Rechtsprechung
| BVerwG, 11.10.1956 - I C 84.55 |
Volltextveröffentlichung
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Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Papierfundstellen
- BVerwGE 4, 95
- NJW 1957, 474
Wird zitiert von ... (12)
- BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
Personenbeförderungsgesetz als Schutzgesetz
In diesem Streit stehen sich die dem Gesetzgeber einen erheblichen Ermessensspielraum einräumende Aufassung des Bundesverwaltungsgerichts und die sehr strenge Auffassung des I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs gegenüber, die dieser in seinen, den erkennenden Senat nicht bindenden Vorlagebeschlüssen an das Bundesverfassungsgericht vertreten hat (vgl. einerseits BVerwGE 1, 92 [95]; 1, 269; 2, 295 [300]; 3, 21 [24]; 4, 95; andererseits BGHSt 4, 385; 7, 394; ÖV 1955, 729 = VerwRspr 8, 98).Die Auffassung des Senats hält sich in der Linie seiner Entscheidung vom 27. März 1956 - VI ZR 17/55 = LM Nr. 15 zu § 823 (B f) -, in der er aus den vergleichbaren marktregelnden Bestimmungen des Milch- und Fettgesetzes einen zivilrechtlichen Deliktsschutz der Molkereien abgeleitet hat, in deren wirtschaftliche Betätigung ohne Genehmigung eingegriffen wird (vgl. auch BVerwGE 4, 95 zur Verfassungsmäßigkeit der Marktordnung des Milch- und Fettgesetzes).
- BVerwG, 12.12.1969 - VII CB 13.68
Zuweisung zum Einzugsgebiet der Rahmstation einer Molkerei - Festsetzung von …
Bereits in seinem Urteil vom 11. Oktober 1956 - BVerwG I C 84.55 - (BVerwGE 4, 95 [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55] = DÖV 1957, 121) hat das Bundesverwaltungsgericht ausgesprochen, die marktlenkenden Vorschriften der §§ 1 und 8 MFG verstießen nicht gegen das Grundgesetz, insbesondere seien die Grundrechte der Gewährleistung des Eigentums (Art. 14 GG) und der freien Berufswahl nicht verletzt.Der Kläger behauptet, die angefochtene Entscheidung weiche von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Oktober 1956 (BVerwGE 4, 95 [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55] = DÖV 1957, 121) ab.
- BVerwG, 24.06.1966 - VII C 45.66
Änderung der öffentlich- rechtlichen Beziehung zu einer Gesellschaft - Änderung …
Bereits in demUrteil vom 11. Oktober 1956 - BVerwG I C 84.55 - (BVerwGE 4, 95 [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55]) ist darauf hingewiesen worden, daß bei der Auslegung des § 1 MFG auch § 8 mit herangezogen werden müsse, wonach die Grundsätze des gesunden Wettbewerbs zu berücksichtigen sind.Dies hat der Senat außer in demUrteil vom 22. November 1957 - BVerwG VII C 10.57 - unter Hinweis auf dasUrteil vom 11. Oktober 1956 - BVerwG I C 84.55 - (BVerwGE 4, 95 [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55]) auch schon in demUrteil vom 8. November 1963 - BVerwG VII C 58.61 - (BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61]) hervorgehoben.
- BVerwG, 08.11.1963 - VII C 35.61
Vereinbarkeit der Verwendung eines Grundstücks als Sammelstelle während einer …
Bei der rechtlichen Beurteilung ist von der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts auszugehen, daß die marktregelnden Vorschriften der §§ 1 und 8 des Gesetzes über den Verkehr mit Milch, Milcherzeugnissen und Fetten vom 28. Februar 1951 (BGBl. I S. 135) in der Fassung vom 10. Dezember 1952 (BGBl. I S. 811) - MFG - nicht gegen das Grundgesetz verstoßen (vgl. das Urteil vom 11. Oktober 1956 - BVerwGE 4, 95 [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55] -).Die Marktregelung dient, wie in dem angeführten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Oktober 1956, BVerwGE 4, 95, [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55] hervorgehoben ist, der Sicherung der Milchversorgung.
- BVerwG, 08.11.1963 - VII C 58.61
Rechtsmittel
§ 8 MFG verstößt nicht gegen Art. 14 GG, wie das Bundesverwaltungsgericht bereits in seinem Urteil vom 11. Oktober 1956 (BVerwGE 4, 95 [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55]) ausgeführt hat. - BVerwG, 22.06.1962 - VII C 139.60
Rechtmäßigkeit der Erhebung einer Bundesausgleichsabgabe für Milchlieferungen …
Die Gültigkeit des Milch- und Fettgesetzes, das die Versorgung der Bevölkerung mit hygienisch einwandfreier Milch sicherstellen will und insofern dem verfassungsmäßigen Grundsatz der Sozialstaatlichkeit entspricht, hat das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung bejaht (vgl. die Urteile vom 11. Oktober 1956 und 17. Januar 1958 - BVerwGE 4, 95 [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55] und 6, 129 und 134;Urteil vom 8. August 1958 - BVerwG VII C 29.57 -, Buchholz, Nachschlagewerk 451.52 § 12 MuFG Nr. 3). - BVerwG, 21.11.1957 - II C 26.56
Beschränkung des Grundrechts der freien Wahl einer Ausbildungsstätte - Versagung …
Bietet hiernach weder Art. 12 Abs. 1 Satz 2 noch Art. 33 Abs. 2 GG eine Ermächtigungsgrundlage für die Beschränkung des Grundrechts der freien Wahl einer Ausbildungsstätte, so kann mangels einer anderen, aus dem Grundgesetz ersichtlichen ausdrücklichen Ermächtigung zu derartigen Beschränkungen die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen dieses Grundrecht beschränkt werden darf, nur unter Verwendung des von dem Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung entwickelten Grundsatzes zutreffend beantwortet werden, wonach es zum Inbegriff aller Grundrechte - also auch des Grundrechts der freien Wahl einer Ausbildungsstätte - gehört, daß sie nicht in Anspruch genommen werden dürfen, wenn dadurch für den Bestand der Gemeinschaft notwendige Rechtsgüter gefährdet würden (BVerwGE 1, 48 [52]; 2, 85 [87], 89 [94], 295 [300]; 3, 21 [24]; 4, 95 [96], 167 [171]). - BVerwG, 17.10.1958 - VII B 18.58
Rechtsmittel
Es ist bereits entschieden, daß die §§ 1 und 8 MFG nicht gegen das Grundgesetz verstoßen (BVerwGE 4, 95 [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55]). - BVerwG, 22.06.1962 - VII C 152.60
Rechtmäßigkeit der Erhebung einer Bundesausgleichsabgabe für Milchlieferungen …
Die Gültigkeit des Milch- und Fettgesetzes, das die Versorgung der Bevölkerung mit hygienisch einwandfreier Milch sicherstellen will und insofern dem verfassungsmäßigen Grundsatz der Sozialstaatlichkeit entspricht, hat das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung bejaht (vgl. die Urteile vom 11. Oktober 1956 und 17. Januar 1958 - BVerwGE 4, 95 [BVerwG 11.10.1956 - I C 84/55] und 6, 129 und 134;Urteil vom 8. August 1958 - BVerwG VII C 29.57 -, Buchholz, Nachschlagewerk 451.52 § 12 MuFG Nr. 3). - BVerwG, 06.04.1959 - VI CB 214.58
Rechtsmittel
Keiner weiteren Klärung bedarf es auch, daß die Verletzung einer etwaigen Pflicht der Behörde, den Betroffenen vor Erlaß eines beschwerenden Verwaltungsakts zu hören, dadurch geheilt wird, daß der Betroffene, sofern das Gesetz nicht ausdrücklich etwas anderes vorschreibt, vor Abschluß des Verwaltungsverfahrens, also vor Erlaß des Einspruchs- oder Beschwerdebescheides, der dem Verwaltungsakt erst seine endgültige Gestalt gibt, Gelegenheit zur Stellungnahme hat (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 11. Oktober 1956 - BVerwG I C 84.55 -). - BVerwG, 22.11.1957 - VII C 7.57
Befreiung von der Lieferpflicht von Milch an Milchwerke - Rechtmäßigkeit des …
- BVerwG, 05.11.1957 - VII B 2.57
Rechtsmittel
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