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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 22.06.2010 - II-13 UF 252/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,18633
OLG Hamm, 22.06.2010 - II-13 UF 252/09 (https://dejure.org/2010,18633)
OLG Hamm, Entscheidung vom 22.06.2010 - II-13 UF 252/09 (https://dejure.org/2010,18633)
OLG Hamm, Entscheidung vom 22. Juni 2010 - II-13 UF 252/09 (https://dejure.org/2010,18633)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Feststellen des Beruhens einer Unterhaltsforderung auf vorsätzlicher unerlaubter Handlung

Verfahrensgang

  • AG Bocholt - 14 F 37/09
  • OLG Hamm, 22.06.2010 - II-13 UF 252/09

Papierfundstellen

  • FamFR 2011, 10
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 16.04.1997 - XII ZR 233/95

    Errechnung des Erwerbstätigkeitsbonus; Behandlung von Kindergeld

    Auszug aus OLG Hamm, 22.06.2010 - 13 UF 252/09
    Der Unterhaltsbedarf der Kinder war jeweils mit 349 DM anzusetzen und der der getrennt lebenden Ehefrau mit 579, 61 DM (vgl. BGH NJW 1997, 1919, 1920: verbleibendes Einkommen (2050,43 DM - 349 DM x 2) x 3/7).

    Der Unterhaltsbedarf der Kinder war jeweils mit 349 DM anzusetzen und der der geschiedenen Ehefrau mit 424, 11 DM (vgl. BGH NJW 1997, 1919, 1920: verbleibendes Einkommen (1687,59 DM - 349 DM x 2) x 3/7).

    Der Unterhaltsbedarf der drei Kinder war jeweils mit 355 DM anzusetzen und der der geschiedenen Ehefrau mit 470, 39 DM (vgl. BGH NJW 1997, 1919, 1920: verbleibendes Einkommen (2162,58 DM - 355 DM x 3) x 3/7).

  • BGH, 05.04.2005 - VII ZB 17/05

    Nachweis einer Forderung aus unerlaubter Handlung

    Auszug aus OLG Hamm, 22.06.2010 - 13 UF 252/09
    Insoweit stellt sich die Rechtslage so dar wie bei der Prüfung der erweiterten Vollstreckungsmöglichkeiten im Sinne des § 850 f Abs. 2 ZPO, für die der BGH (NJW 2005, 1663, 1664) eine gesonderte Feststellungsklage für erforderlich hält.
  • OLG Hamm, 13.03.2014 - 6 UF 150/13

    Anforderungen an die Darlegung des Herrührens eines Unterhaltsanspruchs aus …

    Vielmehr ist in einem Verfahren wie dem vorliegenden die Feststellung und Prüfung sämtlicher Tatbestandsmerkmale - insbesondere auch der Höhe des Unterhaltsanspruchs - sowie des Vorsatzes des Schuldners erforderlich (vgl. hierzu OLG Hamm FamFR 2011, 10 ff. - juris Rn. 10).
  • OLG Celle, 11.03.2013 - 10 WF 67/13

    Erstreckung der insolvenzrechtlichen Privilegierung einer deliktischen Forderung …

    Die Zuständigkeit des Familiengerichts für die Feststellung der (auch) deliktischen Begründung eines - wie vorliegend - bereits titulierten und zur Tabelle festgestellten Unterhaltsanspruches ("Attributsklage") wird in der obergerichtlichen Rechtsprechung mittlerweile ganz überwiegend bejaht (vgl. bereits ausführlich Senatsbeschluß vom 7. Mai 2012 - 10 WF 385/10 - FamRZ 2012, 1838 = NdsRpfl 2012, 245 ff. = JurBüro 2012, 439 ff. = MDR 2012, 1167 f. = NJOZ 2012, 1386 ff. = FamFR 2012, 295 = FamRB 2012, 277 f. = juris = BeckRS 2012, 10486; OLG Hamm, Urteil vom 22. Juni 2010 - 13 UF 252/09 - FamFR 2011, 10 = juris; KG - Beschluß vom 30. August 2011 - 18 WF 93/11 - FamRZ 2012, 138 ff. = NJW-RR 2012, 201 ff = ZInsO 2011, 1843 ff = ZVI 2011, 462 ff.; OLG Köln - Beschluß vom 28. Januar 2012 - 25 UF 250/11 - FamRZ 2012, 1836 f. = juris; OLG Hamm - Beschluß vom 19. März 2012 - 8 UF 285/11 - NJW-RR 2012, 967 f. = MDR 2012, 1168 f. = FamRZ 2012, 1741 ff. = juris; OLG Hamm - Beschluß vom 31. Mai 2012 - 1 WF 90/12 - FamRZ 2013, 67 f. = juris; anders allein OLG Rostock - Beschluß vom 14. Januar 2011 - 10 WF 4/11 - FamRZ 2011, 910 in einem obiter dictum).

    Der Annahme einer unzutreffenden Beurteilung der eigenen Leistungsfähigkeit durch den Antragsgegner, die in einer nicht einfachen unterhaltsrechtlichen Frage einen den Vorsatz ausschließenden Tatbestandsirrtum gemäß § 16 StGB darstellen könnte (vgl. OLG Hamm - Urteil vom 22. Juni 2010 - 13 UF 252/09 aaO), steht im Streitfall durchgreifend entgegen, daß bereits durch die wiederholte Ablehnung von PKH/VKH für seine Abänderungsbegehren diesbezüglich jeder beachtliche Irrtum ausgeschlossen war.

    Damit unterliegt es keinem Zweifel, daß vor Insolvenzeröffnung entstandene und ausdrücklich zur Tabelle festgestellte Nebenforderungen dem Feststellungsausspruch zur Qualifikation als deliktischer Forderung zugänglich sind (vgl. insofern auch OLG Hamm - Urteil vom 22. Juni 2010 - 13 UF 252/09 aaO. mit der Herleitung der Feststellung bezüglich des Zinsanspruches auf rückständigen Unterhalt als Verzugsschaden).

  • OLG Hamm, 19.03.2012 - 8 UF 285/11

    Feststellung einer vorsätzlichen unerlaubten Handlung; sachliche Zuständigkeit …

    Das Gleiche gilt - soweit ersichtlich - für die vom Antragsteller zitierten Entscheidungen des OLG Hamm, FamFR 2011, 10; FamFR 2011, 416; BeckRS 2011, 21700.
  • AG Wermelskirchen, 06.06.2013 - 5 F 170/12

    Verjährung; Unterhalt; Insolvenz

    Die Zuständigkeit des Familiengerichts für die Feststellung der (auch) deliktischen Begründung eines - wie vorliegend - bereits titulierten und zur Tabelle festgestellten Unterhaltsanspruches ("Attributsklage") wird in der obergerichtlichen Rechtsprechung mittlerweile ganz überwiegend bejaht (vgl OLG Köln, Beschluss vom 28.01.2012, 25 UF 250/11; OLG Celle, Beschluss vom 07.05.2012 - 10 WF 385/10; OLG Hamm Urteil vom 22.06.2010, 13 UF 252/09; KG Berlin, Beschluss vom 30.08.2011, 18 WF 93/11; anders allein OLG Rostock, Beschluss vom 14.01.2011, 10 WF 4/11 in einem obiter dictum).
  • OLG Rostock, 02.03.2016 - 10 WF 23/16

    Funktionelle Zuständigkeit der Familiengerichte: Verfahren über den …

    Es entspricht mittlerweile ganz einhelliger Auffassung, dass die Familiengerichte für die sog. "Attributsklagen" zuständig sind, bei denen es um die Feststellung bzw. negative Feststellung geht, ein zur Insolvenztabelle angemeldeter titulierter Unterhaltsanspruch resultiere - bzw. resultiere nicht - aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung oder nach der Neufassung des § 302 Nr. 1 InsO aus vorsätzlich pflichtwidrig nicht gewährtem rückständigem Unterhalt (vgl. OLG Celle, FamRZ 2012, 1838; OLG Hamm, FamFR 2011, 10; KG, FamRZ 2012, 138; OLG Köln, FamRZ 2012, 1836 f.; OLG Hamm, FamRZ 2012, 1741; FamRZ 2013, 67, 68 sowie zusammenfassend Andreas Kohlenberg, Titulierte Unterhaltsansprüche und Restschuldbefreiung gemäß §§ 286 ff. InsO, FuR 2015, 515, 516).
  • KG, 30.08.2011 - 18 WF 93/11

    Zuständiges Gericht: Klage eines Unterhaltsberechtigten gegen den insolventen …

    Grundsätzlich bedarf es im Rahmen der Prüfung eines Schadensersatzanspruches gemäß § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 170 StGB der Prüfung durch das Gericht, ob eine Verletzung der Unterhaltspflicht im Sinne des § 170 StGB vorliegt ( vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 22. Juni 2010 - 13 UF 252/09 - zitiert nach iuris ), was im Einzelnen von dem Anspruchsteller vorzutragen und gegebenenfalls zu beweisen ist ( vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 07. Oktober 2006 - II - 3 WF 192/06 -, zitiert nach iuris ).
  • OLG Celle, 07.05.2012 - 10 WF 385/10

    Zustänigkeit des Familiengerichts für ein Feststellungsbegehren als …

    Eine entsprechende Beurteilung lag auch dem Fall zugrunde, über den das OLG Hamm mit Urteil vom 22. Juni 2010 (13 UF 252/09 - juris = BeckRS 2010, 28487) befunden hat.
  • OLG Köln, 30.01.2012 - 25 UF 250/11

    Zuständigkeit der Familiengerichte für die Geltendmachung von …

    Eine Bindungswirkung des Versäumnisurteils aus dem früheren Unterhaltsverfahren liegt insoweit nicht vor (vgl. hierzu OLG Hamm, Urteil vom 22. Juni 2010 - 13 UF 252/09 -, FamFR 2011, 10 sowie juris).
  • OLG Hamm, 07.07.2011 - 2 WF 286/10

    Feststellung einer vorsätzlichen unerlaubten Handlung zu Lasten des …

    Der Rechtsgrund der unerlaubten Handlung kann daher nur dadurch erfüllt sein, dass sich der Antragsgegner nachträglich der Erfüllung seiner - titulierten - Unterhaltsverpflichtung entzogen hat (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 22.6.2010 - 13 UF 252/09 -, abgedruckt bei "juris", Rz. 4, 9 ff.).
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