Rechtsprechung
| VGH Hessen, 27.10.2000 - 8 TZ 2310/00 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Justiz Hessen
Art 101 Abs 1 S 2 GG
Besetzungsrüge wegen unrichtiger Anwendung des Geschäftsverteilungsplans; allgemeine Vertretung des Landrats - Judicialis
GG Art. 101 Abs. 1 S. 2; ; HKO § 44 Abs. 1 S. 3; ; HKO § 44 Abs. 4 S. 1; ; HKO § 44 Abs. 4 S. 2; ; HKO § 44 Abs. 4 S. 3
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Verfassung, Verwaltung und Organisation der Gemeinden und Gemeindeverbände/kommunalen Gebietskörperschaften - Gesetzlicher Richter, Richterbank, Geschäftsverteilungsplan, Landrat, Ehrenamtlich, Beigeordneter, Vertreter
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Voraussetzungen der Verletzung des Anspruchs auf den gesetzlichen Richter durch eine unrichtige Handhabung des Geschäftsverteilungsplans; Richterbank; Vertretung des Landrats durch den Ersten Kreisbeigeordneten als allgemeiner Vertreter des Landrats ; Beauftragung eines ...
Verfahrensgang
- VG Wiesbaden, 29.05.2000 - 3 G 411/00
- VGH Hessen, 27.10.2000 - 8 TZ 2310/00
Papierfundstellen
- ESVGH 51, 69
- NVwZ-RR 2001, 530
- DÖV 2002, 258
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (7)
- VGH Hessen, 20.05.1992 - 1 TH 633/92
Dienstanweisung eines Bürgermeisters - Verletzung der Weisungsbefugnis eines …
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.2000 - 8 TZ 2310/00
- Der beschließende Senat lässt offen, ob dies hier - entsprechend den Beschlüssen des 1. Senats des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 10. März 1983 (- I TH 64/82 - HessVGRspr. 1983, 55), 5. Juli 1990 (- 1 TG 1780/90 - NVwZ-RR 1990, 632) und vom 20. Mai 1992 (- 1 TH 633/92 - NVwZ-RR 1992, 498) - so gesehen werden muss.Im Hinblick auf Art. 19 Abs. 4 Grundgesetz - GG - gilt jedoch das grundsätzliche Verbot einer Vorwegnahme der Hauptsacheentscheidung nicht, wenn die Regelung zur Gewährung effektiven Rechtsschutzes notwendig ist, d.h. wenn die sonst zu erwartenden Nachteile für den Antragsteller unzumutbar und im Hauptsacheverfahren nicht mehr zu beseitigen wären, und ein hoher Grad an Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg auch in der Hauptsache spricht (vgl. Hess. VGH, Beschluss vom 20. Mai 1992, a.a.O.;… Kopp/Schenke, Verwaltungsgerichtsordnung, 12. Aufl., 2000, Rdnr. 14 zu § 123).
- VGH Hessen, 05.07.1990 - 1 TG 1780/90
Abwesenheitsvertretung für den Oberbürgermeister in Hessen - allgemeiner …
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.2000 - 8 TZ 2310/00
- Der beschließende Senat lässt offen, ob dies hier - entsprechend den Beschlüssen des 1. Senats des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 10. März 1983 (- I TH 64/82 - HessVGRspr. 1983, 55), 5. Juli 1990 (- 1 TG 1780/90 - NVwZ-RR 1990, 632) und vom 20. Mai 1992 (- 1 TH 633/92 - NVwZ-RR 1992, 498) - so gesehen werden muss.Der angefochtene Beschluss des Verwaltungsgerichts weicht nicht im Sinne von § 146 Abs. 4 i.V.m. § 124 Abs. 2 Nr. 4 VwGO von den Beschlüssen des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 5. Juli 1990 (- 1 TG 1780/90 - NVwZ-RR 1990, 632) und vom 10. März 1983 (- I TH 64/82 - HessVGRspr. 1983, 55 f.) ab, denn diese Entscheidungen betrafen in wesentlicher Hinsicht andere Fälle.
- VGH Hessen, 10.03.1983 - I TH 64/82
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.2000 - 8 TZ 2310/00
- Der beschließende Senat lässt offen, ob dies hier - entsprechend den Beschlüssen des 1. Senats des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 10. März 1983 (- I TH 64/82 - HessVGRspr. 1983, 55), 5. Juli 1990 (- 1 TG 1780/90 - NVwZ-RR 1990, 632) und vom 20. Mai 1992 (- 1 TH 633/92 - NVwZ-RR 1992, 498) - so gesehen werden muss.Der angefochtene Beschluss des Verwaltungsgerichts weicht nicht im Sinne von § 146 Abs. 4 i.V.m. § 124 Abs. 2 Nr. 4 VwGO von den Beschlüssen des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 5. Juli 1990 (- 1 TG 1780/90 - NVwZ-RR 1990, 632) und vom 10. März 1983 (- I TH 64/82 - HessVGRspr. 1983, 55 f.) ab, denn diese Entscheidungen betrafen in wesentlicher Hinsicht andere Fälle.
- BVerwG, 19.08.1997 - 7 B 261.97
Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde - Darlegung der Grundsatzbedeutung - …
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.2000 - 8 TZ 2310/00
Der Antragsgegner hat eine grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache im Sinne des § 146 Abs. 4 i.V.m. § 124 Abs. 2 Nr. 3 VwGO nicht dargelegt, denn er hat unter 4. auf Seite 10 des Zulassungsantrags keine bestimmte Rechts- oder Tatsachenfrage formuliert, die bisher durch ein oberstes Bundesgericht bzw. - bei landesrechtlichen Fragen - durch das zuständige Oberverwaltungsgericht noch ungeklärt und für die Entscheidung des Senats erheblich ist (vgl. zu diesen Anforderungen Hess. VGH, Beschluss vom 17. Juli 1998 - 8 UZ 2071/98 - S. 6 des amtlichen Umdrucks; BVerwG, Beschluss vom 19. August 1997 - BVerwG 7 B 261.97 - DÖV 1998, 117 = NJW 1997, 3328;… Kopp/Schenke, VwGO, 12. Aufl., 2000, Rdnr. 10 zu § 124). - BVerwG, 21.12.1994 - 1 B 176.93
Aufgestellte Rechtssatz - Revision - Oberverwaltungsgericht - Abweichung - …
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.2000 - 8 TZ 2310/00
Das wäre nur dann der Fall, wenn eine unrichtige Handhabung des Geschäftsverteilungsplans willkürlich, d.h. auf Grund einer durch sachliche Erwägungen nicht mehr gerechtfertigten Auslegung oder Anwendung des Geschäftsverteilungsplans geschehen wäre (vgl. BVerwG, Entscheidungen vom 28. Juli 1998 - 11 B 20/98 - juris, und vom 21. Dezember 1994 - 1 B 176/93 - Buchholz 310 § 138 Nr. 1 VwGO Nr. 32 = juris;… Kopp/Schenke, a.a.O., Rdnrn. 5 und 6 zu § 138 VwGO). - VGH Hessen, 17.07.1998 - 8 UZ 2071/98
Rechtsmittelzulassung: zum Umfang der Darlegung von Zulassungsgründen, …
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.2000 - 8 TZ 2310/00
Der Antragsgegner hat eine grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache im Sinne des § 146 Abs. 4 i.V.m. § 124 Abs. 2 Nr. 3 VwGO nicht dargelegt, denn er hat unter 4. auf Seite 10 des Zulassungsantrags keine bestimmte Rechts- oder Tatsachenfrage formuliert, die bisher durch ein oberstes Bundesgericht bzw. - bei landesrechtlichen Fragen - durch das zuständige Oberverwaltungsgericht noch ungeklärt und für die Entscheidung des Senats erheblich ist (vgl. zu diesen Anforderungen Hess. VGH, Beschluss vom 17. Juli 1998 - 8 UZ 2071/98 - S. 6 des amtlichen Umdrucks; BVerwG, Beschluss vom 19. August 1997 - BVerwG 7 B 261.97 - DÖV 1998, 117 = NJW 1997, 3328;… Kopp/Schenke, VwGO, 12. Aufl., 2000, Rdnr. 10 zu § 124). - BVerwG, 28.07.1998 - 11 B 20.98
Auszug aus VGH Hessen, 27.10.2000 - 8 TZ 2310/00
Das wäre nur dann der Fall, wenn eine unrichtige Handhabung des Geschäftsverteilungsplans willkürlich, d.h. auf Grund einer durch sachliche Erwägungen nicht mehr gerechtfertigten Auslegung oder Anwendung des Geschäftsverteilungsplans geschehen wäre (vgl. BVerwG, Entscheidungen vom 28. Juli 1998 - 11 B 20/98 - juris, und vom 21. Dezember 1994 - 1 B 176/93 - Buchholz 310 § 138 Nr. 1 VwGO Nr. 32 = juris;… Kopp/Schenke, a.a.O., Rdnrn. 5 und 6 zu § 138 VwGO).
- VGH Hessen, 24.07.2009 - 5 A 829/09
Erlöschen der Flüchtlingseigenschaft
Mängel bei der Auslegung und Anwendung eines Geschäftsverteilungsplans im Einzelfall begründen einen Verfassungsverstoß nur dann, wenn sie auf unvertretbaren, mithin sachfremden und damit willkürlichen Erwägungen beruhen (BVerwG, Urteil vom 25. Juli 2001 - 6 C 8.00 -, DVBl 2002, 60 [61]; Hess.VGH, Beschluss vom 27. Oktober 2000 -, 8 TZ 2310/00 -, ESVGH 51, 69). - VG Frankfurt/Main, 15.10.2012 - 7 L 2501/12
Der Bürgermeister hat einen weiten Ermessensspielraum bei der Zuweisung von …
Rn. 76 Selbst wenn es dem Antragsteller nicht zuzumuten wäre, den Ausgang eines Hauptsacheverfahrens abzuwarten, erfordert im Hinblick auf Art. 19 Abs. 4 GG das grundsätzliche Verbot einer Vorwegnahme der Hauptsacheentscheidung einen hohen Grad an Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg auch in der Hauptsache (vgl. HessVGH, Beschluss v. 27.10.2000, Az: 8 TZ 2310/00 - in juris). - OVG Nordrhein-Westfalen, 15.08.2006 - 18 B 1704/06
Verfahrensrüge Verfahrensmangel Geschäftsverteilungsplan Besetzung des Gerichts …
Rn. 6 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 21. Dezember 1994 1 B 176.93 -, Buchholz 310 § 138 Nr. 1 VwGO Nr. 32; Hess. VGH, Beschluss vom 27. Oktober 2000 8 TZ 2310/00 -, NVwZ-RR 2001, 530. - VG Frankfurt/Main, 30.04.2013 - 7 L 1966/13
Bürgermeister, Geschäftsverteilung, Ermessen
Das grundsätzliche Verbot einer Vorwegnahme der Hauptsache erfordert im Hinblick auf Artikel 19 Abs. 4 GG einen hohen Grad an Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg in der Hauptsache (vgl. HessVGH, Beschluss vom 27.10.2000, Az.: 8 TZ 2310/00 - juris -).
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