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Rechtsprechung
   FG Hamburg, 06.05.2002 - I 498/98   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,11158
FG Hamburg, 06.05.2002 - I 498/98 (https://dejure.org/2002,11158)
FG Hamburg, Entscheidung vom 06.05.2002 - I 498/98 (https://dejure.org/2002,11158)
FG Hamburg, Entscheidung vom 06. Mai 2002 - I 498/98 (https://dejure.org/2002,11158)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kindergeldanspruch für behindertes Kind

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Kindergeldanspruch für behindertes Kind

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • DStRE 2003, 22
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (6)

  • BFH, 15.10.1999 - VI R 183/97

    Volljährige behinderte Kinder

    Auszug aus FG Hamburg, 06.05.2002 - I 498/98
    Dieser Intention des Gesetzgebers entsprächen auch die Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH vom 14.06.1996 III R 13/94, BStBl. II 1997, 173 und vom 15.10.1999 VI R 183/97, BStBl. II 2000, 72 und VI R 40/98, BStBl. II 2000, 75 sowie VI R 182/98, BStBl. II 2000, 79).

    Gibt der Sozialhilfeträger an, die Eltern erbrächten keinen Unterhalt, ist zu prüfen, ob nach den Rechtsgrundsätzen des BFH-Urteils vom 15.10.1999 (BStBl. II 2000, Seite 72 ff.) überhaupt ein Kindergeldanspruch besteht, da nach diesem Urteil in Fällen vollstationär untergebrachter behinderter Kinder nur für unterhaltsbelastete Eltern Anspruch auf Kindergeld besteht.

    Unter den Beteiligten ist nach dem Ergehen der Urteile des BFH vom 15.10.1999 VI R 40/98 und VI R 182/98, BStBl. II 2000, 75 ff., nicht mehr streitig, dass die vollstationär untergebrachten behinderten Kinder auch im Hinblick auf die ihnen gewährte Eingliederungshilfe nicht in der Lage sind, sich selbst zu unterhalten.

    Dieser Regelung liegt die Wertung zu Grunde, dass nicht behinderte Kinder in einem solchen Fall über eine hinreichende Leistungsfähigkeit verfügen, die es ihnen erlaubt, finanziell für sich selbst zu sorgen, und folglich eine steuerliche Entlastung bei den Eltern nicht mehr geboten ist (BFH-Urteil vom 15.10.1999 VI R 182/98, BStBl. II 2000, 79 unter 4. a).

  • BFH, 15.10.1999 - VI R 182/98

    Volljährige behinderte Kinder

    Auszug aus FG Hamburg, 06.05.2002 - I 498/98
    Dieser Intention des Gesetzgebers entsprächen auch die Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH vom 14.06.1996 III R 13/94, BStBl. II 1997, 173 und vom 15.10.1999 VI R 183/97, BStBl. II 2000, 72 und VI R 40/98, BStBl. II 2000, 75 sowie VI R 182/98, BStBl. II 2000, 79).

    Ein Kindergeldanspruch sei demgemäß zu verneinen, wenn die Eltern nicht zur Sicherung des existenziellen Grundbedarfs beitragen (BFH-Urteil vom 15.10.1999, VI R 182/92, BStBl. II 2000, 79).

    Dieser Regelung liegt die Wertung zu Grunde, dass nicht behinderte Kinder in einem solchen Fall über eine hinreichende Leistungsfähigkeit verfügen, die es ihnen erlaubt, finanziell für sich selbst zu sorgen, und folglich eine steuerliche Entlastung bei den Eltern nicht mehr geboten ist (BFH-Urteil vom 15.10.1999 VI R 182/98, BStBl. II 2000, 79 unter 4. a).

  • BFH, 15.10.1999 - VI R 40/98

    Volljährige behinderte Kinder

    Auszug aus FG Hamburg, 06.05.2002 - I 498/98
    Dieser Intention des Gesetzgebers entsprächen auch die Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH vom 14.06.1996 III R 13/94, BStBl. II 1997, 173 und vom 15.10.1999 VI R 183/97, BStBl. II 2000, 72 und VI R 40/98, BStBl. II 2000, 75 sowie VI R 182/98, BStBl. II 2000, 79).

    Unter den Beteiligten ist nach dem Ergehen der Urteile des BFH vom 15.10.1999 VI R 40/98 und VI R 182/98, BStBl. II 2000, 75 ff., nicht mehr streitig, dass die vollstationär untergebrachten behinderten Kinder auch im Hinblick auf die ihnen gewährte Eingliederungshilfe nicht in der Lage sind, sich selbst zu unterhalten.

  • BFH, 21.07.2000 - VI R 153/99

    Eckregelsatz für Alleinstehende im Bundesdurchschnitt monatlich

    Auszug aus FG Hamburg, 06.05.2002 - I 498/98
    Dagegen erhalten Eltern, deren Kinder über 1 DM geringerer Einkünfte und Bezüge verfügen, den vollen Kindergeldbetrag bzw. den vollen Kinderfreibetrag (BFH-Urteil vom 21.07.2000, VI R 153/99, BStBl. II 2000, 566).
  • BFH, 14.06.1996 - III R 13/94

    Für die Beurteilung, ob ein behindertes Kind außerstande ist, sich selbst zu …

    Auszug aus FG Hamburg, 06.05.2002 - I 498/98
    Dieser Intention des Gesetzgebers entsprächen auch die Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH vom 14.06.1996 III R 13/94, BStBl. II 1997, 173 und vom 15.10.1999 VI R 183/97, BStBl. II 2000, 72 und VI R 40/98, BStBl. II 2000, 75 sowie VI R 182/98, BStBl. II 2000, 79).
  • BFH, 28.09.1990 - VI R 98/89

    Arbeitslohn - Bahnstrecke nach Berlin (Ost) - Liegewagenbetreuer - Fahrt- und …

    Auszug aus FG Hamburg, 06.05.2002 - I 498/98
    Hierfür reicht es nach ständiger Rechtsprechung aus, dass die Sechsmonatsfrist (§ 46 Abs. 1 Satz 2 FGO ) zur Zeit der mündlichen Verhandlung gewahrt ist (BFH-Urteil vom 28.9.1990 VI R 98 und 100/89, BStBl II 1991, 363 m.w.N.).
  • FG München, 21.04.2004 - 9 K 1018/04

    Abzweigung des Kindergeldes an Sozialhilfeträger bei Heimunterbringung des …

    a) In der Rechtsprechung der Finanzgerichte ist es umstritten, ob die Abzweigung des Kindergeldes nach § 74 Abs. 1 Satz 4 EStG - neben dem Tatbestand der Unterhaltsgewährung durch den Dritten - zusätzlich voraussetzt, dass der Kindergeldberechtigte nach § 74 Abs. 1 Satz 1 EStG dem Kind gegenüber seiner gesetzlichen Unterhaltspflicht nicht nachkommt bzw. der Kindergeldberechtigte gemäß § 74 Abs. 1 Satz 3 EStG mangels Leistungsfähigkeit nach § 1603 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch ( BGB ) nicht unterhaltspflichtig ist (so z.B. FG Nürnberg, Urteil vom 5. Juni 2003 IV 433/2002, EFG 2003, 1396 , Revision beim BFH unter Az. VIII R 58/03 anhängig; FG Hamburg, Urteil vom 6. Mai 2002 I 498/98, DStRE 2003, 22 ; ebenso Dienstanweisung zur Durchführung des Familienleistungsausgleichs - DA FamEStG; BStBl. I 2002, 365 - unter DA 74.1.1 Abs. 1) oder ob die Voraussetzungen des § 74 Abs. 1 Sätze 1 bis 3 EStG für die Abzweigung nach § 74 Abs. 1 Satz 4 EStG nicht vorliegen müssen und es lediglich auf die tatsächliche Unterhaltsgewährung durch den Dritten ankommt (so FG München, Urteile vom 28. Januar 2003 12 K 1690/02, EFG 2003, 1023 und 12 K 2112/02, EFG 2003, 1715 , Revision beim BFH unter Az. VIII R 21/03 anhängig).
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