Rechtsprechung
   BGH, 05.12.1975 - I ZR 122/74   

Volltextveröffentlichungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1976, 469
  • GRUR 1976, 256
  • DB 1976, 570



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Wird zitiert von ... (27)  

  • OLG Stuttgart, 24.09.2009 - 2 U 16/09  

    Markenrechtsverletzung durch eine Domain: Haftung eines inländischen Admin-C

    Auch nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es für die Störerhaftung des Mitstörers unerheblich, ob der Hauptstörer einen anderen Weg finden könnte, um die rechtsverletzende Handlung vorzunehmen (BGH GRUR 1976, 256, 258 f. - Rechenscheibe); es reicht, wenn der Hauptstörer die beanstandete Handlung ohne den Mitstörer nicht in der konkreten Form hätte begehen können.
  • BGH, 10.10.1991 - IX ZR 38/91  

    Feststellungsinteresse eines Rechtsanwalts an Nichtbestehen einer Regreßpflicht

    Der Bundesgerichtshof hat folglich schon mehrfach eine vom Berufungsgericht zu Unrecht als unzulässig behandelte, in jeder Hinsicht unschlüssige Klage als unbegründet abgewiesen (BGHZ 33, 398, 401; 46, 281, 284; BGH, Urt. v. 14. März 1978 - VI ZR 68/76, NJW 1978, 2031, 2032; Urt. v. 11. Januar 1990 - IX ZR 27/89, NJW 1990, 990, 992) und in einem Falle der Klage auch stattgegeben, weil das Revisionsgericht dem Urteil denselben unstreitigen Sachverhalt zugrunde legen konnte, auf dem die Prozeßabweisung beruhte (BGH, Urt. v. 5. Dezember 1975 - I ZR 122/74, WM 1976, 164, 165).
  • OLG Celle, 24.09.2015 - 11 U 89/14  

    Schadensersatzklage wegen fehlerhafter Kapitalanlageberatung:

    25 aa) Zwar trifft es zu, dass ein Urteil wegen der unterschiedlichen Rechtskraftwirkungen nicht gleichzeitig Prozess- und Sachurteil sein kann (vgl. BGH, Urteil vom 5. Dezember 1975 - I ZR 122/74, juris, Rn. 19, unter Hinweis auf das Urteil vom 10. Dezember 1953 - IV ZR 48/53).

    Daher sind Ausführungen zur materiellen Rechtslage in einem Prozessurteil auch in keiner Weise verbindlich und somit im nächsten Rechtszug als nicht geschrieben zu behandeln (vgl. BGH, Urteil vom 19. April 2012 - I ZR 86/10, juris, Rn. 26; Urteil vom 5. Dezember 1975, a.a.O.).

    Dann aber liegt kein schutzbedürftiger Besitzstand vor, den der Kläger durch das angegriffene Urteil erlangt hat und der in seinem Interesse zu sichern wäre (vgl. BGH, Urteil vom 21. April 1988 - VII ZR 372/86, juris, Rn. 21; vgl. auch BGH, Urteil vom 5. Dezember 1975, a.a.O., Rn. 21).

  • BGH, 01.12.1994 - I ZR 139/92  

    "Kosten bei unbegründeter Abmahnung"; Aufklärungspflicht des Empfängers einer

    Als wettbewerbsrechtlicher Störer haftet jeder, der in irgendeiner Weise willentlich und adäquat-kausal an der Herbeiführung einer rechtswidrigen Beeinträchtigung mitwirkt, wobei es auf ein Verschulden insoweit nicht ankommt (BGH, Urt. v. 5.12.1975 - I ZR 122/74, GRUR 1976, 256, 258 = WRP 1976, 162, 165 - Rechenscheibe; Urt. v. 2.5.1991 - I ZR 227/89, GRUR 1991, 769, 770 - Honoraranfrage; Urt. v. 14.4.1994 - I ZR 12/92, WRP 1994, 859, 861 - GmbH-Werbung für ambulante ärztliche Leistungen).
  • BAG, 15.01.1992 - 5 AZR 15/91  

    Rechtsweg für Klagen auf Erteilung einer Arbeitsbescheinigung

    Es bestehen jedoch keine Bedenken, dem Revisionsgericht unter den genannten Voraussetzungen auch eine klagestattgebende Entscheidung zu ermöglichen (ebenso BGH Urteil vom 5. Dezember 1975 - I ZR 122/74 - MdR 1976, 469, 470; BAG Urteil vom 13. Januar 1982 - 7 AZR 744/79 nicht veröffentlicht; Zöller/Schneider, ZPO, 17. Aufl. 1991, § 565 Rz 11).
  • BGH, 14.03.1978 - VI ZR 68/76  

    Sachentscheidung des Revisionsgerichts über eine vom Berufungsgericht als

    Der Senat hält auch an der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung fest, wonach eine gleichzeitige Prozeß- und Sachabweisung der Klage in demselben Urteil wegen der Verschiedenheit von Gegenstand und Umfang der materiellen Rechtskraft einer Sach- gegenüber einer Prozeßabweisung nicht zulässig ist (vgl. etwa BGHZ 11, 222, 223; Urteile v. 5. Dezember 1975 - I ZR 122/74 = LM ZPO § 565 Abs. 3 Nr. 12 und vom 10. Januar 1978 - VI ZR 113/75 = noch nicht veröffentlicht).
  • OLG Saarbrücken, 22.10.2014 - 1 U 25/14  

    Haftung eines Registrars für Domaininhalte

    Selbst wenn die Inhalte unter der IP-Adresse noch erreichbar gewesen sein sollten, stellt es im Rahmen der Störerhaftung eine hinreichende Verhinderungsmöglichkeit dar, wenn der Störer zumindest in der Lage ist, seine konkrete Mitwirkung an der Verletzung abzustellen, auch wenn noch ein anderer Weg für die Rechtsverletzung zur Verfügung steht (BGH, Urteil vom 05.12.1975 - I ZR 122/74 "Rechenscheibe" - GRUR 1976, 256, 258/259).
  • BGH, 26.09.1995 - KVR 25/94  

    "Stadtgaspreise" Zulässigkeit eines Feststellungsantrags; Umfang des

    Das Rechtsschutzbedürfnis ist Voraussetzung für jede Rechtsverfolgung vor den Gerichten (vgl. BGH, Urt. v. 19.11.1971 - I ZR 72/70, GRUR 1972, 180, 183 = NJW 1972, 198 - Cheri; Urt. v. 5.12.1975 - I ZR 122/74, GRUR 1976, 256, 257 = WM 1976, 164, 165 - Rechenscheibe).
  • BGH, 12.10.1989 - I ZR 29/88  

    "Schönheits-Chirurgie"; Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit von Werbung für einen

    Eine eigene Wettbewerbsförderungsabsicht ist insoweit nicht erforderlich; denn in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist wiederholt entschieden worden, daß es für die Inanspruchnahme des Störers nicht darauf ankommt, wie sein eigener Tatbeitrag geartet ist und welches Interesse er selbst an der Verletzung hat (BGH, Urt. v. 15. Januar 1957 - I ZR 56/55, GRUR 1957, 352, 354 - Taeschner/Pertussin II; BGH, Urt. v. 5. Dezember 1975 - I ZR 122/74, GRUR 1976, 256, 257 = WRP 1976, 162 - Rechenscheibe).
  • BGH, 07.07.1988 - I ZR 36/87  

    Verkaufsfahrten II

    Vielmehr haftet als Störer - und zwar grundsätzlich unabhängig von Art und Umfang seines eigenen Tatbeitrags - jeder, der in irgendeiner Weise willentlich und adäquat kausal an der Herbeiführung der rechtswidrigen Beeinträchtigung mitgewirkt hat, wobei als Mitwirkung auch die Unterstützung oder Ausnutzung der Handlung eines eigenverantwortlich handelnden Dritten genügt, sofern der in Anspruch Genommene die rechtliche Möglichkeit zur Verhinderung dieser Handlung hatte (BGHZ 14, 163, 174 - Constanze II; st. Rspr., vgl. BGH, Urt. v. 5.12.1975 - I ZR 122/74, GRUR 1976, 256, 257 = WRP 1976, 162 Rechenscheibe; Urt. v. 3.2.1976 - VI ZR 23/72, GRUR 1977, 114, 115 - VUS; Urt. v. 27.5.1986 - VI ZR 169/85, GRUR 1986, 683 - Ostkontakte, jeweils m.w.N.).
  • KG, 30.03.2009 - 24 U 145/08  

    Wettbewerbsverstöße einer staatlichen Lotteriegesellschaft: Antragsbefugnis

  • OLG Karlsruhe, 19.04.2001 - 4 U 143/00  

    Adressenhandel - Versand wettbewerbswidriger Werbung durch Erwerber

  • OLG Hamburg, 04.11.1999 - 3 U 274/98  

    Rechtstellung des Betreibers eines "Domain-Name-Servers"; Inanspruchnahme auf

  • BGH, 21.09.1989 - I ZR 27/88  

    "Firmenrufnummer"; Förderung fremden Wettbewerbs durch Auskünfte einer

  • OLG Stuttgart, 01.08.2002 - 2 U 47/01  

    Wettbewerbsrechtliche Störerhaftung: Verantwortlichkeit eines Resellers von

  • OLG Karlsruhe, 08.05.2002 - 6 U 197/01  

    Wettbewerbsrecht: Bestimmtheit des Unterlassungsantrags bei mehreren Störern;

  • BGH, 06.11.1981 - I ZR 158/79  

    Berufsordnung für Heilpraktiker - § 1 UWG, §§ 1 ff HeilprG

  • BGH, 09.12.1982 - III ZR 182/81  

    Stundung des Wahlverteidiger-Honorars

  • KG, 30.03.2009 - 24 U 168/08  

    Wettbewerbsverstoß: Antragsbefugnis gewerblicher Spielvermittler; Unlautere

  • OLG Frankfurt, 06.03.2014 - 6 U 246/13  

    Unlautere Behinderung durch unberechtigte Nutzung von Taxihalteplätzen auf

  • BGH, 26.09.1995 - KVR 24/94  

    Anforderungen an die Bestimmtheit einer kartellrechtlichen

  • KG, 18.10.2016 - 5 W 210/16  

    Berserker - Einstweilige Unterbindung markenrechtlicher Abmahnungen

  • LG Frankfurt/Main, 14.12.1999 - 11 O 98/99  

    Markenverstoß und Internet

  • BGH, 10.01.1978 - VI ZR 113/75  

    Ersatz für den Schaden eines Weingroßhandlers wegen Konkurses eines Abnehmers -

  • BGH, 26.09.1995 - KVR 23/94  

    Rechtmäßigkeit des Verzichts der Weitergabe von Senkungen des

  • BGH, 15.06.1988 - I ZR 53/87  

    Begründung einer selbständigen Unterlassungspflicht des Mitwirkenden durch jede

  • LG Hamburg, 16.09.1998 - 315 O 318/98  
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