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Rechtsprechung
   BGH, 03.12.1980 - IVb ZR 628/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1980,3257
BGH, 03.12.1980 - IVb ZR 628/80 (https://dejure.org/1980,3257)
BGH, Entscheidung vom 03.12.1980 - IVb ZR 628/80 (https://dejure.org/1980,3257)
BGH, Entscheidung vom 03. Dezember 1980 - IVb ZR 628/80 (https://dejure.org/1980,3257)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Zuständigkeit - Zuständigkeit in Familiensachen - Rechtsmittelzuständigkeit

Papierfundstellen

  • NJW 1981, 2418
  • MDR 1981, 302
  • FamRZ 1981, 247
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 04.10.1978 - IV ZB 84/77

    Rechtsmittelzuständigkeit in Familiensachen

    Auszug aus BGH, 03.12.1980 - IVb ZR 628/80
    2. a) Da das Amtsgericht (Familiengericht) in einer Nichfamiliensache entschieden hat, richtet sich die Rechtsmittelzuständigkeit nach den in BGHZ 72, 182 dargelegten Grundsätzen.

    Die Rechtsmittelzuständigkeit des Oberlandesgerichts in Familiensachen hängt von der sachlichen Beurteilung des Verfahrensgegenstands als Familiensache und nicht davon ab, ob in erster Instanz das Amtsgericht als Familiengericht entschieden hat (sogenannte materielle Anknüpfung, BGHZ 72, 182 und ständige Rechtsprechung).

    b) Das Oberlandesgericht hat diese vom Bundesgerichtshof aus Wortlaut, Systematik und Zielsetzung der gesetzlichen Regelung über die gerichtliche Zuständigkeit in Familiensachen abgeleiteten Grundsätze (BGHZ 72, 182; vgl. auch BGHZ 71, 264) nicht außer acht gelassen.

    Das Oberlandesgericht hätte nach alledem das Verfahren über die bei ihm in zulässiger Weise eingelegte Berufung des Klägers auf dessen Hilfsantrag in entsprechender Anwendung des § 281 ZPO an das Landgericht verweisen müssen (BGHZ 72, 182, 191 ff.).

  • BGH, 25.06.1980 - IVb ARZ 505/80

    Besonderheiten im ehelichen Güterrecht bei Scheidung - Auswirkung von …

    Auszug aus BGH, 03.12.1980 - IVb ZR 628/80
    Bei den Klagean sprüchen handelt es sich jedoch nicht um Ansprüche aus dem ehelichen Güterrecht (vgl. zu diesem Begriff JS~ BGH NJW 1978, 1923; FamRZ 1980, 878 - NJW 1980, 2529).

    Die Klageansprüche wären lediglich dann dem ehelichen Güterrecht zuzurechnen, wenn sich aus der Regelung in Nummer 7 der Scheidungsvereinbarung er gäbe, daß die Ausgleichungsfplicht der Beklagten in Nummer 6 (allein oder auch) zur Abgeltung eines geschuldeten Zugewinnausgleichs begründet worden wäre (BGH FamRZ 1980, 878 NJW 1980, 2529; EBE 1980, 417).

  • BGH, 03.05.1978 - IV ARZ 26/78

    Bindungswirkung der Abgabe oder Verweisung zwischen Familiengericht und einem …

    Auszug aus BGH, 03.12.1980 - IVb ZR 628/80
    b) Das Oberlandesgericht hat diese vom Bundesgerichtshof aus Wortlaut, Systematik und Zielsetzung der gesetzlichen Regelung über die gerichtliche Zuständigkeit in Familiensachen abgeleiteten Grundsätze (BGHZ 72, 182; vgl. auch BGHZ 71, 264) nicht außer acht gelassen.
  • BGH, 05.03.1980 - IV ARZ 8/80

    Negativer Zuständigkeitsstreit in einem rechtshängigen Verfahren als …

    Auszug aus BGH, 03.12.1980 - IVb ZR 628/80
    Dies würde voraus setzen, daß trotz des Fehlens einer formgerechten Zustellung der Klage im Zeitpunkt der Verweisung gemäß § 187 ZPO von der Rechtshängigkeit der Sache ausgegangen werden konnte (vgl. BGH FamRZ 1980, 562 ra.w.N.).
  • BGH, 09.07.1980 - IVb ARZ 527/80

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer Familiensache; Bestimmung des zuständigen …

    Auszug aus BGH, 03.12.1980 - IVb ZR 628/80
    Maßgebend für die Beurteilung, ob eine Familiensache vorliegt, ist die Begründung des geltend gemachten Anspruchs (BGH FamRZ 1980, 988).
  • BGH, 28.06.1978 - IV ARZ 47/78

    Gerichtliche Zuständigkeit für Ansprüche aus dem ehelichen Güterrecht; …

    Auszug aus BGH, 03.12.1980 - IVb ZR 628/80
    Bei den Klagean sprüchen handelt es sich jedoch nicht um Ansprüche aus dem ehelichen Güterrecht (vgl. zu diesem Begriff JS~ BGH NJW 1978, 1923; FamRZ 1980, 878 - NJW 1980, 2529).
  • BGH, 05.03.1980 - IV ARZ 2/80

    Ansprüche aus der Aufhebung einer Erbbaurechtsgemeinschaft gegen den geschiedenen …

    Auszug aus BGH, 03.12.1980 - IVb ZR 628/80
    Die materielle Rechtsnatur der Streitigkeit als Nichtfa miliensache hätte sich auch im Falle einer binden den Verweisung nicht geändert (BGH FamRZ 1980, 557).
  • OLG Oldenburg, 15.01.1980 - 5 UF 87/79
    Auszug aus BGH, 03.12.1980 - IVb ZR 628/80
    Das Oberlandesgericht (Familiensenat) hat mit seinem in FamRZ 1980, 379 veröffentlichten Urteil dem Sachantrag des Klägers mit der Einschränkung entsprochen, daß die Beklagte bezüglich des Schuld betrages von 8.883 DM den Kläger in Höhe von 4.000 DM nur Zug um Zug dagegen freizustellen habe, daß sie der Kläger von derselben Verbindlichkeit, soweit die se 8.883 DM übersteige, seinerseits freisteile.
  • KG, 14.12.1982 - 17 UF 2160/82
    Daß in dem ersten Rechtszug ein Familiengericht entschieden hat, begründet nicht die Zuständigkeit der Familiensenate des Kammergerichts: Dessen Zuständigkeit hängt von der sachlichen Beurteilung als Familiensache ab, und nicht davon, daß in erster Instanz auch das Amtsgericht als Familiengericht entschieden hat (BGH FamRZ 1981, 247 = BGHF 2, 390).

    Zu der sachlichen Entscheidung ist aber, soweit es um denjenigen Teil des Rechtsstreits geht, der keine Familiensache ist, gemäß § 72 GVG nicht das Kammergericht, sondern das Landgericht zuständig (BGH FamRZ 1981, 247 = BGHF 2, 390).

    Die in der obergerichtlichen Rechtsprechung teilweise vertretene abweichende Auffassung (OLG Karlsruhe FamRZ 1980, 382; OLG Stuttgart FamRZ 1980, 384), wonach auf entsprechenden Antrag hin an das Landgericht als erstinstanzliches Gericht zu verweisen sein soll, muß durch die zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 3. Dezember 1980 (FamRZ 1981, 247 = BGHF 2, 390) als überholt bezeichnet werden.

  • BGH, 24.01.1984 - IX ZR 86/82

    Zulässigkeit der Revision in nicht als solche erkannter Güterrechtssache

    Ob ein Rechtsstreit Familiensache ist, richtet sich nach der Begründung des geltend gemachten Anspruchs (materielle Anknüpfung; BGH ständig; vgl. BGHZ 76, 305, 309; Beschluß vom 24. September 1980 - IVb ZR 501/80 = NJW 1981, 128; Urteil vom 3. Dezember 1980 - IVb ZR 628/80 = FamRZ 1981, 247; Urteil vom 16. Dezember 1982 - IX ZR 88/81 = FamRZ 1983, 156; Beschluß vom 13. Januar 1983 - IX ZR 23/82 = FamRZ 1983, 364).
  • OLG Bamberg, 09.05.1985 - 2 UF 343/84
    Maßgebend dafür ist die Qualifizierung als Familiensache iSd § 23b Abs. 1 S. 2 GVG, § 621 Abs. 1 ZPO (sog. materielle Anknüpfung), und nicht der Umstand, ob das Familiengericht oder ein anderer Spruchkörper in erster Instanz entschieden hat (vgl. BGHZ 72, 182 = FamRZ 1978, 873 = BGHF 1, 180; BGH FamRZ 1981, 247 = BGHF 2, 390).

    Daran ändert auch der Umstand nichts, daß das Landgericht, welches immerhin in einem anderen von ihm sachlich entschiedenen ähnlich gelagerten Fall (Urteil vom 8. Dezember 1982 - 3 O 502/82 - n.v.) seine sachliche Zuständigkeit zutreffend bejaht hat, den vorliegenden Rechtsstreit irrig als Familiensache an das Familiengericht verwiesen hatte (vgl. BGH FamRZ 1980, 554 = BGHF 2, 49; 1980, 557 = BGHF 2, 45; 1981, 247 = BGHF 2, 390; KG FamRZ 1983, 616;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO 42. Aufl. § 119 GVG Anm. 1 B a aa und bb).

  • OLG Hamm, 10.05.1983 - 3 UF 9/83
    Ob eine Streitigkeit als Familiensache anzusehen ist, und ob für den Rechtsmittelzug die besondere Zuständigkeit gemäß § 119 Abs. 1 Nr. 1 GVG gegeben ist, hängt nach §§ 119 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2, 23b Abs. 1 S. 2 GVG von der sachlichen Beurteilung des geltend gemachten Anspruchs, und nicht davon ab, ob in erster Instanz das Amtsgericht als Familiengericht entschieden hat (vgl. BGHZ 72, 182 = FamRZ 1978, 873 ff = BGHF 1, 180; BGH FamRZ 1981, 247 = BGHF 2, 390 mwN).

    Maßgebend für die Beurteilung, ob eine Familiensache vorliegt, ist die tatsächliche Begründung des geltend gemachten Anspruchs (BGH FamRZ 1980, 988 = BGHF 2, 209; 1981, 247 = BGHF 2, 390; 1981, 1047 = BGHF 2, 741).

  • OLG Frankfurt, 06.12.1982 - 5 UF 220/81

    Titel gegen Ehegatten, die in Gütergemeinschaft leben

    Für die Zuständigkeit gilt nämlich der Grundsatz der materiellen Anknüpfung (ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes; vgl. BGH FamRZ 1981/247; 81/1045, 1046; NJW 1981/2418, 2419).
  • BayObLG, 14.06.1985 - Allg. Reg. 58/85

    Familiensache; Ausgleichsanspruch; Ehegatten; Bankkredit; Hausratsverteilung; …

    Eine solche Ausgleichsforderung könnte nur dann eine Familiensache sein, wenn sie für die Regelung der Rechtsverhältnisse am Hausrat ( § 23 b Abs. 1 Nr. 8 GVG ; § 621 Abs. 1 Nr. 7 ZPO ) von Bedeutung wäre oder die güterrechtlichen Verhältnisse der Parteien berührt würden ( § 23 b Abs. 1 Nr. 9 GVG ; § 621 Abs. 1 Nr. 8 ZPO ; vgl. BGH FamRZ 1980, 45/46 und 671 Nr. 414; 1981, 247; 1983, 795 und 797/799; OLG Bremen FamRZ 1978, 79; OLG Düsseldorf FamRZ 1979, 868 f.).
  • OLG Hamburg, 15.04.1982 - 15 UF 194/81
    Ist dieser Gegenstand keine Familiensache, so ist nach § 72 GVG die Zivilkammer bei dem Landgericht als Rechtsmittelgericht zuständig (vgl. BGH FamRZ 1978, 873, 876 f = BGHF 1, 180; 1981, 247 = BGHF 2, 390).
  • BGH, 18.09.1985 - IVb ZB 9/85

    Einordnung einer Rechtssache als familienrechtlich - Verweisung einer Rechtssache …

    Unter Bezugnahme auf den Beschluß des Bundesgerichtshofs vom 5. März 1980 (IV ARZ 2/80 - NJW 1980, 1282 = FamRZ 1980, 557) sowie das Senatsurteil vom 3. Dezember 1980 (IVb ZR 628/80 - NJW 1981, 2418 = FamRZ 1981, 247) hat er angeregt, Verweisung der Sache an das Landgericht zu beantragen.
  • BGH, 27.06.1984 - IVb ARZ 24/84

    Abgrenzung der Rechtsmittelzuständigkeit zwischen dem Senat für allgemeine …

    Ebenso ist es ohne Einfluß auf die Rechtsmittelzuständigkeit, daß der Kläger im ersten Rechtszug zunächst das Amtsgericht - Familiengericht - angerufen und dieses das Verfahren an das Landgericht verwiesen hatte (vgl. BGH Beschluß vom 5. März 1980 - IV ARZ 2/80 - FamRZ 1980, 557, 558 und Senatsurteil vom 3. Dezember 1980 - IVb ZR 628/80 - FamRZ 1981, 247, 248).
  • BGH, 01.02.1984 - IVb ARZ 3/84

    Zuständigkeit bei Streitigkeiten getrennt lebender Ehegatten über die …

    Ebenso ist es ohne Einfluß auf die Rechtsmittelzuständigkeit, daß die Ehefrau im vorliegenden Fall im ersten Rechtszug zunächst das Amtsgericht (Familiengericht) angerufen und dieses das Verfahren an das Landgericht verwiesen hatte (vgl. BGH, Beschluß vom 5. März 1980 - IV ARZ 2/80 - FamRZ 1980, 557, 558 und Senatsurteil vom 3. Dezember 1980 - IVb ZR 628/80 - FamRZ 1981, 247, 248).
  • OLG Köln, 05.09.1983 - 4 UF 192/83
  • OLG München, 19.04.1982 - 26 AR 4/82
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