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Rechtsprechung
   OLG Hamburg, 07.12.1981 - 2 WF 389/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,21302
OLG Hamburg, 07.12.1981 - 2 WF 389/81 (https://dejure.org/1981,21302)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 07.12.1981 - 2 WF 389/81 (https://dejure.org/1981,21302)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 07. Dezember 1981 - 2 WF 389/81 (https://dejure.org/1981,21302)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • familienrecht-deutschland.de PDF

    BGB § 1629; UVG §§ 1, 7; ZPO §§ 418, 620, 727
    Unterhalt unter Verwandten; Anspruch des minderjährigen Kindes auf Unterhalt; Umschreibung der vollstreckbaren Ausfertigung eines von einem Elternteil für das Kind erwirkten Unterhaltstitels auf die Unterhaltsvorschußkasse.

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • FamRZ 1982, 425
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (6)

  • OLG Karlsruhe, 15.01.1981 - 16 WF 129/80
    Auszug aus OLG Hamburg, 07.12.1981 - 2 WF 389/81
    Legt der Träger der Unterhaltsvorschußkasse eine Quittung des gesetzlichen Vertreters des berechtigten Kindes über den Empfang von Unterhaltsleistungen nach dem Unterhaltsvorschußgesetz vor, so wird dadurch nicht offenkundig im Sinne des § 727 ZPO, daß der Unterhaltsanspruch des berechtigten Kindes gegen den anderen Elternteil auf den Träger der Unterhaltsvorschußkasse gemäß § 7 UVG übergegangen ist (gegen OLG Karlsruhe FamRZ 1981, 387).

    Über sie hat der Familiensenat des Oberlandesgerichts zu entscheiden, weil die Familienrichterin der Erinnerung nicht abgeholfen hat, und der Titel, von dem eine weitere vollstreckbare Ausfertigung begehrt wird, eine Familiensache iSd § 23b Abs. 1 S. 2 Nr. 5 GVG betrifft (vgl. OLG Hamburg FamRZ 1981, 980; OLG Karlsruhe FamRZ 1981, 72; 1981, 387, 388).

    Insoweit teilt der 2. Familiensenat des Oberlandesgerichts Hamburg die vom 15. Zivilsenat vertretene Rechtsansicht (vgl. Beschlüsse vom 29. Juni 1980 - FamRZ 1981, 980 f, und vom 10. November 1981 - 15 WF 235/81 - n.v.; vgl. auch OLG Karlsruhe FamRZ 1981, 387 f; OLG Stuttgart FamRZ 1981, 696; a.A. OLG Hamm FamRZ 1981, 915, 916).

    Die Vorlage der von der Mutter des Kindes erteilten Quittung über die von ihr für das Kind empfangenen Leistungen der Beschwerdeführerin macht die Unterhaltsleistung nach dem Unterhaltsvorschußgesetz entgegen der von dem Oberlandesgericht Karlsruhe in seinem Beschluß vom 15. Januar 1981 (FamRZ 1981, 387, 388) angedeuteten Ansicht nicht offenkundig.

  • OLG Hamburg, 29.06.1981 - 15 WF 89/81
    Auszug aus OLG Hamburg, 07.12.1981 - 2 WF 389/81
    Über sie hat der Familiensenat des Oberlandesgerichts zu entscheiden, weil die Familienrichterin der Erinnerung nicht abgeholfen hat, und der Titel, von dem eine weitere vollstreckbare Ausfertigung begehrt wird, eine Familiensache iSd § 23b Abs. 1 S. 2 Nr. 5 GVG betrifft (vgl. OLG Hamburg FamRZ 1981, 980; OLG Karlsruhe FamRZ 1981, 72; 1981, 387, 388).

    Insoweit teilt der 2. Familiensenat des Oberlandesgerichts Hamburg die vom 15. Zivilsenat vertretene Rechtsansicht (vgl. Beschlüsse vom 29. Juni 1980 - FamRZ 1981, 980 f, und vom 10. November 1981 - 15 WF 235/81 - n.v.; vgl. auch OLG Karlsruhe FamRZ 1981, 387 f; OLG Stuttgart FamRZ 1981, 696; a.A. OLG Hamm FamRZ 1981, 915, 916).

  • RG, 31.03.1885 - II 530/84

    Darlegung der Eigenschaft eines Prokuristen mittels Urkunde im Urkundsprozess; …

    Auszug aus OLG Hamburg, 07.12.1981 - 2 WF 389/81
    Gerichtskundige Tatsachen liegen vor, wenn der erkennende Richter in amtlicher Eigenschaft handelt oder Wahrnehmungen macht, und sich daran mit einer die volle Überzeugung begründenden Sicherheit zu erinnern vermag (RGZ 13, 369 ff, 371; OLGE Hamburg 37, 157;… Schumann/Leipold in Stein/Jonas, ZPO 19. Aufl. § 191 Anm. I 1 und 2;… Wieczorek, ZPO 2. Aufl. § 291 Anm. A III c 4).

    Die demgemäß notwendig werdende Ermittlung, ob die Beschwerdeführerin Rechtsnachfolgerin aufgrund ihrer Zahlung geworden ist, kann nur im Beweisverfahren geschehen (RGZ 13, 369 ff, 372;… Wieczorek, aaO § 291 III A III c 1;… Baumbach/Lauterbach/Hartmann, aaO § 291 Anm. 1 B), so daß es an der Offenkundigkeit fehlt.

  • OLG Hamm, 09.02.1981 - 8 WF 674/80
    Auszug aus OLG Hamburg, 07.12.1981 - 2 WF 389/81
    Insoweit teilt der 2. Familiensenat des Oberlandesgerichts Hamburg die vom 15. Zivilsenat vertretene Rechtsansicht (vgl. Beschlüsse vom 29. Juni 1980 - FamRZ 1981, 980 f, und vom 10. November 1981 - 15 WF 235/81 - n.v.; vgl. auch OLG Karlsruhe FamRZ 1981, 387 f; OLG Stuttgart FamRZ 1981, 696; a.A. OLG Hamm FamRZ 1981, 915, 916).
  • OLG Stuttgart, 11.02.1981 - 8 W 557/80

    Umschreibung einer Vollstreckungsklausel auf einen Sozialhilfeträger nach …

    Auszug aus OLG Hamburg, 07.12.1981 - 2 WF 389/81
    Insoweit teilt der 2. Familiensenat des Oberlandesgerichts Hamburg die vom 15. Zivilsenat vertretene Rechtsansicht (vgl. Beschlüsse vom 29. Juni 1980 - FamRZ 1981, 980 f, und vom 10. November 1981 - 15 WF 235/81 - n.v.; vgl. auch OLG Karlsruhe FamRZ 1981, 387 f; OLG Stuttgart FamRZ 1981, 696; a.A. OLG Hamm FamRZ 1981, 915, 916).
  • OLG Karlsruhe, 11.08.1980 - 16 WF 45/80
    Auszug aus OLG Hamburg, 07.12.1981 - 2 WF 389/81
    Über sie hat der Familiensenat des Oberlandesgerichts zu entscheiden, weil die Familienrichterin der Erinnerung nicht abgeholfen hat, und der Titel, von dem eine weitere vollstreckbare Ausfertigung begehrt wird, eine Familiensache iSd § 23b Abs. 1 S. 2 Nr. 5 GVG betrifft (vgl. OLG Hamburg FamRZ 1981, 980; OLG Karlsruhe FamRZ 1981, 72; 1981, 387, 388).
  • KG, 05.03.1985 - 17 WF 5709/84
    Der titulierte Anspruch des Kindes ist von dem in § 7 Abs. 1 UVG normierten Rechtsübergang erfaßt worden (vgl. OLG Hamburg FamRZ 1982, 425; OLG Köln FamRZ 1983, 646, 647).

    Offenkundig im Sinne von allgemeinkundig sind Ereignisse oder Zustände, die von so vielen wahrgenommen worden sind oder wahrgenommen werden können, daß die individuelle Wahrnehmung des einzelnen und ihre Unsicherheit außer Betracht bleibt, und ferner diejenigen Tatsachen, die so allgemein und ohne ernstlichen Widerspruch verbreitet werden, daß auch ein besonnener Mensch von ihrer Wahrheit überzeugt sein kann (OLG Hamburg FamRZ 1982, 425, 426 mwN).

    Das Oberlandesgericht Hamburg (FamRZ 1982, 425, 426) hat zutreffend darauf hingewiesen, die Konsequenz der von dem Oberlandesgericht Karlsruhe vertretenen Rechtsauffassung würde darauf hinauslaufen, daß das Merkmal der Offenkundigkeit nach unterschiedlichen Maßstäben beurteilt werden würde, je nachdem, ob eine Behörde als Träger öffentlicher Leistungen oder ein sonstiger Dritter sich bei beantragter Erteilung einer weiteren vollstreckbaren Ausfertigung eines Titels auf eine zu seinen Gunsten eingetretene Rechtsnachfolge beruft.

  • BGH, 01.06.1983 - IVb ZR 365/81

    Verbindlichkeit eines Prozeßvergleichs über den Kindesunterhalt

    Nach überwiegender, auch vom Senat geteilter Auffassung wirkt eine Einstweilige Anordnung Über den Kindesunterhalt gemäß § 620 Abs. 1 Nr. 4 ZPO nicht zugunsten des Kindes (vgl. OLG Hamburg FamRZ 1982, 425; OLG Hamm FamRZ 13' 589, 590 a.E.; OLG Stuttgart FamRZ 1982, 945 LS;… Zoller/ Philippi ZPO 13. Aufl., § 620 Anm. III 5 a;… Thomas/Putzo ZPO 12. Aufl. § 620 Anm. 2 a dd;… Stein/Jonas/Schlosser ZPO 20. Aufl. Rdn. 6 zu § 620;… Baumbach/Lauterbach/Albers ZPO 41. Aufl. Anm. 6 A zu § 620).
  • OLG Düsseldorf, 24.07.1996 - 3 WF 27/96

    Beschwerde gegen die Ablehnung einer Erinnerung gegen die Erteilung einer …

    Die erbrachten Zahlungen sind nicht offenkundig im Sinne von "allgemein bekannt" (…vgl. zum Begriff der Offenkundigkeit OLG Stuttgart, a.a.O.; KG FamRZ 1985, 627, 628; OLG Hamburg, FamRZ 1982, 425, 426).
  • OLG Karlsruhe, 04.03.1987 - 16 WF 245/86

    Unterhaltsvorschußgesetz; Unterhaltsvorschuß; Rechtsnachfolge; Offenkundigkeit

    Allgemeinkundig sind solche Tatsachen, die entweder allgemein verbreitet sind, ein allgemein anerkanntes Wissen enthalten, oder solche Tatsachen, die von so vielen Personen wahrgenommen sind oder wahrgenommen werden können, daß es auf die Kenntnis eines einzelnen nicht mehr ankommt (vgl. OLG Hamburg FamRZ 1982, 425, 426;… Baumbach, aaO § 727 Anm. 3 A und § 291 Anm. 1 A).

    Gerichtskundig sind solche Tatsachen, die der Richter aus seiner amtlichen Tätigkeit sicher kennt (etwa aus früheren Prozessen oder aus einem früher eingeholten Sachverständigengutachten, vgl. OLG Hamburg FamRZ 1982, 425, 426;… Baumbach, aaO § 291 Anm. 1 B).

  • OLG Stuttgart, 08.04.1986 - 8 WF 16/86
    Zum Nachweis der Rechtsnachfolge gehört auch der Zahlungsnachweis, denn nach einhelliger Ansicht genügt der Bewilligungs- und Überleitungsbescheid nicht; erforderlich für den Anspruchsübergang ist vielmehr das tatsächliche Erbringen der Unterhaltsleistung (OLG Karlsruhe FamRZ 1981, 387 f; OLG Hamburg FamRZ 1981, 980; 1982, 425; OLG Stuttgart DAVorm 1882, 792 ff;… Stöber in Zöller, ZPO 14. Aufl. § 727 Rdn. 21).

    Es mag zwar richtig sein, daß gegenwärtig in größerem Umfang ein Bedürfnis für die gegenüber der Klage auf Erteilung der Vollstreckungsklausel vereinfachte Form der Titelumschreibung nach § 727 ZPO besteht; dies rechtfertigt jedoch nicht, in denjenigen Fällen, in denen eine Behörde neuer Gläubiger ist, von der Unterscheidung zwischen öffentlicher und privater Urkunde dadurch abzugehen, daß man den durch Privaturkunde erbrachten Zahlungsnachweis als offenkundig ansieht (im Ergebnis gleich KG FamRZ 1985, 627, 628; OLG Hamburg FamRZ 1982, 425).

  • OLG Düsseldorf, 23.04.1985 - 1 UF 160/84
    FamS] FamRZ 1982, 425; [1.

    Im Hinblick auf die gesetzliche Regelung in § 1 UVG wurden die Unterhaltsleistungen nicht an die Mutter, sondern an das Kind erbracht, so daß das Land die Rechtsnachfolge des Kindes angetreten hat, welches wiederum nicht in dem Besitze des erforderlichen Titels ist (vgl. OLG Hamburg FamRZ 1982, 425; 1982, 426; OLG Köln FamRZ 1983, 646, 647).

  • OLG Düsseldorf, 28.03.1983 - 6 WF 42/83
    Die als einfache Beschwerde zu behandelnde Durchgriffserinnerung ist zulässig (§§ 20 Nr. 12, 11 Abs. 1 S. 1 und Abs. 2 bis 4 RPflG, § 567 ZPO, vgl. OLG Bremen FamRZ 1980, 725; OLG Stuttgart FamRZ 1981, 696; OLG Hamburg FamRZ 1982, 425; OLG Bamberg FamRZ 1983, 204).

    Der Senat vermag der von dem Amtsgericht angeführten Ansicht des Oberlandesgerichts Hamburg (FamRZ 1982, 425, 426) nicht zu folgen.

  • BGH, 01.06.1983 - IVb ZR 565/81

    Erhöhung von Unterhaltsleistungen - Unterhaltsanspruch eines Kindes - Vorliegen …

    Nach überwiegender, auch vom Senat geteilter Auffassung wirkt eine Einstweilige Anordnung über den Kindesunterhalt gemäß § 620 Abs. 1 Nr. 4 ZPO nicht zugunsten des Kindes (vgl. OLG Hamburg FamRZ 1982, 425; OLG Hamm FamRZ - 1981, 589, 590 a.E.; OLG Stuttgart FamRZ 1982, 945 LS;… Zöller/Philippi ZPO 13. Aufl., § 620 Anm. III 5 a;… Thomas/Putzo ZPO 12. Aufl. § 620 Anm. 2 a dd;… Stein/Jonas/Schlosser ZPO 20. Aufl. Rdn. 6 zu § 620;… Baumbach/Lauterbach/Albers ZPO 41. Aufl. Anm. 6 A zu § 620).
  • OLG Bremen, 14.09.1983 - 3 WF 54/83

    Ermittlung der nachehelichen Unterhaltspflichten gegenüber einem Kinde; …

    Die Beklagte ist daher in dem Verfahren der einstweiligen Anordnung nicht Prozeßstandschafterin ihrer Kinder gewesen; nur sie ist auch die Gläubigerin, die aus der einstweiligen Anordnung vom 19. Juni 1980 vollstrecken kann (vgl. BGH FamRZ 1983, 892 ff = BGHF 3, 1091 mwN; OLG Hamburg FamRZ 1982, 412 f; 1982, 425; 1982, 426;… OLG Köln FamRZ 1983, 646 f mwN Zöller/Philippi, ZPO 13. Aufl. § 620 Anm. III 5 a;… Thomas/Putzo, ZPO 12. Aufl. § 620 Anm. 2 a dd;… Köhler, Handbuch des Unterhaltsrechts 6. Aufl. Rdn. 733).
  • OLG Köln, 15.12.1982 - 25 WF 109/82
    Nach alledem ist für die von dem beschwerdeführenden Land beantragte Umschreibung und Erteilung einer weiteren vollstreckbaren Ausfertigung aufgrund des Rechtsübergangs gemäß § 7 UVG kein Raum (ebenso OLG Hamburg FamRZ 1982, 425; 1982, 426).
  • OLG Stuttgart, 18.08.1986 - 8 WF 39/86
  • OLG Hamburg, 10.05.1983 - 15 WF 133/83
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