Rechtsprechung
| LG Berlin, 19.12.2011 - 12 O 317/11 |
Zitiervorschläge
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Volltextveröffentlichungen (2)
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
ZPO §§ 767, 769
Insolvenzverfahren nach englischem Recht keine Einwendung gegen die Zwangsvollstreckung; Restschuldbefreiung nach ausländischem Recht - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
Verfahrensgang
- LG Berlin, 19.12.2011 - 12 O 317/11
- LG Berlin, 29.12.2011 - 12 O 317/11
- LG Berlin, 10.01.2013 - 12 O 317/11
Papierfundstellen
- GE 2012, 269
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (2)
- BGH, 25.09.2008 - IX ZB 205/06
Geltendmachung der Restschuldbefreiung in der Zwangsvollstreckung
Auszug aus LG Berlin, 19.12.2011 - 12 O 317/11
Dem Antrag auf vorläufige Einstellung der Zwangsvollstreckung aus der notariellen Urkunde vom 18.10.2004 ist gemäß § 769 I ZPO nicht zu entsprechen ...Dies folgt aus zwei Gesichtspunkten: Das Gericht hält die Zwangsvollstreckungsabwehrklage für zulässig (s. BGH, Beschl. vom 25.9.2008 - IX ZB 205/06 (IPRspr 2008-230)), aber nach § 767 I ZPO für unbegründet (dazu unten), sodass es ermessensfehlerhaft wäre, gleichwohl dem Bekl. die Möglichkeit zu nehmen, nach nunmehr sechs Jahren ab Fälligkeit endlich die Erfüllung des klägerischen Schuldanerkenntnisses erreichen zu können. - BGH, 18.09.2001 - IX ZB 51/00
Internationale Zuständigkeit eines ausländischen Konkursgerichts; Anerkennung der …
Auszug aus LG Berlin, 19.12.2011 - 12 O 317/11
Aus der Entscheidung des BGH vom 18.9.2001 - IX ZB 51/00 (IPRspr. 2001 Nr. 212) ergibt sich nichts anderes.
- OLG Düsseldorf, 23.08.2013 - 22 U 37/13
Internationale Zuständigkeit eines englischen Insolvenzgerichts bei Verlegung des …
Rn. 65 Ob darüber hinaus inhaltliche Unterschiede (bzw. eine fehlende "funktionelle Vergleichbarkeit" im Sinne des vom LG fehlerhaft berücksichtigten früheren Rechtszustandes) zwischen dem englischen und dem deutschen Insolvenzrecht einen (weiteren) ordre-public-Verstoß in materiell- bzw. verfahrensrechtlicher Hinsicht darstellen können (etwa in Bezug auf die Anhörung bzw. die sonstige Verfahrensbeteiligung einzelner bzw. aller Gläubiger, vgl. Präambel (21) der VO (EG) 1346/2000 bzw. die Möglichkeit des Gläubigers zur Verfahrensbeteiligung bzw. Möglichkeit des Gläubigers zur Rüge von Verfahrensfehlern), kann nach alledem dahinstehen (vgl. Münchener Kommentar-Kindler, VO (EG) 1346/2000, Art. 26, Rn 18 mwN in Fn 17; vgl. EUGH, Urteil vom 02.05.2006, C-341/04, www.juris.de, dort zu 66 ff.; BGH, Urteil vom 27.05.1993, IX ZR 254/92, BGHZ 122, 373; OLG Düsseldorf, Urteil vom 18.09.1998, 3 U 13/98, NJWE-FER 1998, 282; vgl. auch LG Berlin, Beschluss vom 19.12.2011, 12 O 317/11, Grundeigentum 2012, 269; vgl. LG Krefeld, Urteil vom 12.01.2012, 3 O 207/11 = 84 ff. BA, rechtskräftig nach Berufungsrücknahme; Vallender, ZInsO 2009, 616;… vgl. auch Renger, a.a.O., Seite 213 ff. mwN).
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