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Weitere Entscheidung unten: AG Brandenburg, 04.04.2011

Rechtsprechung
   OLG Jena, 05.05.2011 - 1 WF 87/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,15362
OLG Jena, 05.05.2011 - 1 WF 87/11 (https://dejure.org/2011,15362)
OLG Jena, Entscheidung vom 05.05.2011 - 1 WF 87/11 (https://dejure.org/2011,15362)
OLG Jena, Entscheidung vom 05. Mai 2011 - 1 WF 87/11 (https://dejure.org/2011,15362)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Justiz Thüringen

    § 10 S 1 RPflG, § 6 Abs 1 S 1 FamFG, § 231 Abs 2 S 1 FamFG, § 42 Abs 2 ZPO, § 45 Abs 2 ZPO
    Kindergeld: Gerichtliche Bestimmung der Bezugsberechtigung bei strittiger Obhut mehrerer Berechtigter aufgrund einer Haushaltszugehörigkeit; Rechtspflegerablehnung: Besorgnis der Befangenheit bei ungünstigen Rechtsauffassungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zuständigkeit des Familiengerichts zur Bestimmung des Kindergeldberechtigten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Unstatthaftigkeit eines Befangenheitsantrages der Eltern bei nicht auf unsachlichen Erwägungen oder Voreingenommenheit beruhendem Kindergeldbeschluss des Rechtspflegers; Zuständigkeit des Familiengerichts zur Bestimmung des Kindergeldberechtigten

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2011, 1534
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (8)

  • BVerfG, 05.04.1990 - 2 BvR 413/88

    Ausschluß eines Verfassungsrichters wegen wissenschaftlicher Befassung mit der …

    Auszug aus OLG Jena, 05.05.2011 - 1 WF 87/11
    Maßgebend ist nicht, ob der abgelehnte Rechtspfleger wirklich befangen ist oder sich für befangen hält, sondern allein, ob vom Standpunkt des Ablehnenden genügende objektive Gründe vorliegen, die bei vernünftiger Betrachtung die Befürchtung wecken können, der betreffende Rechtspfleger behandele die Sache nicht unvoreingenommen und damit unparteiisch (BVerfG, BVerfGE 82, 30/38; BGH, NJW-RR 1986, 738;… Zöller- Vollkommer, ZPO, 28. Auflage, § 42, Rn. 9, m.w.N.).
  • BGH, 12.11.1997 - IV ZR 214/96

    Ablehnung eines Richters wegen Hinweis auf Verjährung im Zuge von …

    Auszug aus OLG Jena, 05.05.2011 - 1 WF 87/11
    Etwas anderes gilt nur dann, wenn Gründe dargetan werden, die dafür sprechen, dass das Vorgehen des Richters/Rechtspflegers auf einer unsachlichen Einstellung gegenüber der ablehnenden Partei oder auf Willkür beruht (vgl. BGH, NJW 1998, 612;… Zöller/Vollkommer, a a O, Rn. 28; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 03.02.2010, Az. 9 WF 17/10, Quelle: www.juris.de).
  • BGH, 30.01.1986 - X ZR 70/84

    "Mauerkasten"; Besorgnis der Befangenheit eines Richters im Verfahren vor den …

    Auszug aus OLG Jena, 05.05.2011 - 1 WF 87/11
    Maßgebend ist nicht, ob der abgelehnte Rechtspfleger wirklich befangen ist oder sich für befangen hält, sondern allein, ob vom Standpunkt des Ablehnenden genügende objektive Gründe vorliegen, die bei vernünftiger Betrachtung die Befürchtung wecken können, der betreffende Rechtspfleger behandele die Sache nicht unvoreingenommen und damit unparteiisch (BVerfG, BVerfGE 82, 30/38; BGH, NJW-RR 1986, 738;… Zöller- Vollkommer, ZPO, 28. Auflage, § 42, Rn. 9, m.w.N.).
  • OLG Nürnberg, 16.02.2011 - 7 WF 161/11

    Familiengerichtliche Bestimmung der Kindergeldbezugsberechtigung: Rechtsbehelf …

    Auszug aus OLG Jena, 05.05.2011 - 1 WF 87/11
    In die Entscheidungsbefugnis des Familiengerichts fällt nicht die Aufklärung des tatsächlichen Aufenthalts des Kindes, sondern die Bestimmung des Kindergeldberechtigten, wenn sich die Beteiligten hierüber nicht einigen können (OLG Nürnberg, AGS 2011, 198 - 199).
  • BFH, 19.10.2000 - VI B 68/99

    Aufnahme des Kindes in den Haushalt; Kindergeld

    Auszug aus OLG Jena, 05.05.2011 - 1 WF 87/11
    Haushaltsaufnahme ist die Aufnahme in die Familiengemeinschaft mit einem dort begründeten Betreuungs- und Erziehungsverhältnis familienhafter Art. Neben dem örtlich gebundenen Zusammenleben müssen Voraussetzungen materieller Art (Versorgung, Unterhaltsgewährung) und immaterieller Art (Fürsorge, Betreuung) erfüllt sein (vgl. BFH/NV 2001, 441-442, Quelle: www.juris.de).
  • OLG Saarbrücken, 03.02.2010 - 9 WF 17/10

    Richterablehnung: Maßnahmen der Prozessleitung als Befangenheitsgrund

    Auszug aus OLG Jena, 05.05.2011 - 1 WF 87/11
    Etwas anderes gilt nur dann, wenn Gründe dargetan werden, die dafür sprechen, dass das Vorgehen des Richters/Rechtspflegers auf einer unsachlichen Einstellung gegenüber der ablehnenden Partei oder auf Willkür beruht (vgl. BGH, NJW 1998, 612;… Zöller/Vollkommer, a a O, Rn. 28; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 03.02.2010, Az. 9 WF 17/10, Quelle: www.juris.de).
  • FG München, 21.02.2008 - 9 K 2096/07

    Wirkung der Berechtigtenbestimmung durch das Vormundschaftsgericht gem. § 64 Abs. …

    Auszug aus OLG Jena, 05.05.2011 - 1 WF 87/11
    Eine Berechtigtenbestimmung durch das Vormundschaftsgericht kann diesen Grundsatz nach der Systematik des § 64 EStG nicht verdrängen, da eine Bestimmung durch das Vormundschaftsgericht nur dann Wirkung entfalten kann, sofern sich nicht bereits die Bestimmung des vorrangig Berechtigten aus § 64 Abs. 2 Satz 1, Satz 2 und Abs. 3 Satz 1 bis 3 EStG ergibt (FG München, Urteil vom 21.02.2008, Az. 9 K 2096/07, Quelle: www.juris.de).
  • BFH, 08.11.2001 - VI B 167/00

    Prozesskostenhilfe - Kosten der Prozessführung - Kindergeldfestsetzung - …

    Auszug aus OLG Jena, 05.05.2011 - 1 WF 87/11
    Ob dem Berechtigten das Sorgerecht zusteht, ist nicht entscheidend (BFH, Beschluss vom 08.11.2001, Aktenzeichen: VI B 167/00, Quelle: www. juris.de).
  • OLG Celle, 14.05.2012 - 10 UF 94/11

    Bestimmen des Empfangsberechtigten des Kindergeldes analog § 64 Abs. 2 S. 2 bis 4 …

    In - bereits unter Geltung des FamFG ergangenen - einschlägigen Entscheidungen wird jeweils nur pauschal die Zulässigkeit (OLG Stuttgart - Beschluß vom 13. Januar 2010 - 15 UF 225/09 - NJW-RR 2010, 1014 f. = MDR 2010, 507 f. = AGS 2010, 198 f. = juris; OLG München - Beschluß vom 7. Juni 2011 - 33 UF 21/11 - NJW-RR 2011, 1082 ff. = AGS 2011, 406 f. = juris) bzw. ohne weitere Ausführung ein "Beschwerdewert von 600 EUR" (!) konstatiert (OLG Nürnberg - Beschluß vom 16. Februar 2011 - 7 WF 161/11 - FamRZ 2011, 1243 f. = MDR 2011, 731 f. = AGS 2011, 198 f.); die Entscheidung des OLG Jena (Beschluß vom 5. Mai 2011 - 1 WF 87/11 - juris) ist in einem Beschwerdeverfahren betreffend die Befangenheitsablehnung des Rechtspflegers ergangen, in dem es eines bestimmten Wertes des Beschwerdegegenstandes nicht bedurfte.

    Der Senat teilt nach dem Vorgesagten insofern auch nicht den Ansatz, das Familiengericht könne erst dann tätig werden, wenn ein gleichwertiger Obhutsanteil unstreitig oder im Verfahren vor der Familienkasse bzw. dem Finanzgericht positiv festgestellt sei (so aber offenbar OLG Nürnberg - Beschluß vom 16. Februar 2011 - 7 WF 161/11 - FamRZ 2011, 1243 f. = MDR 2011, 731 f. = AGS 2011, 198 f. = juris; OLG München - Beschluß vom 7. Juni 2011 - 33 UF 21/11 - NJW-RR 2011, 1082 ff. = AGS 2011, 406 f. = juris; OLG Jena - Beschluß vom 5. Mai 2011 - 1 WF 87/11 - AGS 2011, 307 = juris; Finke, FPR 2012, 155, 157; Kasenbacher, NJW-Spezial 2011, 516, 517).

  • OLG Celle, 22.07.2013 - 10 WF 188/13

    Anforderungen an die Zuständigkeit des Familiengerichts für die Bestimmung des …

    Das Familiengericht ist für die Bestimmung des Kindergeldberechtigten nicht zuständig, wenn zwischen zwei Familienangehörigen ausschließlich streitig ist, wer in einem bestimmten Zeitraum tatsächlich allein die Obhut für ein Kind ausgeübt hat (Anschluß an OLG Nürnberg, Beschluß vom 16. Februar 2011 - 7 WF 161/11 - FamRZ 2011, 1243; OLG Jena, Beschluß vom 5. Mai 2011 - 1 WF 87/11 - OLG München, Beschluß vom 7. Juni 2011 - 33 UF 21/11 - NJW-RR 2011, 1082).

    Dagegen ist das Familiengericht zur Bestimmung des Kindergeldberechtigten unzweifelhaft nicht zuständig, wenn sich das Kind im Haushalt eines Berechtigten aufgehalten hat und zwischen den Beteiligten lediglich streitig ist, in wessen Haushalt das Kind im maßgeblichen Zeitraum aufgenommen war (vgl. OLG Nürnberg, Beschluß vom 16. Februar 2011 - 7 WF 161/11 - FamRZ 2011, 1243 f. = MDR 2011, 731 f. = AGS 2011, 198 = juris; OLG Jena, Beschluß vom 5. Mai 2011 - 1 WF 87/11 - AGS 2011, 307 = juris; OLG München, Beschluß vom 7. Juni 2011 - 33 UF 21/11 - NJW-RR 2011, 1082 f. = AGS 2011, 406 f = juris).

  • OLG München, 07.06.2011 - 33 UF 21/11

    Kindergeld: Bestimmung der Bezugsberechtigung durch das Familiengericht bei nicht …

    Oberlandesgericht mit Beschluss vom 05.05.2011 - 1 WF 87/11, zitiert nach juris, angeschlossen (anders im Ergebnis wohl OLG Celle Beschluss vom 19.04.2011 - 10 WF 109/11, juris, in einem Verfahrenskostenhilfebeschluss, allerdings ohne Auseinandersetzung mit der Problematik).
  • OLG Hamm, 12.09.2013 - 2 WF 29/13

    Gegenstandswert des Verfahrens auf Bestimmung des Kindergeldberechtigten

    Zur eventuellen Klärung des Obhutsverhältnisses, vielfach mit einem erheblichen Aufwand verbunden, als eine Voraussetzung für die Bezugsberechtigung sind die Familienkassen berufen (OLG Nürnberg Beschluss vom 16.02.2011 - 7 WF 161/11 - FamRZ 2011, 1243; OLG München Beschluss vom 07.06.2011 - 33 UF 21/11 - NJW-RR 2011, 1082; OLG Jena Beschluss vom 05.05.2011 - 1 WF 87/11 - FamRZ 2011, 1534; siehe auch Kastenbacher NJW-Spezial 2011, 516).
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Rechtsprechung
   AG Brandenburg, 04.04.2011 - 50 VI 78/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,36386
AG Brandenburg, 04.04.2011 - 50 VI 78/11 (https://dejure.org/2011,36386)
AG Brandenburg, Entscheidung vom 04.04.2011 - 50 VI 78/11 (https://dejure.org/2011,36386)
AG Brandenburg, Entscheidung vom 04. April 2011 - 50 VI 78/11 (https://dejure.org/2011,36386)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • notar-drkotz.de

    Erbscheinerteilung - Übertragung auf Rechtspfleger bei Vorliegen einer Verfügung von Todes wegen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • FamRZ 2011, 1534
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (10)

  • OLG Frankfurt, 18.05.2010 - 20 W 176/10

    Erbscheinsverfahren: Entscheidung des unzuständigen Rechtspflegers über einen …

    Auszug aus AG Brandenburg, 04.04.2011 - 50 VI 78/11
    Gemäß § 16 Abs. 2 RPflG kann der Richter aber - auch wenn eine Verfügung von Todes wegen vorliegt - die Erteilung des Erbscheins dessen ungeachtet dem Rechtspfleger übertragen, wenn der Richter - wie im vorliegenden Fall - zu dem Ergebnis gelangt, dass die Verfügung von Todes wegen keinen Einfluss auf die gesetzliche Erbfolge hat sowie deutsches Erbrecht anzuwenden ist und somit der Erbschein - trotz Vorliegens einer letztwilligen Verfügung - aufgrund der gesetzlichen Erbfolge erteilt werden kann (OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 18.05.2010, Az.: 20 W 176/10; KG Berlin, NJW-RR 2004, Seiten 801 f. = FGPrax 2004, Seiten 126 f. = Rpfleger 2004, Seiten 423 ff. = FamRZ 2004, Seiten 1903 f.; BayObLG, FGPrax 1997, Seiten 153 f. = Rpfleger 1997, Seiten 370 f. = FamRZ 1997, Seite 1370 = NJWE-FER 1997, Seite 186; OLG Zweibrücken, FGPrax 1996, Seite 152 = NJWE-FER 1997, Seiten 12 f.; BayObLG, Rpfleger 1977, Seiten 210 f.; LG Frankfurt/Main, Rpfleger 1983, Seite 486; AG Brandenburg an der Havel, Beschluss vom 04.04.2011, Az.: 50 VI 78/11, u. a. in: beck-online, BeckRS 2011, Nr.: 07389;… Rellermeyer in: Arnold/Meyer-Stolte/Herrmann/ Rellermeyer/Hintzen, RPflG-Kommentar, 7. Aufl. 2009, § 16 RPflG, Rn. 35).

    In einem solchen Fall darf der Rechtspfleger einen Erbschein über die Erbfolge aufgrund der Übertragung durch den Richter verfügen und ist dieser Erbschein auch nicht gemäß § 8 Abs. 2 RpflG unwirksam, selbst wenn die Voraussetzungen für die Übertragung gemäß § 16 Abs. 2 RpflG im Einzelfall evtl. nicht gegeben waren (§ 8 Abs. 2 RPflG; OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 18.05.2010, Az.: 20 W 176/10; KG Berlin, NJW-RR 2004, Seiten 801 f. = FGPrax 2004, Seiten 126 f. = Rpfleger 2004, Seiten 423 ff. = FamRZ 2004, Seiten 1903 f.; BayObLG, Rpfleger 1977, Seiten 210 f.).

    Anders wäre es wohl nur, wenn Einwände gegen den Erlass der beantragten Entscheidung vorliegen, da dann keine Möglichkeit der Übertragung des Geschäfts auf einen Rechtspfleger gegeben ist, so dass in einem solchen Fall dann das Verfahren zur weiteren Bearbeitung (wieder) dem Richter vorzulegen wäre (OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 18.05.2010, Az.: 20 W 176/10).

  • KG, 16.03.2004 - 1 W 458/01

    Erbscheinseinziehungsverfahren: Einziehung eines vom Rechtspfleger aufgrund …

    Auszug aus AG Brandenburg, 04.04.2011 - 50 VI 78/11
    Gemäß § 16 Abs. 2 RPflG kann der Richter aber - auch wenn eine Verfügung von Todes wegen vorliegt - die Erteilung des Erbscheins dessen ungeachtet dem Rechtspfleger übertragen, wenn der Richter - wie im vorliegenden Fall - zu dem Ergebnis gelangt, dass die Verfügung von Todes wegen keinen Einfluss auf die gesetzliche Erbfolge hat sowie deutsches Erbrecht anzuwenden ist und somit der Erbschein - trotz Vorliegens einer letztwilligen Verfügung - aufgrund der gesetzlichen Erbfolge erteilt werden kann (OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 18.05.2010, Az.: 20 W 176/10; KG Berlin, NJW-RR 2004, Seiten 801 f. = FGPrax 2004, Seiten 126 f. = Rpfleger 2004, Seiten 423 ff. = FamRZ 2004, Seiten 1903 f.; BayObLG, FGPrax 1997, Seiten 153 f. = Rpfleger 1997, Seiten 370 f. = FamRZ 1997, Seite 1370 = NJWE-FER 1997, Seite 186; OLG Zweibrücken, FGPrax 1996, Seite 152 = NJWE-FER 1997, Seiten 12 f.; BayObLG, Rpfleger 1977, Seiten 210 f.; LG Frankfurt/Main, Rpfleger 1983, Seite 486; AG Brandenburg an der Havel, Beschluss vom 04.04.2011, Az.: 50 VI 78/11, u. a. in: beck-online, BeckRS 2011, Nr.: 07389;… Rellermeyer in: Arnold/Meyer-Stolte/Herrmann/ Rellermeyer/Hintzen, RPflG-Kommentar, 7. Aufl. 2009, § 16 RPflG, Rn. 35).

    In einem solchen Fall darf der Rechtspfleger einen Erbschein über die Erbfolge aufgrund der Übertragung durch den Richter verfügen und ist dieser Erbschein auch nicht gemäß § 8 Abs. 2 RpflG unwirksam, selbst wenn die Voraussetzungen für die Übertragung gemäß § 16 Abs. 2 RpflG im Einzelfall evtl. nicht gegeben waren (§ 8 Abs. 2 RPflG; OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 18.05.2010, Az.: 20 W 176/10; KG Berlin, NJW-RR 2004, Seiten 801 f. = FGPrax 2004, Seiten 126 f. = Rpfleger 2004, Seiten 423 ff. = FamRZ 2004, Seiten 1903 f.; BayObLG, Rpfleger 1977, Seiten 210 f.).

  • BGH, 02.06.2005 - IX ZB 287/03

    Entscheidung des Beschwerdegerichts bei erstinstanzlicher Entscheidung durch den …

    Auszug aus AG Brandenburg, 04.04.2011 - 50 VI 78/11
    Falls nicht binnen zwei Wochen seit Zugang dieses Beschlusses eine Erklärung von den hier Beteiligten (vgl. BGH, Beschluss vom 02.06.2005, Az.: IX ZB 287/03, u. a. in: NZI 2005, Seite 520 =  Rpfleger 2005, Seiten 520 f. = NJW-RR 2005, Seite 1299 = MDR 2005, Seiten 1305 f.; OLG München, Beschluss vom 16.12.2005, Az.: 30 WF 374/05, u. a. in: Rpfleger 2006, Seite 263 = FamRZ 2006, Seiten 1773 f.; OLG Köln, Rpfleger 1986, Seiten 268 f. = MDR 1986, Seiten 768 f. = JurBüro 1986, Seiten 1425 ff.) beim Amtsgericht eingeht, wird angenommen, dass Sie gegen die Übertragung/Zuweisung der Sache auf den Rechtspfleger auch keine Einwendungen erheben.
  • BGH, 20.03.1974 - IV ZR 133/73

    Gültigkeit von späteren Ergänzungen eines eigenhändigen Testaments - Gültigkeit …

    Auszug aus AG Brandenburg, 04.04.2011 - 50 VI 78/11
    Für die Formgültigkeit eines Testaments kommt es darauf an, dass im Zeitpunkt des Todes eine die gesamten Erklärungen nach dem Willen des Erblassers deckende Unterschrift vorhanden ist (BGH, NJW 1974, Seiten 1083 f.; BayObLG, Beschluss vom 12.05.2004, Az.: 1Z BR 4/04, u. a. in: "juris"; BayObLG, …
  • OLG Hamm, 14.08.2007 - 15 W 331/06

    Feststellungslast bei einem Testament mit teilweise ausgeschnittenem Text

    Auszug aus AG Brandenburg, 04.04.2011 - 50 VI 78/11
    Zudem ist diese letztwillige Verfügung hier auch unvollständig in dem Sinne, dass aus der Urkunde zwei Teile des Textes herausgeschnitten wurden (vgl. OLG Hamm, NJW-RR 2008, Seiten 21 ff. = FamRZ 2008, Seiten 925 ff.).
  • BayObLG, 28.04.1997 - 1Z BR 86/97

    Gültige Erbscheinauststellung durch Rechtspfleger trotz Zuständigkeit des …

    Auszug aus AG Brandenburg, 04.04.2011 - 50 VI 78/11
    Gemäß § 16 Abs. 2 RPflG kann der Richter aber - auch wenn eine Verfügung von Todes wegen vorliegt - die Erteilung des Erbscheins dessen ungeachtet dem Rechtspfleger übertragen, wenn der Richter - wie im vorliegenden Fall - zu dem Ergebnis gelangt, dass die Verfügung von Todes wegen keinen Einfluss auf die gesetzliche Erbfolge hat sowie deutsches Erbrecht anzuwenden ist und somit der Erbschein - trotz Vorliegens einer letztwilligen Verfügung - aufgrund der gesetzlichen Erbfolge erteilt werden kann (OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 18.05.2010, Az.: 20 W 176/10; KG Berlin, NJW-RR 2004, Seiten 801 f. = FGPrax 2004, Seiten 126 f. = Rpfleger 2004, Seiten 423 ff. = FamRZ 2004, Seiten 1903 f.; BayObLG, FGPrax 1997, Seiten 153 f. = Rpfleger 1997, Seiten 370 f. = FamRZ 1997, Seite 1370 = NJWE-FER 1997, Seite 186; OLG Zweibrücken, FGPrax 1996, Seite 152 = NJWE-FER 1997, Seiten 12 f.; BayObLG, Rpfleger 1977, Seiten 210 f.; LG Frankfurt/Main, Rpfleger 1983, Seite 486; AG Brandenburg an der Havel, Beschluss vom 04.04.2011, Az.: 50 VI 78/11, u. a. in: beck-online, BeckRS 2011, Nr.: 07389;… Rellermeyer in: Arnold/Meyer-Stolte/Herrmann/ Rellermeyer/Hintzen, RPflG-Kommentar, 7. Aufl. 2009, § 16 RPflG, Rn. 35).
  • OLG München, 16.12.2005 - 30 WF 374/05

    Jugendamt als Aufenthaltsbestimmungspfleger für ein Kind

    Auszug aus AG Brandenburg, 04.04.2011 - 50 VI 78/11
    Falls nicht binnen zwei Wochen seit Zugang dieses Beschlusses eine Erklärung von den hier Beteiligten (vgl. BGH, Beschluss vom 02.06.2005, Az.: IX ZB 287/03, u. a. in: NZI 2005, Seite 520 =  Rpfleger 2005, Seiten 520 f. = NJW-RR 2005, Seite 1299 = MDR 2005, Seiten 1305 f.; OLG München, Beschluss vom 16.12.2005, Az.: 30 WF 374/05, u. a. in: Rpfleger 2006, Seite 263 = FamRZ 2006, Seiten 1773 f.; OLG Köln, Rpfleger 1986, Seiten 268 f. = MDR 1986, Seiten 768 f. = JurBüro 1986, Seiten 1425 ff.) beim Amtsgericht eingeht, wird angenommen, dass Sie gegen die Übertragung/Zuweisung der Sache auf den Rechtspfleger auch keine Einwendungen erheben.
  • OLG Zweibrücken, 10.04.1996 - 3 W 23/96

    Wirksamkeit eines Testaments; Beantragung eines Erbscheins; Ausschlagung des …

    Auszug aus AG Brandenburg, 04.04.2011 - 50 VI 78/11
    Gemäß § 16 Abs. 2 RPflG kann der Richter aber - auch wenn eine Verfügung von Todes wegen vorliegt - die Erteilung des Erbscheins dessen ungeachtet dem Rechtspfleger übertragen, wenn der Richter - wie im vorliegenden Fall - zu dem Ergebnis gelangt, dass die Verfügung von Todes wegen keinen Einfluss auf die gesetzliche Erbfolge hat sowie deutsches Erbrecht anzuwenden ist und somit der Erbschein - trotz Vorliegens einer letztwilligen Verfügung - aufgrund der gesetzlichen Erbfolge erteilt werden kann (OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 18.05.2010, Az.: 20 W 176/10; KG Berlin, NJW-RR 2004, Seiten 801 f. = FGPrax 2004, Seiten 126 f. = Rpfleger 2004, Seiten 423 ff. = FamRZ 2004, Seiten 1903 f.; BayObLG, FGPrax 1997, Seiten 153 f. = Rpfleger 1997, Seiten 370 f. = FamRZ 1997, Seite 1370 = NJWE-FER 1997, Seite 186; OLG Zweibrücken, FGPrax 1996, Seite 152 = NJWE-FER 1997, Seiten 12 f.; BayObLG, Rpfleger 1977, Seiten 210 f.; LG Frankfurt/Main, Rpfleger 1983, Seite 486; AG Brandenburg an der Havel, Beschluss vom 04.04.2011, Az.: 50 VI 78/11, u. a. in: beck-online, BeckRS 2011, Nr.: 07389;… Rellermeyer in: Arnold/Meyer-Stolte/Herrmann/ Rellermeyer/Hintzen, RPflG-Kommentar, 7. Aufl. 2009, § 16 RPflG, Rn. 35).
  • OLG Köln, 27.01.1986 - 17 W 534/85
    Auszug aus AG Brandenburg, 04.04.2011 - 50 VI 78/11
    Falls nicht binnen zwei Wochen seit Zugang dieses Beschlusses eine Erklärung von den hier Beteiligten (vgl. BGH, Beschluss vom 02.06.2005, Az.: IX ZB 287/03, u. a. in: NZI 2005, Seite 520 =  Rpfleger 2005, Seiten 520 f. = NJW-RR 2005, Seite 1299 = MDR 2005, Seiten 1305 f.; OLG München, Beschluss vom 16.12.2005, Az.: 30 WF 374/05, u. a. in: Rpfleger 2006, Seite 263 = FamRZ 2006, Seiten 1773 f.; OLG Köln, Rpfleger 1986, Seiten 268 f. = MDR 1986, Seiten 768 f. = JurBüro 1986, Seiten 1425 ff.) beim Amtsgericht eingeht, wird angenommen, dass Sie gegen die Übertragung/Zuweisung der Sache auf den Rechtspfleger auch keine Einwendungen erheben.
  • BayObLG, 12.05.2004 - 1Z BR 4/04
    Auszug aus AG Brandenburg, 04.04.2011 - 50 VI 78/11
    Für die Formgültigkeit eines Testaments kommt es darauf an, dass im Zeitpunkt des Todes eine die gesamten Erklärungen nach dem Willen des Erblassers deckende Unterschrift vorhanden ist (BGH, NJW 1974, Seiten 1083 f.; BayObLG, Beschluss vom 12.05.2004, Az.: 1Z BR 4/04, u. a. in: "juris"; BayObLG, …
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