Rechtsprechung
   BGH, 23.02.1989 - I ZR 18/87   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Fehlen eines wettbewerbswidrigen Verhaltens mangels Verstoss gegen Handwerksrecht - Prozeßführungsbefugnis rechtsfähiger Verbände zur Förderung gewerblicher Interessen - Erfüllung der satzungsmäßigen Zwecke - Gestattung eines selbständigen Betriebs - Zugehörigkeit eines Verhaltens zum Kachelofen- und Lüftungsheizungsbauer-Handwerk - Betriebsfertiger Zusammenbau von vorgefertigten Bausatzteilen - Berücksichtigung des Gesamtbildes der fraglichen Tätigkeit - Vorliegen der Ausübung eines Minderhandwerks

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    HdwO § 1; UWG § 1
    "Kachelofenbauer"; Berufsbild des Kachelofen- und Luftheizungsbauer-Handwerks

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1989, 941 (Ls.)
  • MDR 1989, 790
  • NVwZ-RR 1989, 410
  • GRUR 1989, 432



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Wird zitiert von ... (25)  

  • BGH, 13.03.2008 - I ZR 151/05  

    Metrosex

    Anders als für die durch eine Verletzungshandlung begründete Wiederholungsgefahr besteht für den Fortbestand der Erstbegehungsgefahr keine Vermutung (vgl. BGH, Urt. v. 23.2.1989 - I ZR 18/87, GRUR 1989, 432, 434 = WRP 1989, 496 - Kachelofenbauer I).
  • BGH, 31.05.2001 - I ZR 106/99  

    Berühmungsaufgabe

    Anders als für die durch einen begangenen Wettbewerbsverstoß begründete Wiederholungsgefahr besteht für den Fortbestand der Erstbegehungsgefahr keine Vermutung (BGH, Urt. v. 23.2.1989 - I ZR 18/87, GRUR 1989, 432, 434 - Kachelofenbauer I).
  • BGH, 22.01.2014 - I ZR 71/12  

    Markenverletzung: Wegfall der durch eine Markenanmeldung begründeten

    Anders als für die durch eine Verletzungshandlung begründete Wiederholungsgefahr besteht für den Fortbestand der Erstbegehungsgefahr keine Vermutung (vgl. BGH, Urteil vom 23. Februar 1989 - I ZR 18/87, GRUR 1989, 432, 434 = WRP 1989, 496 - Kachelofenbauer I).
  • BGH, 14.01.2010 - I ZR 92/08  

    DDR-Logo

    Anders als für die durch eine Verletzungshandlung begründete Wiederholungsgefahr besteht für den Fortbestand der Erstbegehungsgefahr keine Vermutung (vgl. BGH, Urt. v. 23.2.1989 - I ZR 18/87, GRUR 1989, 432, 434 = WRP 1989, 496 - Kachelofenbauer I).
  • BGH, 28.03.2003 - V ZR 261/02  

    Rechtsweg für Ansprüche eines Geistlichen der Heilsarmee aus dem

    Indem Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 137 Abs. 3 WRV den Kirchen und Glaubensgemeinschaften die selbständige Ordnung und Verwaltung der eigenen Angelegenheiten in den Grenzen der allgemeinen Gesetze gewährleistet, schränkt die Verfassung zwar nicht die Justizgewährungspflicht ein, wohl aber das Maß der Justiziabilität (Steiner, NVwZ 1989, 410, 415).
  • BGH, 01.12.1994 - I ZR 128/92  

    "Schornsteinaufsätze"; Lieferung und Montage von Schornsteinaufsätzen durch

    Auszugehen ist in erster Linie von dem für das Handwerk maßgebenden Berufsbild (vgl. auch BGH, Urt. v. 23.2.1989 - I ZR 18/87, GRUR 1989, 432, 433 = WRP 1989, 496 - Kachelofenbauer I; Urt. v. 29.10.1992 - I ZR 306/90, GRUR 1993, 397, 398 = WRP 1993, 178 - Trockenbau; Dohrn, Das deutsche Schornsteinfegerwesen, § 14 Anm. 5 a).

    Dies steht einer Zurechnung zum Schornsteinfegerhandwerk jedoch nicht entgegen (vgl. auch BGH, Urt. v. 23.2.1989 - I ZR 18/87, GRUR 1989, 432, 433 = WRP 1989, 496 - Kachelofenbauer I).

    Im übrigen gilt allgemein, daß die Zugehörigkeit einer Tätigkeit zu einem Handwerk die gleichzeitige Zurechnung zu einem anderen Handwerk nicht ohne weiteres ausschließt (vgl. BGH, Urt. v. 23.2.1989 - I ZR 18/87, GRUR 1989, 432, 433 = WRP 1989, 496 - Kachelofenbauer I), insbesondere wenn es - wie hier - nicht um wesentliche Tätigkeiten geht.

    Etwas anderes würde dann gelten, wenn der Beklagte seine hoheitliche Stellung als beliehener Unternehmer (vgl. BGH, Urt. v. 23.2.1989 - I ZR 18/87, GRUR 1989, 432, 433 r. Sp. = WRP 1989, 496 - Kachelofenbauer I) und damit seine Einflußmöglichkeiten auf die Grundstückseigentümer seines Kehrbezirks im eigenen erwerbswirtschaftlichen Interesse mißbrauchte.

  • BGH, 24.07.2001 - VI ZB 12/01  

    Rechtsweg für Abwehransprüche gegen Äußerungen des Sektenbeauftragten einer

    v. Campenhausen, aaO, Art. 140 Rdn. 242; Isensee, aaO, S. 315 ff.; MünchKomm-Medicus, Kommentar zum BGB, 3. Aufl., § 1004 Rdn. 84; Müssig, DVBl 1985, 837; a.A. OVG Bremen, NVwZ 1995, 793; Staudinger-Gursky, Kommentar zum BGB, 13. Auflage, § 1004 Rdn. 212 m.w.N.; Lorenz, NJW 1996, 1855; Steiner, NVwZ 1989, 410; Schatzschneider, NJW 1984, 991; Weber, NJW 1989, 2218, 2222 f.; Müller-Volbehr, JuS 1987, 869; ders., ZevKR 33 (1988), 153; Goerlich, JZ 1984, 221).
  • BGH, 11.07.1991 - I ZR 23/90  

    Kachelofenbauer II - Vorsprung durch Rechtsbruch

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundesgerichtshofs ist anerkannt, daß die veröffentlichten Ausbildungs-Berufsbilder sowie die fachlichen Ausbildungs- und Prüfungsvorschriften für die Frage der fachlichen Zugehörigkeit einer Tätigkeit zu einem handwerksfähigen Gewerbe mit herangezogen werden können, da sie erläuternde Einzelheiten über das Arbeitsgebiet und die zu dessen Bewältigung benötigten fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse enthalten (BVerwGE 25, 66, 67; 58, 217, 219; BVerwG GewArch 1984, 96, 97; BGH, Urt. v. 23. Februar 1989 - I ZR 18/87, GRUR 1989, 432, 433 = WRP 1989, 496, 497 - Kachelofenbauer).

    Von einem Minderhandwerk ist aber nur dann auszugehen, wenn in einem Betrieb lediglich Tätigkeiten anfallen, die ohne Beherrschung in handwerklicher Schulung erworbener Kenntnisse und Fähigkeiten einwandfrei und gefahrlos ausgeführt werden können (vgl. BGH GRUR 1989, 432, 434 = WRP 1989, 496 Kachelofenbauer m.w.N.).

  • LG Düsseldorf, 03.04.2014 - 4b O 114/12  

    Pemetrexeddinatrium

    Eine Berühmung endet mit der Aufgabe der Berühmung (BGH GRUR 1987, 125, 126 - Berühmung ; GRUR 1989, 432 - Kachelofenbauer I; GRUR 1992, 116, 117 - Topfgucker-Scheck ; GRUR 1993, 53, 55 - Ausländischer Inserent).
  • BGH, 11.07.1991 - I ZR 31/90  

    Topfgucker-Scheck - Erstbegehungsgefahr; verbotene Nebenleistung

    Anders als für die durch einen begangenen Wettbewerbsverstoß begründete Wiederholungsgefahr besteht für den Fortbestand der Erstbegehungsgefahr keine Vermutung (BGH, Urt. v. 23.2.1989 - I ZR 18/87, GRUR 1989, 432, 434 - Kachelofenbauer I).
  • KG, 28.05.2002 - 5 U 74/01  

    Internationale Zuständigkeit bei Begehungsgefahr; Präsentationsarzneimittel bei

  • OLG München, 15.03.2012 - 29 U 3438/11  

    Wettbewerbsverstoß: Zulässigkeit eines Arzneimittellieferservice

  • OLG Hamburg, 18.04.2007 - 5 U 128/06  

    Markenrecht: Markenrechtliche Relevanz der Bezeichnung eines Forschungsprojekts

  • OLG Hamm, 23.09.1997 - 4 U 99/97  

    Können Gemeinden in Konkurrenz zu privaten Dritten erwerbswirtschaftlich tätig

  • OLG Naumburg, 03.03.2011 - 1 U 92/10  

    Wettbewerbsverstoß: Vorbeugender Unterlassungsanspruch wegen Werbung mit

  • KG, 30.01.2007 - 5 W 320/06  

    Markenrecht: Erstbegehungsgefahr aus einer Markenanmeldung und Anforderungen an

  • OVG Niedersachsen, 16.01.1991 - 13 A 108/88  

    Kirchenrecht und staatlicher Rechtsweg; nicht gegeben bei vermögensrechtlichen

  • BPatG, 05.09.2013 - 24 W (pat) 536/11  

    Markenbeschwerdeverfahren - "KAMINE (Wort-Bild-Marke)" - keine

  • BPatG, 23.09.2013 - 24 W (pat) 537/11  

    Markenbeschwerdeverfahren - "KACHELÖFEN (Wort-Bild-Marke)" - keine

  • BPatG, 05.09.2013 - 24 W (pat) 540/11  

    Markenbeschwerdeverfahren - "HEIZKAMINE (Wort-Bild-Marke)" - keine

  • LG Freiburg, 21.05.2010 - 12 O 184/09  

    Wettbewerbsverstoß: Bewerbung außergerichtlicher Erbschaftsberatung und

  • VG Göttingen, 14.01.1999 - 3 A 3487/97  

    Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs für eine Klage über eine Auszahlung eines

  • LG Berlin, 01.02.2002 - 103 O 12/02  

    Darf sich ein neuer ostdeutscher Bauverband "Zentralverband des ostdeutschen

  • OLG Düsseldorf, 19.09.2002 - 2 U 40/01  

    Pulverbeschichtungszusammensetzung

  • LG Essen, 19.03.2015 - 43 O 148/14  

    Zur Aufforderung einer Schleichwerbung eines Presseunternehmens gegenüber einem

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