aufklärungspflicht bzgl. der Höhe …
- BGH, 14.07.1983 - III ZR 177/82
Aufklärungspflicht eines Kreditinstituts nach Treu und Glauben hinsichtlich einer …
- LG Köln, 18.06.2009 - 15 O 531/08
Aufklärungspflicht einer Bank hinsichtlich der wirtschaftlichen Zweckmäßigkeit …
- BGH, 25.02.1982 - III ZR 81/81
Voraussetzungen für die Zulassung der Revision - Anforderungen an die …
- BGH, 29.05.1978 - II ZR 34/77
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