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| BDH, 20.04.1957 - I D 102/56 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Disziplinarverfahren gegen Berufsunteroffiziere mit zehnjähriger bis zwölfjähriger Dienstzeit - Weiterverwendung bzw. Unterbringung eines entlassen Berufsunteroffizieres der früheren Wehrmacht mit zehnjähriger bis zwölfjähriger Dienstzeit als Beamter des öffentlichen ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (18) Zitiert selbst (5)
- BDH, 29.05.1956 - I D 37/55
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Auszug aus BDH, 20.04.1957 - I D 102/56
Der Rechtsstand und die Verfolgbarkeit bei den unter dem Sammelbegriff "frühere Beamte" in § 9 zusammengefaßten Personengruppen bestimmt sich jeweils nach den zustehenden Rechten (BDH ZBR 57, 18 = DÖV 56, 757).Ihr Rechts stand kann im Einzelfall nur nach dem Inhalt der ihnen jeweils zustehenden Rechte näher bestimmt werden (vgl. BDH 29.5.1956 - I D 37/55 - DÖV 1956, 757 = ZBR 1957, 18 [BVerwG 29.05.1956 - I D 37.55]).
Das Disziplinarverfahren nach der Bundesdisziplinarordnung und nach § 9 ff 131 (vgl. BDH 1, 55 u. 29.5.1956 aaO) hat einen besonderen Schutzzweck insofern, als es dort, wo es zugelassen ist, jede andere Möglichkeit ausschließt, ein Beamtenverhältnis zu lösen oder Rechte aus einem solchen zu schmälern.
- BVerwG, 24.02.1956 - II C 302.54
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Auszug aus BDH, 20.04.1957 - I D 102/56
Vielmehr bedarf es hierzu einer disziplinargerichtlichen Entscheidung nach § 9 (vgl. auch BVerwG Urteil vom 24. Februar 1956 -II C 302.54 - OVG Münster ZBR 1955, 250 = DVBl 1955, 602). - BDH, 18.02.1956 - I D 96/55
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Auszug aus BDH, 20.04.1957 - I D 102/56
Daß die bloße Möglichkeit einer im Ermessen der Verwaltung liegenden Leistung kein Recht im Sinne des G 131 sei, hat der Senat im Hinblick auf die Kann-Leistung eines Unterhaltsbeitrages durch die Dienstbehörde nach § 4 Abs. 3 G 131 (vgl. hierzu auch BVerwG DVBl 1957, 93) in seinem Beschluß vom 18. Februar 1956 - I D 96/55 - bereits entschieden. - BDH, 31.03.1955 - I DB 19/54
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Auszug aus BDH, 20.04.1957 - I D 102/56
Der Senat hat in seinem Beschluß vom 31. März 1955 - I DB 19/54 - auch die konkretisierte Anwartschaft eines kriegsgefangenen Beamten auf Zahlung der in § 37 b Abs. 1 u. 2 genannten Dienstbezüge als ein Recht im Sinne des § 9 angesehen, das die Zulässigkeit eines Disziplinarverfahrens begründet. - BDH, 31.08.1956 - I D 24/55
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Auszug aus BDH, 20.04.1957 - I D 102/56
Die gleiche Frage hatte er hinsichtlich der Möglichkeit der Bewilligung eines Unterhaltsbeitrages nach § 36 Abs. 1 G 131 in seinem Beschluß vom 31. August 1956 - I D 24/55 - offen lassen können.
- BVerwG, 10.10.1957 - II CO 1.57
Qualifizierung einer Erledigungserklärung des Antragstellers im …
Es konnte dahingestellt bleiben, ob im arbeitsgerichtlichen Beschlußverfahren nach §§ 80 ff. des Arbeitsgerichtsgesetzes vom 3. September 1953 (BGBl. I S. 1267) - ArbGG -, dessen Vorschriften in Personalvertretungssachen entsprechend anzuwenden sind (§ 76 Abs. 2 PersVG), Raum für eine Erledigung durch übereinstimmende Erklärungen von Antragsteller und Antragsgegner ist (verneint vom Bundesarbeitsgericht, Beschluß vom 21. Juni 1957 - 1 ABR 1/56 - und vom OVG Münster, ZBR 1957 S. 301).Das kann zwar im Einzelfall dem Willen des Erklärenden gerecht werden; als allgemeine Auslegungsregel erscheint es bedenklich (vgl. Windscheid, ZBR 1957 S. 301).
- BDH, 07.05.1957 - I D 71/56
Entfernung eines Berufsunteroffiziers aus dem Dienst unter Gewährung eines …
Da die Vorschrift des § 53 Abs. 5 G 131 nur eine Ergänzung zu § 10 Satz 1 G 131 bildet, die allgemeine Vorschrift des § 10 Satz 2 aber unberührt läßt, die auch für die als entlassen geltenden Berufssoldaten entsprechend gilt (Beschluß vom 20. April 1957 -I D 102/56 -), darf er seinen früheren Dienstgrad mit dem Zusatz "a.D." nur dann führen, wenn ihm die oberste Dienstbehörde die Erlaubnis hierzu besonders erteilt hat.Darüber hinaus hat der Bundesdisziplinarhof auch die Teilnahme an der Unterbringung als ein Recht im Sinne des § 9 angesehen (…Urteil vom 29. Mai 1956 - I D 37/55 - a.a.O.; Beschluß vom 20. April 1957 - I D 102/56 - ebenso Anders G 131 2. Aufl § 9 Anm 1 Abs. 2).
- BVerwG, 14.12.1957 - II CO 9.57
Mitbestimmung eines Personalrates
Es konnte dahingestellt bleiben, ob im arbeitsgerichtlichen Beschlußverfahren nach §§ 80 ff. des Arbeitsgerichtsgesetzes vom 3. September 1953 (BGBl. I S. 1267) - ArbGG -, dessen Vorschriften in Personalvertretungssachen entsprechend anzuwenden sind (§ 76 Abs. 2 PersVG), Raum für eine Erledigung durch übereinstimmende Erklärungen von Antragsteller und Antragsgegner ist (verneint vom Bundesarbeitsgericht, Beschluß vom 21. Juni 1957 - 1 ABR 1/56 - und vom Oberverwaltungsgericht Münster, Beschluß vom 9. April 1957, ZBR 1957 S. 301).Das kann zwar im Einzelfall dem Willen des Erklärenden gerecht werden; als allgemeine Auslegungsregel erscheint, es bedenklich (vgl. Windscheid, ZBR 1957 S. 301).
- BDH, 12.05.1958 - I D 64/57
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Ebenso wie diese müssen sie deshalb - ungeachtet der Vorschrift des allgemeinen Disziplinarrechts, daß gegen einen Beamten auf Widerruf ein förmliches Disziplinarverfahren nicht stattfindet (§ 107 RDStO = BDO) - im Rahmen des § 9 G 131 wegen eines Dienstvergehens im Sinne der §§ 22 Abs. 1 Satz 1 DBG, 77 Abs. 1 BBG zur Verantwortung gezogen werden; vgl. auch die Beschlüsse des Senats vom 1. Dezember 1956 - I D 69/56 -, vom 12. Dezember 1956 - I D 67/56 - und vom 20. April 1957 - I D 102/56 - in ZBR 1957, 301; DÖV 1957, 625 sowie den Beschluß des Zweiten Disziplinarsenats vom 7. Januar 1958 - II D 6/57 -.Als Berufsunteroffizier mit einer 10- bis 12jährigen Dienstzeit stünden dem Beschuldigten Rechte aus dem G 131, die ihm im Wege des förmlichen Disziplinarverfahrens nach § 9 Abs. 1 Satz 1 daselbst aberkannt werden könnten, nicht zu; vgl. den Beschluß des Senate vom 20. April 1957 - I D 102/56 - in ZBR 1957, 301 und DÖV 1957, 625.
- BDH, 18.10.1957 - III D 107/56
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Insoweit, tritt der Senat der ausführlich begründeten Entscheidung des Ersten Senats des erkennenden Gerichts (I D 102/56 vom 20. April 1957, DÖV 1957 Seite 625) bei. - BDH, 24.10.1962 - III D 21/62
Beendigung eines Dienstvergehens mit Abgabe einer inhaltlich unrichtigen …
Er war daher zur Tatzeit früherer Beamter im Sinne des § 9 G 131. Aber auch als solcher konnte er nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesdisziplinarhofes ein Dienstvergehen begehen, und zwar auch vor Inkrafttreten des G 131 (BDH 2 S 59/65; Beschluß vom 20. April 1957 - I D 102/56 - Urteil vom 14. Januar 1958 - II D 66/56 - Urteil vom 30. November 1961 - III D 39/61 - Beschluß vom 3. Dezember 1958 - I DB 36/58 -). - BDH, 15.03.1962 - II D 12/62
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Wie der Bundesdisziplinarhof mehrfach entschieden hat, stellen diese Vergünstigungen jedoch keine Rechte im Sinne des § 9 des Gesetzes dar (Beschlüsse vom 20. April 1957 - I D 102/56 = BDH 3, 21 (29 ), vom 22. Oktober 1957 - II D 99/56 - und vom 18. Oktober 1957 - III D 107/56 -). - BDH, 12.03.1959 - I D 45/57
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Der Beschuldigte zählt damit zu den früheren Beamten, die in ihren Rechten den Beamten z.Wv. (§§ 1 Abs. 1, 5 Abs. 2 G 131) weitgehend gleichstehen und deshalb wie diese - ungeachtet der Vorschrift des allgemeinen Disziplinarrechts, daß gegen einen Beamten auf Widerruf ein förmliches Disziplinarverfahren nicht stattfindet (§ 107 RDStO = BDO) - im Rahmen des § 9 G 131 wegen eines Dienstvergehens im Sinne der §§ 22 Abs. 1 Satz 1 DBG, 77 Abs. 1 BBG zur Verantwortung gezogen werden können; vgl. BDH 2, 59 (64, 65), Beschlüsse vom 1. Dezember 1956 - I D 69.56 -, vom 12. Dezember 1956 - I D 67.56 -, vom 20. April 1957 - I D 102.56 - (ZBR 1957, 301 und DÖV 1957, 625), vom 7. Januar 1958 - II D 6.57 - und Urteile vom 12. Mai 1958 - I D 64.57 - und vom 11. Dezember 1958 - I D 43.57 -. - BDH, 16.12.1958 - II D 94/57
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Das den Berufssoldaten in § 53 Abs. 5 G 131 zugestandene Recht, den ihnen zustehenden Dienstgrad mit dem Zusatz "a.D." zu führen, steht allerdings gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 G 131, § 81 Abs. 4 BBG unter dem Vorbehalt, daß die Erlaubnis hierzu besonders verliehen worden ist (vgl. Beschluß vom 20. April 1957 - I D 102/56 - ZBR 1957, 301; DÖV 1957, 625). - BDH, 06.09.1958 - I DB 14/58
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Der Unterhaltsbeitrag nach dem Bundesbeamtengesetz "gilt" nach § 166 BBG, ebenso wie der Unterhaltsbeitrag nach dem G 131 (§ 29 Abs. 1 Satz 2; vgl. hierzu auch Beschluß des Senats vom 20. April 1957 - 1 D 102/56 - ZBR 1957, 301; DÖV 1957, 625), für die Anwendung des Abschnitts V, Unterabschnitt 8 (§§ 155 - 166) des Bundesbeamtengesetzes als Ruhegehalt. - BDH, 13.03.1958 - I D 19/56
Möglichkeit eines Disziplinargerichts zur Annahme von Prozessvoraussetzungen als …
- BDH, 11.11.1957 - III D 144/54
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- BDH, 07.08.1957 - I D 106/56
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- BDH, 05.06.1957 - I D 52/55
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- BDH, 03.12.1958 - I DB 36/58
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- BDH, 21.07.1958 - I D 66/56
Rechtsanspruch auf Übergangsgehalt und Anspruch auf Wiederverwendung für einen …
- BDH, 11.12.1958 - I D 43/57
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- BDH, 07.11.1958 - I D 58/56
Entlassung eines Beamten aus dem Dienst wegen strafrechtlicher Verurteilung zur …
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